Lohnsfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Lohnsfeld
Lohnsfeld
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Lohnsfeld hervorgehoben
Koordinaten: 49° 33′ N, 7° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Donnersbergkreis
Verbandsgemeinde: Winnweiler
Höhe: 252 m ü. NHN
Fläche: 6,91 km2
Einwohner: 911 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67727
Vorwahl: 06302
Kfz-Kennzeichen: KIB, ROK
Gemeindeschlüssel: 07 3 33 042
Adresse der Verbandsverwaltung: Jakobstraße 29
67722 Winnweiler
Webpräsenz: www.lohnsfeld.de
Ortsbürgermeister: Walter Bertram
Lage der Ortsgemeinde Lohnsfeld im Donnersbergkreis
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Über dieses Bild

Lohnsfeld ist eine Ortsgemeinde im südlichen Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Winnweiler an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lohnsfeld liegt im Nordpfälzer Bergland südöstlich des Donnersbergs. Im Norden befindet sich Winnweiler, im Westen Münchweiler an der Alsenz und südlich liegt Wartenberg-Rohrbach.

Zu Lohnsfeld gehört auch der Weiler Schmitterhof sowie die Wohnplätze Krupp'sche Ziegelhütte und Pulvermühle.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1190 „Sacerdos Cunradus de Loginsfeld“ urkundlich bezeugt; 1327 Lohnsfeit, 1486 Lanßfeldt; 17./18. Jahrhundert Lohnsfeld.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Lohnsfeld zur Grafschaft Falkenstein.

Nach 1792 hatten französische Revolutionstruppen die Region besetzt und nach dem Frieden von Campo Formio (1797) annektiert. Von 1798 bis 1814 gehörte das Dorf zum französischen Departement Donnersberg und war dem Kanton Winnweiler zugeordnet. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen und einem Tauschvertrag mit Österreich kam die Region 1816 zum Königreich Bayern. Ab 1818 war die Gemeinde Lohnsfeld dem Landkommissariat Kaiserslautern im bayerischen Rheinkreis, später dem Bezirksamt Kaiserslautern zugeordnet, aus dem 1938 der Landkreis Kaiserslautern hervorging.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Lohnsfeld innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz und gehörte zum Landkreis Rockenhausen im Regierungsbezirk Pfalz. Seit 1969 gehört die Gemeinde Lohnsfeld zum Donnersbergkreis und seit 1972 der Verbandsgemeinde Winnweiler an.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Lohnsfeld besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Rot, vorn ein grüner Eichenast mit zwei grünen Blättern, mittigem grünem Fruchtbecher und goldener Eichel, hinten eine goldene Pilgermuschel.“

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort führt die alte Kaiserstraße, ebenfalls führte die Bundesstraße 40 jahrzehntelang mitten durch den Ort. Die B 40 wurde mit Vollendung der Bundesautobahn 63 am 15. Oktober 2004 in L 401 umbenannt und somit zur Landesstraße herabgestuft.

Direkt östlich befindet sich die Bundesautobahn 63 (Kaiserslautern - Mainz).

In Winnweiler befindet sich ein Bahnhof der Alsenztalbahn.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lohnsfeld – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[veraltet], S. 92 (PDF; 1,9 MB).
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen