Biedesheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Biedesheim
Biedesheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Biedesheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 36′ N, 8° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Donnersbergkreis
Verbandsgemeinde: Göllheim
Höhe: 262 m ü. NHN
Fläche: 6,32 km2
Einwohner: 619 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67308
Vorwahl: 06355
Kfz-Kennzeichen: KIB, ROK
Gemeindeschlüssel: 07 3 33 006
Adresse der Verbandsverwaltung: Freiherr-vom-Stein-Straße 1–3
67307 Göllheim
Webpräsenz: www.vg-goellheim.de
Ortsbürgermeister: Holger Pradella
Lage der Ortsgemeinde Biedesheim im Donnersbergkreis
ObermoschelNiedermoschelUnkenbachFinkenbach-GersweilerWaldgrehweilerSchiersfeldSittersAlsenzOberndorf (Pfalz)Mannweiler-CöllnWinterborn (Pfalz)Kalkofen (Pfalz)Niederhausen an der AppelMünsterappelOberhausen an der AppelGaugrehweilerSeelenRathskirchenTeschenmoschelBisterschiedRansweilerStahlbergBayerfeld-SteckweilerSankt Alban (Pfalz)GerbachWürzweilerRuppertseckenDielkirchenKatzenbach (Donnersbergkreis)Schönborn (Pfalz)DörrmoschelReichsthalGundersweilerGehrweilerImsweilerRockenhausenHöringenSchweisweilerFalkenstein (Pfalz)WinnweilerLohnsfeldWartenberg-RohrbachMünchweiler an der AlsenzGonbachSippersfeldBreunigweilerImsbachBörrstadtSteinbach am DonnersbergRamsen (Pfalz)KerzenheimEisenberg (Pfalz)GöllheimDreisenStandenbühlLautersheimBiedesheimOttersheimBubenheim (Pfalz)ZellertalEinselthumImmesheimAlbisheim (Pfrimm)RüssingenWeitersweilerMarnheimBennhausenJakobsweilerDannenfelsBolandenKirchheimbolandenMörsfeldKriegsfeldOberwiesenOrbisMorschheimIlbesheim (Donnersbergkreis)Bischheim (Donnersberg)RittersheimStetten (Pfalz)GauersheimLandkreis Bad KreuznachLandkreis Alzey-WormsLandkreis KuselLandkreis KaiserslauternLandkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild

Biedesheim ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Göllheim an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Oberlauf des Brübelbaches, nördlich des Naturparks Pfälzerwald, zwischen Kaiserslautern und Worms. Zu Biedesheim gehört auch der Wohnplatz Neumühle sowie die Siedlung Schönblick.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalterlicher Mauerrest der Burg Biedesheim

Biedesheim ist eine fränkische Gründung und wurde erstmals im Jahr 782 als Bosinesheim im Lorscher Codex urkundlich erwähnt.[3] Ein späterer Ortsname ist auch „Büdesheim“ und 1766 wurde der Ort „Rüben-Büdesheim“ (auch „Rübenbüdesheim“) zur Unterscheidung von „Erbes-Büdesheim“ genannt.[4] „Rübenbüdesheim“ war bis ins 19. Jahrhundert im Gebrauch.

Im Westteil von Biedesheim befand sich eine Wasserburg, die Burg Biedesheim, welche 1470 zerstört wurde. Es existieren davon noch geringe Mauerreste.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Biedesheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bei den vorhergehenden Wahlen fanden personalisierte Verhältniswahlen statt.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

Wahl SPD FWG Gesamt
2014 per Mehrheitswahl 12 Sitze
2009 5 7 12 Sitze
2004 7 5 12 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Biebesheim

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein silbernes Andreaskreuz, im oberen und unteren Feld je ein sechsstrahliger goldener Stern.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prot. Kirche Biedesheim (mittelalterlich)

Die evangelische Kirche ist ein romanischer Bau aus dem 10. Jahrhundert, der 1498 erneuert wurde. Im Innern befinden sich prächtige, 1964 freigelegte Wandmalereien, die dem 13. bis 15. Jahrhundert zugeordnet werden.[7] Östlich und südlich der Kirche befindet sich der alte Friedhof mit einigen schönen klassizistischen Grabmälern, darunter eines für einen Biedesheimer Veteranen der Napoleonischen Kriege.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Biedesheim

Die Kerwe findet alljährlich am dritten Wochenende im September statt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In kurzer Entfernung befinden sich die A 63 im Westen, die A 6 im Süden und die A 61 im Osten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Biedesheim – Sammlung von Bildern

Ortsgemeinde Biedesheim auf den Seiten der Verbandsgemeinde Göllheim

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2018 liegt vor.], S. 90 (PDF; 1,9 MB).
  3. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 3), Urkunde 1097, 27. Februar 782 – Reg. 1680. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 114, abgerufen am 22. Februar 2016.
  4. www.genealogy.net: Abschnitt Biedesheim im „Verzeichnis der pfälzischen Mühlen“
  5. Eintrag von Reinhard Friedrich zur Burg Biedesheim in der EBIDAT, der wissenschaftlichen Datenbank des Europäischen Burgeninstituts, abgerufen am 23. August 2016.
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Webseite zur Biedesheimer Kirche und ihren Malereien (mit Innenaufnahme)