Schweisweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Schweisweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schweisweiler hervorgehoben

Koordinaten: 49° 35′ N, 7° 49′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Donnersbergkreis
Verbandsgemeinde: Winnweiler
Höhe: 223 m ü. NHN
Fläche: 4,85 km2
Einwohner: 324 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67808
Vorwahl: 06302
Kfz-Kennzeichen: KIB, ROK
Gemeindeschlüssel: 07 3 33 069
Adresse der Verbandsverwaltung: Jakobstraße 29
67722 Winnweiler
Website: www.winnweiler-vg.de
Ortsbürgermeister: Lothar Wichlidal
Lage der Ortsgemeinde Schweisweiler im Donnersbergkreis
ObermoschelNiedermoschelUnkenbachFinkenbach-GersweilerWaldgrehweilerSchiersfeldSittersAlsenzOberndorf (Pfalz)Mannweiler-CöllnWinterborn (Pfalz)Kalkofen (Pfalz)Niederhausen an der AppelMünsterappelOberhausen an der AppelGaugrehweilerSeelenRathskirchenTeschenmoschelBisterschiedRansweilerStahlbergBayerfeld-SteckweilerSankt Alban (Pfalz)GerbachWürzweilerRuppertseckenDielkirchenKatzenbach (Donnersbergkreis)Schönborn (Pfalz)DörrmoschelReichsthalGundersweilerGehrweilerImsweilerRockenhausenHöringenSchweisweilerFalkenstein (Pfalz)WinnweilerLohnsfeldWartenberg-RohrbachMünchweiler an der AlsenzGonbachSippersfeldBreunigweilerImsbachBörrstadtSteinbach am DonnersbergRamsen (Pfalz)KerzenheimEisenberg (Pfalz)GöllheimDreisenStandenbühlLautersheimBiedesheimOttersheimBubenheim (Pfalz)ZellertalEinselthumImmesheimAlbisheim (Pfrimm)RüssingenWeitersweilerMarnheimBennhausenJakobsweilerDannenfelsBolandenKirchheimbolandenMörsfeldKriegsfeldOberwiesenOrbisMorschheimIlbesheim (Donnersbergkreis)Bischheim (Donnersberg)RittersheimStetten (Pfalz)GauersheimLandkreis Bad KreuznachLandkreis Alzey-WormsLandkreis KuselLandkreis KaiserslauternLandkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild

Die Ortsgemeinde Schweisweiler liegt im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Winnweiler an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweisweiler liegt im Nordpfälzer Bergland an der Alsenz südöstlich des Donnersbergs. Nordwestlich befindet sich Imsweiler, südöstlich Winnweiler.

Zu Schweisweiler gehören auch die Wohnplätze Reiterhof und Gaststätte Tivoli.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Schweisweiler gehörte im Mittelalter zum Großteil zur Grafschaft Falkenstein, wobei einige Häuser und der im Dreißigjährigen Krieg eingegangene sog. Raugrafenhof zu Imsweiler und somit zur Herrschaft der Raugrafen gehörten. Durch die Heirat von Franz Stephan von Lothringen mit Maria Theresia von Habsburg gelangte der Ort in österreichischen Besitz. In diese Zeit fällt auch der Bau der Rokoko-Kirche im Dorf. Nach der Französischen Revolution wurde der Ort 1798 dem französischen Departement Donnersberg zugeordnet. Infolge des Wiener Kongresses war er für ein Jahr österreichisch, bevor er von 1816 bis 1945 bayerisch wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Schweisweiler Teil der französischen Besatzungszone und wurde in das 1946 neu gebildete Land Rheinland-Pfalz eingegliedert.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Schweisweiler besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wahl WGB WGH Gesamt
2019[3] 5 3 8 Sitze
2014 per Mehrheitswahl 8 Sitze
  • WGB = Wählergruppe Bock
  • WGH = Wählergruppe Haas

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2019 wurde Lothar Wichlidal mit einem Stimmenanteil von 66,07 % zum Ortsbürgermeister gewählt. Er löste Kornelia Wichlidal ab, die nicht mehr kandidiert hatte.[4][5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Schweisweiler
Blasonierung: „In Grün zwei goldene gekreuzte Rohrkolbenstängel mit Blättern und drei goldenen Kolben, beseitet von zwei silbernen Reihern, darüber rechts eine schwebende goldene Eichel, links ein schwebender sechsstrahliger goldener Stern.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimatmuseum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schweisweiler befindet sich das Dorfmuseum (Heimatmuseum) „Leos Tenne“, in dem Exponate aus dem dörflichen Berufs- und Alltagsleben ausgestellt sind.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Schweisweiler

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schweisweiler sind mehrere eigenständige Vereine ansässig, so etwa der 1904 gegründete Turnverein, die Schützengemeinschaft Schweisweiler, ein Angelsportverein, eine Freiwillige Feuerwehr sowie ein Feuerwehrförderverein und die Straußjugend (Borsch und Mäd).

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort verläuft die B 48, die auch zur A 63 (KaiserslauternMainz) führt. In Imsweiler und Winnweiler befinden sich Bahnhöfe der Alsenztalbahn.

In Schweisweiler geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schweisweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2020, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2020[Version 2021 liegt vor.]. S. 137 (PDF; 1 MB).
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Gemeinderatswahl 2019 Schweisweiler. Abgerufen am 2. September 2019.
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 2. September 2019 (siehe Winnweiler, Verbandsgemeinde, neunte Ergebniszeile).
  5. Von Wichlidal zu Wichlidal. In: Die Rheinpfalz. 22. Juli 2019, abgerufen am 2. September 2019.