Merxheim (Nahe)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Merxheim
Merxheim (Nahe)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Merxheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 48′ N, 7° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Bad Sobernheim
Höhe: 172 m ü. NHN
Fläche: 17,05 km2
Einwohner: 1417 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km2
Postleitzahl: 55627
Vorwahl: 06754
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 066
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 11
55566 Bad Sobernheim
Webpräsenz: www.merxheim.de
Ortsbürgermeister: Egon Eckhardt (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Merxheim im Landkreis Bad Kreuznach
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Über dieses Bild
Merxheim aus Richtung Monzingen

Merxheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Merxheim liegt am Südufer der Nahe. Auf der anderen Flussseite befindet sich Weiler bei Monzingen, im Osten Meddersheim, im Süden Kirschroth und westlich liegt Martinstein.

Zu Merxheim gehören auch die Wohnplätze Gänsmühle, Kornsmühle (früher Eltges- oder Iltismühle), Estrella (früher Kauzenmühle) und Weinelsmühle (früher Franzenmühle).[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahr 1061 als Merkedesheim in pago Nahgouue erstmals urkundlich erwähnt. Damals schenkte Erzbischof Eberhard von Trier dem Stift St. Simeon Güter zu Merxheim und Monzingen. Seit Erzbischof Ruthard vom Mainz (1107) besaß auch das Kloster Disibodenberg ein Gut in Merchidisheim. Ein anderes Gut besaß 1145 der Abt Werner von St. Alban vor Mainz.[3]

1816 bis 1866 gehörte es zum Oberamt Meisenheim der Landgrafschaft Hessen-Homburg und kam mit diesem 1866 zu Preußen.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Merxheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 992
1835 ~ 1.100
1871 1.281
1905 1.262
1939 1.190
1950 1.338
Jahr Einwohner
1961 1.435
1970 1.433
1987 1.374
1997 1.475
2005 1.465
2016 1.417

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Merxheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 9 2 5 16 Sitze
2009 7 3 6 16 Sitze
2004 7 4 5 16 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Merxheim e. V.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Merxheim (Nahe)
Blasonierung: „Über goldenem Schildfuß, darin ein roter Balken über drei roten Schindeln, von Rot und Silber gespalten. Vorne ein silberner Schrägbalken belegt mit drei roten Rosen, hinten ein roter Burgturm mit Krüppelwalmdach.“

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Merxheim unterhält seit 1973 Beziehungen zu Merxheim im Elsass, der gleichnamigen Partnergemeinde in Frankreich.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert sind das alte Rathaus aus dem 15. Jahrhundert und die Aussicht über das Nahetal von der Aussichtsplattform.

Siehe auch:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden verläuft die Bundesstraße 41. In Martinstein ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Merxheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018, S. 17 (PDF; 2,2 MB).
  3. Wilhelm Fabricius: Die Herrschaften des unteren Nahegebietes, Bonn: Behrendt, 1914, S. 99 (www.dilibri.de)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. RGE: Merxheim