Axamer Lizum

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Axamer Lizum (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Axamer Lizum (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Innsbruck-Land (IL), Tirol
Gerichtsbezirk Innsbruck (Land)
Pol. Gemeinde Axams  (KG Axams)
Koordinaten 47° 11′ 38″ N, 11° 18′ 8″ O47.19388888888911.3022222222221564Koordinaten: 47° 11′ 38″ N, 11° 18′ 8″ O
Höhe 1564 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 26 (2001)
Gebäudestand 24 (2001)
Postleitzahl 6094 Axamsf0
Offizielle Website
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 16471
Zählsprengel/ -bezirk Axams-Umgebung (70304 001)
Bild
Die Axamer Lizum gegen Norden
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS

Axamer Lizum ist ein Ort in den Stubaier Alpen in Tirol, und eine Ortschaft der Gemeinde Axams im Bezirk Innsbruck-Land. Die Alm ist als Wintersportort bekannt.

Geographie[Bearbeiten]

Axamer Lizum bezeichnet ein Gebiet im hinteren Tal des Axamer Bachs, etwa 11 Kilometer südwestlich Innsbruck Stadtmitte. Eine Lizum bezeichnet im Tirolischen ein ‚Almgebiet am Talschluss‘. Gegen Süden zu wird die Axamer Lizum von den Kalkkögeln begrenzt, gegen Norden, zum 4 km entfernten Axams, erstreckt sich ein unbesiedeltes Engtal.

Die Streusiedlung auf um die 1550 m ü. A. Höhe umfasst die etwa 25 Gebäude des Schigebiets, einschließlich des Hotel Olympia[1], der Lizumalm, und der nördlich erhöht liegenden Schafalm.

Talorte
Axams   Götzens
(Gem.)  
Neu-Götzens (Gem. Götzens)
Mutters (Gem.)
Kemater Alm (Gem. Grinzens) Nachbargemeinden
Telfes im Stubai (Gem.)

Geschichte: Skigebiet Axamer Lizum[Bearbeiten]

Das Skigebiet Axamer Lizum wurde anlässlich der Olympischen Winterspiele 1964 errichtet (Olympiahotel, ehemalige Sportunterkünfte, erbaut von Erwin Klein)[2] und zu den Spielen 1976 ausgebaut, unter anderem mit einer Standseilbahn auf den 2340 m ü. A. hohen Hoadl (Olympiabahn). Es umfasst heute den Kamm Pleisen–Hoadl im Westen (Salfeinskamm, zum Grinzenser Sendersbachtal, ohne Pistenabfahrt), wie auch die Gebiete um das Birgitzköpfl (1982 m ü. A.) und das hinterste Geroldsbachtal unterhalb der Saile (Nockspitze, 2404 m ü. A.).

Das Skigebiet wird – in Analogie zum „goldenen“ Dachl – auch das "weiße Dachl Innsbrucks" genannt. Es ist das größte Skigebiet in Innsbrucks näherer Umgebung. Bei guter Schneelage ist die Abfahrt bis zu den Orten Axams, Götzens oder Mutters möglich, wobei die Abfahrten nach Götzens und Mutters durch die Wiedererrichtung des Skigebietes Mutterer Alm künstlich beschneit und somit den größten Teil der Wintersaison befahrbar sind (Anschluss über die Birgitzköpflhütte). Eine direkte Sesselbahn (Birgitzbahn, 4er-Hochgeschwindigkeitsbahn kuppelbar)[3] über das Birgitzköpfl ist derzeit – nach langen Verhandlungen[4] – in konkreter Planung.[5] Eine Anbindung des Skigebiets Schlick 2000 im Stubai ist aus Naturschutzgründen (Ruhegebiet Kalkkögel) derzeit nicht umsetzbar.[6][7]

Auch eine beleuchtete Rodelbahn führt von der Talstation der Liftbetriebe bis nach Axams.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hotel Olympia Axams, Webseite
  2. Die Sieger ergriffen die Flucht. Peter Brügge auf dem Olympia-Ball. DER SPIEGEL 7/1964, 12. Februar 1964 (online-repro, spiegel.de)
  3. Lifte/Bahnen Axamer Lizum, skiresort.de
  4. Umweltverträglichkeitserklärung "UVE - Skiverbindung Mutterer Alm - Axamer Lizum", seilbahn.net
  5. Mutterer Alm/Lizum: Vor Einigung über Seilbahntrasse – Skiarena Mutterer Alm und Axamer Lizum nimmt Gestalt an: Von der Bergstation der Almbahn soll eine Seilbahn aufs Birgitzköpfl führen. In: Tiroler Tageszeitung, 2. Juni 2012 (online tt.com).
  6. Werben für Zusammenschluss Schlick - Lizum, tirol.orf.at, abgerufen am 18. August 2010
  7. OeAV: Erschließungsstopp für Schutzgebiete, tirol.orf.at, abgerufen am 18. August 2010