Division 1 Féminine

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Die Division 1 Féminine oder kurz D1F ist die höchste Spielklasse im französischen Frauenfußball. Sie wurde 1992 gegründet, trug bis 2002 die offizielle Bezeichnung Championnat National 1 A und umfasst seither stets zwölf Mannschaften. Vor der Gründung der Liga wurde bereits seit 1974/75 eine Meisterschaft in Endrundenturnierform ausgespielt. Für diese erste Endrunde hatten sich folgende acht Frauenteams qualifiziert: FC Bergerac, SC Caluire Saint-Clair, ARC Cavaillon, FC Metz, Arago Sport Orléans, der erste französische Meister Stade Reims, FC Rouen und FC Vendenheim.

Am 21. März 2013 belegte die französische Liga aufgrund der Erfolge ihrer Vertreterinnen in der UEFA Women’s Champions League zum ersten Mal seit deren Einführung den ersten Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung – vor der deutschen und der schwedischen höchsten Spielklasse.

Modus[Bearbeiten]

Im Verlauf einer Saison trifft jede Mannschaft zweimal auf jede andere Mannschaft. Dabei hat man einmal Heimrecht. Im Gegensatz zu den meisten internationalen Ligen gibt es für einen Sieg vier anstatt drei Punkte. Ein Unentschieden wird mit zwei statt einem Punkt belohnt. Selbst für eine Niederlage gibt es einen statt null Punkte. Meister und Vizemeister qualifizieren sich für die UEFA Women’s Champions League, während die zwei letztplatzierten Mannschaften in die Division 2 Féminin absteigen müssen.

Am Ende der Saison 2010/11 gab es erstmals drei Absteiger aus der D1F, weil die zweite Liga seit Beginn dieser Spielzeit aus drei statt aus zwei Gruppen besteht, deren Gruppensieger das Recht zum direkten Aufstieg besitzen.

Die aktuelle Saison (2014/15)[Bearbeiten]

In dieser Spielzeit setzt sich die Liga aus folgende Teilnehmern zusammen:

Am Ende der vorangehenden Spielzeit hatte Olympique Lyonnais zum achten Mal in Folge den Titel gewonnen, war dabei allerdings nicht erneut ungeschlagen geblieben. Paris, das sich damit ebenfalls für die Women’s Champions League qualifizierte, belegte mit einem Punkt vor Juvisy Rang Zwei. Montpellier, Guingamp und Ligarückkehrer Soyaux bildeten das Tabellenmittelfeld. Den Abstieg knapp vermieden haben Rodez, Arras und Saint-Étienne, während der FF Yzeure Allier Auvergne die beiden Neulinge FCF Hénin-Beaumont und AS Muret in die zweite Division begleiten musste.

Zur Spielzeit 2014/15 kehrt mit FF Issy lediglich ein Verein in die Division 1 zurück, der ihr – wenn auch nur ein Jahr lang – zuvor schon einmal angehört hatte. Die „Postsportlerinnen“ aus Albi sowie der FC Metz hingegen sind auf diesem Niveau absolute Neulinge, wobei Metz den Aufstieg lediglich der Tatsache verdankt, dass die Frauenfußballerinnen der AS Algrange sich dem Klub aus der lothringischen Hauptstadt vor Saisonbeginn angeschlossen haben. Erster Spieltag ist der 30./31. August 2014, die Saison endet mit dem 22. Spieltag am 9. Mai 2015.

Geschichte der Meisterschaften[Bearbeiten]

Die ersten vier Jahrzehnte französischer Meisterschaften lassen sich in wenige Abschnitte unterteilen, in denen jeweils eine oder zwei Frauschaften dominierten. Bei den ersten acht Ausspielungen ab 1974 waren dies Stade Reims, das in sämtlichen Endspielen bis 1982 vertreten war und fünf davon gewann, sowie die AS Étrœungt (bei vier Finalteilnahmen dreimal siegreich). Es schloss sich die Zeit der Dominanz von VGA Saint-Maur an; die Frauen aus der Hauptstadtregion brachten es zwischen 1983 und 1990 auf sechs Meistertitel, unterbrochen lediglich von je einem Erfolg der ASJ Soyaux, die vier weitere Endspiele verlor, und von CS Saint-Brieuc.
Saint-Maurs letzte Finalteilnahme (1991) ging einher mit dem Beginn der Vormachtstellung des FC Lyon und des Juvisy FCF, die sich bis 1998 nahezu im Wechsel die französischen Meistertitel sicherten – sowohl in den letzten Jahren, in denen dieser noch in einer Mischung aus Gruppenspielen und einer Finalrunde im K.-o.-Modus ausgetragen wurde, als auch im 1992 eingeführten reinen Ligabetrieb. Von 1998 bis 2006 kamen Frankreichs Fußballmeisterinnen zunächst vier Jahre in Folge aus Toulouse (TOAC beziehungsweise TFC), danach je zweimal vom HSC Montpellier und wiederum vom Juvisy FCF.
Ab 2007 begann schließlich die ununterbrochene Serie von bisher acht Titelgewinnen durch die Frauen von Olympique Lyon; für Juvisy, Paris Saint-Germain (je dreimal) und Montpellier (zweimal) blieben dabei jeweils nur Vizemeisterschaften.

Insgesamt weist die Geschichte des französischen Frauenfußballs in vier Jahrzehnten erst elf unterschiedliche Meistervereine auf – und wenn man berücksichtigt, dass es in Toulouse und Lyon zu Vereinswechseln der erfolgreichen Teams zum größeren örtlichen Klub gekommen war, sogar nur neun. Den am längsten anhaltenden Erfolg (siehe dazu auch die „Ewige Tabelle“ weiter unten) kann freilich der Frauenverein aus Juvisy-sur-Orge für sich reklamieren, denn seit 1992 gab es nur eine einzige Spielzeit, in der der JFCF nicht zu den besten drei Teams Frankreichs gehörte – das war die Saison 2010/11, als die Frauen aus der 15.000-Einwohner-Gemeinde lediglich Vierte der Abschlusstabelle wurden.

Vor Gründung der Liga[Bearbeiten]

Saison Meister Vizemeister Ergebnis
Finale
Halbfinalistinnen
(1979/80 bis 1981/82 und 1986/87: Halbfinalgruppen-Zweite)
1974/75 Stade Reims Arago Sport Orléans 5:0 FC Rouen, FC Bergerac
1975/76 Stade Reims FC Rouen 4:1 / 4:0 FC Bergerac, AS Pusignan
1976/77 Stade Reims SC Caluire Saint-Clair 4:0 / 0:1 FC Bergerac, AS Étrœungt
1977/78 AS Étrœungt Stade Reims 1:0 / 1:1 AS Romagnat, SC Caluire Saint-Clair
1978/79 AS Étrœungt Stade Reims 2:0 / 1:2 Olympique Marseille, FC Lyon
1979/80 Stade Reims AS Soyaux 2:0 Olympique Marseille, Stade Quimper
1980/81 AS Étrœungt Stade Reims 1:1, 5:4 i.E. FC Lyon, ASJ Soyaux
1981/82 Stade Reims AS Étrœungt 2:1 SC Caluire Saint-Clair, ASJ Soyaux
1982/83 VGA Saint-Maur FCF Hénin-Beaumont 1:1, 7:6 i.E. US Cannes-Bocca, ASJ Soyaux
1983/84 ASJ Soyaux VGA Saint-Maur 1:0 FCF Hénin-Beaumont, AS Muret
1984/85 VGA Saint-Maur FC Lyon 2:0 EC Tours, FCF Hénin-Beaumont
1985/86 VGA Saint-Maur ASJ Soyaux 5:1 Omnium Sports Monaco, ASPTT Strasbourg
1986/87 VGA Saint-Maur ASJ Soyaux 3:0 FC Le Neubourg, FC Lyon/OS Monaco (ex aequo)
1987/88 VGA Saint-Maur FCF Hénin-Beaumont 1:1, 3:2 i.E. CS Saint-Brieuc, JS Poissy
1988/89 CS Saint-Brieuc ASJ Soyaux 2:2, 5:4 i.E. JS Poissy, Racing Flacé-Mâcon
1989/90 VGA Saint-Maur JS Poissy 3:0 Juvisy FCF, FC Lyon
1990/91 FC Lyon VGA Saint-Maur 1:1, 4:2 i.E. JS Poissy, Juvisy FCF
1991/92 Juvisy FCF CS Saint-Brieuc 3:2 FCF Hénin-Beaumont, FC Lyon

Championnat National 1 A bzw. Division 1 Féminine[Bearbeiten]

Saison Meister Vizemeister Dritter
1992/93 FC Lyon Juvisy FCF VGA Saint-Maur
1993/94 Juvisy FCF FC Lyon ASPTT Strasbourg
1994/95 FC Lyon Toulouse OAC Juvisy FCF
1995/96 Juvisy FCF ASJ Soyaux Toulouse OAC
1996/97 Juvisy FCF Toulouse OAC CS Saint-Brieuc
1997/98 FC Lyon Juvisy FCF Toulouse OAC
1998/99 Toulouse OAC ESOF La Roche Juvisy FCF
1999/00 Toulouse OAC Juvisy FCF ESOF La Roche
2000/01 Toulouse OAC ESOF La Roche Juvisy FCF
2001/02 FC Toulouse Juvisy FCF FC Lyon
2002/03 Juvisy FCF FC Lyon Montpellier HSC
2003/04 Montpellier HSC FC Lyon Juvisy FCF
2004/05 Montpellier HSC Juvisy FCF Olympique Lyon
2005/06 Juvisy FCF Montpellier HSC Olympique Lyon
2006/07 Olympique Lyon Montpellier HSC Juvisy FCF
2007/08 Olympique Lyon Juvisy FCF Montpellier HSC
2008/09 Olympique Lyon Montpellier HSC Juvisy FCF
2009/10 Olympique Lyon Juvisy FCF Paris Saint-Germain
2010/11 Olympique Lyon Paris Saint-Germain Montpellier HSC
2011/12 Olympique Lyon Juvisy FCF Montpellier HSC
2012/13 Olympique Lyon Paris Saint-Germain Juvisy FCF
2013/14 Olympique Lyon Paris Saint-Germain Juvisy FCF
2014/15

Erfolgreichste Vereine[Bearbeiten]

Insgesamt seit 1974/75

  • 8 Titel: Olympique Lyon
  • 6 Titel: VGA Saint-Maur, Juvisy FCF
  • 5 Titel: Stade Reims
  • 4 Titel: FC Lyon
  • 3 Titel: AS Étrœungt, Toulouse OAC
  • 2 Titel: Montpellier HSC
  • 1 Titel: CS Saint-Brieuc, ASJ Soyaux, FC Toulouse

Seit Einführung von N1A bzw. D1F

  • 8 Titel: Olympique Lyon
  • 5 Titel: Juvisy FCF
  • 3 Titel: FC Lyon, Toulouse OAC
  • 2 Titel: Montpellier HSC
  • 1 Titel: FC Toulouse

„Ewige Tabelle“[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle berücksichtigt nur die Spielzeiten seit Einführung einer eingleisigen höchsten Spielklasse (ab der Saison 1992/93). Bisher hat diese Liga stets zwölf Teilnehmer umfasst. Für den gesamten Zeitraum sind die Punktzahlen der beteiligten Vereine nach der Drei-Punkte-Regel berechnet worden, auch wenn tatsächlich bis 1994/95 die Zwei- und seit 1998/99 die Vier-Punkte-Regel galt beziehungsweise gilt. Vom Verband ausgesprochene Punktabzüge wurden in der „Ewigen Tabelle“ berücksichtigt.

Vereine, die in der Saison 2014/15 in der Division 1 spielen, sind rosa unterlegt. Gelb markiert sind solche, die nicht mehr am Frauenligabetrieb teilnehmen, weil ihre Frauenabteilungen zu einem Lokalrivalen gewechselt waren, in dem bis dahin kein Frauenfußball betrieben worden war; dies war der Fall in Toulouse (OAC → FC), Montpellier (Le Crès → HSC),(c) Lyon (FC → Olympique), Saint-Étienne (Racing → AS) und zuletzt – ein Sonderfall, weil städteübergreifend – zwischen Saint-Brieuc und Guingamp. Bei reinem Namenswechsel von Klubs ist der letzte Name angegeben.
Stand: nach der Saison 2013/14. Die Spalten „Spielzeiten“ und „Zuletzt“ werden (zusammen mit Punkten, Titeln und Platzierungen) stets erst nach Beendigung einer vollständig absolvierten Saison aktualisiert.

Rang Verein Spiel-
zeiten
Titel(a) Vize-
mstr.(a)
Punkte Erst-
mals
Zu-
letzt
01 Juvisy FCF 22 5(b) 8 1.152 1992/93 2013/14
02 HSC Montpellier 13 2 3 641 2001/02 2013/14
03 ASJ Soyaux 20 (b) 1 604 1992/93 2013/14
04 Olympique Lyon 10 8 579 2004/05 2013/14
05 FC Lyon(d) 12 3(b) 3 531 1992/93 2003/04
06 Stade Saint-Brieuc 18 (b) 530 1992/93 2007/08
07 Paris Saint-Germain 14 3 482 1994/95 2013/14
08 Toulouse OAC 8 3 2 384 1992/93 2000/01
09 FCF Hénin-Beaumont 14 382 1992/93 2013/14
10 FC Toulouse 11 1 355 2001/02 2012/13
11 ESOF La Roche 13 2 343 1996/97 2010/11
12 Olympique Saint-Memmie 9 184 1995/96 2005/06
13 CNFE Clairefontaine 5 176 2002/03 2006/07
14 VGA Saint-Maur 6 (b) 163 1992/93 1997/98
15 FF Yzeure Allier Auvergne 6 148 2008/09 2013/14
16 AS Saint-Étienne 5 139 2009/10 2013/14
17 ASPTT Strasbourg 4 113 1992/93 1995/96
18 FC Vendenheim 6 105 2004/05 2012/13
19 Entente Montpellier Le Crès(c) 4 101 1997/98 2000/01
20 FCF Condé-sur-Noireau 6 96 1992/93 2008/09
21 AF Rodez 4 94 2010/11 2013/14
22 SC Caluire Saint-Clair 5 89 1995/96 2001/02
23 JS Poissy 4 81 1992/93 1995/96
24 EA Guingamp 3 80 2011/12 2013/14
25 Stade Quimper 5 77 1993/94 2002/03
26 USO Bruay-Labuissière 4 64 1996/97 2002/03
27 Racing Saint-Étienne 2 61 2007/08 2008/09
28 USCCO Compiègne 3 47 2003/04 2006/07
29 SC Schiltigheim 2 46 2000/01 2001/02
30 US Orléans 3 42 1994/95 1999/00
31 Le Mans FC 3 40 1995/96 2010/11
32 Arras FCF 2 39 2012/13 2013/14
33 AS Saint-Quentin 2 36 1997/98 1998/99
34 Celtic Beaumont Marseille 3 29 1996/97 2000/01
35 ES Cormelles-le-Royal 1 20 2000/01 2000/01
36 Croix Blanche OSL Angers 1 17 1998/99 1998/99
CS Le Blanc-Mesnil 1 17 1993/94 1993/94
Omnium Sports Monaco 1 17 1993/94 1993/94
39 Racing Flacé-lès-Mâcon 1 14 1992/93 1992/93
40 AC Évreux 1 13 2007/08 2007/08
41 FC Félines Saint-Cyr 1 10 1999/00 1999/00
AS Montigny-le-Bretonneux 1 10 2009/10 2009/10
Olympique Mirail Toulouse 1 10 1992/93 1992/93
44 FF Issy 1 9 2012/13 2012/13
45 FC Tours 1 7 2001/02 2001/02
46 AS Muret 2 6 2011/12 2013/14
47 ASPTT Albi 2014/15
FC Metz 2014/15
(a) Hier werden nur die Meistertitel und die Vizemeisterschaften seit Einrichtung der Liga (1992/93) angegeben.
(b) Der Verein hat (auch) schon in der Zeit vor Einführung einer einheitlichen Liga einen oder mehrere französische Meistertitel gewonnen.
(c) Montpellier Le Crès, früher auch unter dem Namen Racing Paillade Montpellier antretend, hatte 2001 seine Frauenabteilung aufgelöst, die sich dem Lokalrivalen MHSC anschloss. Heutzutage (2014) sind Fußballerinnen von Montpellier Le Crès aber wieder im Ligabetrieb vertreten.
(d) Heutzutage (2014) sind Fußballerinnen des FC Lyon wieder im unteren regionalen Ligabetrieb vertreten.

Torschützenköniginnen der D1F[Bearbeiten]

Saison Beste Schützin Verein Tore Nächstbeste Verein Tore
2002/03 Sandrine Brétigny FC Lyon
26
Hoda Lattaf HSC Montpellier
25
2003/04 Claire Morel FC Lyon
18
Hoda Lattaf HSC Montpellier
17
2004/05 Marinette Pichon Juvisy FCF
38
Élodie Ramos HSC Montpellier
17
2005/06 Marinette Pichon Juvisy FCF
36
Hoda Lattaf HSC Montpellier
16
2006/07 Sandrine Brétigny Olympique Lyon
42
Hoda Lattaf Olympique Lyon
26
2007/08 Laëtitia Tonazzi Juvisy FCF
27
Sandrine Brétigny Olympique Lyon
25
2008/09 BrasilienBrasilien Kátia Olympique Lyon
27
Sandrine Brétigny Olympique Lyon
22
2009/10 Eugénie Le Sommer Stade Saint-Brieuc
19
Marie-Laure Delie HSC Montpellier
18
2010/11 Laëtitia Tonazzi Juvisy FCF
20
Sandrine Brétigny Olympique Lyon
19
2011/12 Eugénie Le Sommer Olympique Lyon
22
SchwedenSchweden Lotta Schelin Olympique Lyon
20
2012/13 SchwedenSchweden Lotta Schelin Olympique Lyon
24
Camille Abily
Eugénie Le Sommer
Olympique Lyon
Olympique Lyon
20
2013/14 Gaëtane Thiney Juvisy FCF
25
Marie-Laure Delie Paris Saint-Germain
24

Entwicklung der Zuschauerzahlen[Bearbeiten]

Von der Saison 2003/04 bis einschließlich 2008/09 lag der Besucherschnitt zwischen 140 und 180 Zahlenden je Ligabegegnung. In den folgenden beiden Spielzeiten stieg dieser Wert auf etwas über 200 an, so dass bei 132 Punktspielen insgesamt 26.000 bis 30.000 Zuschauer den Weg in die Stadien der Division 1 fanden. In den Jahren nach der für Frankreich erfolgreichen Weltmeisterschaft 2011 nahm das Zuschauerinteresse stark zu und verdreifachte sich, verfehlte in der Saison 2013/14 sogar nur geringfügig die 700er-Marke (insgesamt 89.900 Besucher). Dabei sind insbesondere die Gastspiele von Serienmeister Lyon Publikumsmagneten, seit Beginn der 2010er Jahre auch diejenigen von Paris.
Vor heimischer Kulisse wies Lyon in der Spielzeit 2013/14 mit einem Mittel von 3.100 Besuchern den höchsten Wert auf, gefolgt von Juvisy (812), Soyaux (759), Guingamp (602), Yzeure und Paris; Absteiger Muret kam hingegen nur auf nicht einmal 200 Zuschauer.

Die am besten besuchten Spiele seit 2003 waren Guingamp gegen Lyon mit 12.263 (2011/12) Zuschauern, gefolgt von Lyon gegen Paris (10.122, 2014/15), erneut Guingamp gegen Lyon (7.850, 2012/13), Lyon gegen Paris (7.512, 2013/14), Lyon gegen Montpellier (7.411, 2013/14) und Juvisy gegen Lyon (7.000, 2011/12).[1]

Die Eintrittspreise bei Punktspielen sind auch in der Saison 2014/15 moderat und liegen für Erwachsene im Mittel unter sechs Euro; am kostengünstigsten ist der Besuch in Issy (drei Euro), am teuersten in Paris (neun Euro).[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen und Nachweise[Bearbeiten]

  1. siehe den Artikel Le public répond présent vom 19. Juni 2014, ergänzt um das Spieldatenblatt Lyon gegen Paris vom 1. November 2014, beide bei footofeminin.fr
  2. nach dem Programm des ersten Spieltags bei footofeminin.fr