Dornröschen

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Dieser Artikel beschreibt das Volksmärchen. Für weitere Bedeutungen des Begriffs siehe Dornröschen (Begriffsklärung)
Dornröschen, Aquarell von Henry Meynell Rheam (1899)

Dornröschen ist ein Märchen (ATU 410). Es steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm ab der 1. Auflage von 1812 an Stelle 50 (KHM 50) und geht durch mündliche Weitergabe über Marie Hassenpflug auf Charles Perraults La belle au bois dormant (Die Schöne im schlafenden Wald) zurück. Bei Perrault erschien es 1697 in Contes de ma Mère l’Oye und vorher 1696. Ludwig Bechstein übernahm das Märchen in sein Deutsches Märchenbuch als Das Dornröschen (1845 Nr. 63, 1853 Nr. 52).

Inhalt[Bearbeiten]

Die dreizehnte weise Frau verflucht Dornröschen. Briefmarke der Deutschen Bundespost (1964)

Nach langem Warten wird einem König endlich eine Tochter geboren. Aus Freude darüber lädt er seine Untertanen zu einem Fest, darunter auch zwölf weise Frauen (Feen). Die dreizehnte, die aus Mangel an Geschirr nicht zur Taufe der neugeborenen Königstochter eingeladen worden war, belegt das Mädchen mit einem Fluch, dass es sich an seinem fünfzehnten Geburtstag an einer Spindel stechen und daran sterben solle. Eine der zwölf übrigen Feen, die an dem Fest teilnehmen durften, wandelt den Todesfluch in einen hundertjährigen Schlaf um, woraufhin der König alle Spindeln im Königreich verbrennen lässt.

An des Mädchens fünfzehntem Geburtstag erkundet es ein Turmzimmer, in dem es eine alte Frau beim Spinnen entdeckt. Die Prinzessin will es auch einmal versuchen und sticht sich mit der Spindel in den Finger. Sie fällt gemeinsam mit dem gesamten Hofstaat in einen tiefen Schlaf. Das Schloss wird mit einer undurchdringlichen Dornenhecke umringt, die sich nach hundert Jahren in Rosen verwandeln. Erst an diesem Tag gelingt es einem Prinzen, in den Turm zu gelangen, wo er die Königstochter wachküsst, woraufhin auch der Schlaf des Hofstaats beendet ist. Dornröschen und der Prinz heiraten.

Herkunft und Märchenforschung[Bearbeiten]

Dornröschen entdeckt das Turmzimmer mit der alten Frau an der Handspindel. Illustration um 1890 von Alexander Zick (1845-1907)

Jacob Grimm notierte Dornröschen in der handschriftlichen Urfassung von Grimms Märchen (1810) nach Marie Hassenpflug. Wilhelm Grimm glich die Druckfassungen nach und nach an Perraults La belle au bois dormant (1697) an. Ihre Anmerkung erwähnt noch Basiles Version (die ihnen Clemens Brentano nahebrachte) und Brünhild. Zum Schlaf vergleichen sie Schneewittchen. Den Schluss der französischen und der italienischen Fassung fanden sie andernorts als Bruchstück Die Schwiegermutter wieder.

Der Stoff begegnet in seiner schriftlichen Fassung auch in zwei Werken des 14. Jahrhunderts, dem Roman de Perceforest (um 1330, altfranzösisch) und der Novelle Frayre de Joy e Sor de Plaser (um 1350, katalanisch), in denen das schlafende Mädchen geschwängert wird. Giambattista Basile nimmt in seinem Märchen Sonne, Mond und Talia (Pentameron, V,5) das vollständige Thema auf (s. a. II,8 Die kleine Sklavin), während bei Perrault die Schwangerschaft nicht mehr auftaucht. Vgl. auch Die Geschichte der messingnen Stadt in Tausendundeine Nacht.

Ein verwunschenes Schloss kommt auch in den „Kinder- und Hausmärchen“ KHM 62 Die Bienenkönigin, KHM 137 De drei schwatten Prinzessinnen, KHM 197 Die Kristallkugel, KHM 130a Der Soldat und der Schreiner, das Erwecken der Schlafenden in KHM 163 Der gläserne Sarg, KHM 82a Die drei Schwestern vor. Das Spinnen – als typisch weibliche Kunstfertigkeit – spielt in vielen Märchen eine Rolle (KHM 9, 14, 24, 49, 55, 65, 67, 79, 128, 156, 181, 179, 188).

Der Hofstaat ist in einen hundertjährigen Schlaf gefallen. Illustration von Gustave Doré (1867)

„Dornröschen“ gilt manchen Forschern als eine entmythisierte Fassung der Figur der Brünhild (vergleiche die Nibelungensage). Zu beachten sind hier folgende Topoi: Das herangewachsene Mädchen wird (in der Sage von Wotan) mit dem „Schlafdorn“ (vergleiche die Spindel) gestochen und dadurch in einen langen Schlaf versetzt. Ihre Burg wird in der Sage von einem Feuerkranz (der „Waberlohe“ – vergleiche die rote Rosenhecke) gegen Zugang gesichert. Siegfried (vergleiche ‚ein Prinz‘) durchdringt sie dennoch und erweckt die Schlafende (vergleiche den andeutenden „Kuss“). Joachim Fernau interpretiert Dornröschen als die entschärfte und der sittlichen Moral der Zeit angepasste Fassung der Sage.[1]

Interpretation[Bearbeiten]

Ausführliche und wichtige psychologische Deutungen finden sich bei Bruno Bettelheim (Kinder brauchen Märchen, 1975), Marie-Louise von Franz (Das Weibliche im Märchen, 1977) oder Eugen Drewermann (Dornröschen). Laut Bruno Bettelheim ist das zentrale Thema aller Fassungen von Dornröschen, dass Eltern das sexuelle Erwachen ihrer Kinder nicht verhindern können – die hinausgeschobene Erfüllung ist nicht weniger schön. Was so passiv scheint, ist nicht wirklich der Tod. Mit 15 setzte früher die Regel ein, 13 sind die Mondmonate des Jahres, der Rhythmus der Menstruation. Eine Wendeltreppe bedeute ein Träumen sexueller Erlebnisse, die kleine Kammer die Vagina, der Schlüssel den Akt („Was ist das für ein Ding...“), worauf sie in Schlaf sinkt. In der Bibel sei die Menstruation „der Fluch“, von Frau zu Frau weiter gegeben. Der dornbewehrte Todesschlaf sei eine Warnung vor verfrühter Sexualisierung, aber auch narzisstischer Isolation. Erst innere Harmonie gewähre erfüllte Sexualität auch mit anderen, schenke Leben, und alle erwachen. [2]

Bettelheim interpretiert den Dornröschenschlaf als typisches Adoleszenz-Phänomen bei Mädchen und Jungen:

„Bei größeren Veränderungen im Leben wie bei der Adoleszenz sind für ein erfolgreiches Wachstum sowohl aktive wie geruhsame Perioden nötig. Zu einem Sich-nach-innen-Kehren, das nach außen wie Passivität (oder Verschlafenheit) wirkt, kommt es dann, wenn sich in dem Betreffenden innere Prozesse von solcher Wichtigkeit abspielen, dass er keine Energie mehr für nach außen gerichtete Aktivitäten aufbringt. (...) Der glückliche Ausgang gewährleistet dem Kind, dass es nicht dauernd im scheinbaren Nichtstun verhaftet bleiben wird.“

Bettelheim: Kinder brauchen Märchen, S. 262

Laut Wilhelm Salber geht es bei Dornröschen um ein spielerisches Herausfordern geheimnisvoller Mächte. Um der Verlockung willen experimentiert man mit Unerhörtem, das man dann in einem Zwischenzustand halten will. Er vergleicht damit die Lebensgeschichte eines jungen Mädchens, das neugierig auch anrüchigen Anregungen nachgeht. Zwar entwickeln sich blühende Geschichten, doch bleibt sie vor der Verwirklichung stets im Drumherum stehen und erfährt immer ähnliche Verletzungen.[3]

Parodien[Bearbeiten]

Viele Parodien drehen die angehaltene Zeit mit modernen Bezügen ins Groteske. Erich Kästner Gedicht Die scheintote Prinzessin von 1932 zielt auf eine rückwärtsgewandte deutsche Öffentlichkeit, die nicht wirklich erwachen will.[4] Michael Eisig zeigt das rudimentär-verflachte Märchenverständnis eines Managers, der sich mal beim Beeren pflücken in den Finger sticht.[5] Erich Ödipus lässt alle segensvoll einschlafen und wieder aufwachen.[6] Erno Scheidegg parodiert die Nachkriegszeit als Ende eines 12-jährigen Dornröschenschlafes.[7] Günter Kunert stellt sich vor, wie der Prinz hinter Dornenlabyrinthen statt zeitloser Utopie ein gealtertes Dornröschen trifft.[8] Auch Franz Fühmann sinniert über zu früh und zu spät gekommene Prinzen.[9] Josef Redings Mädchen, pfeif auf den Prinzen von 1974 mahnt zur Emanzipation („...es bringt dich auch kein Königssohn / vom Kochtopf auf den Herrscherthron...“).[10] Bei Irmela Brender stritten Koch und Küchenjunge grade übers Zwiebelschneiden, und versöhnen sich nach dem Aufwachen.[11] Martin Walser sieht ein Märchen von Unterdrückten für Unterdrückte: Wie beim Lotto gewinne nicht Gemeinschaft, sondern einer in hundert Jahren, und alle laufen in die Dornenhecke. [12] Wolfram Siebecks Prinz schneidet sich den Weg mit der Motorsäge frei, wovon alle aufwachen. Er trägt Armbanduhr und Sonnenbrille, Dornröschen verblasst neben Illustriertenstars, und die Ehe wird bald geschieden. [13] Ruth Schweizers Auferweckung von 1980 resigniert über heimliches Wünschen.[14] Günter Grass kehrt, ähnlich wie Kästner, den Erlösungskuss zum Unheilsbringer („...die freigelassen zum Fürchten wären.“).[15] Imre Töröks Aliens in Dornrösia (1994) verschlafen gern Äonen in Erwartung neuester Moden, bis alle pennen, weil der Märchenprinz keinen Bock hat.[16] Auch Robert Coovers Prinz hat zuletzt keine Lust und hüpft zurück in die Dornenhecke.[17]

Der Prinz findet Dornröschen im Schloss. Lichtdruck von Joseph Albert (1869) mit Prinz Otto als Prinz
Dornröschen erwacht in den Armen des Prinzen. Illustration von Walter Crane (um 1880)
Illustration von Offterdinger

Rezeption[Bearbeiten]

Bildende Kunst[Bearbeiten]

Das Märchen wurde für zahllose Märchenbücher des 19. und 20. Jahrhunderts illustriert. Zur historischen Allegorie wurde es in den Wandbildern des Kaisersaals in Goslar von Hermann Wislicenus (um 1880). Der mehrteilige Dornröschenzyklus steht dort für den langen „Schlaf“ und die Wiedererweckung des deutschen Reichs. Dornröschen kommt auch in Kaori Yukis Manga Ludwig Revolution vor.

Belletristik[Bearbeiten]

  • Der Roman „Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz“, von DDR-Autorin Irmtraud Morgner 1974 veröffentlicht, variiert in der Spielfrau Beatriz de Diaz das Schlaf-Motiv.
  • A. N. Roquelaure, besser bekannt als Anne Rice, hat eine Trilogie namens Dornröschen (im Original: Sleeping Beauty) geschrieben, in der das Dornröschen-Märchen mit sadomasochistischen Elementen fortgesetzt wird.[18]
  • „Der Fluch der achten Fee“ von David Henry Wilson (1991) beginnt mit der Erweckung der Prinzessin (hier „Saphira“) und behandelt einerseits die Folgen, als der Kronprinz eines mehr oder weniger „realistisch“ beschriebenen Reiches eine angeblich in einem nicht dokumentierten Schloss im Wald gefundene „verwunschene Prinzessin“ heiraten will, andererseits wird der auf ihr ruhende Fluch in einer neuen Variante ausgearbeitet.
  • In „Da fielen auf einmal die Sterne vom Himmel“ behandelt der Dichter Ludwig Harig 2002 ausführlich „Dornröschen“, wobei er besonders den Prinzen berücksichtigt, der den Kairos (glücklichen Moment) beim Schopf zu packen weiß.
  • Märchen- und Kinderradioautor Christian Peitz hat 2009 eine neue Version des Dornröschen-Märchens veröffentlicht. Im selben Buch findet sich mit „Rosdörnchen“ auch seine Parodie des Stoffes.
  • Ein Manhwa Die Legenden vom Traumhändler erschien 2004 von Lee Jeong-a, ein Manga 2012 von Misaho Kujiradou[19].
  • Karen Duve hat 2012 in ihrem ironischen Märchenbuch Grrrimm ihre Dornröschenversion veröffentlicht.

Theaterfassung[Bearbeiten]

  • Im Jahre 1920 schuf der Schauspieler Robert Bürkner eine Theaterfassung des Märchens, das sich weitgehend an der Originalvorlage orientierte.

Oper[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

  • Dornröschen war ein schönes Kind ist ein Kinder-Spiellied von Margarethe Löffler aus den 1890er Jahren.
  • Im Jahre 1995 veröffentlichte die Band dornRöSCHEN ein gleichnamiges Debüt-Album.
  • Die Dresdner Band tauReif veröffentlichte auf ihrem Album Zwei Welten (2001) das Lied Dornröschen.
  • Brice PAUSET „Das Dornröschen“ für Streichquartett, 2 Chorgruppen und Orchester (2012)

Ballett[Bearbeiten]

Musical[Bearbeiten]

Film- und Fernsehadaptionen[Bearbeiten]

Siehe auch den Spielfilm Der Tiger und der Schnee, 2005.

Literatur[Bearbeiten]

  • Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen. Vollständige Ausgabe. Mit 184 Illustrationen zeitgenössischer Künstler und einem Nachwort von Heinz Rölleke. Artemis & Winkler Verlag und Patmos Verlag, Düsseldorf und Zürich 1999, ISBN 3-538-06943-3.
  • Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen. Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und Herkunftsnachweisen hgg. von Heinz Rölleke. Band 3: Originalanmerkungen, Herkunftsnachweise, Nachwort. Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe. Reclam-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-003193-1, S. 97, 463-464.
  • Jakob und Wilhelm Grimm: Dornröschen. illustriert von Markus Lefrançois. Reclam Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-15-010772-0.
  • Heinz Rölleke (Hrsg.): Die älteste Märchensammlung der Brüder Grimm. Synopse der handschriftlichen Urfassung von 1810 und der Erstdrucke von 1812. Fondation Martin Bodmer, Cologny-Genf 1975, S. 106-111, 359.
  • Hans-Jörg Uther: Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. de Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-019441-8, S. 117-122.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dornröschen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Dornröschen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikisource: Dornröschen – Quellen und Volltexte

Gebrüder Grimm

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Joachim Fernau, Disteln für Hagen. Bestandsaufnahme der deutsche Seele, Ulm 2005, S.38-39
  2. Bruno Bettelheim: Kinder brauchen Märchen. 31. Auflage 2012. dtv, München 1980, ISBN 978-3-423-35028-0, S. 261-274.
  3. Wilhelm Salber: Märchenanalyse (= Armin Schulte (Hrsg.): Werkausgabe Wilhelm Salber, psychologische Morphologie. Band 12). 2. Auflage. Bouvier, Bonn 1999, ISBN 3-416-02899-6, S. 43-46, 61-64.
  4. Erich Kästner: Die scheintote Prinzessin . In: Johannes Barth (Hrg.): Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen - modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen. Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 87-88 (1932; zuerst erschienen in: Erich Kästner: Gesammelte Schriften für Erwachsene. Bd. 6. Droemer Knaur, München 1969, S. 52-53.).
  5. Michael Eisig: Dornröschen. In: Wolfgang Mieder (Hrg.): Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 170-171 (zuerst erschienen in: Simplicissimus. Nr. 34, 24. August 1957, S. 541; Autorenangabe „Eisig, Michael“ bei Mieder mit „?“ markiert.).
  6. Erich Ödipus: Das ganz neue Dornröschen. In: Wolfgang Mieder (Hrg.): Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 172-174 (zuerst erschienen in: Simplicissimus. Nr. 15, 11. April 1959, S. 226; Autorenangabe „Odipus, Erich“ bei Mieder mit „?“ versehen.).
  7. Erno R. Scheidegg: Dornröschen 1961. In: Wolfgang Mieder (Hrg.): Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 175-177 (zuerst erschienen in: Simplicissimus. Nr. 19, 6. Mai 1961, S. 290; Autorenangabe „Scheidegg, Erno R.“ bei Mieder mit „?“ versehen.).
  8. Günter Kunert: Dornröschen. In: Wolfgang Mieder (Hrg.): Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 178 (zuerst erschienen in: Günter Kunert: Tagträume in Berlin und andernorts. Carl Hanser, München und Wien 1972, S. 82.).
  9. Franz Fühmann: (Dornröschen). In: Wolfgang Mieder (Hrg.): Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 179 (zuerst erschienen in: Franz Fühmann: Zweiundzwanzig Tage oder Die Hälfte des Lebens. Hinstorff, Rostock 1973, S. 164.).
  10. Josef Reding: Mädchen, pfeif auf den Prinzen . In: Johannes Barth (Hrg.): Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen - modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen. Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 88-89 (1974; zuerst erschienen in: Josef Reding: Gutentagtexte. Engelbert, Balve 1974, S. 39.).
  11. Irmela Brender: Vom Küchenjungen in Dornröschens Schloß. In: Wolfgang Mieder (Hrg.): Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 180-181 (zuerst erschienen in: Hans-Joachim Gelberg (Hrg.): Neues vom Rumpelstilzchen und andere Haus-Märchen von 43 Autoren. Beltz Verlag, Weinheim und Basel 1976, S. 104-106.).
  12. Martin Walser: Auskunft über Dornröschen. In: Wolfgang Mieder (Hrg.): Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 184-186 (zuerst erschienen in: Neue Zürcher Zeitung. Nr. 302, 24./25. Dezember 1977, S. 37.).
  13. Wolfram Siebeck: Dornröschen. In: Wolfgang Mieder (Hrg.): Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 182-183 (zuerst erschienen in: Wolfram Siebecks beste Geschichten. Fischer, Frankfurt 1979, S. 220-221.).
  14. Ruth Schweizer: Auferweckung . In: Johannes Barth (Hrg.): Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen - modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen. Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 89 (1980; zuerst erschienen in: Neue Zürcher Zeitung. Nr. 108, 10./11. Mai 1980, S. 70.).
  15. Günter Grass. In: Johannes Barth (Hrg.): Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen - modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen. Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 90 (1986; zuerst erschienen in: Volker Neuhaus (Hrg.): Günter Grass: Werkausgabe in 10 Bänden. Bd. 7: Die Rättin. Luchterhand, Darmstadt/Neuwied 1987, S. 368.).
  16. Imre Török: Dornrösia. In: Johannes Barth (Hrg.): Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen - modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen. Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 90-94 (1994; zuerst erschienen in: Imre Török: Akazienskizze. Neue und alte Geschichten. Phantasieflüge. Pop Verlag, Ludwigsburg 2009, S. 32-35.).
  17. Robert Coover: Die schöne Schlafende . In: Johannes Barth (Hrg.): Texte und Materialien für den Unterricht. Grimms Märchen - modern. Prosa, Gedichte, Karikaturen. Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-015065-8, S. 94-95 (1996; zuerst erschienen in: Robert Coover: Dornröschens Geschichten. Deutsch von Gerd Burger. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1999, S. 53-54.).
  18. Die letzten beiden Bände sind in Deutschland indiziert, jedoch in den USA frei erhältlich.
  19. Grimms Manga. Sonderband. Tokyopop, Hamburg 2012, ISBN 978-3-8420-0638-6.
  20. Die Comic-Bilder als Print: Dornröschen. Buch zum Film. Parragon, Bath 2013 ISBN 9781472347374. In Deutsch