Ole Einar Bjørndalen
| Ole Einar Bjørndalen |
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| Nation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 27. Januar 1974 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Drammen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beruf | Profi-Sportler | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Biathlon Skilanglauf |
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| Verein | Simostranda IL | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Roger Grubben (Cheftrainer) Joar Himmle (Schießtrainer) |
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| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 18. März 2012 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ole Einar Bjørndalen (* 27. Januar 1974 in Drammen) ist ein norwegischer Biathlet. Er ist der bisher erfolgreichste Biathlonsportler, da er sowohl bei Weltmeisterschaften, Olympischen Winterspielen als auch im Biathlon-Weltcup die meisten Siege erringen und auch den Gesamtweltcup am häufigsten gewinnen konnte. Einen seiner größten Erfolge feierte Bjørndalen bei den Olympischen Winterspielen 2002, als er alle vier dort ausgetragenen Biathlon-Wettbewerbe gewann. 2011 wurde er der erste männliche Biathlet, der Weltmeistertitel in allen Disziplinen vorzuweisen hatte. 2011 erhielt er die Holmenkollen-Medaille, eine der höchsten Auszeichnungen im Skisport.
Inhaltsverzeichnis |
Biathlon [Bearbeiten]
Anfänge und erste Erfolge [Bearbeiten]
Zum Biathlonsport kam Ole Einar Bjørndalen durch seinen vier Jahre älteren Bruder Dag. Gemeinsam mit dem dritten Bjørndalen-Bruder Hans Anton bildeten sie das „Team Bjørndalen“. 1992 bestritt er seine ersten internationalen Rennen bei den Junioren-Weltmeisterschaften. Hier belegte er die Ränge 23 (Einzel) und 47 (Sprint). Mit der Staffel wurde er Sechster. Eine Medaille gelang ihm dann im Teamrennen mit dem Bronzeplatz. 1993 feierte Bjørndalen in Ruhpolding bei seinen zweiten Juniorenweltmeisterschaften den Durchbruch. Er gewann drei Goldmedaillen in vier Rennen, darunter beide Einzelwettkämpfe (Einzel und Sprint) sowie Gold im Team. In der Staffel wurde Norwegen nur Achter. Obwohl er vom Alter auch 1994 noch einmal bei den Junioren hätte starten können, zog er selbstverständlich die Olympischen Winterspiele in Lillehammer vor. Seine erste Weltcupsaison lief Ole Einar Bjørndalen im Winter 1992/93. Nach seinen für ihn wenig erfolgreich verlaufenen ersten Olympischen Spielen 1994 in Lillehammer machte er zum ersten Mal in der Saison 1994/95 auf sich aufmerksam. Bei seinen ersten Weltmeisterschaften 1995 in Antholz verpasste er mit Platz 4 im Sprint nur knapp eine Medaille; im Gesamtweltcup lag er nach Ende der Saison ebenfalls auf Platz 4.
Seinen ersten Sieg bei einem Weltcup-Rennen feierte Ole Einar Bjørndalen im Januar 1996 beim Einzelrennen von Antholz, am Ende der Saison 1995/96 belegte er im Gesamtweltcup Platz 9. Seine ersten Weltmeisterschaftserfolge feierte der Norweger 1997 in Osrblie mit dem Gewinn der Staffel-Silbermedaille und der Bronzemedaille in der Verfolgung.
Lange Zeit waren Ole Einar und Dag das Herzstück der norwegischen Nationalmannschaft, mit den großen Erfolgen von Halvard Hanevold, Frode Andresen und Egil Gjelland gab es aber bald keinen Platz mehr für Dag.
Durchbruch und erste Rückschläge [Bearbeiten]
Die Saison 1997/98 wurde zum ersten großen Erfolg in der Karriere des Norwegers. Bei den Olympischen Spielen in Nagano gewann Bjørndalen mit der Goldmedaille im Sprint seine erste olympische Medaille überhaupt, mit der norwegischen Staffel konnte er zudem die Silbermedaille erringen. Bei den als Weltmeisterschaften ausgetragenen nichtolympischen Wettbewerben war Bjørndalen mit der norwegischen Mannschaft siegreich und gewann damit seine erste WM-Goldmedaille, die Silbermedaille in der Verfolgung war seine bis dahin beste Einzelleistung bei Weltmeisterschaften. Am Ende der Saison gewann Bjørndalen zudem zum ersten Mal in seiner Karriere den Gesamtweltcup und wurde mit der Aftenposten-Goldmedaille geehrt. 1996 gewann Bjørndalen zudem zwei Medaillen bei den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften in Hochfilzen.
Nach der für Bjørndalen überaus erfolgreichen Saison 1997/98 konnte er sich auch in den folgenden Jahren dauerhaft im Weltcup etablieren. Trotz beständiger Leistungen musste er sich jedoch im Gesamtweltcup dreimal in Folge mit Platz 2 begnügen. In der Saison 1998/99 wurde er vom Deutschen Sven Fischer, in den Saisons 1999/00 und 2000/01 vom Franzosen Raphaël Poirée geschlagen. Sein schlechtestes Weltcuprennen überhaupt lief Bjørndalen zum Auftakt der Saison 2000/01 beim Einzelrennen von Antholz: Mit 12 Schießfehlern leistete er sich die meisten Fehler des ganzen Teilnehmerfeldes, am Ende belegte er damit Platz 95.[1] Bei Weltmeisterschaften gelang dem Norweger kein WM-Titel; seine besten Ergebnisse waren zwei Silbermedaillen mit der norwegischen Staffel (2000) und im Massenstart (2001). Bjørndalen blieb damit auch nach seiner siebten Teilnahme ohne Einzel-Goldmedaille bei Weltmeisterschaften.
Totaler Triumph in Salt Lake City [Bearbeiten]
Zu einem der größten Erfolge des Norwegers wurden die Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City. Nachdem Bjørndalen bereits vor Beginn der Biathlonwettbewerbe einen Langlaufwettbewerb über 30 km Freistil absolvierte und dabei einen beachtlichen 5. Platz errang, gewann er am 11. Februar 2002 im Einzelwettbewerb mit 36,1 Sekunden Vorsprung auf den Deutschen Frank Luck seine erste Goldmedaille bei den Winterspielen in den USA. Zwei Tage später folgte der Sieg im Sprint mit 28,9 Sekunden Vorsprung vor dem Deutschen Sven Fischer sowie am 16. Februar der Sieg im erstmals bei Olympischen Winterspielen ausgetragenen Verfolgungsrennen mit 43,0 Sekunden Vorsprung vor dem Franzosen Raphaël Poirée. Damit gelang es Bjørndalen, alle drei ausgetragenen Einzeldisziplinen zu gewinnen.
Gemeinsam mit Halvard Hanevold, Frode Andresen und Egil Gjelland holte er am 20. Februar auch mit der norwegischen Staffel Gold. Somit beendete Bjørndalen alle vier bei den Olympischen Winterspielen ausgetragenen Wettbewerbe als Sieger und war damit der erfolgreichste Athlet dieser Winterspiele. Gleichzeitig war er auch der erste Biathlet, der bei ein und denselben Winterspielen mehr als zwei Goldmedaillen erringen konnte.
Trotz der drei Einzelsiege bei Olympia, die auch als Weltcupsiege zählten, reichte es Bjørndalen am Ende der Saison 2001/02 im Gesamtweltcup nur zu Platz 3 hinter Raphaël Poirée und dem Russen Pawel Rostowzew. Dennoch wurde er zu Norwegens Sportler des Jahres gewählt und gewann den Fearnleys olympiske ærespris.
Erfolgreiche Jahre [Bearbeiten]
Nach dem Erfolg bei Olympia konnte Ole Einar Bjørndalen in den folgenden Jahren weitere Erfolge feiern. Nachdem in den Jahren 2000 bis 2002 der Franzose Raphaël Poirée drei Mal hintereinander den Gesamtweltcup für sich entscheiden konnte, errang Bjørndalen in der Saison 2002/03 seinen zweiten Weltcup-Gesamtsieg nach 1998 mit insgesamt elf Saisonsiegen und einem Vorsprung von 107 Punkten auf den Weißrussen Wladimir Dratschow. Bei den am Ende der Saison im russischen Chanty-Mansijsk ausgetragenen Weltmeisterschaften holte der Norweger darüber hinaus in Sprint und Massenstart seine ersten beiden Einzel-Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften. Gleichzeitig waren dies seine ersten Weltmeisterschafts-Goldmedaillen seit dem Sieg mit der Mannschaft im Jahre 1998.
Zum Auftakt der Saison 2003/04 konnte Bjørndalen in Kontiolahti und Hochfilzen drei der vier ausgetragenen Rennen für sich entscheiden. Im Verlauf der Saison gewann er zwei weitere Weltcuprennen, belegte fünf Mal den zweiten Platz und war drei Mal Dritter. Trotz 901 Punkten im Gesamtweltcup am Ende der Saison reichte es nur zu Platz 2, Bjørndalens Dauerrivale Raphaël Poirée gewann mit 1010 Punkten zum vierten Mal die Gesamtwertung. Auch bei den Weltmeisterschaften in Oberhof stand Bjørndalen im Schatten des Franzosen, allerdings auch geschwächt durch den Tod seiner Mutter. Während Poiree drei Goldmedaillen gewann, blieb dem Norweger ein Sieg verwehrt. Mit der Staffel erreichte er die Silbermedaille, in den Einzeldisziplinen insgesamt drei Bronzemedaillen.
Saison 2004/05 [Bearbeiten]
Zu einer für Bjørndalen überaus erfolgreichen Saison wurde die Saison 2004/05. Nach den beiden ersten Weltcup-Stationen in Beitostølen und Oslo lag er mit zwei Saisonsiegen knapp vor dem drei Mal erfolgreichen Deutschen Sven Fischer und dem Franzosen Raphaël Poirée. Den folgenden Weltcup in Östersund ließ Bjørndalen zur Langlauf-Vorbereitung aus, wodurch er im Gesamtweltcup auf Platz 5 zurückfiel. Nach zwei vierten Plätzen in Oberhof gewann der Norweger in Ruhpolding und Antholz fünf Weltcuprennen in Folge und erkämpfte sich die Weltcup-Führung zurück. Die olympische Generalprobe in San Sicario ließ Bjørndalen danach ebenso aus wie die ersten beiden Weltcuprennen in Pokljuka. Nur das Massenstartrennen in Pokljuka lief er mit und gewann mit null Schießfehlern sowie einem Vorsprung von über einer Minute.
Ähnlich dominierend war Ole Einar Bjørndalen bei den Weltmeisterschaften 2005 im österreichischen Hochfilzen. Zu Beginn gewann er das Sprint- und das Verfolgungsrennen, auch das Massenstartrennen am Ende der Weltmeisterschaften konnte er für sich entscheiden. Darüber hinaus war er auch mit der norwegischen Staffel erfolgreich. Lediglich im Einzelrennen, bei dem der Norweger Platz 6 belegte, gab es mit dem Tschechen Roman Dostál einen anderen Sieger als Bjørndalen. Durch die vier Siege erhöhte Bjørndalen die Anzahl seiner gewonnenen WM-Goldmedaillen auf sieben.
Im Gesamtweltcup lag er jedoch vor der letzten Weltcupstation in Chanty-Mansijsk aufgrund der sieben ausgelassenen Weltcuprennen hinter Sven Fischer und Raphaël Poirée nur auf Platz 3. Nachdem im Sprint- und Verfolgungsrennen sowohl Fischer als auch Bjørndalen je einmal gewannen und einmal Platz 4 belegten, profitierte der Norweger im letzten Saisonrennen von einer Krankheit des Deutschen. Dieser konnte als Weltcup-Führender nicht an den Start gehen; Bjørndalen belegte hinter Poirée den zweiten Platz im Massenstart und sicherte sich mit einem Vorsprung von elf Punkten doch noch, zum insgesamt dritten Mal, die Gesamtwertung. Bezogen auf die Gesamtleistung in den tatsächlich gelaufenen Rennen war der Norweger jedoch überlegen: In 20 Rennen gewann er insgesamt zwölf Mal (davon sechs in Folge) und war in den übrigen Rennen nie schlechter als Platz 6.
Saison 2005/06 [Bearbeiten]
Mit einem Sieg in Östersund sowie einem zweiten Platz in Hochfilzen und der Gesamtweltcup-Führung nach den ersten beiden Weltcupstationen begann die Saison 2005/06 für Ole Einar Bjørndalen erneut erfolgreich. Wie bereits im Vorjahr ließ er die letzte Weltcupstation vor Weihnachten aus, um trainieren zu können. Zu Beginn des Jahres 2006 litt er an einer Erkältung und konnte deshalb bei den beiden Weltcups in Oberhof und Ruhpolding nicht an den Start gehen. Durch die insgesamt sieben versäumten Rennen rutschte er im Gesamtweltcup auf Platz 12 ab. Mit zwei fünften Plätzen sowie dem Sieg im Massenstart in Antholz, dem letzten Rennen vor den Olympischen Spielen, meldete er sich wieder zurück.
Die Olympischen Winterspiele in Turin verliefen für Bjørndalen jedoch nicht wie erwartet. Mit vier Goldmedaillen war er der dominierende Athlet von Salt Lake City, in San Sicario konnte er hingegen keines der olympischen Rennen gewinnen. Nach der Silbermedaille im Einzel und einem 12. Platz im Sprint hatte Bjørndalen die besten Chancen auf eine Goldmedaille im Verfolgungsrennen, musste sich jedoch im Zielsprint dem Franzosen Vincent Defrasne geschlagen geben und gewann erneut Silber. Trotz einer guten eigenen Leistung belegte er mit der norwegischen Staffel nur Platz 5. Im abschließenden Massenstartrennen lag Bjørndalen bis zum letzten Schießen in Führung, brachte sich jedoch mit zwei Schießfehlern um bessere Chancen und gewann schließlich Bronze. Zum erfolgreichsten Biathleten dieser Winterspiele wurde mit drei Goldmedaillen der Deutsche Michael Greis.
Die nacholympischen Weltcuprennen verliefen für Bjørndalen wieder erfolgreicher und brachten ihn auch im Gesamtweltcup erneut in aussichtsreiche Position. Nach drei Siegen in Pokljuka und Kontiolahti lag er vor den letzten drei Weltcuprennen in Oslo hinter Raphaël Poirée auf Platz 2 der Gesamtwertung. Durch einen überlegenen Sieg im Sprintrennen von Oslo, bei dem der Franzose nur Platz 46 belegte, übernahm Bjørndalen bereits nach dem ersten Rennen die Weltcupführung. Durch zwei weitere Siege in den letzten beiden Rennen verteidigte er diese Führung und gewann so mit einem Vorsprung von 119 Punkten zum vierten Mal den Gesamtweltcup.
Saison 2006/07 [Bearbeiten]
Die Saison begann mit fünf Siegen des Norwegers in Folge an den beiden ersten Weltcuporten Östersund und Hochfilzen. Diese Dominanz wurde erst durch einen Sieg von Michael Greis gebrochen, als Bjørndalen die als Ersatz für Osrblie erneut in Hochfilzen ausgetragenen Wettbewerbe ausließ und stattdessen am Skilanglauf-Weltcup in La Clusaz teilnahm. Mitte Januar gelangen Bjørndalen in Ruhpolding zwei weitere Weltcupsiege, die eine Woche später in Pokljuka stattfindenden letzten Rennen vor den Weltmeisterschaften ließ der Norweger zur Vorbereitung aus.
Die Biathlon-Weltmeisterschaften 2007 in Antholz begannen für Bjørndalen mit den beiden Goldmedaillen in Sprint und Verfolgung überaus erfolgreich. Nach einem unbefriedigenden Einzelrennen, das er auf Platz 32 beendete, gewann er mit der norwegischen Staffel außerdem eine Silbermedaille. Im abschließenden Massenstartrennen, bei dem er Platz 4 belegte, kosteten ihn vier Schießfehler in den beiden Stehendschießen eine Medaille [2]. Zur Teilnahme an den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Sapporo ließ Bjørndalen den Anfang März im finnischen Lahti stattfindenden Weltcup aus, eine Woche später war er in Oslo wiederum zwei Mal siegreich.
Trotz elf Saisonsiegen und damit einer Siegesquote von 58 % gelang es Ole Einar Bjørndalen nicht, sich im Gesamtweltcup gegen den Deutschen Michael Greis durchzusetzen [3]. Zum Verhängnis wurden Bjørndalen letztlich die acht ausgelassenen Saisonrennen in Hochfilzen, Pokljuka und Lahti.
Saison 2007/08 [Bearbeiten]
Gleich beim zweiten Weltcuprennen der Saison, einem Sprint, gewann Björndalen. In der Verfolgung wurde er Zweiter. Noch vor Weihnachten holte er zwei weitere Siege und wurde im Sprint von Hochfilzen Zweiter. Im Januar 08 setzte sich der Erfolg fort. Er holte in Oberhof und Ruhpolding mit der norwegischen Staffel zwei Siege. Außerdem gewann er die Massenstarts in Oberhof und Antholz. Bei den Weltmeisterschaften in Östersund dominierte er zusammen mit seinem Landsmann Emil Hegle Svendsen und Maxim Tschudow. Björndalen gewann eine Gold- und zwei Silbermedaillen in Einzelrennen. In der Staffel aber mussten sich die Norweger den Russen geschlagen geben und holte somit sein drittes Silber. In Chanty-Mansijsk fuhr er im Sprint seinen 7. Saisonsieg ein.
Weitere Entwicklung [Bearbeiten]
Die Saison 2008/09 begann für Bjørndalen mit zwei zweiten Plätzen in den Verfolgungen von Östersund und Hochfilzen vielversprechend. Im vorletzten Weltcup vor den Biathlon-Weltmeisterschaften 2009 in Ruhpolding unterstrich er mit zwei Einzelsiegen in Sprint und Verfolgung, dass er zum Favoritenkreis der WM dazu gehört. Dies bestätigte er dann auch in Pyeongchang mit den Titeln in Sprint, Verfolgung, Einzel und mit der Staffel. Nach zwei weiteren Weltcupsiegen in Trondheim und Podiumsplatzierungen bei der Olympiageneralprobe in Whistler und in Chanty-Mansijsk sicherte er sich zum sechsten mal in seiner Karriere vor Tomasz Sikora und Emil Hegle Svendsen den Gesamtweltcup. In der darauffolgenden Saison 2009/10 stellte er mit Sprintsiegen in Östersund und Hochfilzen, dem Sieg im Massenstart von Oberhof und einigen Podestplatzierungen unter Beweis, dass er nach wie vor trotz seines hohen Sportleralters zur Weltspitze zählte und auch bei den Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver zu den Favoriten gehörte. Dort konnte er aber trotz der Goldmedaille mit der Staffel die eigenen, viel höher gesteckten Ziele mit lediglich einer Silbermedaille im Einzelwettkampf, nicht erreichen. In der Folgezeit erlitt Bjørndalen, mit Ausnahme eines erfolgreichen Saisonauftaktes 2010/11 in Östersund mit einem Sieg und zwei zweiten Plätzen, einen Leistungseinbruch. Junge Athleten wie Tarjei Bø liefen ihm im Team den Rang ab. Es häuften sich Erkrankungen, Infekte, Wettkampfpausen und im Gegensatz zu früher schlechtere Laufzeiten und unkonstante Schießleistungen. Infolge dessen errang er bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2011 in Chanty Mansjisk und den Biathlon-Weltmeisterschaften 2012 in Ruhpolding nur noch mit den Staffeln und Mixedstaffeln Weltmeistertitel und blieb in den Einzelrennen ohne Medaille. Einen Achtungserfolg feierte der mittlerweile 38 jährige mit einem Sieg in der Verfolgung von Kontiolathi am 12. Februar 2012. In der Saison 2012/13 reichte es bisher ebenfalls nur zu zwei Staffelsiegen in Hochfilzen und bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2013 in Nove Mesto und zwei zweiten Plätzen ebenfalls mit der Staffel.
Bilanz [Bearbeiten]
Mit sechs olympischen Goldmedaillen sowie vier Silber- und einer Bronzemedaille ist Ole Einar Bjørndalen der erfolgreichste Biathlet bei Olympischen Winterspielen. Bei Biathlon-Weltmeisterschaften gewann Bjørndalen insgesamt 39 Medaillen (19x Gold, 11x Silber, 9x Bronze), damit liegt er in der Gesamtwertung inklusive Staffel- und Mannschaftsergebnissen auf Platz 1 und hat damit als erster Biathlet überhaupt alle möglichen Weltmeistertitel mindestens einmal errungen. In der Wertung der Einzeldisziplinen führt er mit 11x Gold, 4x Silber und 7x Bronze gefolgt vom Franzosen Raphaël Poirée.
Den Gesamtweltcup konnte Bjørndalen insgesamt sechsmal für sich entscheiden, damit ist er alleiniger Rekordhalter vor dem Franzosen Poirée und dem Deutschen Frank Ullrich mit je vier Gesamtweltcup-Siegen. Seit seinem zweiten Platz im Gesamtweltcup der Saison 1996/97 war Bjørndalen am Ende der Saison immer unter den besten drei Biathleten der Gesamtwertung. Mit mittlerweile 94 Weltcupsiegen in Biathlon und Skilanglauf ist Ole Einar Bjørndalen vor dem alpinen Skirennläufer Ingemar Stenmark aus Schweden mit 86 Weltcupsiegen der erfolgreichste männliche Wintersportler aller Zeiten.
Mit seinem Sieg in der Verfolgung am 12. Februar 2012 ist er der älteste Weltcupsieger im Biathlon.
Bjørndalen konnte in seiner Karriere bisher 19 Disziplinenweltcupwertungen gewinnen, zusammen mit den Gesamtweltcupsiegen hat er damit 25 Weltcupwertungen gewonnen. Mehr Disziplinenweltcupwertungen hat kein anderer Athlet im Biathlon gewonnen.
Um alle erreichbaren Goldmedaillen einmal gewonnen zu haben, fehlt Bjørndalen lediglich eine olympische Goldmedaille im Massenstart.
Skilanglauf [Bearbeiten]
Ole Einar Bjørndalen tritt neben den Biathlonwettbewerben bereits seit Ende der 1990er-Jahre immer wieder auch bei Skilanglaufwettbewerben an, sowohl bei nationalen als auch bei internationalen Veranstaltungen. Dazu lässt er während der Weltcupsaison im Biathlon hin und wieder einzelne Weltcupstationen aus.
Seinen ersten Langlaufsieg konnte Bjørndalen bei den norwegischen Meisterschaften in Valdres am 21. Dezember 1997 feiern [4]. Bei Weltcuprennen oder Großereignissen glänzt er ebenfalls mit beständigen Leistungen und es gelingt ihm immer wieder, sich in den Top 10 zu platzieren. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City lief er zuerst das 30-km-Rennen und belegte hier Platz 5 [5], später lief er außerdem die gesamten Biathlonwettbewerbe. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf belegte er im 15-km-Rennen Platz 11 [6], verfehlte damit allerdings das angestrebte Ziel einer Medaille im Skilanglauf.
Am 11. November 2006 gewann Bjørndalen das 10-km-Rennen bei den norwegischen Meisterschaften in Beitostølen [7]. Eine Woche später, am 18. November, gelang ihm beim 15-km-Freistilrennen im schwedischen Gällivare außerdem sein erster Weltcupsieg im Skilanglauf [8]. Er war damit der erste männliche Wintersportler überhaupt, der in zwei unterschiedlichen Sportarten Weltcupsiege feiern konnte. Zu einem seiner Ziele gehörte, sowohl bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2007 in Antholz als auch den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2007 in Sapporo eine Goldmedaille zu erringen. Nach zwei Weltmeistertiteln in Antholz gelang ihm in Sapporo jedoch nur ein 16. Platz im 15-km-Rennen [9].
Vorbereitung und Training [Bearbeiten]
Bjørndalen gilt in Fachkreisen als Perfektionist und Gleichgewichtskünstler. So zog er sich als Kind während einer Show im norwegischen Fernsehen auf einem Seil balancierend bis auf die Unterhose aus und auch wieder an. Als technisch hervorragender Skater hatte er nie Probleme mit dem Laufen, wohingegen im Schießen seine große Schwäche lag. Durch mehrstündiges tägliches Training schaffte er es jedoch, seine Form im Schießen kontinuierlich zu steigern. Unterstützt wurde er dabei von seinem persönlichen Schießtrainer Joar Himmle (jetzt Cheftrainer der norwegischen Nationalmannschaft), mit dem er während der Saison 2004/05 und 2005/06 zusammengearbeitet hat, und den er selbst bezahlte. Mittlerweile ist Roger Grubben, der ehemalige Cheftrainer der norwegischen Nationalmannschaft, der persönliche Trainer von Bjørndalen.
Privatleben [Bearbeiten]
Ole Einar Bjørndalen hat insgesamt vier Geschwister, zwei Schwestern und zwei Brüder. Seine beiden Brüder Hans Anton und Dag Bjørndalen sind beide ehemalige Profibiathleten.
Am 27. Mai 2006 heiratete Ole Einar Bjørndalen in Toblach seine langjährige Lebensgefährtin, die Südtiroler Biathletin Nathalie Santer. Die Ehe ist im Oktober 2012 im beiderseitigem Einvernehmen aufgehoben worden.[10] Bjørndalen hat seinen offiziellen Wohnsitz in Obertilliach (Osttirol), wo im Biathlonzentrum eine Ski-Rollerstrecke für das Sommertraining nach ihm benannt ist.
Zitate [Bearbeiten]
„Ole ist ein Außerirdischer!“ (der deutsche Bundestrainer Frank Ullrich über Bjørndalen nach dessen vier Goldmedaillen in Salt Lake City)[11]
„Staubsauger sind wichtig für mich.“ (Bjørndalen über seinen Hang zu Sauberkeit)[12]
„Das Ergebnis ist mir nicht wichtig. Für mich zählt nur das perfekte Rennen, ob Platz 1 oder Platz 10.“ (Bjørndalen zu seiner Motivation)[13]
Erfolge [Bearbeiten]
- Olympische Winterspiele:
- 1998: 1x Gold (Sprint), 1x Silber (Staffel)
- 2002: 4x Gold (Einzel, Sprint, Verfolgung, Staffel)
- 2006: 2x Silber (Einzel, Verfolgung), 1x Bronze (Massenstart)
- 2010: 1x Gold (Staffel), 1x Silber (Einzel)
- Weltmeisterschaften:
- 1997: 1x Silber (Staffel), 1x Bronze (Verfolgung)
- 1998: 1x Gold (Mannschaft), 1x Silber (Verfolgung)
- 1999: 2x Bronze (Massenstart, Staffel)
- 2000: 1x Silber (Staffel), 1x Bronze (Massenstart)
- 2001: 1x Silber (Massenstart), 1x Bronze (Staffel)
- 2003: 2x Gold (Sprint, Massenstart)
- 2004: 1x Silber (Staffel), 3x Bronze (Einzel, Sprint, Verfolgung)
- 2005: 4x Gold (Sprint, Verfolgung, Massenstart, Staffel)
- 2006: 1x Silber (Mixed-Staffel)
- 2007: 2x Gold (Sprint, Verfolgung), 1x Silber (Staffel)
- 2008: 1x Gold (Verfolgung), 3x Silber (Einzel, Massenstart, Staffel), 1x Bronze (Sprint)
- 2009: 4x Gold (Sprint, Verfolgung, Einzel, Staffel)
- 2010: 1x Silber (Mixed-Staffel)
- 2011: 2x Gold (Mixed-Staffel, Staffel)
- 2012: 2x Gold (Mixed-Staffel, Staffel)
- 2013: 1x Gold (Staffel)
- Gesamtweltcup:
- 6x Gesamtweltcup-Sieger (1997/98, 2002/03, 2004/05, 2005/06, 2007/08, 2008/09)
- 6x Platz 2 (1996/97, 1998/99, 1999/2000, 2000/01, 2003/04, 2006/07)
- 1x Platz 3 (2001/02)
- Disziplinen-Weltcup:
- 8x Sieger im Sprint-Weltcup (1996/97, 1997/98, 1999/2000, 2000/01, 2002/03, 2004/05, 2007/08, 2008/09)
- 5x Sieger im Verfolgungs-Weltcup (1999/2000, 2002/03, 2005/06, 2007/08, 2008/09)
- 5x Sieger im Massenstart-Weltcup (2002/03, 2004/05, 2005/06, 2006/07, 2007/08)
- 1x Sieger im Einzel-Weltcup (2004/05)
- Weltcupsiege:
- 93 im Biathlon (Stand 12. Februar 2012)
Anmerkung: Im Biathlonsport werden Siege bei Olympischen Spielen (OS) und Weltmeisterschaften (WM) als Weltcupsiege mitgezählt.
| Nr. | Datum | Ort | Land | Disziplin |
|---|---|---|---|---|
| 1. | 11. Januar 1996 | Antholz | Italien | Einzel (20 km) |
| 2. | 4. Januar 1997 | Oberhof | Deutschland | Sprint (10 km) |
| 3. | 5. Januar 1997 | Oberhof | Deutschland | Verfolgung (12,5 km) |
| 4. | 11. Januar 1997 | Ruhpolding | Deutschland | Sprint (10 km) |
| 5. | 17. Januar 1998 | Antholz | Italien | Sprint (10 km) |
| 6. | 18. Februar 1998 (OS) | Nagano | Japan | Sprint (10 km) |
| 7. | 11. Dezember 1998 | Hochfilzen | Österreich | Sprint (10 km) |
| 8. | 9. Januar 1999 | Oberhof | Deutschland | Verfolgung (12,5 km) |
| 9. | 23. Januar 1999 | Antholz | Italien | Verfolgung (12,5 km) |
| 10. | 2. Dezember 1999 | Hochfilzen | Österreich | Einzel (20 km) |
| 11. | 4. Dezember 1999 | Hochfilzen | Österreich | Verfolgung (12,5 km) |
| 12. | 6. Januar 2000 | Oberhof | Deutschland | Sprint (10 km) |
| 13. | 7. Januar 2000 | Oberhof | Deutschland | Verfolgung (12,5 km) |
| 14. | 22. Januar 2000 | Antholz | Italien | Verfolgung (12,5 km) |
| 15. | 1. Dezember 2000 | Hochfilzen | Österreich | Sprint (10 km) |
| 16. | 17. Dezember 2000 | Osrblie | Slowakei | Verfolgung (12,5 km) |
| 17. | 12. Januar 2001 | Ruhpolding | Deutschland | Sprint (10 km) |
| 18. | 18. Januar 2001 | Antholz | Italien | Sprint (10 km) |
| 19. | 21. Januar 2001 | Antholz | Italien | Massenstart (15 km) |
| 20. | 28. Februar 2001 | Salt Lake City | USA | Einzel (20 km) |
| 21. | 2. März 2001 | Salt Lake City | USA | Sprint (10 km) |
| 22. | 3. März 2001 | Salt Lake City | USA | Verfolgung (12,5 km) |
| 23. | 6. Dezember 2001 | Hochfilzen | Österreich | Sprint (10 km) |
| 24. | 9. Dezember 2001 | Hochfilzen | Österreich | Verfolgung (12,5 km) |
| 25. | 11. Februar 2002 (OS) | Salt Lake City | USA | Einzel (20 km) |
| 26. | 13. Februar 2002 (OS) | Salt Lake City | USA | Sprint (10 km) |
| 27. | 16. Februar 2002 (OS) | Salt Lake City | USA | Verfolgung (12,5 km) |
| 28. | 8. Dezember 2002 | Östersund | Schweden | Verfolgung (12,5 km) |
| 29. | 14. Dezember 2002 | Pokljuka | Slowenien | Sprint (10 km) |
| 30. | 15. Dezember 2002 | Pokljuka | Slowenien | Verfolgung (12,5 km) |
| 31. | 9. Januar 2003 | Oberhof | Deutschland | Sprint (10 km) |
| 32. | 12. Januar 2003 | Oberhof | Deutschland | Massenstart (15 km) |
| 33. | 18. Januar 2003 | Ruhpolding | Deutschland | Sprint (10 km) |
| 34. | 19. Januar 2003 | Ruhpolding | Deutschland | Verfolgung (12,5 km) |
| 35. | 9. Februar 2003 | Lahti | Finnland | Massenstart (15 km) |
| 36. | 16. Februar 2003 | Oslo | Norwegen | Verfolgung (12,5, km) |
| 37. | 15. März 2003 (WM) | Chanty-Mansijsk | Russland | Sprint (10 km) |
| 38. | 23. März 2003 (WM) | Chanty-Mansijsk | Russland | Massenstart (15 km) |
| 39. | 4. Dezember 2003 | Kontiolahti | Finnland | Sprint (10 km) |
| 40. | 7. Dezember 2003 | Kontiolahti | Finnland | Verfolgung (12,5 km) |
| 41. | 14. Dezember 2003 | Hochfilzen | Österreich | Verfolgung (12,5 km) |
| 42. | 10. Januar 2004 | Pokljuka | Slowenien | Verfolgung (12,5 km) |
| 43. | 18. Januar 2004 | Ruhpolding | Deutschland | Verfolgung (12,5 km) |
| 44. | 2. Dezember 2004 | Beitostølen | Norwegen | Sprint (10 km) |
| 45. | 11. Dezember 2004 | Oslo | Norwegen | Sprint (10 km) |
| 46. | 15. Januar 2005 | Ruhpolding | Deutschland | Sprint (10 km) |
| 47. | 16. Januar 2005 | Ruhpolding | Deutschland | Verfolgung (12,5 km) |
| 48. | 19. Januar 2005 | Antholz | Italien | Einzel (20 km) |
| 49. | 21. Januar 2005 | Antholz | Italien | Sprint (10 km) |
| 50. | 23. Januar 2005 | Antholz | Italien | Verfolgung (12,5 km) |
| 51. | 20. Februar 2005 | Pokljuka | Slowenien | Massenstart (15 km) |
| 52. | 5. März 2005 (WM) | Hochfilzen | Österreich | Sprint (10 km) |
| 53. | 6. März 2005 (WM) | Hochfilzen | Österreich | Verfolgung (12,5 km) |
| 54. | 13. März 2005 (WM) | Hochfilzen | Österreich | Massenstart (15 km) |
| 55. | 17. März 2005 | Chanty-Mansijsk | Russland | Verfolgung (12,5 km) |
| 56. | 27. November 2005 | Östersund | Schweden | Verfolgung (12,5 km) |
| 57. | 22. Januar 2006 | Antholz | Italien | Massenstart (15 km) |
| 58. | 8. März 2006 | Pokljuka | Slowenien | Sprint (10 km) |
| 59. | 11. März 2006 | Pokljuka | Slowenien | Verfolgung (12,5 km) |
| 60. | 18. März 2006 | Kontiolahti | Finnland | Verfolgung (12,5 km) |
| 61. | 23. März 2006 | Oslo | Norwegen | Sprint (10 km) |
| 62. | 25. März 2006 | Oslo | Norwegen | Verfolgung (12,5 km) |
| 63. | 26. März 2006 | Oslo | Norwegen | Massenstart (15 km) |
| 64. | 30. November 2006 | Östersund | Schweden | Einzel (20 km) |
| 65. | 2. Dezember 2006 | Östersund | Schweden | Sprint (10 km) |
| 66. | 3. Dezember 2006 | Östersund | Schweden | Verfolgung (12,5 km) |
| 67. | 8. Dezember 2006 | Hochfilzen | Österreich | Sprint (10 km) |
| 68. | 9. Dezember 2006 | Hochfilzen | Österreich | Verfolgung (12,5 km) |
| 69. | 13. Januar 2007 | Ruhpolding | Deutschland | Sprint (10 km) |
| 70. | 14. Januar 2007 | Ruhpolding | Deutschland | Massenstart (15 km) |
| 71. | 3. Februar 2007 (WM) | Antholz | Italien | Sprint (10 km) |
| 72. | 4. Februar 2007 (WM) | Antholz | Italien | Verfolgung (12,5 km) |
| 73. | 10. März 2007 | Oslo | Norwegen | Verfolgung (12,5 km) |
| 74. | 11. März 2007 | Oslo | Norwegen | Massenstart (15 km) |
| 75. | 1. Dezember 2007 | Kontiolahti | Finnland | Sprint (10 km) |
| 76. | 8. Dezember 2007 | Hochfilzen | Österreich | Verfolgung (12,5 km) |
| 77. | 15. Dezember 2007 | Pokljuka | Slowenien | Sprint (10 km) |
| 78. | 6. Januar 2008 | Oberhof | Deutschland | Massenstart (15 km) |
| 79. | 20. Januar 2008 | Antholz | Italien | Massenstart (15 km) |
| 80. | 10. Februar 2008 (WM) | Östersund | Schweden | Verfolgung (12,5 km) |
| 81. | 6. März 2008 | Chanty-Mansijsk | Russland | Sprint (10 km) |
| 82. | 17. Januar 2009 | Ruhpolding | Deutschland | Sprint (10 km) |
| 83. | 18. Januar 2009 | Ruhpolding | Deutschland | Verfolgung (12,5 km) |
| 84. | 14. Februar 2009 (WM) | Pyeongchang | Südkorea | Sprint (10 km) |
| 85. | 15. Februar 2009 (WM) | Pyeongchang | Südkorea | Verfolgung (12,5 km) |
| 86. | 17. Februar 2009 (WM) | Pyeongchang | Südkorea | Einzel (20 km) |
| 87. | 21. März 2009 | Trondheim | Norwegen | Verfolgung (12,5 km) |
| 88. | 22. März 2009 | Trondheim | Norwegen | Massenstart (15 km) |
| 89. | 5. Dezember 2009 | Östersund | Schweden | Sprint (10 km) |
| 90. | 11. Dezember 2009 | Hochfilzen | Österreich | Sprint (10 km) |
| 91. | 10. Januar 2010 | Oberhof | Deutschland | Massenstart (15 km) |
| 92. | 5. Dezember 2010 | Östersund | Schweden | Verfolgung (12,5 km) |
| 93. | 12. Februar 2012 | Kontiolahti | Finnland | Verfolgung (12,5 km) |
-
- 1 im Skilanglauf (Stand nach der Saison 2009/10)
| Nr. | Datum | Ort | Land | Disziplin |
|---|---|---|---|---|
| 1. | 18. November 2006 | Gällivare | Schweden | Freistil (15 km) |
- Biathlon-Weltcup-Platzierungen
Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).
- 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
- Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
- Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
- Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
- Staffel: inklusive Mixed-Staffel
| Platzierung | Einzel | Sprint | Verfolgung | Massenstart | Team | Staffel | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Platz | 7 | 35 | 37 | 14 | 28 | 121 | |
| 2. Platz | 9 | 20 | 12 | 6 | 18 | 65 | |
| 3. Platz | 2 | 10 | 6 | 7 | 12 | 37 | |
| Top 10 | 33 | 103 | 81 | 42 | 1 | 68 | 328 |
| Punkteränge | 49 | 136 | 92 | 52 | 1 | 69 | 399 |
| Starts | 70 | 147 | 94 | 52 | 1 | 70 | 434 |
| Stand: Saison 2012/2013 (2012-12-09) | |||||||
Weblinks [Bearbeiten]
- Website von Ole Einar Bjørndalen
- Ole Einar Bjørndalen in der Datenbank der IBU (englisch)
- Statistik auf der FIS-Website (englisch) (Skilanglauf-Ergebnisse)
- Ole Einar Bjørndalen auf Sports-Reference.com (englisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Ergebnis Einzel von Antholz (Saison 2000/01)
- ↑ http://services.biathlonresults.com/Results.aspx?RaceId=BT0607SWRLCH__SMMS
- ↑ http://docs.biathlonresults.com/0607/BT/SWRL/SMTS.pdf
- ↑ http://www.fis-ski.com/de/606/612.html?sector=CC&competitorid=5248&raceid=1198
- ↑ http://www.fis-ski.com/de/606/612.html?sector=CC&competitorid=5248&raceid=3522
- ↑ http://www.fis-ski.com/de/606/612.html?sector=CC&competitorid=5248&raceid=7891
- ↑ http://www.fis-ski.com/de/606/612.html?sector=CC&competitorid=5248&raceid=11851
- ↑ http://www.fis-ski.com/de/606/612.html?sector=CC&competitorid=5248&raceid=12439
- ↑ http://www.fis-ski.com/de/606/612.html?sector=CC&competitorid=5248&raceid=12596
- ↑ http://www.stol.it/Artikel/Sport-im-Ueberblick/Vermischtes/Santer-und-Bjoerndalen-getrennt
- ↑ Der Außerirdische ist zurück. Süddeutsche Zeitung, 17. Januar 2009
- ↑ Ole-Einar Björndalen: Der Adrian Monk des Biathlon. sf sport, Dienstag, 9. Februar 2010
- ↑ Wintersport - SPOX stellt die weltbesten Biathleten vor: Mit den Waffen einer Frau. mobil.freenet.de. Abgerufen am 9. März 2010.
1980: Frank Ullrich | 1984: Eirik Kvalfoss | 1988: Frank-Peter Roetsch | 1992: Mark Kirchner | 1994: Sergei Tschepikow | 1998: Ole Einar Bjørndalen | 2002: Ole Einar Bjørndalen | 2006: Sven Fischer | 2010: Vincent Jay
2002: Ole Einar Bjørndalen | 2006: Vincent Defrasne | 2010: Björn Ferry
1960: Klas Lestander | 1964: Wladimir Melanin | 1968: Magnar Solberg | 1972: Magnar Solberg | 1976: Nikolai Kruglow | 1980: Anatoli Aljabjew | 1984: Peter Angerer | 1988: Frank-Peter Roetsch | 1992: Jewgeni Redkin | 1994: Sergei Tarassow | 1998: Halvard Hanevold | 2002: Ole Einar Bjørndalen | 2006: Michael Greis | 2010: Emil Hegle Svendsen
1968: Tichonow, Pusanow, Gundarzew, Mamatow (URS) | 1972: Tichonow, Safin, Bjakow, Mamatow (URS) | 1976: Jelisarow, Bjakow, Kruglow, Tichonow (URS) | 1980: Alikin, Tichonow, Barnaschow, Aljabjew (URS) | 1984: Wassiljew, Kaschkarow, Šalna, Bulygin (URS) | 1988: Wassiljew, Tschepikow, Popow, Medwedzew (URS) | 1992: Groß, Steinigen, Kirchner, Fritz Fischer (GER) | 1994: Groß, Luck, Kirchner, Sven Fischer (GER) | 1998: Groß, Sendel, Sven Fischer, Luck (GER) | 2002: Hanevold, Andresen, Gjelland, Bjørndalen (NOR) | 2006: Groß, Rösch, Sven Fischer, Greis (GER) | 2010: Hanevold, Bø, Svendsen, Bjørndalen (NOR)
1974: Juhani Suutarinen | 1975: Nikolai Kruglow | 1976: Alexander Tichonow | 1977: Alexander Tichonow | 1978: Frank Ullrich | 1979: Frank Ullrich | 1981: Frank Ullrich | 1982: Eirik Kvalfoss | 1983: Eirik Kvalfoss | 1985: Frank-Peter Roetsch | 1986: Waleri Medwedzew | 1987: Frank-Peter Roetsch | 1989: Frank Luck | 1990: Mark Kirchner | 1991: Mark Kirchner | 1993: Mark Kirchner | 1995: Patrice Bailly-Salins | 1996: Wladimir Dratschow | 1997: Wilfried Pallhuber | 1999: Frank Luck | 2000: Frode Andresen | 2001: Pawel Rostowzew | 2003: Ole Einar Bjørndalen | 2004: Raphaël Poirée | 2005: Ole Einar Bjørndalen | 2007: Ole Einar Bjørndalen | 2008: Maxim Tschudow | 2009: Ole Einar Bjørndalen | 2011: Arnd Peiffer | 2012: Martin Fourcade | 2013: Emil Hegle Svendsen
1958: Adolf Wiklund | 1959: Wladimir Melanin | 1961: Kalevi Huuskonen | 1962: Wladimir Melanin | 1963: Wladimir Melanin | 1965: Olav Jordet | 1966: Jon Istad | 1967: Wiktor Mamatow | 1969: Alexander Tichonow | 1970: Alexander Tichonow | 1971: Dieter Speer | 1973: Alexander Tichonow | 1974: Juhani Suutarinen | 1975: Heikki Ikola | 1977: Heikki Ikola | 1978: Odd Lirhus | 1979: Klaus Siebert | 1981: Heikki Ikola | 1982: Frank Ullrich | 1983: Frank Ullrich | 1985: Juri Kaschkarow | 1986: Waleri Medwedzew | 1987: Frank-Peter Roetsch | 1989: Eirik Kvalfoss | 1990: Waleri Medwedzew | 1991: Mark Kirchner | 1993: Andreas Zingerle | 1995: Tomasz Sikora | 1996: Sergei Tarassow | 1997: Ricco Groß | 1999: Sven Fischer | 2000: Wolfgang Rottmann | 2001: Paavo Puurunen | 2003: Halvard Hanevold | 2004: Raphaël Poirée | 2005: Roman Dostál | 2007: Raphaël Poirée | 2008: Emil Hegle Svendsen | 2009: Ole Einar Bjørndalen | 2011: Tarjei Bø | 2012: Jakov Fak | 2013: Martin Fourcade
1999: Sven Fischer | 2000: Raphaël Poirée | 2001: Raphaël Poirée | 2002: Raphaël Poirée | 2003: Ole Einar Bjørndalen | 2004: Raphaël Poirée | 2005: Ole Einar Bjørndalen | 2007: Michael Greis | 2008: Emil Hegle Svendsen | 2009: Dominik Landertinger | 2011: Emil Hegle Svendsen | 2012: Martin Fourcade
1997: Wiktor Maigurow | 1998: Wladimir Dratschow | 1999: Ricco Groß | 2000: Frank Luck | 2001: Pawel Rostowzew | 2003: Ricco Groß | 2004: Ricco Groß | 2005: Ole Einar Bjørndalen | 2007: Ole Einar Bjørndalen | 2008: Ole Einar Bjørndalen | 2009: Ole Einar Bjørndalen | 2011: Martin Fourcade | 2012: Martin Fourcade | 2013: Emil Hegle Svendsen
1958: Wiklund, Gunneriusson, Ohlin, Nilsson (SWE) | 1959: Melanin, Sokolow, Pschenizyn (URS) | 1961: Huuskonen, Repo, Tyrväinen (FIN) | 1962: Melanin, Pschenizyn, Pusanow (URS) | 1963: Melanin, Mescharjakow, Pschenizyn (URS) | 1965: Jordet, Wærhaug, Norkild (NOR) | 1966: Istad, Tveiten, Norkild, Jordet (NOR) | 1967: Istad, Tveiten, Wærhaug, Jordet (NOR) | 1969: Tichonow, Mamatow, Safin, Gundarzew (URS) | 1970: Tichonow, Mamatow, Safin, Uschakow (URS) | 1971: Tichonow, Mamatow, Safin, Muchitow (URS) | 1973: Tichonow, Safin, Kolmakow, Kowaljow (URS) | 1974: Tichonow, Uschakow, Kruglow, Kolmakow (URS) | 1975: Flöjt, Halonen, Suutarinen, Ikola (FIN) | 1977: Tichonow, Jelisarow, Uschakow, Kruglow (URS) | 1978: Beer, Ullrich, Siebert, Rösch (DDR) | 1979: Beer, Siebert, Ullrich, Rösch (DDR) | 1981: Jung, Jacob, Ullrich, Rösch (DDR) | 1982: Ullrich, Jung, Jacob, Hellmich (DDR) | 1983: Šalna, Kaschkarow, Miloradow, Bulygin (URS) | 1985: Kaschkarow, Šalna, Bulygin, Senkow (URS) | 1986: Kaschkarow, Wassiljew, Medwedzew, Bulygin (URS) | 1987: Roetsch, Jacob, Sehmisch, Wirth (DDR) | 1989: Luck, Sehmisch, Anders, Roetsch (DDR) | 1990: Carrara, Pallhuber, Passler, Zingerle (ITA) | 1991: Groß, Luck, Kirchner, Fritz Fischer (GER) | 1993: Pallhuber, Passler, Carrara, Zingerle (ITA) | 1995: Groß, Kirchner, Luck, Sven Fischer (GER) | 1996: Maigurow, Dratschow, Tarassow, Kobelew (RUS) | 1997: Groß, Sendel, Sven Fischer, Luck (GER) | 1999: Ajdarow, Iwaschka, Saschurin, Ryschenkow (BLR) | 2000: Maigurow, Roschkow, Dratschow, Rostowzew (RUS) | 2001: Marguet, Defrasne, Robert, Poirée (FRA) | 2003: Sendel, Sven Fischer, Groß, Luck (GER) | 2004: Luck, Groß, Sven Fischer, Greis (GER) | 2005: Hanevold, Eckhoff, Gjelland, Bjørndalen (NOR) | 2007: Tscheresow, Tschudow, Jaroschenko, Kruglow jr. (RUS) | 2008: Tscheresow, Kruglow jr., Jaroschenko, Tschudow (RUS) | 2009: Svendsen, Berger, Hanevold, Bjørndalen (NOR) | 2011: Bjørndalen, Os, Svendsen, Bø (NOR) | 2012: Bjørndalen, Bratsveen, Bø, Svendsen (NOR)
2005: Pyljowa, Ischmuratowa, Tscheresow, Kruglow (RUS) | 2006: Bogali-Titowez, Tschepikow, Malgina, Kruglow (RUS) | 2007: Jonsson, Olofsson, Ferry, Bergman (SWE) | 2008: Buchholz, Neuner, Birnbacher, Greis (GER) | 2009: Brunet, Becaert, Defrasne, Fourcade (FRA) | 2010: Hauswald, Neuner, Schempp, Peiffer (GER) | 2011: Berger, Flatland, Bjørndalen, Bø (NOR) | 2012: Berger, Solemdal, Bjørndalen, Svendsen (NOR) | 2013: Berger, Solemdal, Bø, Svendsen (NOR)
1978: Frank Ullrich | 1979: Klaus Siebert | 1980: Frank Ullrich | 1981: Frank Ullrich | 1982: Frank Ullrich | 1983: Peter Angerer | 1984: Frank-Peter Roetsch | 1985: Frank-Peter Roetsch | 1986: André Sehmisch | 1987: Frank-Peter Roetsch | 1988: Fritz Fischer | 1989: Eirik Kvalfoss | 1990: Sergei Tschepikow | 1991: Sergei Tschepikow | 1992: Jon Åge Tyldum | 1993: Mikael Löfgren | 1994: Patrice Bailly-Salins | 1995: Jon Åge Tyldum | 1996: Wladimir Dratschow | 1997: Sven Fischer | 1998: Ole Einar Bjørndalen | 1999: Sven Fischer | 2000: Raphaël Poirée | 2001: Raphaël Poirée | 2002: Raphaël Poirée | 2003: Ole Einar Bjørndalen | 2004: Raphaël Poirée | 2005: Ole Einar Bjørndalen | 2006: Ole Einar Bjørndalen | 2007: Michael Greis | 2008: Ole Einar Bjørndalen | 2009: Ole Einar Bjørndalen | 2010: Emil Hegle Svendsen | 2011: Tarjei Bø | 2012: Martin Fourcade | 2013: Martin Fourcade
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bjørndalen, Ole Einar |
| KURZBESCHREIBUNG | norwegischer Biathlet und Olympiasieger |
| GEBURTSDATUM | 27. Januar 1974 |
| GEBURTSORT | Drammen, Norwegen |