Hörstel

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Der Journalist gleichen Nachnamens befindet sich unter Christoph Hörstel.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Hörstel
Hörstel
Deutschlandkarte, Position der Stadt Hörstel hervorgehoben
52.2972222222227.586111111111135 bis 145Koordinaten: 52° 18′ N, 7° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Steinfurt
Höhe: 35 bis 145 m ü. NN
Fläche: 107,32 km²
Einwohner: 19 898 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 185 Einwohner je km²
Postleitzahl: 48477
Vorwahlen: 05454,05459,05978
Kfz-Kennzeichen: ST (bis 1975: TE)
Gemeindeschlüssel: 05 5 66 016
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Kalixtusstr. 6
48477 Hörstel
Webpräsenz:
Bürgermeister: Heinz Hüppe (CDU)
Lage der Stadt Hörstel im Kreis Steinfurt
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Über dieses Bild

Hörstel ist eine Kleinstadt im Kreis Steinfurt im äußersten Norden von Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Lage

Hörstel befindet sich am äußersten, nordwestlichen Ende des Teutoburger Walds, der hier als Huckberg beginnt. Die nächsten größeren Städte sind Rheine im Westen und Ibbenbüren im Osten. Die Stadt wird von einem Abschnitt der Hörsteler Aa durchflossen. Rund 2 km südlich von Hörstel zweigt am „Nassen Dreieck“ der Mittellandkanal vom Dortmund-Ems-Kanal ab.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn Hopsten , Ibbenbüren, Saerbeck, Emsdetten, Rheine und Spelle

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Der Kirchplatz in Riesenbeck mit der St.-Kalixtus-Kirche; im Hintergrund rechts liegt das Rathaus der Stadt Hörstel.

Die heutige Stadt Hörstel entstand 1975 aus dem Zusammenschluss von

die Ortschaften

gelten nicht als Ortsteil der Stadt, sondern als Bauernschaft von Hörstel.

[Bearbeiten] Stadtrat

Die Sitzverteilung im Rathaus nach der Kommunalwahl vom 26. September 2004:

[Bearbeiten] Bürgermeister

Bürgermeister der Stadt ist seit 2003 Heinz Hüppe (CDU), der auch bei den Kommunalwahlen 2009 wieder kandidiert. Gegenkandidat ist Oliver Janke (SPD).


[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

Kloster Gravenhorst, Hörstel

Die Surenburg in Riesenbeck wurde als Wasserburg vermutlich im Jahre 1400 vom Bischof von Münster erbaut und 1474 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Auch das Kloster Gravenhorst, das auf das Jahr 1256 zurückgeht ist von bauhistorischer Bedeutung.

[Bearbeiten] Kriegsgräberstätten

Auf folgenden Friedhöfen befinden sich Kriegsgräber:

  • Hörstel / Ehrenfriedhof Brumleytal (42)
  • Hörstel / Alter Katholischer Friedhof (1)
  • Hörstel-Bevergern / Katholischer Friedhof (3)
  • Hörstel-Dreierwalde / Katholischer Friedhof (69)
  • Hörstel-Gravenhorst / Katholischer Friedhof (6)
  • Hörstel-Riesenbeck / Katholischer Friedhof (23)
  • Hörstel-Harkenberg / Katholischer Friedhof (9)

[Bearbeiten] Naturdenkmäler

Datei:Torfmoorsee.jpg
Torfmoorsee im Winter

Der Hermannsweg, ein Wanderweg durch den Teutoburger Wald auf den Spuren von Arminius, führt durch Bevergern und Riesenbeck. In der Umgebung von Hörstel gibt es zahlreiche Waldwanderwege. In der Nähe liegt der Torfmoorsee als Naherholungsgebiet.

[Bearbeiten] Sport

Das Gelände rund um die Surenburg gilt als Mekka der deutschen Gespannfahrer, hier werden nationale und internationale Meisterschaften abgehalten.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Schienenverkehr

Haltestelle Hörstel

Der Bahnhof Hörstel liegt an der Bahnstrecke Löhne–Rheine. Im Schienenpersonennahverkehr verkehren hier

Für den Güterverkehr stehen am nördlichen Rand des Stadtgebietes die Bahnhöfe Hörstel-Ostenwalde und Uthuisen an der Tecklenburger Nordbahn zur Verfügung.

[Bearbeiten] Busverkehr

Im Straßenpersonennahverkehr verbindet montags bis samstags im Stundentakt der Taxibus der Linie T60 die Stadtteile Hörstel, Riesenbeck und Bevergern miteinander. Die Regionalbuslinie R90 verbindet den Stadtteil Dreierwalde - ebenfalls wochentags im Stundentakt - mit Hopsten und Rheine wo sich der nächste Fernverkehrsbahnhof befindet. Die Buslinien R93 und R63 verbinden den Stadtteil Bevergern im Stundentakt mit Rheine und Ibbenbüren.

Im öffentlichen Personennahverkehr gilt der Tarif des Verkehrsgemeinschaft Münsterland und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif. In den Regionalzügen gilt auch das Niedersachsen-Ticket (RB 61 bis Kirchlengern).

[Bearbeiten] Straßenverkehr

Hörstel liegt an der Bundesautobahn 30; nahe dem Stadtzentrum liegt die Anschlussstelle Hörstel.

[Bearbeiten] Flugverkehr

Hörstel besitzt einen ehememaligen Militärflugplatz in Dreierwalde, der derzeit von der Firma Krone als Abstellplatz für LKW's benutzt wird.
Der nächste zivile Flugplatz (Verkehrslandeplatz) liegt in Rheine.
Für internationale Flüge liegt der Flughafen Münster-Osnabrück in 20 km Entfernung sehr günstig.

[Bearbeiten] Schiffsverkehr

Hörstel liegt direkt am Mittellandkanal.


[Bearbeiten] Medien


[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

  • Georg Hermes (* 22. April 1775 in Dreierwalde; † 26. Mai 1831 in Bonn), Theologe und Philosoph
  • Anton Hilckman (* 4. März 1900 in Bevergern; † 25. Januar 1970 in Mainz), Volkskundler und Hochschullehrer
  • Dr. Bernhard Schräder (* 26. September 1900 in Hörstel; † 10. Dezember 1971), Weihbischof und Bischöflicher Kommissar in Schwerin
  • Pater Josef Averesch (CSSR), (* 1. April 1902 in Hörstel; † 20. Juni 1949 ebenda), Volksmissionar und Opfer des Nationalsozialismus
  • Werner Heukamp (* 20. Mai 1929 in Hörstel), Pfarrer, Heimatforscher und Autor vornehmlich niederdeutscher Sprache
  • Siegfried Schoppe (* 25. April 1944 in Hörstel), Wirtschaftswissenschaftler
  • Reinhard Puch (* 1947 in Hörstel), Bildhauer
  • Karl-Josef Laumann (* 11. Juli 1957 in Riesenbeck), seit 2005 Arbeits- und Sozialminister in NRW
  • Thomas Bühner (* 13. April 1962 in Riesenbeck), Koch
  • Peter Niemeyer (* 22. November 1983 in Hörstel-Riesenbeck), deutscher Fußballspieler

[Bearbeiten] weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

[Bearbeiten] Rad- und Wanderwege

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen: Amtliche Bevölkerungszahlen

[Bearbeiten] Literatur

  • Detlef Muckel -Regisseur aus Rheine Mesum, drehte den Film:Leben und Sterben 45'.'. Ein Dokumentarspielfilm, der sich mit den Kämpfen im Brumleytal zu Ende des Zweiten Weltkrieges beschäftigt
  • Franz-Josef Wissing (red.) et al.: Hörstel - gestern und heute - oder wie aus einer Bauerschaft eine Stadt wurde. Das Heimatbuch der Ortschaft Hörstel bis zur Stadtwerdung. Herausgegeben vom Heimatverein Hörstel. F.-J. Wissing, Hörstel 1987
  • Autorenkollektiv: 25 Jahre Stadt Hörstel. 1975 - 2000. Stadt Hörstel / A. Schöwe, Hörstel und Riesenbeck 2000, ISBN 3-89714-777-7
  • Autorenkollektiv: Riesenbeck. Aus Vergangenheit und Gegenwart eines münsterländischen Dorfes. Herausgegeben im Rheinheldis-Gedenkjahr 1962 vom Heimatverein Riesenbeck. Riesenbeck 1962
  • Autorenkollektiv: Bevergern. Geschichte und Geschichten um eine alte Stadt. Stadtverwaltung Bevergern, Bevergern 1966
  • Autorenkollektiv: Dreierwalde wie es war und wurde. Herausgegeben von der Gemeinde Dreierwalde in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Dreierwalde, Dreierwalde 1971
  • Reinhard Niehoff, Klaus H. Peters, Georg Pistorius: Hörstel: fotografische Impressionen. Bevergern, Dreierwalde, Hörstel, Riesenbeck. Lammert, Hörstel-Riesenbeck 1992
  • Ottilie Baranowski, Walter Kinast: Päörtkes, Püttkes, Pädtkes: Tore, Brunnen, Wege. Bevergern. Herausgegeben vom Heimatverein Bevergern. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1989, ISBN 3-921290-39-2
  • Manfred Wolf: Die Urkunden des Klosters Gravenhorst. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Band 37. Westfälische Urkunden, Band 5.) Aschendorff, Münster 1994, ISBN 3-402-06837-0
  • Wolfgang Fischer: Gravenhorst. Baugeschichte eines Zisterzienserinnenklosters. (Schriften des Institutes für Bau- und Kunstgeschichte der Universität Hannover, Band 16; zugleich Dissertation.) Institut für Bau- und Kunstgeschichte der Universität Hannover, Hannover 2002, ISBN 3-931585-12-3
  • Reinhard Feldmann, Elke Pophanken et al.: Die Klosterbibliothek Gravenhorst. Katalog der Bibliothek des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Gravenhorst. (Schriften der Universitäts- und Landesbibliothek Münster, Band 10.) Universitäts- und Landesbibliothek, Münster 1993, ISBN 3-9801781-4-5
  • Hein Schlüter: Pättkerii düör Hüössel. Gesammelte Texte aus der Ibbenbürener Volkszeitung über das Leben im Dorf Hörstel in der Zeit von 1931 bis 1991. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1995, ISBN 3-921290-82-1
  • Britta Tomaske, Andreas Wiese: Kloster Gravenhorst, Hörstel. Umbau und Sanierung. Herausgegeben vom Kreis Steinfurt (u.a.). Tecklenborg, Steinfurt 2005, ISBN 3-934427-87-1

[Bearbeiten] Weblinks

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