Mettingen

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Mettingen im Kreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen. Für den Stadtteil Mettingen der Stadt Esslingen am Neckar siehe Mettingen (Esslingen am Neckar). Die französische Gemeinde Metting im Département Moselle trägt ebenfalls den deutschen Namen Mettingen.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mettingen
Mettingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mettingen hervorgehoben
52.3166666666677.780555555555674Koordinaten: 52° 19′ N, 7° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Steinfurt
Höhe: 74 m ü. NHN
Fläche: 40,6 km²
Einwohner: 11.708 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 288 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49497
Vorwahl: 05452
Kfz-Kennzeichen: ST, BF, TE
Gemeindeschlüssel: 05 5 66 056
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Markt 6-8
49497 Mettingen
Webpräsenz: www.mettingen.de
Bürgermeister: Helmut Kellinghaus (parteilos)
Lage der Gemeinde Mettingen im Kreis Steinfurt
Nordrhein-Westfalen Kreis Borken Kreis Coesfeld Münster Kreis Warendorf Niedersachsen Greven Saerbeck Lienen Lengerich Laer Altenberge Horstmar Nordwalde Ladbergen Metelen Hörstel Westerkappeln Ibbenbüren Steinfurt Wettringen Neuenkirchen Mettingen Lotte Hopsten Ochtrup Rheine Recke Tecklenburg EmsdettenKarte
Über dieses Bild

Mettingen ist eine Gemeinde in der Region Tecklenburger Land (Kreis Steinfurt) im nördlichen Teil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Der seit 1992 staatlich anerkannte Erholungsort wird wegen seiner geschichtlichen Bedeutung für das Tüötten-Wesen auch Tüöttendorf genannt.

Geografie[Bearbeiten]

Schafberg und Teutoburger Wald

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Mettingen liegt im Norden des Tecklenburger Landes an der Landesgrenze zu Niedersachsen. Sie liegt im nordöstlichen Teil des Kreises Steinfurt im Regierungsbezirk Münster zwischen den Städten Osnabrück und Rheine. Zur niedersächsischen Stadt Osnabrück sind es rund 20 Kilometer, zur westfälischen Stadt Rheine sind es rund 30 Kilometer. Der Mittellandkanal sowie die Mettinger Aa, ein linker Nebenfluss der Großen Aa, verlaufen im Norden des Gemeindegebiets.

Geologie[Bearbeiten]

Im südlichen Gemeindegebiet befindet sich die rund 176 Meter hohe Ibbenbürener Bergplatte, eine paläozoische Bruchscholle, die auch Schafberg genannt wird. Südlich von ihr beginnen die Ausläufer des Teutoburger Waldes, der sich weiter in Richtung Osten erstreckt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort Mettingen und den Ortsteilen Lage-Wiehe, Nierenburg, Muckhorst-Höveringhausen und Schlickelde-Bruch.[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Mettingen grenzt im Westen an die Gemeinde Recke, im Norden an die niedersächsische Gemeinde Neuenkirchen, im Osten an die Gemeinde Westerkappeln und im Süden an die Stadt Ibbenbüren.

Flächennutzung[Bearbeiten]

Rund 70 % der Gemeindefläche werden landwirtschaftlich genutzt. Die gesamte weitere Flächennutzung kann der folgenden Tabelle entnommen werden:[3]

Flächennutzung Fläche in ha
Landwirtschaftsflächen 2.818
Wald- und Forstflächen 443
Wasserflächen 66
Moorflächen 10
Straßen, Wege und Plätze 225
Bebaute Grundstücke 469
Sonstige Flächen 30
Gesamtfläche 4.061

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet Mettinger Moor liegt im nördlichen Gemeindegebiet und umfasst 135,67 Hektar. Zusammen mit dem Recker Moor ist es der südöstliche Teil eines größeren Hochmoorgebietes, das östlich der Ortschaft Recke und nördlich des Mittellandkanals in die weichselzeitlichen Talsandplatten der „Plantuener Sandebene“ eingelagert ist. Das weitgehend abgetorfte Gebiet steht seit 1987 unter Naturschutz.[4]

Das Naturschutzgebiet Rote Brook ist 11,40 Hektar groß und befindet sich am Oberlauf des Roten Baches im östlichen Gemeindegebiet direkt an der Grenze zur Gemeinde Westerkappeln. Das den Bachabschnitt umgebende Feuchtgrünland- und Feuchtwaldgebiet steht seit 1988 unter Schutz.[5]

Als weiteres Naturschutzgebiet befindet sich ein sehr kleiner Teil der Düsterdieker Niederung auf Mettinger Gemeindegebiet. Es ist der westlichste Zipfel eines 1.130,60 Hektar großen Feuchtwiesenschutzgebiets und steht bereits seit 1983 unter Schutz.[6]

Geschichte[Bearbeiten]

Rheinbund mit dem Großherzogtum Berg, 1808

Der Ortsname Mettingen wird 1088 zum ersten Male urkundlich in einem Güterverzeichnis des Bistums Osnabrück erwähnt, das Bischof Benno II. von Osnabrück auf seinem Sterbebett dem Abt des Klosters Iburg Norbert von Iburg überreicht. Er bezeichnete einen befestigten adligen Gutshof, der den Haupthof in gleichnamigen Ortschaft bildete und der dem Kloster Iburg den sogenannten Zehnten abführen musste. Von 1196 bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts ist ein Adelsgeschlecht von Mettingen nachgewiesen, das Besitzungen auf Mettinger Gebiet unterhielt. Das heutige Mettinger Wappen geht auf ein Siegel von Gerhard von Mettingen zurück, der ab 1231 als tecklenburgischer Ministeriale tätig war.

Vom 13. Jahrhundert bis 1548 stand Mettingen unter der Herrschaft der Grafen von Tecklenburg. Die Grafschaft Tecklenburg bestand aus einem Gebiet, das von Lingen im Nordwesten bis Lienen im Südosten reichte und von den Fürstbistümern Münster und Osnabrück umgeben war. Aus dem nördlichen Teil dieses Herrschaftsgebietes entwickelte sich später die Grafschaft Lingen mit einer Obergrafschaft mit den benachbarten Kirchspielen Mettingen, Ibbenbüren, Brochterbeck und Recke sowie einer Niedergrafschaft um Lingen herum.[7]

Der Graf Nikolaus II. von Tecklenburg-Schwerin als weltlicher Machthaber war in „immerwährenden Räubereien und Gewalttätigkeiten“ mit seinen mächtigen Nachbarn in den Fürstbistümern Münster und Osnabrück verstrickt. Die Bischöfe Otto IV. von Münster und Dietrich von Osnabrück entschlossen sich daher zum gemeinsamen Widerstand gegen ihn. Nikolaus II. verlor die Auseinandersetzung und musste 1400 auf Teile seiner Niedergrafschaft Lingen zugunsten des Fürstbistums Münster verzichten.[8]

Sein Enkel Nikolaus III. von Tecklenburg-Schwerin führte ebenfalls ein Leben, dass ihm den Beinamen „de Quade“, d.h. „der Böse“ einbrachte. Er verstieß seine Frau und brachte seine beiden Söhne gegen sich auf. Sein zweitältester Sohn Nikolaus IV. von Tecklenburg-Schwerin nahm ihn daher auf der Burg Tecklenburg gefangen. Der älteste Sohn Otto IX. von Tecklenburg fürchtete um sein Erbe und belagerte daraufhin die Burg. Im Friedensschluss zu Hamm von 1493 einigten sich die beiden Brüder und teilten die Grafschaft unter sich auf. Vater Nikolaus III. kam frei und musste in der Niedergrafschaft Lingen Wohnsitz nehmen. Die Grafschaft Tecklenburg und die Obergrafschaft Lingen wurden von den Söhnen gemeinsam verwaltet. Nach dem Tod von Nikolaus III. im Jahr 1496 stritten sich die Söhne dann um das Erbe. Der getroffene Vergleich sah vor, dass der älteste Sohn Otto IX. die Grafschaft Tecklenburg und Nikolaus IV. die komplette Grafschaft Lingen erhielt. So kam Mettingen mit der Obergrafschaft unter die Herrschaft von Nikolaus IV.[8]

1526 verbündete sich Nikolaus IV. mit dem Herzog Karl von Egmond und brachte die gesamte Grafschaft Lingen in das Herzogtum Geldern ein, um es gleich wieder als Lehen zurückzubekommen. Durch diesen Tausch stärkte er seine Stellung gegenüber den nachbarlichen Bistümern.

Ottos Sohn Konrad von Tecklenburg-Schwerin übernahm nach dem Tod seines Vaters 1534 die Grafschaft Tecklenburg. Als sein Onkel Nikolaus IV. 1541 kinderlos starb, erbte er die Grafschaft Lingen und vereinigte so beide Grafschaften wieder unter seiner Herrschaft. Konrad von Tecklenburg-Schwerin hatte sich schon früh zur neuen Lehre der Reformation bekannt und führte nun als erster Landesherr im westfälischen Raum die Reformation ein. Auch schloss er sich dem Schmalkaldischen Bund evangelischer Herrscher an. Der Schmalkaldischer Bund war ein in Schmalkalden geschlossene Verteidigungsbündnis protestantischer Fürsten und Städte gegen die Religionspolitik des katholischen Kaisers Karl V., gleichfalls König von Spanien, Herzog von Burgund und Erbe des Hauses Habsburg. Karl V. versuchte den Protestantismus zurückzudrängen und konnte im Schmalkaldischen Krieg von 1546 bis 1547 den Bund zerschlagen. 1546 verhängte der katholische Kaiser die Reichsacht über Konrad von Tecklenburg-Schwerin. 1547 besetzten Truppen unter der Führung von Graf Maximilian von Büren auf Anordnung des Kaisers tecklenburgische Gebiete. Konrad musste dem Kaiser die Grafschaft Lingen sowie 25.000 Taler überlassen, um die Reichsacht wieder aufzuheben. Der Kaiser belehnte den siegreichen Grafen Maximilian am 29. Juni 1548 der Grafschaft Lingen. Der neue Lehnsgraf verstarb aber noch im selben Jahr und seine Tochter Anna von Egmond wurde Lehnsherrin. 1551 heiratete Anna von Egmont den Prinzen Wilhelm von Nassau-Oranien. Kaiser Karl V. stimmte der Heirat unter der Bedingung zu, dass die Grafschaft Lingen an ihn veräußert wurde. Die Grafschaft wurde daraufhin für 120.000 Goldgulden an den Kaiser verkauft, der die Grafschaft Lingen am 7. Mai 1550 wiederum seiner Schwester Schwester Maria von Ungarn, der Statthalterin der Niederlande als Lehen übertrug.[9]

Am 23. August 1556 verzichtete Kaiser Karl V. zugunsten seines ältesten Sohnes Philipp II. auf den spanischen Thron und zugunsten seines Bruders Ferdinand I. auf die Kaiserwürde. Er übertrug seine habsburgischen Besitzungen und die burgundischen Länder sowie die Grafschaft Lingen an Philipp II.. Die Grafschaft Lingen und damit Mettingen waren nun eine spanische Besitzung und zugleich die östlichste Exklave der Spanischen Niederlande.[9]

Die Grafschaft geriet daher auch in die Auseinandersetzung zwischen Spanien und den Niederlanden, als die Niederländer im Achtzigjähriger Krieg von 1568 bis 1648 ihre Unabhängigkeit von der Spanien erkämpften. 1597 eroberte Prinz Moritz von Oranien die Grafschaft Lingen für die Utrechter Union und führte wieder mal die reformierte Konfession ein. 1605 wurde die Grafschaft vom spanischen Feldherren Ambrosio Spinola für Spanien zurückerobert und blieb bis 1632 in spanischer Hand. Nach dem Abzug der Spanier fiel die Grafschaft 1633 wieder an das Haus Nassau-Oranien.[9]

1702 starb König von England Wilhelm III. aus dem Haus Oranien und König Friedrich I. von Preußen erbte die Ober- und Niedergrafschaft Lingen und vereinigte sie 1707 wieder mit der käuflich erworbenen Grafschaft Tecklenburg. So wurde Mettingen preußisch und blieb es auch mit kurzen Unterbrechungen in der französischen Zeit von 1807 bis 1813. 1755 erhielten die Gemeinden eine preußische Dorfordnung.[9]

1806 wurde die Grafschaft Lingen nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt vom Königreich Holland besetzt und nach dem Frieden von Tilsit an das Napoleonische Kaiserreich abgetreten. 1808 kamen die beiden Grafschaften Tecklenburg und Lingen und damit auch Mettingen zunächst an das französisch beherrschte Großherzogtum Berg, wurden aber bereits 1811 einer Neuordnung unterworfen. Die Obergrafschaft wurde in das Département de l’Ems-Supérieur als eines der drei hanseatischen Departements eingegliedert. Das Département bestand bis 1813 und wurde nach dem Sieg über Napoleon wieder aufgelöst. Tecklenburg und die Obergrafschaft Lingen fielen wieder an die preußische Provinz Westfalen, während die Niedergrafschaft Lingen an das Königreich Hannover kam. 1816 wurde der Regierungsbezirk Münster eingeteilt und Mettingen kam zum Kreis Tecklenburg.[9]

Die Gemeinde Mettingen gehörte bis zur Gebietsreform 1974 zum Kreis Tecklenburg. Am 1. Januar 1975 wurde Mettingen um Gebietsteile der Gemeinden Ibbenbüren-Land und Westerkappeln (zusammen 1,29 km² mit damals 192 Einwohnern) vergrößert und dem neuen Kreis Steinfurt zugeordnet.[10]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerentwicklung von Mettingen stieg nach dem 2. Weltkrieg aufgrund des Zuzugs von Heimatvertriebenen deutlich an. Die Eingemeindung von Gebietsteilen der Gemeinden Ibbenbüren-Land und Westerkappeln am 1. Januar 1975 wirkte sich auf die Einwohnerzahlen kaum aus, da in diesen Gebietsteilen nur 192 Einwohnern wohnten.[10]

2010 lebten in der Gemeinde 358 ausländische Mitbürger, was lediglich einen Anteil von 2,97 Prozent ausmachte.[3]

Jahr Einwohner
1950 6.200[2]
1961 9.260[3]
1970 10.011[2]
1975 10.100[2]
1980 10.300[2]
1985 10.314[2]
Jahr Einwohner
1987 10.206[3]
1990 10.161[2]
1992 11.303[2]
2003 12.576[3]
2004 12.456[3]
2005 12.354[3]
Jahr Einwohner
2006 12.277[3]
2007 12.253[3]
2008 12.207[3]
2009 12.158[3]
2010 12.105[3]
2011 12.070[3]

Religionen[Bearbeiten]

Mit 66,6 % ist der überwiegende Teil der Einwohner von Mettingen katholischen Glaubens. 20,7 % der Einwohner sind evangelisch.[3]

Die katholischen Pfarrgemeinde St. Agatha Mettingen unterhält mit der Pfarrkirche St. Agatha Kirche und St.-Mariä-Himmelfahrt zwei Kirchen, drei Kindertagesstätten sowie zwei Pfarrheime, die als Begegnungsstätte und Treffpunkt aller kirchlichen Verbände und Gruppen der ganzen Pfarrgemeinde dienen. Weiterhin betreibt sie zwei Pfarrbüchereien, die öffentlich zugänglich sind sowie den Jugendtreff „Kleine offene Tür“ für Jugendliche, auch wenn sie keiner kirchlichen Gruppierung angehören.[11][12]

Die Evangelische Kirchengemeinde Mettingen gehört zum Evangelischen Kirchenkreis Tecklenburg. Als Kirche steht der Kirchengemeinde die Evangelische Kirche Mettingen zur Verfügung, die nicht nur die älteste Kirche, sondern auch das älteste Gebäude in Mettingen ist. Die Gemeinde ist weiterhin Träger des evangelischen Familienzentrums „Arche Noah“, in dem unter anderem ein evangelischer Kindergarten untergebracht ist.[13]

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009
Wahlbeteiligung: 62,5 %
 %
50
40
30
20
10
0
45,0 %
43,9 %
6,3 %
4,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   2
   0
  -2
  -4
-0,4 %p
+1,4 %p
+0,7 %p
-1,8 %p

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat der Gemeinde Mettingen besteht aus 28 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies sind vier Sitze weniger als die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl über 8000, aber nicht über 15.000 Einwohnern. Die Gemeinde Mettingen hat die im Kommunalwahlgesetz verankerte Möglichkeit zur Verringerung der Anzahl der zu wählenden Vertreter um 2, 4 oder 6 Vertreter genutzt.[14] Die 28 Mitglieder des Gemeinderates werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. Oktober 2009.

Stimmberechtigt im Gemeinderat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Helmut Kellinghaus.

Die letzte Kommunalwahl vom 30. August 2009 ergab die folgende Sitzverteilung:[15]

Partei Anzahl Sitze
SPD 13
CDU 12
FDP 2
Mettinger Wählergemeinschaft (MWG)  1

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der amtierende Bürgermeister Helmut Kellinghaus wurde bei der Bürgermeisterwahl vom 30. August 2009 für weitere sechs Jahre wiedergewählt. Er trat zur Wahl ohne Gegenkandidaten an und siegte mit 91,3 % der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,4 %.[16]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber drei rote Kleeblätter.“

Das Mettinger Wappen ist schildförmig und besteht aus drei gestielten Kleeblättern im Verhältnis 2:1. Vorlage für das Wappen ist das älteste bekannte Siegel von Gerhard von Mettingen aus dem Jahre 1292. Der Familie von Mettingen hatte im 12. bis 14. Jahrhundert Besitzungen auf Mettinger Gebiet. Gerhard von Mettingen war ab 1231 als tecklenburgischer Ministeriale tätig. Die Farben des ursprüngliche Wappens sind unbekannt, daher wählte man die Farben des Tecklenburger Grafschaftswappens: rote Seerosenblätter auf silbernem Grund. Das Wappen wurde 1938 zum Gemeindewappen erklärt und am 26. Oktober 1938 vom Oberpräsidenten Westfalens der Gemeinde übergeben.[17]

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Von 1978 bis 2009 bestand eine Partnerschaft mit der holländischen Gemeinde Raalte. Die Partnerschaft wurde offiziell am 25. August 1978 besiegelt und 2003 feierte man gemeinsam das 25-jährige Partnerschaftsjubiläum. Nach der Zusammenlegung der holländischen Gemeinde Raalte mit der Gemeinde Heino am 1. November 2003 wurde die Gemeindepartnerschaft neu bekräftigt, aber auf Beschluss des Gemeinderates der Gemeinde Raalte vom 26. Februar 2009 beendet.[18]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Tüöttenmuseum im Haus Telsemeyer
Schultenhof-Gebäude, in denen ein Schul- und ein Postmuseum untergebracht sind
Katholische Pfarrkirche St. Agatha
Evangelische Kirche Mettingen
Katholische St.-Mariä-Himmelfahrts-Kirche im Ortsteil Schlickelde

In Mettingen sind eine ganze Reihe bemerkenswerter Fachwerk- und Sandsteinbauten zu finden. Eine örtliche Besonderheit stellen die zahlreichen Tüöttenvillen dar. In der Liste der Baudenkmäler in Mettingen stehen die in der Denkmalliste des Kreises Steinfurt eingetragenen Denkmäler des Ortes.

Der 1989 gegründete Kulturverein Mettingen e. V. bietet im Jahresprogramm jeweils an verschiedenen Veranstaltungsorten (Bürgerzentrum, Schultenhof, Kunstspeicher und anderen Plätze) innerhalb der Gemeinde Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen und/oder Lesungen an.

Im KulturForum Mettingen gibt es gemeinsame Veranstaltungen des Kulturvereins Mettingen e.V. zusammen mit dem Förderverein Mettinger Schultenhof e.V..

Museen und Ausstellungen[Bearbeiten]

Im Innenhof des ehemaligen Hotels Telsemeyer und heutigen Rathauses ist seit 1962 das Tüöttenmuseum untergebracht, das vom Heimatverein betreut wird. Es besteht aus drei Fachwerkhäusern, in denen eine umfangreiche Sammlung von Möbeln, Gebrauchsgegenständen und Zeugnissen alten Brauchtums zu sehen ist. Das Museum will vor allem die Erinnerung an die Tüötten wachhalten.

Im Schultenhof-Gebäude ist ein Schulmuseum eingerichtet. Das maßgeblich von Horst Michaelis, dem früheren Leiter der Paul-Gerhardt-Schule, initiierte Museum widmet sich vor allem der Erinnerung an die vormaligen Dorf- und Bauerschaftsschulen der Gemeinde. Neben zahlreichen – ein Schwerpunkt sind historische Schulbücher – werden Pädagogik, Lernmethoden und Schulalltag der früheren Zwergschulen in kurzen Texten erläutert.

Ebenfalls im Schultenhof ist das Mettinger Postmuseum untergebracht. Darin lassen sich nicht nur Raritäten wie die erste Briefmarke der Welt bestaunen, sondern noch zahlreiche weitere Briefmarken und Exponate aus der regionalen und überregionalen Postgeschichte, die Museumsgründer Clemens Beckemeyer, ein ehemaliger Postbeamter, in jahrzehntelanger Sammeltätigkeit zusammengetragen hat. Neben Poststempeln werden eine Vielzahl von Fernsprechgeräten, darunter auch ein Exemplar des ersten Pulttelefons aus dem Jahr 1903, gezeigt. Anhand der umfangreichen Dokumentensammlung lässt sich fast die gesamte Postgeschichte der Region nachvollziehen.

Im Jahre 2009 wurde die Draiflessen Collection begründet. Der Name stammt aus der Sprache der Tüötten-Händler (Drai = drei, Flessen = Flachs/Leinen). Sie ist eine private Initiative der aus Mettingen stammenden Unternehmerfamilie Brenninkmeijer und dient der Sammlung, Sicherung und Bearbeitung von Zeugnissen der Unternehmens- und Familiengeschichte (C&A).[19]

Sehenswürdigkeiten und Bauwerke[Bearbeiten]

Das Wahrzeichen von Mettingen ist die katholische St. Agatha Kirche der katholischen Pfarrgemeinde St. Agatha Mettingen. Die neugotische dreischiffigen Basilika mit Querhaus ist mit ihrem 75 Meter hohen Turm noch weit im Umland zu sehen. Die der Hl. Agatha geweihte Pfarrkirche wurde von 1891–1894 durch Wilhelm Rincklake gebaut.[20]

Die Evangelische Kirche Mettingen ist das älteste Gebäude in Mettingen und die dritte Kirche an dieser Stelle. Das Langhaus ist als spätgotische Saalkirche mit dreiseitigem Chorschluss ausgeführt und wurde in der Zeit zwischen 1450 und 1500 erbaut. Die unteren Geschosse des Kirchturms gehörten vermutlich noch zur ersten Kirche und stammen aus dem 12. Jahrhundert. Die ursprünglich katholische Kirche diente ab 1602 und endgültig seit 1674 als Gotteshaus der Evangelischen Kirchengemeinde.[21]

Ebenfalls zur katholischen Pfarrgemeinde St. Agatha Mettingen gehört die im Mettinger Ortsteil Schlickelde stehende Marienkirche St.-Mariä-Himmelfahrt. Sie wurde 1950 bis 1954 gebaut, von 2000 bis 2002 aufwendig renoviert und bietet bis zu 300 Sitzplätze. Die Patronin der Kirche ist Maria, die Mutter Jesu.[22]

Auf dem Marktplatz von Mettingen, direkt vor dem Nordportal der Pfarrkirche St. Agatha steht der denkmalgeschützte Michaelsbrunnen. Der im Jahr 1902 eingeweihte Brunnen mit dem Standbild des Erzengels Michael erinnert an zwei wichtige Daten in der Mettinger Geschichte und ist gleichzeitig ein Kriegerdenkmal, da auf ihm die Namen der Mettinger Gefallenen der Deutschen Einigungskriege von 1864 und 1870/1871 verzeichnet sind.

Vor dem Haus Telsemeyer steht die Figurengruppe Bergmann, Tüötte und Bäuerin mit Kind. Die von der Emsdettener Künstlerin Anne Daubenspeck-Focke 1988 geschaffenen lebensgroßen Bronzefiguren symbolisieren die drei Berufe, die die Geschichte der Gemeinde nachhaltig beeinflusst haben.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Georgshof mit der Georgseiche

Das einzige Mettinger Naturdenkmal ist die so genannte Georgseiche, eine mehrere hundert Jahre alte Stieleiche. Der Baum an der Kreuzung Recker Straße/Schwarze Straße wurde 1990 als Naturdenkmal ausgewiesen und beschirmt den historischen Georgshof.

Daneben gibt es in Mettingen noch zahlreiche besonders prächtige Blutbuchen, deren älteste vermutlich ein 1792 gepflanztes Exemplar hinter dem vormaligen Tüöttenhaus Voß (jetzt ein Ärztehaus) an der Sunderstraße ist. Darüber hinaus wird das Dorfbild auch von imposanten Eibenhecken geprägt.

Sport[Bearbeiten]

Die Sportvereine der Gemeinde Mettingen sind im Kreissportbund Steinfurt e.V. organisiert. Der Kreissportbund hatte für die Gemeinde Mettingen im Jahr 2010 vierzehn Sportvereine mit zusammen 4069 Mitgliedern registriert. Damit sind 33,59 % der Einwohner in einem oder mehreren Sportvereinen vertreten.[23]

Der größte Mettinger Sportverein ist der VfL Eintracht Mettingen. Der Verein wurde 1921 gegründet und hat die Sparten Fußball, Handball und Badminton.

Der 1930 gegründete Turnverein TV Mettingen hat rund 1250 Mitglieder und bietet seinen Mitgliedern die Sparten Breitensport, Gesundheitssport, Turnen, Judo, Tanz und Bewegung sowie Leichtathletik. Der Verein stellte mit Annika Suthe mehrfach die Deutsche Junioren-Meisterin sowie einmal die Junioren-Europameisterin und die Junioren-Vize-Weltmeisterin im Speerwerfen.

Die Kunstturnschule Mettingen 2000 e.V. widmet sich der klassischen Form des Kunst- oder Geräteturnens für Jungen und Mädchen.

Weitere Sportvereine sind die Bogensportgemeinschaft Mettingen e.V., der Ballonsportclub Teuto e.V., der Tischtennisverein TTV Mettingen 1962, den Tennisverein TSC Rot-Weiß Mettingen e.V., der Reitverein Mettingen sowie zahlreiche Schützenvereine.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

In Mettingen findet jedes Jahr am letzten April-Wochenende die kleine Frühjahrskirmes und am letzten August-Wochenende die „große“ Herbstkirmes auf dem Marktplatz rund um die St. Agatha-Kirche statt. Von Donnerstag vor dem ersten Advents-Wochenende bis zum ersten Advents-Sonntag ist in Mettingen jedes Jahr an selber Stelle Weihnachtsmarkt. Weitere Veranstaltungen sind der Bauern- und Blumenmarkt im Frühjahr und das Ärrappelfest im Herbst.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Aufgrund der Tüötten-Tradition ist Mettingen besonders für sein Pumpernickel, seine Kartoffelpfannekuchen und den Kornbrand aus der Brennerei Langemeyer bekannt. In der Vorweihnachtszeit gibt es in Mettingen außerdem das sogenannte Klaushähnchen, ein hähnchenförmiges Gebäck aus Hefeteig mit Anis, bestreut mit Zucker.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr

Mettingen ist über die Landesstraße L599 an die Bundesautobahn 1 bei Osnabrück und über die Landesstraße L796 an die Bundesautobahn 30 von der niederländischen Grenze bis Bad Oeynhausen in Ostwestfalen-Lippe angebunden.

Öffentlicher Personennahverkehr

Buslinien im Taktverkehr verbinden Mettingen mit Osnabrück, Recke und Ibbenbüren. Der Busverkehr wird durch den Regionalverkehr Münsterland betrieben.[24]

Bahnverkehr

Der Bahnhof von Mettingen liegt an die Eisenbahnstrecke Tecklenburger Nordbahn, die von Osnabrück Hbf über Westerkappeln, Mettingen, Recke nach Rheine führt. Auf der Strecke fahren zur Zeit ausschließlich Güterzüge sowie gelegentlich Museumszüge. Eine Reaktivierung des schienengebundenen Personenverkehrs ist in der Diskussion. Im Nahverkehrsplan SPNV Westfalen-Lippe ist aufgrund einer guten Wirtschaftlichkeitsprognose die Wiederinbetriebnahme als moderne Regionalbahn von Osnabrück nach Recke im 30-Minuten-Takt vorgesehen.[25] Dabei könnten als Bahnhaltepunkt die schon bestehende Bahnstation Mettingen sowie ferner als Bedarfshalt Mettingen-Schlickelde vorgesehen werden.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Mettingen ist die Heimat der Brennerei C. Langemeyer. Die Unternehmensgeschichte von C. & A. Brenninkmeyer begann in Mettingen. Zudem befindet sich in Mettingen der Produktionsstandort der Konditorei Coppenrath & Wiese mit rund 1.400 Beschäftigten.

Bergbau[Bearbeiten]

Medien und Bildung[Bearbeiten]

Medien[Bearbeiten]

Die Gemeinde Mettingen liegt im Einzugsbereich mehrerer regionaler Tageszeitungen. Dies sind die Neue Osnabrücker Zeitung mit ihrer Lokalausgabe West (Lotte, Ibbenbüren, Westerkappeln, Tecklenburg), die Westfälischen Nachrichten sowie die Ibbenbürener Volkszeitung. Als Sonntagszeitung erscheint die Osnabrücker Sonntagszeitung.

Bildung[Bearbeiten]

Die Kardinal-von-Galen-Schulen werden in privater Trägerschaft geführt
  • Weiterführende Schulen
    • Josef-Schule (Hauptschule)
    • Kardinal-von-Galen-Schulen (Realschule und Gymnasium in Trägerschaft des Vereins der Schulfreunde): Das Gymnasium bietet einen bilingualen Zweig an, das heißt in den Klassen 5 und 6 haben die Schüler zwei Wochenstunden Englisch mehr als die Parallelklassen (7 statt 5 Stunden) und in den Klassen 7 bis 10 werden die Fächer Erdkunde, Geschichte und Politik in englischer Sprache unterrichtet. Das Gymnasium ist seit 2005 auch Europaschule und seit 2009 eine Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage.
  • Sonderschulen
    • Ernst-Klee-Schule (Schule für Körperbehinderte) [26]
    • Barbaraschule (Schule für Lernbehinderte)
In der 1880 erbauten Villa „Burg Voß“ ist seit 1960 ein Franziskanerkloster untergebracht
  • Sonstige Bildungseinrichtungen
    • Comenius-Kolleg: Das von Franziskanern geleitete Weiterbildungskolleg führt Erwachsene über den 2. Bildungsweg zum Abitur. Ebenfalls gibt es dort ein Studienkolleg, das Luso-brasilianische Studienkolleg. Im dortigen Schulkomplex findet sich auch das wissenschaftliche Institut für Brasilienkunde (Instituto de Brasilologia), dessen Bibliothek mit mehr als 35.000 Bänden eine der größten Fachbibliotheken zu Brasilien im deutschsprachigen Raum darstellt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Clemens Brenninkmeyer (* 1818; † 1902), Mitbegründer des weltweit aktiven Unternehmens C&A
  • August Brenninkmeyer (* 1819; † 1892), Mitbegründer des weltweit aktiven Unternehmens C&A
  • Albert Freude (* 28. September 1877; † 12. August 1956 in Bevergern), römisch-katholischer Pfarrer und langjähriger Dechant des Dekanats Ibbenbüren
  • Hubert Rickelmann (* 20. April 1883; † 30. Juni 1961 in Ibbenbüren), Heimatforscher und Buchautor
  • Siegfried Schneider (* 21. März 1894; † 5. Januar 1935 in Ostercappeln), Franziskaner-Pater und Verfasser christlicher Literatur
  • Gregor Determann (* 5. März 1911; † 14. Januar 1993 in Montabaur), Politiker der deutschen Zentrumspartei
  • Georg Langemeyer (* 28. Mai 1929), Franziskaner-Pater und katholischer Theologe
  • Josef Otte (* 15. März 1931; † 20. Juli 2012), Bergmann und Kommunalpolitiker; von 1969 bis 1994 Bürgermeister der Gemeinde Mettingen
  • Josef Wiese (* 21. Mai 1932; † 16. September 2009 in Mettingen), Bäcker und Konditor sowie Unternehmer und Erfinder, Mitgründer der Conditorei Coppenrath & Wiese
  • Kasper König (* 21. November 1943), von 2000 bis Ende Oktober 2012 Direktor des Museums Ludwig, Kunstprofessor und Kurator
  • Alfred Wesselmann (* 1948), Gymnasiallehrer und Historiker
  • Martin A. Voß (* 10. November 1956), deutscher Industrie- und Werbefilmer, ausgezeichnet mit diversen internationalen und nationalen Filmpreisen
  • Werner Beckemeyer (* 16. Oktober 1959), Schachspieler und -trainer, trägt seit 1992 den Titel eines Internationalen Meisters
  • Frank Sundermann (* 16. Dezember 1965), SPD-Politiker und nordrhein-westfälischer Landtagsabgeordneter
  • Peter Niemeyer (* 22. November 1983), deutscher Fußballspieler
  • Annika Suthe (* 15. Oktober 1985), deutsche Speerwerferin, Olympiateilnehmerin 2004 und Junioren-Europameisterin

Personen, die in der Gemeinde gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Joseph Focke (* 17. Oktober 1906 in Saerbeck; † 28. Oktober 1990 in Mettingen), Tierarzt und Kommunalpolitiker der CDU, von 1948 bis 1951 Amtsbürgermeister des Amtes Mettingen/Recke und von 1964 bis 1969 Bürgermeister der Gemeinde Mettingen.
  • Edmund Löns (* 19. Mai 1880 in Deutsch Krone; † 26. Oktober 1964 in Mettingen), Forstmann und Kynologe
  • Josef Homeyer (* 1. August 1929 in Harsewinkel; † 30. März 2010 in Hildesheim), Bischof von Hildesheim, war Kaplan in der Pfarrgemeinde St. Agatha.

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Die Ehrenbürgerschaft ist die höchste von der Gemeinde Mettingen vergebene Auszeichnung für eine Persönlichkeit, die sich in herausragender Weise um das Wohl oder Ansehen der Gemeinde verdient gemacht hat. Mettingen hat die Ehrenbürgerschaft an folgende Persönlichkeiten verliehen:

  • Clemens Brenninkmeyer (1932)
  • Franz Brenninkmeyer (1969)
  • Theodor Kersting (1973)
  • Josef Wiese (2005)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. a b c d e f g h „Mettingen“ von Jörg Segebarth, 1992 (PDF; 5,8 MB), abgerufen am 8. August 2012
  3. a b c d e f g h i j k l m n Gemeinde Mettingen – Zahlen, Daten, Fakten, abgerufen am 5. August 2012
  4. Naturschutzgebiet Mettinger Moor (ST-026), abgerufen am 6. August 2012
  5. Naturschutzgebiet Rote Brook (ST-060), abgerufen am 6. August 2012
  6. Naturschutzgebiet Düsterdieker Niederung (ST-034), abgerufen am 6. August 2012
  7. Christina Höckmann: Historische Karte der Grafschaften Lingen und Tecklenburg, abgerufen am 11. August 2012
  8. a b Ludwig Schriever: Geschichte des Kreises Lingen: Die allgemeine Geschichte, R. von Acken Verlag, Seite 211 ff., abgerufen am 11. August 2012
  9. a b c d e „Die Geschichte der Grafschaft Lingen“ - Auszug aus: Frank von Hagel; Martin Joseph: Die Flurnamen der Gemeinde Mettingen: Atlas und Namenregister. Osnabrück 1999, ISBN 3-9805661-3-7, abgerufen am 11. August 2012
  10. a b  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  11. St. Agatha Mettingen – Einrichtungen, abgerufen am 9. August 2012
  12. Kleine Offene Tür St. Agatha Mettingen, K.O.T, abgerufen am 9. August 2012
  13. Evangelische Kirchengemeinde Mettingen, abgerufen am 9. August 2012
  14. Gesetz über die Kommunalwahlen im Lande Nordrhein-Westfalen (KWahlG NRW) in der Fassung vom 30. Juni 1998; § 3 – Zahl der Vertreter, abgerufen am 6. August 2012
  15. Gemeinde Mettingen – Gemeinderatswahl 2009, abgerufen am 6. August 2012
  16. Gemeinde Mettingen – Bürgermeisterwahl 2009, abgerufen am 6. August 2012
  17. Das Wappen von Mettingen, abgerufen am 3. August 2012
  18. Gemeinde Mettigen – Die geschichtliche Entwicklung, abgerufen am 5. August 2012
  19. Draiflessen Collection GbR
  20. St. Agatha Mettingen – St. Agatha Kirche, abgerufen am 5. August 2012
  21. Gemeinde Mettingen – Familienbroschüre 2012, Seite 34
  22. St. Agatha Mettingen – St. Mariä Himmelfahrt Kirche, abgerufen am 5. August 2012
  23. Kreisportbund Steinfurt e.V. – Mitgliederzahlen der Vereine – Kommunaler Vergleich 2010, abgerufen am 7. August 2012
  24. RVM – Wir über uns, abgerufen am 4. August 2012
  25. Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn, abgerufen am 4. August 2012
  26. http://www.lwl.org/LWL/Jugend/ernst-klee-schule/

Literatur[Bearbeiten]

  • Ludger Etgeton, Josef Tombrink, Karl-Heinz Käller und Joachim Tombrink: Mettingen. Menschen – Häuser – Straßen. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1993, ISBN 3-921290-70-8.
  • Karl-Heinz Käller: Mettingen – wie hast du dich verändert. Eine Zeitreise in Bildern. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 2002, ISBN 3-932959-26-4.
  • Anton Kollner: Herzliche Grüße aus Mettingen – (k)ein Dorf wie jedes andere. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1988, ISBN 3-921290-31-7.
  • Bernhard Nonte, Eugen Eslage et al.: Tüötten-Museum Mettingen. Ein Museum im Museum. Museumsführer, herausgegeben vom Heimatverein Mettingen. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 2002, ISBN 3-932959-25-6.
  • Frank von Hagel; Martin Joseph: Die Flurnamen der Gemeinde Mettingen: Atlas und Namenregister. Osnabrück 1999, ISBN 3-9805661-3-7.
  • Hubert Rickelmann: Mettingen im Wandel der Zeiten. (Zweite verbesserte Auflage). Schöningh, Paderborn 1978, ISBN 3-506-77222-8.
  • Hubert Rickelmann: Die Tüötten in ihrem Handel und Wandel und die Wolle- und Leinenerzeugung im Tecklenburger Land. (Zweite unveränderte Auflage). Schöningh, Paderborn 1976, ISBN 3-506-77221-X.
  • Bettina Weiguny: Die geheimnisvollen Herrn von C&A (Der Aufstieg der Brenninkmeyers). Eichborn-Verlag, ISBN 3-8218-5600-9.
  • Thomas Papenbrock: Freiwillige Feuerwehr Mettingen 1905–2005. Geschichte des Löschwesens in Mettingen. Eigenverlag, Mettingen.
  • Christa Parusel: Am Wege. Prozessionshäuschen, Kreuze und Bildstöcke in der Gemeinde Mettingen. Eigenverlag, Mettingen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mettingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien