Hüffelsheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Hüffelsheim
Hüffelsheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hüffelsheim hervorgehoben
49.82257.7986111111111200Koordinaten: 49° 49′ N, 7° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Rüdesheim
Höhe: 200 m ü. NHN
Fläche: 6,55 km²
Einwohner: 1318 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 201 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55595
Vorwahl: 0671
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 048
Adresse der Verbandsverwaltung: Nahestraße 63
55593 Rüdesheim
Webpräsenz: www.og-hueffelsheim.de
Ortsbürgermeister: Jochen Fiscus (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Hüffelsheim im Landkreis Bad Kreuznach
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Über dieses Bild

Hüffelsheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rüdesheim an.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Hüffelsheim liegt auf einem Plateau oberhalb der Nahe am Naturpark Soonwald-Nahe. Im Nordosten befinden sich Rüdesheim und Bad Kreuznach.

Zu Hüffelsheim gehören auch die Wohnplätze Antoniushof, Marienhof und Wiesenhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die früheste Erwähnung des Ortes findet sich aus dem Jahre 766 als Uffiliubesheim in den Besitzurkunden des fränkischen Reichsklosters Lorsch an der Bergstraße. In weiteren Urkunden dieses Klosters wird bei dessen zahlreichen weit verstreut gelegenen Besitzungen weiterhin Hüffelsheim erwähnt, z. B. in den Jahren 767 bis 785. Am 3. Dezember 785 schenkte ein Odilher aus der Familie der Otokare diesem Kloster seinen gesamten Besitz in Usfiliubesheim. Bis etwa 804 lassen sich in Hüffelsheim Stiftungen an das Kloster Lorsch nachweisen.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hüffelsheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 560
1835 726
1871 674
1905 701
1939 711
1950 748
Jahr Einwohner
1961 789
1970 966
1987 1.070
1997 1.188
2005 1.318
2012 1.318

Religion[Bearbeiten]

  • Protestantische Kirche
  • Katholische Kirche

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Hüffelsheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2009 11 4 1 16 Sitze
2004 11 4 1 16 Sitze

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

  • Theatergruppe „Die Stiwweltrinker“ des Verkehrsvereins

Fastnacht[Bearbeiten]

  • „Hüffelsheimer Kuckuckseier”

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Historisches Rathaus
  • Evangelische Kirche
  • Katholische Kirche
  • „Kuckucksplatz“
  • Fachwerkhaus „Wohlleben“

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Hüffelsheim

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Zweiter Sonntag im Januar: Neujahrempfang SPD / CDU
  • 30. April: Maifeier Freiwillige Feuerwehr
  • Anfang Mai: Traditional Ball mit Candle Light Dinner der Red Rock Hoppers[5]
  • Zweites Wochenende Juni: Sommerfest JuTV Hüffelsheim / MGV Hüffelsheim
  • Letzter Sonntag im Juli: Kirmes
  • 4. Advent: Adventsblasen rund ums Rathaus[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Im Norden verläuft die Bundesstraße 41. In Norheim ist ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Rathaus
  • Kindergarten
  • Gemeindehalle
  • Spielplätze Soonwaldstraße, Rheingrafenstraße, Weiße Mauer, Obstgarten

Die Powundener Glocke[Bearbeiten]

Im Zweiten Weltkrieg wurde die große Glocke der Hüffelsheimer Kirche beschlagnahmt und in der Hamburger Sammelstelle durch Bombentreffer zerstört. Deshalb bat die evangelische Kirchengemeinde das Glockenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland um einen Ersatz. Als Leihgabe wurde ihr 1952 eine der beiden Glocken aus der Kirche von Powunden bei Königsberg (Preußen) überlassen. Nach wie vor ruft die Glocke zum Gottesdienst.[7]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Polke: Hüffelsheim in alter Zeit, 1993, ISBN 3-9803182-6-5
  • Johannes Polke: Hüffelsheim in neuerer Zeit, 2004, ISBN 3-00-014899-X
  • Johannes Polke: Schöne Kirche Hüffelsheim, 1988
  • Ludwig Bechstein: Der Stiefel voll Wein

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hüffelsheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 16 (PDF; 2,2 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Red Rock Hoppers SDC
  6. www.kreuznach-blog.de
  7. Pfr. Jens Kölsch-Ricken