Waldlaubersheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Waldlaubersheim
Waldlaubersheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Waldlaubersheim hervorgehoben
49.9305555555567.8327777777778208Koordinaten: 49° 56′ N, 7° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Stromberg
Höhe: 208 m ü. NHN
Fläche: 8,05 km²
Einwohner: 791 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55444
Vorwahl: 06707
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 108
Adresse der Verbandsverwaltung: Warmsrother Grund 2
55442 Stromberg
Webpräsenz: www.waldlaubersheim.de
Ortsbürgermeister: Volker Müller-Späth
Lage der Ortsgemeinde Waldlaubersheim im Landkreis Bad Kreuznach
Bad Kreuznach Kirn Biebelsheim Pfaffen-Schwabenheim Pleitersheim Volxheim Hackenheim Frei-Laubersheim Neu-Bamberg Fürfeld Tiefenthal (Rheinhessen) Traisen (Nahe) Norheim Altenbamberg Hochstätten Feilbingert Hallgarten (Pfalz) Niederhausen (Nahe) Oberhausen an der Nahe Duchroth Bad Sobernheim Auen (Hunsrück) Bärweiler Daubach (Hunsrück) Ippenschied Kirschroth Langenthal (Hunsrück) Lauschied Martinstein Meddersheim Merxheim (Nahe) Bad Sobernheim Monzingen Nußbaum Odernheim am Glan Rehbach (bei Sobernheim) Seesbach Staudernheim Weiler bei Monzingen Winterburg Bretzenheim Dorsheim Guldental Langenlonsheim Laubenheim Rümmelsheim Windesheim Daxweiler Dörrebach Eckenroth Roth (bei Stromberg) Schöneberg (Hunsrück) Schweppenhausen Seibersbach Stromberg (Hunsrück) Waldlaubersheim Warmsroth Kirn Bärenbach (bei Idar-Oberstein) Becherbach bei Kirn Brauweiler (Rheinland-Pfalz) Bruschied Hahnenbach Heimweiler Heinzenberg (bei Kirn) Hennweiler Hochstetten-Dhaun Horbach (bei Simmertal) Kellenbach Königsau Limbach (bei Kirn) Meckenbach (bei Kirn) Oberhausen bei Kirn Otzweiler Schneppenbach Schwarzerden Simmertal Weitersborn Abtweiler Becherbach (Pfalz) Breitenheim Callbach Desloch Hundsbach Jeckenbach Lettweiler Löllbach Meisenheim Raumbach Rehborn Reiffelbach Schmittweiler Schweinschied Allenfeld Argenschwang Bockenau Boos (Nahe) Braunweiler Burgsponheim Dalberg (bei Bad Kreuznach) Gebroth Gutenberg (bei Bad Kreuznach) Hargesheim Hergenfeld Hüffelsheim Mandel (Gemeinde) Münchwald Oberstreit Roxheim Rüdesheim (Nahe) Schloßböckelheim Sankt Katharinen (bei Bad Kreuznach) Sommerloch (bei Bad Kreuznach) Spabrücken Spall Sponheim Waldböckelheim Wallhausen (bei Bad Kreuznach) Weinsheim (bei Bad Kreuznach) Winterbach (Soonwald) Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Birkenfeld Landkreis Mainz-Bingen Hessen Landkreis Alzey-Worms Landkreis Kusel DonnersbergkreisKarte
Über dieses Bild

Waldlaubersheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Stromberg an.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt im Hunsrück südwestlich des Rheins. Im Norden befindet sich der Waldalgesheimer Ortsteil Genheim, im Osten Rümmelsheim, im Süden Windesheim und westlich liegt Schweppenhausen. Rund 2 km² sind bewaldet, ca. 4,3 km² entfallen auf landwirtschaftliche Flächen (Stand 2013).[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Waldlaubersheim wurde im Jahr 767 im Lorscher Codex erstmals erwähnt. Um 1190 wurde die Martinskirche als Wehrkirche errichtet.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Waldlaubersheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 562
1835 607
1871 603
1905 548
1939 485
1950 620
Jahr Einwohner
1961 578
1970 562
1987 743
1997 833
2005 809
2013 791

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Waldlaubersheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl SPD WG 1 WG 2 Gesamt
2014 4 3 5 12 Sitze
2009 5 3 4 12 Sitze
2004 5 4 3 12 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen verweist auf ehemalige Herrschaften. Das Herzschild mit goldenen Glevenrand erinnert an die Herren von Schonenburg, das silberne Rad an die Ritter von Bolanden.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Waldlaubersheim gehört zum Weinbaubereich Nahetal im Anbaugebiet Nahe. Etwa 74 % des angebauten Weines sind Weißweinrebsorten (Stand 2010). Im Jahre 1979 waren noch 25 Betriebe tätig, die Rebfläche hat sich seitdem von 53 ha auf 106 ha verdoppelt.[2] Aktuell (10/2014) sind noch fünf Winzerbetriebe aktiv.

Im Südwesten verläuft die A 61. Große wirtschaftliche Bedeutung erlangt der südlich der A 61 gelegene Gewerbepark (ca. 85 ha), in welchem von ca. 20 Betrieben mittlerweile rund 540 Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen wurden (Stand 01/2014). Neben namhaften Logistikunternehmen haben sich hier verschiedene Handwerksbetriebe, eine Tank- und Rastanlage, eine Großbäckerei, ein Zulieferbetrieb für die Flugzeugindustrie sowie Deutschlands größter Hersteller von Turmdrehkranen angesiedelt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Waldlaubersheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen