Münchwald

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Münchwald
Münchwald
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Münchwald hervorgehoben
49.8969087.675375400Koordinaten: 49° 54′ N, 7° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Rüdesheim
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 1,46 km²
Einwohner: 293 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 201 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55595
Vorwahl: 06706
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 068
Adresse der Verbandsverwaltung: Nahestraße 63
55593 Rüdesheim
Webpräsenz: www.muenchwald.info
Ortsbürgermeister: Stephan Wagner
Lage der Ortsgemeinde Münchwald im Landkreis Bad Kreuznach
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Über dieses Bild

Münchwald ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rüdesheim an. Münchwald ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Münchwald ist ein Dorf im südlichen Hunsrück. Es liegt direkt am Soonwald.

Zu Münchwald gehören auch die Wohnplätze Haus Gräfenbach, Kesselshäuschen und Struthof.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entstand um 1700. Der frühere Name des Dorfs war: Mönchswald. Dieser Name leitet sich daraus ab, dass die Fläche, auf der das Dorf liegt, dem Kloster Eberbach im Rheingau gehörte und hier ein Klosterhof (Flur Frauenwald) und/oder eine Klostermühle (Dadenborner Mühle am Gräfenbach) lagen.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Münchwald, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 101
1835 115
1871 164
1905 190
1939 171
Jahr Einwohner
1950 202
1961 192
1970 226
1987 252
2005 310

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Münchwald besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die acht Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[4]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde 1950 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt. Es nimmt Bezug auf die Zisterziensermönche, die in der Gegend mittels Rodung den Klosterhof Dadenborn um 1200 errichteten, der aber im 15. Jahrhundert wieder verlassen wurde. Die Farben Rot-Silber erinnern an die Grafschaft Sponheim.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Münchwald

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Münchwald – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 16 (PDF; 2,3 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen