Kirchlengern

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Kirchlengern. Zum gleichnamigen Ortsteil siehe Kirchlengern (Ortsteil)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kirchlengern
Kirchlengern
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kirchlengern hervorgehoben
52.28.633055555555653Koordinaten: 52° 12′ N, 8° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Herford
Höhe: 53 m ü. NHN
Fläche: 33,78 km²
Einwohner: 16.040 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 475 Einwohner je km²
Postleitzahl: 32278
Vorwahlen: 05223 (Bünde)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: HF
Gemeindeschlüssel: 05 7 58 020
Gemeindegliederung: 7 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
32278 Kirchlengern
Webpräsenz: www.kirchlengern.de
Bürgermeister: Rüdiger Meier (CDU)
Lage der Gemeinde Kirchlengern im Kreis Herford
Kreis Lippe Niedersachsen Kreis Gütersloh Kreis Minden-Lübbecke Kreis Minden-Lübbecke Bielefeld Nordrhein-Westfalen Enger Löhne Bünde Kirchlengern Herford Spenge Hiddenhausen Rödinghausen VlothoKarte
Über dieses Bild

Kirchlengern (niederdeutsch: (Kirk-)Liörnern) ist eine kreisangehörige Gemeinde im ostwestfälischen Kreis Herford (Regierungsbezirk Detmold) im Nordosten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen. Die Gemeinde liegt rund 25 km nördlich von Bielefeld. Die Gemeinde Kirchlengern in ihrer heutigen Ausdehnung entstand erst in einer Gebietsreform 1969, jedoch werden einige Ortsteile der Gemeinde bereits 1150 erstmals schriftlich erwähnt.

Geografie[Bearbeiten]

Topographie des Stadtgebietes

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Ravensberger Hügelland im unteren Weserbergland und reicht in den nördlichen Gemeindeteilen bis an die Ausläufer des Wiehengebirges. Der Süden der Gemeinde liegt in den Niederungen der Else und der Werre, die beide einen Teil der Grenze zu Löhne im Osten bilden und genau auf der Grenze zu Löhne zusammenfließen. Am Zusammenfluss liegt mit 52 m ü. NN Höhe zugleich der tiefste Punkt der Gemeinde. Höchste Erhebung ist der „Kahle Berg“ (Reesberg) 148 m ü. NN im Süden der Gemeinde. Zum Wiehengebirge im Norden hin steigt das Gelände innerhalb der Gemeindegrenzen bis zu etwa 123 m ü. NN an. Die nächstgelegenen Großstädte sind das 25 km südlich gelegene Bielefeld und das 40 km westlich gelegene Osnabrück. Die Gemeinde liegt 10 km nördlich der Kreisstadt Herford, 5 km westwärts der Stadt Löhne und 4 km östlich der Stadt Bünde.

Gewässer[Bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet fließt von West nach Ost die Else und mündet auf der Ostgrenze in die aus Südwesten kommende Werre, um dann letztendlich in die Weser zu entwässern. Von Norden fließen der Else und der Werre vom Wiehengebirge kommend zahlreiche Bäche zu, z. B. der Rehmerloh-Mennighüffer Mühlenbach der den Norden der Gemeinde durchfließt und in Löhne in die Werre entwässert. Von Süden kommend fließt der Brandbach, der auch durch Hiddenhausen und Enger fließt, westlich des Reesbergs der Else zu.

Geologie[Bearbeiten]

Geothermische Karte von Kirchlengern

Das Gebiet gehört naturräumlich zur Ravensberger Mulde. Die Ravensberger Mulde ist ein leichtwelliges, zwischen 50 und 140 m ü. NN liegendes Hügelland. Zahlreichen kleine Täler (sog. Sieke) schneiden oft unvermittelt und tief in das sonst nur schwach kuppierte Land ein. Geologisch liegen im Wesentlichen Liasplatten mit Lößauflage vor, die durch Zertalung im Pleistozän zum Hügelland umgestaltet wurden. Unter der Lößdecke finden sich teilweise Geschiebelehme. Weitere Hinterlassenschaft der Eiszeiten sind die häufig anzutreffenden Findlinge. Das Elsetal und der Unterlauf der Werre bilden das in westöstlicher Richtung verlaufende Urstromtal der Else-Werre-Niederung.

Kirchlengern eignet sich mittelmäßig bis gut, in einigen Lagen sehr gut, zur Nutzung von geothermischen Wärmequellen mittels Erdwärmesonde und Wärmegewinnung durch Wärmepumpe (vgl. dazu die nebenstehende Karte)[2].

Ausdehnung und Nutzung des Stadtgebietes[Bearbeiten]

Flächennutzung

Kirchlengern dehnt sich auf einer Fläche von 33,78 km² und ist damit die nach dem noch etwas kleineren Hiddenhausen die zweitflächenkleinste Gemeinde des stark zersiedelten Kreises Herford. Die Form des Gemeindegebietes ist bei einer Länge von 10 km in Nord-Südrichtung und bei einer Breite von max. 6,5 km in Ost-Westrichtung verhältnismäßig schmal.

Kirchlengern wurde als Altsiedelland schon früh landwirtschaftlich genutzt. Zusammen mit den Städten Bünde, Hiddenhausen und Löhne bildet der südliche Teil der Gemeinde eine beinahe durchgängige Agglomeration. Die nördlichen Teile der Gemeinde sind weniger stark besiedelt, jedoch ist auch hier wie in der gesamten Gemeinde Wald sehr selten. Auf den durchgängig fruchtbaren Lössgebieten werden Getreide und Mais aber auch zunehmend Raps kultiviert. Folgende Tabelle zeigt die genaue Flächennutzung

Fläche
nach Nutzungsart
Siedlungs- und
Verkehrsfläche
Landwirt-
schaftsfläche
Wald-
fläche
sonstige
Freiflächen
Fläche in Hektar 941 2.126 249 63
Anteil an Gesamtfläche 27,8% 62,9% 7,4% 1,9%

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde Kirchlengern grenzt im Norden an die Gemeinde Hüllhorst (Kreis Minden-Lübbecke), im Osten an die Stadt Löhne, im Süden an die Gemeinde Hiddenhausen und im Westen an die Stadt Bünde (alle Kreis Herford).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Gemeindegliederung

Die Gemeinde gliedert sich in sieben Ortsteile, von denen Kirchlengern der größte ist. Er ist Namensgeber des 1969 aus unabhängigen Gemeinden des Amtes Kirchlengern hervorgegangenen Zusammenschlusses. Die zuvor selbständige Gemeinde Südlengern wurde bei dieser Neuordnung des Kreises Herford der Gemeinde Kirchlengern (Südlengern-Dorf) sowie der Stadt Bünde (Südlengern-Heide) zugeteilt. Einen nicht offiziellen Ortsteil bildet Oberbehme um das gleichnamige Gut Oberbehme.

Ortsteil Einwohner
(31. Dez. 2009)[3]
Fläche
(km²)
Dichte
(Ew/km²)
Häver 1.863 5,06 368
Kirchlengern 5.956 9,51 626
Klosterbauerschaft 2.482 7,28 341
Quernheim 1.548 3,86 401
Rehmerloh 195 3,03 64
Stift Quernheim 1.595 1,61 991
Südlengern 3.120 3,43 910

Klima[Bearbeiten]

Das vorherrschende Klima ist das atlantische Seeklima. Klimadaten im langjährigen Mittel (1971–2000) für das etwa 10 km Luftentfernung entfernte Herford zeigt nachstehende Tabelle.

Monatliche Durchschnittstemperaturen und Niederschläge für Kirchlengern (eigtl. Herford) (1971 - 2000)
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temperatur (°C) 1,8 2,2 5,3 8,4 13,0 15,6 17,7 17,4 13,8 9,8 5,4 3,1 Ø 9,5
Niederschlag (mm) 72 49 65 53 65 82 69 71 73 61 64 80 Σ 804
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
72
49
65
53
65
82
69
71
73
61
64
80
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: DWD

Im langjährigen Mittel (1961–1990) hatte die Region durchschnittlich 1473 Sonnenstunden pro Jahr (Beobachtungsstation: Herford).[4] Die Wetterdaten für Kirchlengern dürften im langjährigen Mittel nicht bedeutend von den angegebenen Daten aus Herford abweichen, da die Städte in etwa gleich hoch und in vergleichbarer naturräumlichen Lage liegen.

Siehe auch: Klima in Ostwestfalen-Lippe

Geschichte[Bearbeiten]

Ehemaliges Gesindehaus in Stift Quernheim

Schon vor dem 9. Jahrhundert gab es erste Ansätze einer Besiedelung. Das Altsiedelland an der Else wurde von sächsischen Engern besiedelt, die dann um 800 von den Franken unter Karl dem Großen christianisiert und unterworfen wurden. Seit dem 12. Jahrhundert existieren erste Erwähnungen der heutigen Gemeinde Kirchlengern. Vermutlich im Jahre 1147 hatte der Bischof von Osnabrück, Philipp von Katzenelnbogen, das Kloster Quernheim als Augustiner-Nonnenkloster gegründet. Deren Basilika (Stiftskirche) stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde jedoch mehrfach umgebaut und geht vermutlich bereits auf einen sakralen Vorgängerbau zurück. Der Ortsteil Stift Quernheim ist damit wahrscheinlich eine der ersten festen Siedlungen Kirchlengerns. Die Ortsteile Häver (erwähnt als Hevere), Kirchlengern (Linegaron) und Quernheim (Quernem) wurden in der Heberolle des Stift Herford um 1150, Südlengern 1151 und Rehmerloh am Ende des 12. Jahrhunderts schriftlich erwähnt. Klosterbauerschaft (ursprünglich auf niederdeutsch: Burschop beym Closter) entwickelte sich als Bauernschaft rund um das Kloster in Stift Quernheim. Die Bezeichnung für diesen Ortsteil ist jedoch vermutlich erst im 18. Jahrhundert aufgekommen. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster in Stift Quernheim 1532 in ein freiweltliches Damenstift umgewandelt. Nach dem Westfälischen Friedens von 1648 fielen das Fürstentum Minden (Gebiet nördlich der Else) und die Grafschaft Ravensberg (südlich der Else) an Brandenburg-Preußen. Von 1807 bis 1810 gehörte das Gebiet zum napoleonischen Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 wurde das gesamte heutige Gemeindegebiet Frankreich eingegliedert. 1813 (1815 offiziell) fiel es wieder an Preußen. Am 1. Dezember 1810 wurde das adelige Damenstift zu Quernheim aufgelöst und dessen Besitz 1815 an Preußen überstellt, der ihn bis 1832 als Domäne verwaltete. 1832 wurde das 1816 gegründete Landgericht in Quernheim nach Bünde verlegt. Ortsbürgermeister Wilhelm Bacmeister begann 1860 damit, den Grundbesitz des Stifts, zu dem ein Gut und ein Rittergut gehörte, in Parzellen aufgeteilt zu verkaufen. So entstand durch Neusiedler aus den Stiftsländereien seit 1860 die 161 ha umfassende Gemeinde Stift Quernheim mit kleinen Wohnhäusern und bäuerlichen Kleinbesitz.

Um die Mitte das 19. Jahrhunderts brach mit dem Aufkommen mechanischer Webstühle die rein handwerkliche Verarbeitung der Flachsfaser zusammen, außerdem kam es in den Jahren 1847 bis 1850 zu Missernten. Wirtschaftliche Besserung brachte schließlich eine Straßenverbindung von Herford nach Lübbecke via Kirchlengern (heute B239) sowie der Bau einer Eisenbahnstrecke von Löhne in Richtung Osnabrück (Hannoversche Westbahn, Einweihung 1855). Seit 1855 verfügt Kirchlengern damit über einen Bahnhof. Von hier aus entstand 1904 außerdem eine Querverbindung zur Bahnstrecke Hamm–Minden über Herford und Bielefeld. Zwischen 1897 und 1937 war Kirchlengern auch Endhaltepunkt einer Kleinbahnstrecke nach Oberlübbe, die vorwiegend dem Erztransport diente, aber auch Personen beförderte („Wallücker Willem“).

Ab 1843 bis 1918 gehörte Kirchlengern zum Amtsbezirk Gohfeld-Mennighüffen, 1919 entstand ein eigenes Amt Kirchlengern – Vorläufer der heutigen Gemeinde. 1929 wurden die bis dahin selbständigen Gutsbezirke Oberbehme und Steinlacke (ehemals Amtsbezirk Herford bzw. Bünde) aufgelöst und kamen zum Amtsbezirk Kirchlengern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen wurde am 1. Januar 1969 aus dem Amt Kirchlengern (mit Häver, Kirchlengern, Klosterbauerschaft, Quernheim, Rehmerloh, Stift Quernheim) sowie Südlengern-Dorf und kleinen Teilen der Gemeinde Spradow die neue Gemeinde Kirchlengern gebildet.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Folgende Tabelle zeigt die Einwohnerentwicklung seit 1969:

Datum Einwohner
19692 13.705
19742 14.540
19751 14.595
19801 14.640
19851 14.354
19901 14.849
19951 15.589
20001 16.170
20051 16.533
2012 16.040

1 Quelle: Landesamt für Statistik[6]
2 Quelle: Landesamt für Statistik[7]

Religion[Bearbeiten]

Die Bevölkerung ist überwiegend evangelisch (66,7 % der Einwohner). Weitere 8,53 % sind katholisch. 24,9 % der Bürger sind einer anderen Konfession anhängig oder sind konfessionslos.[8]

Politik[Bearbeiten]

Rathaus

Kirchlengern ist eine kreisangehörige Gemeinde im Kreis Herford. Kreisstadt ist Herford. Kirchlengerns Bürger wählen seit 1999 den Bürgermeister in einer Direktwahl. Daneben wählen sie einen Gemeinderat mit zurzeit 34 Vertreterinnen und Vertretern.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Rat ab 2009
Der Rat von 2004-2009

Die Politik der Gemeinde Kirchlengern wird derzeit von vier Parteien und einer Wählervereinigung gestaltet. Der 2009 gewählte Gemeinderat hat 34 Mitglieder. Hinzu kommt der Bürgermeister als Ratsvorsitzender. Die folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung des Rates und die Kommunalwahlergebnisse seit 1975:

Rat der Gemeinde Kirchlengern: Wähleranteil und Gemeinderäte seit 1975
CDU
SPD
UWG
Bündnis 90/Die Grünen
FDP
Gesamt Wahl-
beteiligung
Wahlperiode  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Gesamtanzahl der Sitze im Rat  %
1975–1979 39,37 13 52,50 18 8,12 2 100 33 88,82
1979–1984 41,62 14 50,94 17 7,44 2 100 33 77,50
1984–1989 35,46 12 51,77 18 9,28 3 3,48 0 100 33 71,97
1989–1994 34,51 12 51,93 18 8,31 2 5,25 1 100 33 69,78
1994–1999 36,41 12 44,93 17 12,45 4 2,31 0 100 33 85,19
1999–2004 37,62 13 44,93 15 17,45 6 100 34 61,30
2004–2009 39,74 14 41,93 14 14,80 5 3,53 1 100 34 57,44
2009–2014 41,61 14 36,55 12 8,31 3 8,12 3 5,41 2 100 34 58,01
Prozentanteile gerundet. Quellen: Landesdatenbank NRW[9]; Landesbetrieb Information und Technik NRW[10]; Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/ Lippe[11]

UWG: Unabhängige Wählergemeinschaft

Bürgermeister[Bearbeiten]

Kirchlengerns Bürgermeister ist Rüdiger Meier (CDU), der am 26. September 2004 mit 56,17 Prozent erstmals direkt von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde gewählt wurde. Am 30. August 2009 wurde er mit 60,30 Prozent im Amt bestätigt. Vorgänger war Werner Helmke (SPD), der 1999 in einer Stichwahl mit 58,7 Prozent der gültigen Stimmen gewählt wurde. Weitere Vorgänger:

  • Friedrich Hartmann (um 1975)
  • August Renken (um 1978)
  • Heinrich Stüwe
  • Rolf Breitenbürger
  • Günter Schröder
  • Werner Helmcke

Wappen[Bearbeiten]

Wappen der Gemeinde Kirchlengern.svg

Der Gemeinde Kirchlengern ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Detmold vom 15. Februar 1972 das Recht zur Führung eines Wappens verliehen worden. Es zeigt ein Schild von Rot und Silber geteilt; oben drei aus einem Stiel hervorwachsende Eicheln, unten ein roter Balken. Die in das obere mindensche rote Feld gestellten drei silbernen Eicheln weisen auf den ehemaligen Wirtschaftsverband der Quernheimer Mark hin. Die Grenzen derselben decken sich nach Ausschluss der Gemeinde Spradow im Wesentlichen mit denen des früheren Amtes Kirchlengern, das ein identisches Wappen führte. Rot ist die Farbe des Territoriums Minden. Silber weist auf geschichtliche und territorial-nachbarliche Beziehungen zur Grafschaft Ravensberg, mit der das Territorium Minden seit 1719 eine Verwaltungsprovinz des brandenburgisch-preußischen Staates bildete und auf die Zugehörigkeit der Gemeinde zum Wittekindkreis Herford hin.

Der Gemeinde Kirchlengern ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Detmold vom 15. Februar 1972 außerdem das Recht zur Führung einer Flagge verliehen worden. Sie ist von Rot und Weiß längs gestreift.

Siehe auch: Liste der Wappen im Kreis Herford und Liste der Flaggen im Kreis Herford

Partnerstädte[Bearbeiten]

Tännesberg im oberpfälzischen Landkreis Neustadt an der Waldnaab in Bayern ist seit 1982 Partnergemeinde. Der Ort hat rund 1500 Einwohner.

Kultur[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Kirchlengern hat kein Theater, aber das Kulturprogramm der Gemeinde Kirchlengern "Kultur im Forum" in der Erich Kästner-Gesamtschule Kirchlengern. Das örtliche Kino Lichtblick zeigt auf einer nur 2,50 mal 6 Meter großen Leinwand Filme abseits des Mainstreams, frühestens 8 Wochen nach Bundesstart. Die Zuschauer können das Programm durch Wünsche mitbestimmen.

Museen[Bearbeiten]

Leiterwagen im Feuerwehrmuseum

Im Feuerwehrmuseum im Ortsteil Häver werden auf über 1000 m² historische Feuerwehruniformen, Geräte und Spritzenwagen der Feuerwehr ausgestellt. Übersichtlich gegliedert finden sich die Abteilungen Atemschutz, Uniform, Auszeichnungen und Orden, Wasserförderung und Motorisierung. Highlights der Sammlung sind die Fahrzeuge und Drehleitern, die allesamt einsatzbereit sind. Das Feuerwehrmuseum in einem umgebauten Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert ist jeden ersten und letzten Sonntag im Monat zu besichtigen. Das Bauernbad Rehmerloh ist ein historisches Bade- und Logierhaus von 1883. Es diente damals als öffentliches Reinigungsbad für die ländliche Bevölkerung. Gebadet wurde von diesen meist am Wochenende, so dass unter der Woche Heilbäder mit „gesunden“ Badezusätzen durchgeführt werden. Es war bis 1973 in Betrieb und von 1996 bis 2002 saniert und ist seitdem Besuchern als Museum zugänglich.

Musik[Bearbeiten]

In Südlengern ist eine Ortsgruppe der musikbezogenen christlichen Organisation Ten Sing ansässig. Daneben gibt es u.a. den Gospel-Chor Kirchlengern e.V., den Evangelischer Kirchenchor Kirchlengern, den Männergesangsverein MGV 1898 Stift Quernheim und den Posaunenchor des CVJM Kirchlengern. Im alten Grundschulgebäude, unweit des Rathauses, ist die Musikschule Kirchlengern ansässig.

Bauwerke[Bearbeiten]

Insgesamt hat Kirchlengern 35 in die Denkmalschutzliste eingetragene Baudenkmäler, darunter:

Stiftskirche[Bearbeiten]

Die Stiftskirche

Die Stiftskirche in Stift Quernheim ist ein im Kern romanischer Bau aus dem 12. Jahrhundert. Im 16. Jh. wurde das Mittelschiff im Stil der Spätgotik nach Norden erweitert und neu gewölbt. Sie ist Keimzelle Kirchlengerns, ehemaliges Kloster und Damenstift. Sehr beeindruckend ist ein mehrteiliger spätgotischer Flügelaltar aus der Zeit um 1525.

Herrenhaus[Bearbeiten]

Herrenhaus

Gleich neben der Stiftskirche steht das Herrenhaus genannte Äbtissinnenhaus von 1676. Es wurde zunächst als Wohnhaus für etwa 30 Vorsteherinnen des Damenstifts Quernheim gebaut. Das Stift wurde 1810 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst und zunächst als preußische Staatsdomäne weitergeführt. Die Preußen verkauften 1832 an Kommissionsrat Conrad Delius zu Minden und Delius übergab das Herrenhaus seinem Schwiegersohn, Major a.D. Wilhelm Bacmeister zu Grapenstein (1791–1874). Dieser bewohnte bis 1861 das Gebäude und ließ es 1837 um 6,5 m verlängern. 1861 wurde es wegen Geldsorgen Bacmeisters an die Zigarrenmanufaktur Steinmeister & Wellensiek verkauft, die das Haus nochmals erweiterten und eine Zigarrenmanufaktur einrichteten. Es wurde bis 1971 genutzt und stand 1976 unmittelbar vor dem Abriss. Seit 1993 ist im Herrenhaus die Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford beheimatet. In einem Raum mit einem historischen Deckengemälde werden seit 1998 außerdem Trauungen vorgenommen.

Gut Oberbehme und Gut Steinlake[Bearbeiten]

Die Wasserburg bzw. Gut Oberbehme wurde erstmals 1450 erwähnt. Bis ins 17. Jahrhundert gehörte es der Familie von Quernheim. 1734 erwarb Friedrich von der Horst zu Haldem von den Brüdern von Cornberg das Gut. In engster Nachbarschaft lag das Gut Niederbehme, das bis ins 19. Jahrhundert der Familie von Quernheim gehörte, denen auch das Gut Ulenburg in Löhne gehörte. Das sorgte für Streitigkeiten. Nur ein Jahr nach dem Erwerb überließ der Freiherr von der Horst dem Herrn von Quernheim zu Niederbehme daher die Gebäude von Oberbehme und erbaute in Gut Steinlake neues Gutsgebäude. Die Rechte von Oberbehme gingen auf Steinlake über, während die Rechte von Niederbehme, dessen Gebäude abgebrochen wurden, auf Oberbehme übertragen wurden. Dafür konnte für das Gut Steinlake auch Abbruchmaterial des Gutes Niederbehme benutzt werden. Das Rittergut Steinlake im Barockstil, 1735 angelegt durch Friedrich von der Horst zu Haldem, ist seit 1789 im Besitz der Familie Borries. 1789 verkaufte Julius August von der Horst Steinlacke an Franz Christian von Borries. 1803 ging es an Philipp von Borries, dessen Nachfahren es noch heute besitzen. Das Anwesen war einst 170 Hektar groß. Heute lebt Dr. Reyner von Borries in dem Herrenhaus des Rittergutes Steinlake. Den Rest des Gutes hat er verpachtet. Zum Gut gehört ein Park.

Otto, der Schrottmann[Bearbeiten]

Die unter dem Namen Otto, der Schrottmann bekannte Skulptur ist Kunstwerk und Werbeträger einer Tankstellenkette zugleich. Der über 10 Meter hohe, eindeutig als Mann zu erkennende Koloss aus Schrott stand zunächst in Hiddenhausen und wanderte dann weiter nach Kirchlengern-Häver. Anfang des Jahres 2007 wurden ihm dort der Sturm Kyrill und sein exponierter Standort auf dem Hüller Berg zum Verhängnis. Er knickte ein und fiel beinahe auf die Tankstelle.

Weitere Bauwerke[Bearbeiten]

  • Ostermeiers Hof ist ein typisch westfälisches Fachhallenhaus im Herzen Kirchlengerns. Die Räumlichkeiten des ehemaligen Bauernhauses Ostermeiers Hof dienen der Öffentlichkeit sowohl als kulturelles Begegnungszentrum als auch der Gemeindebücherei.
  • Hof Tiemeier im Stadtteil Südlengern ist ebenfalls ein westfälisches Hallenhaus. Es stammt von 1605 und ist damit eines der ältesten erhaltenen Bauernhäuser in Kirchlengern und darüber hinaus.
  • Die Brausemühle war eines der ersten Kraftwerke im Elsetal und versorgte Süd- und Kirchlengern mit Strom. Der junge Müllermeister Heinrich Schürmann, der 1872 in der Nienburger Mühle in Bünde-Hunnebrock geboren wurde, erlernte an der Mühlereifachschule in Leipzig Kenntnisse über Wasserturbinen. 1898 überließ er den Mühlenbetrieb seinem Vater und Heinrich Schürmann installierte 1902 den ersten Dynamo an der Brausemühle, in die er eingeheiratet war. Darauf lud er zu einer öffentlichen Vorführung der Kohlefadenlampe in der Bahnhofsgaststätte Rabe ein. Die ersten Leitungen wurden von der Brausemühle zur Zigarrenfabrik Heinecke in Kirchlengern gezogen. Ein zweiter Leitungsstrang führte zur Bäckerei Wöhrmann und, auf Betreiben des Hauptlehrers Kirchhoff, weiter zur Schule Südlengern-Dorf.
  • Der Bau der auf Betonpfeilern abgestützten Elsetalbrücke über das Elsetal und die Autobahn wurde in der Sendung mit der Maus dokumentiert. Eine Kamera auf dem Dach des benachbarten Kraftwerks machte jeden Tag ein Foto vom Baufortschritt, der dann im Zeitraffer gezeigt wurden. Die Brücke wurde im sogenannten Taktschiebeverfahren mit einem Vorbauschnabel erstellt, also quasi schrittweise von einer Seite über die Pfeiler geschoben.

Parks und Naturschutzgebebiete[Bearbeiten]

Rehmerloh-Mennighüffer Mühlenbach Rehmerloh-Mennighüffer Mühlenbach Rehmerloh-Mennighüffer Mühlenbach Rehmerloh-Mennighüffer Mühlenbach Rehmerloh-Mennighüffer Mühlenbach Rehmerloh-Mennighüffer Mühlenbach Rehmerloh-Mennighüffer Mühlenbach ElseaueKirchlengern
Über dieses Bild

Im Norden ist ein 5-Sterne-Nordic-Walking-Park mit Rundwegen von 4 bis 18 km angelegt. Zum Rittergut Steinlake gehört ein öffentlich nicht zugänglicher 4 Hektar großer Park mit einer breiten Rasenachse und großen Solitärbäumen. Der Park ist im Zustand des 19. Jahrhunderts erhalten. Im Park steht eine 1,6 m lange Walfischrippe.

In Kirchlengern stehen Teile des Rehmerloh-Mennighüffer Mühlenbachs und der Elseauen geschützt. Insgesamt stehen rund 240,1 ha unter Naturschutz, das entspricht etwa 7,13 % des Gemeindegebiets.

Sport[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

Kartbahn

Zu den Sportvereinen gehören unter anderem der TV Häver für Breitensport, der Tennisclub TSG-Kirchlengern, der Fechtclub Quernheimer FC, der Schachclub SGEM Kirchlengern sowie die Fußballvereine VfL Klosterbauerschaft, BV 21 Stift Quernheim und Rot-Weiß Kirchlengern. 26 Vereine mit rund 5.100 Mitgliedern haben sich im Gemeindesportverband Kirchlengern zusammengeschlossen. Auf der Kartbahn im Ortsteil Kirchlengern kann auf einer 610 Meter langen Rennstrecke Motorsport betrieben werden. Größte Sporthallen sind die Dreifachsporthalle mit Tribüne für 500 Zuschauer an der Gesamtschule und die Sporthalle in Quernheim.
Daneben gibt es unter anderem 5 Sportplätze, darunter einen Kunstrasenplatz im Friedenstal in Stift Quernheim.

Schwimmbäder[Bearbeiten]

Das einzige Schwimmbad Kirchlengerns ist das Hallen- und Freibad Aqua Fun.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Feuerwehrfest in Südlengern
  • Sommerfest Kirchlengern
  • Winterball der Löschgruppe Klosterbauerschaft / Stift Quernheim
  • Sportlerball am ersten Samstag im Februar in der Sporthalle in Quernheim
  • Tanz in den Mai der Werbegemeinschaft an der Gaststätte Myer Zwo in Stift Quernheim
  • Aufstellen des Maibaums am 1. Mai in Südlengern°
  • Aufstellen des Tannenbaums am 1.Advent in Südlengern°
  • Weihnachtsmarkt am ersten Donnerstag und Freitag im Dezember an der Stiftskirche
  • Weihnachtsmarkt am 2.Advent in Kirchlengern°

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Die Fleischerei Spengemann produziert als Spezialität eine Rostbratwurst Ravensberger Art. Diese Ravensberger Spezialität wird frisch, d. h. nicht vorgebrüht verkauft. Sie sind in hauchzarte Saitlinge abgefüllt und haben einen sehr würzigen und kräftigen Geschmack.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Kraftwerk Kirchlengern

Kirchlengern hat eine vielfältige Wirtschaftsstruktur mit Metall-, Holz-, Glas-, Fördertechnik-, Verpackungs-, Möbel-, High-Tech- und grafischer Industrie. Kirchlengern hat 5.164 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze (Stand 30. Juni 2006).Größter Arbeitgeber ist die Firma Hettich. Die Hettich Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Kirchlengern ist ein Zulieferer und Dienstleister der Möbelbranche und hat insgesamt 5200 Mitarbeiter, die freilich nicht alle in Kirchlengern arbeiten. Weiterhin ist das Elektrizitätswerk Minden-Ravensberg erwähnenswert. Das Unternehmen betreibt das Kraftwerk Kirchlengern zur Stromerzeugung in der Nähe des Bahnhofs Kirchlengerns und ist eine Gesellschaft der e.on Westfalen Weser AG. Mit 150 Mitarbeitern produziert Dewert elektromotorische Antriebssysteme für den Pflege-, Hospital- und Möbelbereich. Der Marketing- und Einkaufsverbund emendo, dem derzeit (Stand Dezember 2011) ca. 200 EDV-Fachhändler deutschlandweit angeschlossen sind, hat in Kirchlengern seinen Hauptfirmensitz. Menke produziert wie viele Firmen im Kreis Herford Möbel. Die Großfleischerei Spengemann ist besonders für ihre westfälische Rostbratwurst bekannt.

In Kirchlengern ist außerdem das Möbelhaus Möbel Heinrich mit einer Filiale vertreten, welches derzeit in seiner Filiale in Kirchlengern den Verkaufsraum auf über 20000 m² erweitert.

Verkehr[Bearbeiten]

Schienen- und Busverkehr[Bearbeiten]

Empfangsgebäude des Bahnhofs
Hauptartikel: Nahverkehr im Kreis Herford

Der Bahnhof Kirchlengern liegt an der Bahnstrecke Löhne–Rheine, von der hier eine 4 km lange Querverbindung zur Bahnstrecke Hamm–Minden abzweigt. Die Bahnsteige sind ohne Stufen erreichbar. Im Schienenpersonennahverkehr verkehren folgende Züge:

Die Ortsteile werden von einer Ortsbuslinie (Ringlinie) bedient. Regionalbusse fahren nach Herford und Bünde. Löhne ist mit einem Anrufbus erreichbar.

Kirchlengern gehört dem Tarifverbund „Der Sechser“ (OWL Verkehr GmbH) an.

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Kirchlengern ist über die B 239, die zwischen Lübbecke und Herford den Anschluss an die A 30 herstellt, an das Fernstraßennetz angebunden.

Fahrradverkehr[Bearbeiten]

Durch das Stadtgebiet verläuft u.a. der Else-Werre-Radweg (54,5 km von der Bifurkation zur Werremündung in Bad Oeynhausen) und die BahnRadRoute Weser-Lippe (350 km von Bremen nach Paderborn). Das Radverkehrsnetz ist beschildert.

Medien[Bearbeiten]

Als Tageszeitungen erscheinen die Neue Westfälische und das Westfalen-Blatt mit Lokalteil für Kirchlengern. Das Lokalradio Radio Herford ist in Kirchlengern auf 94,9 MHz zu empfangen.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Gemeindebücherei[Bearbeiten]

Im Fachwerkhaus Ostermeiers Hof ist die Gemeindebücherei mit 16.000 Medien, darunter auch Videos, DVDs und CDs, untergebracht.

Aqua Fun[Bearbeiten]

Das Spaßbad Aqua Fun besitzt ein Innen- und Außenbecken, Solebereiche, Whirlpool, Riesenrutsche, Kinderplantschecke, Sprungbecken im Außenbereich, sowie eine Saunalandschaft.

Rathaus[Bearbeiten]

Das Rathaus wurde in den 1990er Jahren für 2,4 Millionen Euro neu erbaut, da das alte Rathaus zu klein geworden war. Es gab mehrere Planungsalternativen, unter anderem auch eine Variante die ein Cafe im Rathaus beinhaltete. Bürgerproteste und hohe Kosten resultierten schließlich in einer günstigeren Bau-Variante ohne Cafe.

Straßenverkehrsamt Herford[Bearbeiten]

Als größte Außenstelle der Kreisverwaltung Herford befindet sich deren Straßenverkehrsamt in Kirchlengern.[12]

Bildung[Bearbeiten]

Kirchlengern hat drei Grundschulen in Kirchlengern/ Häver, Stift Quernheim und Südlengern. Die Erich-Kästner Gesamtschule ist eine Zweigstelle der Gesamtschule in Bünde. Die Sekundarstufe II befindet sich ausschließlich am Standort Bünde. Weiterhin gibt es eine Förderschule mit Schwerpunkt Lernen (Albert-Schweitzer-Schule), eine Berufs- und Berufsfachschule (Berufsbildungs-Zentrum Metall), die Musikschule der Gemeinde Kirchlengern sowie die Gesundheitsschule Kirchlengern.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Gedenkplatte für die letzten adligen Damen im Damenstift Quernheim

In Kirchlengern sind geboren:

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Susanne Schütte (2004): Kirchlengern. 1. Auflage. Erfurt: Sutton Verlag 2004. ISBN 3-89702-759-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kirchlengern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. Geologischer Dienst NRW: Erdwärme nutzen – Geothermiestudie liefert Planungsgrundlage (PDF; 369 kB)
  3. Internetpräsenz der Gemeinde Kirchlengern, Zahlen Daten Fakten
  4. Meteorologische Angaben bei klima.org, html, Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik, Abrufdatum: 2. Juli 2007
  5.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 74.
  6. Kommunalprofil Kirchlengern, PDF, Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW, Stand 2007
  7.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 103.
  8. Website der Gemeinde Kirchlengern, html, Abrufdatum: Juli 2006
  9. Landesdatenbank NRW
  10. Landesbetrieb Information und Technik NRW: Kommunalwahlen
  11. Landeswahlleiter: Wahl des Rates 1999
  12. Adressangaben auf kreis-herford.de