Klosterkumbd

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Klosterkumbd
Klosterkumbd
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Klosterkumbd hervorgehoben
50.0286111111117.5358333333333403Koordinaten: 50° 2′ N, 7° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Simmern/Hunsrück
Höhe: 403 m ü. NHN
Fläche: 7,33 km²
Einwohner: 277 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55469
Vorwahl: 06761
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 070
Adresse der Verbandsverwaltung: Brühlstraße 2
55469 Simmern/Hunsrück
Webpräsenz: www.klosterkumbd.com
Ortsbürgermeister: Klaus Nick
Lage der Ortsgemeinde Klosterkumbd im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Über dieses Bild

Klosterkumbd, amtliche Schreibweise bis 6. Dezember 1935: Klosterchumbd[2], ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück an und liegt im Tal des Kumbdbaches, vier Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Simmern.

Zu Klosterkumbd gehören auch die Wohnplätze Birkenhof, Binnenbergermühle, Forsthaus Klosterkumbd, Kloster und St. Georgenhausen.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte des Ortes wird bestimmt vom ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Kumbd, das im Ortsteil Kloster lag. Es wurde 1183 von Eberhard von Commeda (Eberhard von Kumbd) mit Unterstützung und auf bisherigem Besitz des Heinrich von Dicka gegründet. 1196 bestätigt der Mainzer Erzbischof Konrad von Wittelsbach die Gründung. 1566 wurde das Kloster durch den Pfalzgrafen Georg von Simmern aufgehoben. 1673 kam der Ort zu Kurpfalz. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Klosterkumbd besteht aus sechs Ratsmitgliedern und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, .

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Windenergie[Bearbeiten]

In einem Waldgebiet nordwestlich der Gemeinde liegt der Windpark Klosterkumbd mit aktuell sechs Windkraftanlagen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Ansichten von Klosterkumbd[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Klosterkumbd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939; Seite 267
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 39 (PDF; 2,3 MB)