Argenthal

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Siehe auch: Argental.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Argenthal
Argenthal
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Argenthal hervorgehoben
49.9755555555567.5988888888889458Koordinaten: 49° 59′ N, 7° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Rheinböllen
Höhe: 458 m ü. NHN
Fläche: 28,52 km²
Einwohner: 1643 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55496
Vorwahl: 06761
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 003
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 1
55494 Rheinböllen
Webpräsenz: www.argenthal.de
Ortsbürgermeister: Heinz-Otto Kretzschmar
Lage der Ortsgemeinde Argenthal im Rhein-Hunsrück-Kreis
Boppard Badenhard Beulich Bickenbach (Hunsrück) Birkheim Dörth Emmelshausen Gondershausen Halsenbach Hausbay Hungenroth Karbach (Hunsrück) Kratzenburg Leiningen (Hunsrück) Lingerhahn Maisborn Mermuth Morshausen Mühlpfad Ney (Hunsrück) Niedert Norath Pfalzfeld Schwall (Rhein-Hunsrück-Kreis) Thörlingen Utzenhain Alterkülz Bell (Hunsrück) Beltheim Braunshorn Buch (Hunsrück) Dommershausen Gödenroth Hasselbach (Hunsrück) Hollnich Kastellaun Korweiler Mastershausen Michelbach (Hunsrück) Roth (Rhein-Hunsrück-Kreis) Spesenroth Uhler Bärenbach (Hunsrück) Belg Büchenbeuren Dickenschied Dill (Gemeinde) Dillendorf Gehlweiler Gemünden (Hunsrück) Hahn (Hunsrück) Hecken (Hunsrück) Heinzenbach Henau (Hunsrück) Hirschfeld (Hunsrück) Kappel (Hunsrück) Kirchberg (Hunsrück) Kludenbach Laufersweiler Lautzenhausen Lindenschied Maitzborn Metzenhausen Nieder Kostenz Niedersohren Niederweiler (Hunsrück) Ober Kostenz Raversbeuren Reckershausen Rödelhausen Rödern (Hunsrück) Rohrbach (Hunsrück) Schlierschied Schwarzen Sohren Sohrschied Todenroth Unzenberg Wahlenau Womrath Woppenroth Würrich Argenthal Benzweiler Dichtelbach Ellern (Hunsrück) Erbach (Hunsrück) Kisselbach Liebshausen Mörschbach Riesweiler Rheinböllen Schnorbach Steinbach (Hunsrück) Damscheid Laudert Niederburg Oberwesel Perscheid Sankt Goar Urbar (Rhein-Hunsrück-Kreis) Wiebelsheim Bubach Riegenroth Laubach (Hunsrück) Horn (Hunsrück) Klosterkumbd Budenbach Bergenhausen Rayerschied Wahlbach (Hunsrück) Altweidelbach Pleizenhausen Mutterschied Niederkumbd Simmern/Hunsrück Neuerkirch Wüschheim (Hunsrück) Reich (Hunsrück) Biebern Külz (Hunsrück) Kümbdchen Keidelheim Fronhofen Holzbach Nannhausen Tiefenbach (Hunsrück) Ohlweiler Sargenroth Schönborn (Hunsrück) Oppertshausen Belgweiler Ravengiersburg Mengerschied Hessen Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Birkenfeld Landkreis Bernkastel-Wittlich Rhein-Lahn-Kreis Landkreis Mayen-Koblenz Landkreis Cochem-ZellKarte
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Rathaus im Dorfzentrum

Argenthal ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rheinböllen an. Argenthal ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Argenthal befindet sich am Nordwestrand des Soonwalds, einem bis 657 m hohen Teil des Hunsrücks, der zum Rheinischen Schiefergebirge zählt.

Zu Argenthal gehören auch die Wohnplätze Birkenhof, Eckelhornerhof, Forsthaus Ellern, Forsthaus Thiergarten, Haus am Waldsee, Jägerhof und Wacholderhof.[3]

Mit 28,52 km² Fläche, davon 19,85 km² Wald (Soonwald), ist die Gemarkung Argenthal nach Boppard die zweitgrößte im Rhein-Hunsrück-Kreis (Quelle: statistisches Landesamt, Stand 31. Dezember 2007). Größere Ortschaften in der Nachbarschaft sind Simmern im Westen und Rheinböllen im Osten.

Höchste Erhebung von Argenthal ist der Schanzerkopf mit 643 m ü. NN. Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich der Waldsee, dieses Badegewässer entstand aus einer 1935 stillgelegten Erzgrube.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde erstmals im Jahre 1091 als „Argantal“ erwähnt. Landesherr war der Pfalzgraf bei Rhein. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch. 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Argenthal, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 730
1835 880
1871 792
1905 851
1939 849
Jahr Einwohner
1950 1.023
1961 1.091
1970 1.394
1987 1.479
2005 1.660

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Argenthal besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD WGR Gesamt
2009 7 9 16 Sitze
2004 6 10 16 Sitze

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Argenthal gehört zu den größeren Hunsrück-Orten, in dem nur noch wenige Menschen in der Landwirtschaft tätig sind. Die Mehrheit der Einwohner sind als Arbeiter, Angestellte, Beamte, Handwerker, Gewerbetreibende und Soldaten beschäftigt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten]

  • Dirk Jasper (* 1947; † 2011[5]), freier Publizist, Sachbuchautor und Multimedia-Produzent, wohnte mit seiner Familie in Argenthal.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Argenthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 38 (PDF; 2,3 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Todesanzeige im Online-Trauerportal der Rhein-Zeitung