Wahlbach (Hunsrück)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Simmern/Hunsrück | |
| Höhe: | 440 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,34 km² | |
| Einwohner: |
155 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 36 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55494 | |
| Vorwahlen: | 06761 / 06766 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM, GOA | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 158 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Brühlstraße 2 55469 Simmern/Hunsrück |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Rudolf Engelmann | |
| Lage der Ortsgemeinde Wahlbach (Hunsrück) im Rhein-Hunsrück-Kreis | ||
Wahlbach ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück an. Die Gemeinde hat etwa 160 Einwohner und besitzt eine Gesamtfläche von 434 ha, davon sind 172 ha Wald.
Inhaltsverzeichnis |
Lage [Bearbeiten]
Das Ortsgebiet erstreckt sich auf mehrere Hügel und liegt im Durchschnitt auf 433 m ü. NN. Wahlbach liegt etwa 4 km westlich von Rheinböllen und der Bundesautobahn 61. Nach Süden sind es circa 2 km bis Argenthal und nach Simmern im Westen gut 4 km. Im Norden von Wahlbach befinden sich die Gemeinden Benzweiler, Rayerschied und Pleizenhausen.
Zu Wahlbach gehören auch die Wohnplätze Hoffmannsmühle und Wendelinushof.[2]
Nachbarorte [Bearbeiten]
| Pleizenhausen | Rayerschied | Benzweiler |
| Altweidelbach | Mörschbach | |
| Mutterschied | Argenthal | Schnorbach |
Geschichte [Bearbeiten]
Grabhügelfunde deuten auf eine frühe Besiedelung hin. Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung der Ortschaft erfolgte 1158. Bereits 1135 wird der Adlige Embricho von Wahlbach urkundlich genannt. Diese Urkunde ist eine Fälschung von Georg Friedrich Schott. Nach dem Ort nannte sich ein edelfreies Adelsgeschlecht, das kurz nach 1258 ausgestorben ist. Möglicherweise handelt es sich bei den Resten einer Motte bei Mörschbach um deren Stammburg.
Später gehörte der Ort zum pfalzgräflichen „neuen Gericht“, das 1410 dem neuen Herzogtum Pfalz-Simmern-Zweibrücken zugeschlagen wurde. Das Herzogtum führte 1556 die Reformation ein. 1673 kam der Ort wieder zur Kurpfalz und wurde mit der Besetzung des Linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen Teil von Frankreich. 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Nach dem Ersten Weltkrieg war der Ort zeitweise wieder französisch besetzt. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.
- Statistik zur Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Wahlbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]
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Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Wahlbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]
Infrastruktur [Bearbeiten]
Das Gemeindehaus in der ehemaligen Schule befinden sich am Rand des Ortes. In der Ortsmitte ist der alte Röhrenbrunnen, im Oberdorf steht der Glockenturm. Dort kreuzen sich die beiden Kreisstraßen 50 und 52.
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 40 (PDF; 2,3 MB)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
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