Wahlbach (Hunsrück)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Wahlbach (Hunsrück)
Wahlbach (Hunsrück)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Wahlbach (Hunsrück) hervorgehoben
50.0005555555567.5966666666667440Koordinaten: 50° 0′ N, 7° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Simmern/Hunsrück
Höhe: 440 m ü. NHN
Fläche: 4,34 km²
Einwohner: 174 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55494
Vorwahlen: 06761, 06766
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 158
Adresse der Verbandsverwaltung: Brühlstraße 2
55469 Simmern/Hunsrück
Webpräsenz: www.wahlbach-hunsrueck.de
Ortsbürgermeister: Volker Mayer
Lage der Ortsgemeinde Wahlbach (Hunsrück) im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Über dieses Bild

Wahlbach ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück an. Die Gemeinde hat etwa 160 Einwohner und besitzt eine Gesamtfläche von 434 ha, davon sind 172 ha Wald.

Gemeindehaus am Dorfrand

Lage[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf mehrere Hügel und liegt im Durchschnitt auf 433 m ü. NHN. Wahlbach liegt etwa 4 km westlich von Rheinböllen und der Bundesautobahn 61. Nach Süden sind es circa 2 km bis Argenthal und nach Simmern im Westen gut 4 km. Im Norden von Wahlbach befinden sich die Gemeinden Benzweiler, Rayerschied und Pleizenhausen.

Zu Wahlbach gehören auch die Wohnplätze Hoffmannsmühle und Wendelinushof.[2]

Nachbarorte[Bearbeiten]

Pleizenhausen Rayerschied Benzweiler
Altweidelbach Nachbargemeinden Mörschbach
Mutterschied Argenthal Schnorbach

Geschichte[Bearbeiten]

Grabhügelfunde deuten auf eine frühe Besiedelung hin. Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung der Ortschaft erfolgte 1158. Bereits 1135 wird der Adlige Embricho von Wahlbach urkundlich genannt. Diese Urkunde ist eine Fälschung von Georg Friedrich Schott. Nach dem Ort nannte sich ein edelfreies Adelsgeschlecht, das kurz nach 1258 ausgestorben ist. Möglicherweise handelt es sich bei den Resten einer Motte bei Mörschbach um deren Stammburg.

Später gehörte der Ort zum pfalzgräflichen „neuen Gericht“, das 1410 dem neuen Herzogtum Pfalz-Simmern-Zweibrücken zugeschlagen wurde. Das Herzogtum führte 1556 die Reformation ein. 1673 kam der Ort wieder zur Kurpfalz und wurde mit der Besetzung des Linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen Teil von Frankreich. 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Nach dem Ersten Weltkrieg war der Ort zeitweise französisch besetzt. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Wahlbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 157
1835 131
1871 216
1905 209
1939 209
Jahr Einwohner
1950 209
1961 211
1970 210
1987 146
2005 157

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Wahlbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Das Gemeindehaus in der ehemaligen Schule befindet sich am Rand des Ortes. In der Ortsmitte ist der alte Röhrenbrunnen, im Oberdorf steht der Glockenturm. Dort kreuzen sich die beiden Kreisstraßen 50 und 52.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wahlbach (Hunsrück) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 40 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen