Emmelshausen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Emmelshausen | |
| Höhe: | 450 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,91 km² | |
| Einwohner: |
4614 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 583 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56281 | |
| Vorwahl: | 06747 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM, GOA | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 036 | |
| Stadtgliederung: | 3 Stadtteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Rathausstraße 1 56281 Emmelshausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Stadtbürgermeister: | Norbert Monnerjahn (CDU) | |
| Lage der Stadt Emmelshausen im Rhein-Hunsrück-Kreis | ||
Emmelshausen ist eine Stadt im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde, der sie auch angehört.
Emmelshausen ist ein staatlich anerkannter Luftkurort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]
Inhaltsverzeichnis |
Stadtteile [Bearbeiten]
Der Stadtteil Liesenfeld liegt am westlichen Stadtrand von Emmelshausen an der Landesstraße 206 (Rhein-Mosel-Straße) Richtung Gondershausen und bildet den ältesten Kern der Stadt. Ein anderer Stadtteil ist Basselscheid.
Geschichte [Bearbeiten]
Die ersten schriftlichen Zeugnisse datieren die Gründung der Siedlung Liesenfeld auf das 15. Jahrhundert. Bereits Ende des 13. Jahrhunderts befand sich auf dem Gebiet von Emmelshausen eine gleichnamige Siedlung, die jedoch im Laufe der Zeit aufgegeben wurde. Nach dem Trierer Feuerbuch von 1563 war Emmelshausen bereits zu diesem Zeitpunkt unbewohnt.[3] Im Wald östlich von Emmelshausen lag der Gerichtsplatz des Gallscheider Gerichts. Verwaltungssitz des Gerichtes war Burg Schöneck. 1314 gelangte es vom Reich als Pfand an Kurtrier und wurde nicht mehr eingelöst. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde die Gegend französisch, 1815 wurde sie auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.
1906 traten die Gemeinden Liesenfeld, Basselscheid und Halsenbach Gemarkungsflächen ab, damit der Bahnhof der neuen Hunsrückbahn gebaut werden konnte. Die Häuser der Bahnhofssiedlung um den Bahnhof Halsenbach gehörten zunächst drei verschiedenen Gemeinden an. Erst 1935, als die neue Siedlung so prosperiert hatte, traten die Orte Halsenbach und Dörth Teile ihrer Gemeindeflächen und ihre Hoheitsrechte ab und nun, nachdem man einen neuen alten Namen gefunden hatte, wurde Emmelshausen selbständig, Liesenfeld und Basselscheid wurden eingemeindet. Lebten 1920 erst 20 Personen am Bahnhof und um das Gasthaus Waldfrieden des Gastwirts und Knochenflickers Peter Pies, so waren es zur Ortsgründung schon 280. Der Ausbau der Straße Koblenz Kastellaun zur Hunsrückhöhenstraße brachte ab 1938 die Entwicklung weiter voran. [4]
Die Gemeinde ist seit 1946 Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Sie hat sich durch die verkehrsgünstige Lage in der Nähe der A 61 zum Dienstleistungszentrum für den vorderen Hunsrück entwickelt.
Auf Antrag der Ortsgemeinde Emmelshausen hat am 1. September 2009 die Landesregierung von Rheinland-Pfalz beschlossen, Emmelshausen die Bezeichnung Stadt zu verleihen. Der offizielle Verleihungsakt erfolgte am 27. Juni 2010.[5]
Politik [Bearbeiten]
Stadtrat [Bearbeiten]
Der Stadtrat in Emmelshausen besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzenden. In der vorherigen Wahlzeit von 2004 bis 2009 gehörten dem Gemeinderat 22 Mitglieder an.
Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:[6]
| SPD | CDU | FWG | Gesamt | |
| 2009 | 5 | 11 | 4 | 20 Sitze |
| 2004 | 5 | 13 | 4 | 22 Sitze |
Wappen [Bearbeiten]
Die Wappenbeschreibung lautet: „In geteiltem, oben gespaltenem Schild oben links in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, oben rechts in Schwarz einen rotbewehrten, rot gekrönten goldenen Löwen, unten in Rot drei (2:1) goldene Merkurhüte“.
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
Partnergemeinde der Stadt Emmelshausen ist Luzy im französischen Département Nièvre.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Im Bereich Kultur ist die Verbandsgemeinde Emmelshausen ein Mittelpunkt im gesamten Rhein-Mosel-Dreieck. Mehr als 20.000 Zuschauer besuchen das Zentrum am Park Jahr für Jahr. Mit dem Kulturkreis Region Emmelshausen, der mehr als 2.200 Mitglieder hat, ist dort der größte Kulturverein in Rheinland-Pfalz angesiedelt. Im Bereich der bildenden Kunst sind die Wiebelsborner sehr aktiv.
Bauwerke [Bearbeiten]
siehe Liste der Kulturdenkmäler in Emmelshausen
Vereine [Bearbeiten]
Rund 100 Vereine zeichnen für eine Vielzahl von Heimatfesten und Veranstaltungen verantwortlich und leisten damit einen Beitrag zum geselligen Miteinander und zur Brauchtumspflege.
Verkehr [Bearbeiten]
Emmelshausen ist Endpunkt der Hunsrückbahn, die in Boppard beginnt und früher bis Simmern führte. Der Personenverkehr wird von der Rhenus Veniro GmbH & Co. KG betrieben. Die Hunsrückhöhenstraße (B327) wird heute um den Ort herumgeführt. Für die A 61 besteht eine eigene Anschlussstelle.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Infothek
- ↑ W. Fabricius: Das Pfälzische Oberamt Simmern. In: Westdeutsche Zeitschrift für Geschichte und Kunst. Band 28, 1909, S. 103.
- ↑ Emmelshausen: in 75 Jahren zur Stadt
- ↑ Mitteilung auf den Seiten der Verbandsgemeinde Emmelshausen
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Stadtrat
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