Oberwesel

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Oberwesel
Oberwesel
Deutschlandkarte, Position der Stadt Oberwesel hervorgehoben
50.1111111111117.721388888888975Koordinaten: 50° 7′ N, 7° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Sankt Goar-Oberwesel
Höhe: 75 m ü. NHN
Fläche: 18,08 km²
Einwohner: 2817 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 156 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55430
Vorwahl: 06744
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 112
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 6
55430 Oberwesel
Webpräsenz: www.oberwesel.de
Stadtbürgermeister: Jürgen Port (CDU)
Lage der Stadt Oberwesel im Rhein-Hunsrück-Kreis
Boppard Badenhard Beulich Bickenbach (Hunsrück) Birkheim Dörth Emmelshausen Gondershausen Halsenbach Hausbay Hungenroth Karbach (Hunsrück) Kratzenburg Leiningen (Hunsrück) Lingerhahn Maisborn Mermuth Morshausen Mühlpfad Ney (Hunsrück) Niedert Norath Pfalzfeld Schwall (Rhein-Hunsrück-Kreis) Thörlingen Utzenhain Alterkülz Bell (Hunsrück) Beltheim Braunshorn Buch (Hunsrück) Dommershausen Gödenroth Hasselbach (Hunsrück) Hollnich Kastellaun Korweiler Lahr Mastershausen Michelbach (Hunsrück) Mörsdorf Roth (Rhein-Hunsrück-Kreis) Spesenroth Uhler Zilshausen Bärenbach (Hunsrück) Belg Büchenbeuren Dickenschied Dill (Gemeinde) Dillendorf Gehlweiler Gemünden (Hunsrück) Hahn (Hunsrück) Hecken (Hunsrück) Heinzenbach Henau (Hunsrück) Hirschfeld (Hunsrück) Kappel (Hunsrück) Kirchberg (Hunsrück) Kludenbach Laufersweiler Lautzenhausen Lindenschied Maitzborn Metzenhausen Nieder Kostenz Niedersohren Niederweiler (Hunsrück) Ober Kostenz Raversbeuren Reckershausen Rödelhausen Rödern (Hunsrück) Rohrbach (Hunsrück) Schlierschied Schwarzen Sohren Sohrschied Todenroth Unzenberg Wahlenau Womrath Woppenroth Würrich Argenthal Benzweiler Dichtelbach Ellern (Hunsrück) Erbach (Hunsrück) Kisselbach Liebshausen Mörschbach Riesweiler Rheinböllen Schnorbach Steinbach (Hunsrück) Damscheid Laudert Niederburg Oberwesel Perscheid Sankt Goar Urbar (Rhein-Hunsrück-Kreis) Wiebelsheim Bubach Riegenroth Laubach (Hunsrück) Horn (Hunsrück) Klosterkumbd Budenbach Bergenhausen Rayerschied Wahlbach (Hunsrück) Altweidelbach Pleizenhausen Mutterschied Niederkumbd Simmern/Hunsrück Neuerkirch Wüschheim (Hunsrück) Reich (Hunsrück) Biebern Külz (Hunsrück) Kümbdchen Keidelheim Fronhofen Holzbach Nannhausen Tiefenbach (Hunsrück) Ohlweiler Sargenroth Schönborn (Hunsrück) Oppertshausen Belgweiler Ravengiersburg Mengerschied Hessen Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Birkenfeld Landkreis Bernkastel-Wittlich Rhein-Lahn-Kreis Landkreis Mayen-Koblenz Landkreis Cochem-ZellKarte
Über dieses Bild
Das Mittelrheintal bei Oberwesel

Oberwesel ist eine Stadt am Mittelrhein. Sie liegt in Rheinland-Pfalz im Rhein-Hunsrück-Kreis. Die Stadt gehört der Verbandsgemeinde Sankt Goar-Oberwesel an, deren Verwaltungssitz sich hier befindet. Oberwesel ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Stadt liegt linksrheinisch im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal bei Rheinkilometer 550[3] zwischen den Nachbargemeinden Sankt Goar und Bacharach.

Geomorphologie[Bearbeiten]

Der Rhein, der hier zwischen Kaub und St. Goar seinen engsten canyonartigen Talabschnitt ausbildet, knickt nördlich von Oberwesel nach Osten im rheinischen Streichen des Rheinischen Schiefergebirges ab und bildet hier einen Prallhang, der, nach Süd-Südosten ausgerichtet, mit seiner Steillage und einer Lößlehmauflage auf dem Schieferuntergrund des Oelsberg beste Bedingungen für den Weinbau bietet. Die Hänge unmittelbar bei der Stadt sind nach Nordosten ausgerichtet und übersteil, sodass Weinbau nur in den südlich exponierten Seitentälern der Stadt möglich ist.[4] Die Stadt selbst rückt unmittelbar an den Rand der Niederterrasse des Flusses heran, der sich hier etwa 13 m in diese eingeschnitten hat. Die B 9 wird bereits bei einem Pegelstand von 5.80 m, Pegel Kaub, überflutet.[5] ( → Rheinhochwasser)

Klima[Bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 604 mm. Die Niederschläge sind niedrig. Sie liegen im unteren Viertel der in Deutschland erfassten Werte. An 22 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,6 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 1 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelbronze- und La-Tène-Zeit[Bearbeiten]

Oberweseler Frühgeschichte

Wie bei vielen Städten in der Region Mittelrhein gehen die Ursprünge dieser Orte und ihre Namen wohl auf eine keltische Siedlung zurück. So war schon in vorchristlicher Zeit auch die heutige Stadtgemeinde Oberwesel ein bevorzugter Siedlungsplatz dieses Rheinabschnitts. Der frühe Ortsname „Vosavia“ soll aus der Zeit um 50 v. Chr. stammen und wird auf das Volk der Kelten zurückgeführt, die etwa seit dem dritten vorchristlichen Jahrhundert große Teile Westeuropas besiedelt hatten. Spuren, die diese frühen Siedler in Oberwesel hinterließen, sind die zahlreiche Fundstücke, die aus Hügelgräbern im Oberweseler Wald geborgen werden konnten.[6] Stämme des Volkes der Treverer siedelten an der Mosel, auf den Höhen der Eifel und des Hunsrücks sowie auf den schmalen Streifen der Rheinauen, so auch im Raum der heutigen Stadt Oberwesel, von deren reichen Fischgründen (Lachsfische) später die Römer berichteten. Auch fanden sie dort ein waldreiches Hinterland für die Jagd, sodass ein Weiterziehen nicht erforderlich war, da ihre Ernährung vor Ort kontinuierlich gesichert schien. Zudem bot in der sehr dünn besiedelten Region der Rheinstrom bis zum spätere Entstehen römischer Heerstraßen eine leicht zu nutzende Verkehrs- und Transportmöglichkeit.

Station an der römischen Heerstraße[Bearbeiten]

Römische Glasgefäße des 3.- 4. Jahrhunderts

Kurz vor der Jahrtausendwende (13/12 v. Chr.) fielen die linksrheinischen Gebiete Germaniens an die römischen Eroberer. Im Zuge der Sicherung dieser Gebiete legten die Römern Militärlager an, neben denen sich im Laufe der Zeit Orte oder gar Städte entwickelten. So entstand zur Zeit des Drusus (um 12. v. Chr.) aus Vosavia eine nun „Vosolvia“ genannte Militärstation an der wichtigen Römischen Rheintalstraße zwischen Mogontiacum (Mainz) und Confluentes (Koblenz) entlang des Rheins.[7] Auf der Peutingerschen Tafel, eine Nachzeichnung einer römischen Straßenkarte, ist Oberwesel als Vosavia eingezeichnet. Einen ersten sicheren archäologischen Beweis einer römerzeitlichen Besiedlung in Oberwesel konnte jedoch erst im Jahre 2008 erbracht werden. In einer Baugrube am Schaarplatz konnte der Archäologieverein ARRATA e.V. unter anderem römerzeitliche Abfallgruben entdecken. Spätrömische Gräber mit Beigaben, darunter Bronzebeschläge von Militärgürteln, waren bereits früher bekannt und können als Indiz für ein Kastell gewertet werden. Diese und weitere Funde, darunter auf einem Grundstück der Mainzer Straße 6 geborgene Glaswaren und Münzen, sind im städtischen Museum ausgestellt, beispielsweise Exemplare des Sesterz, As oder diverse Antoniniani, einer antiken römischen Silbermünze, die unter Kaiser Caracalla (211–217) um 214 n. Chr. als offizielles Zahlungsmittel eingeführt wurde.

Fränkische Zeit[Bearbeiten]

Nach dem Fall des Limes und dem Abzug der römischen Grenztruppen nahmen Franken die verlassenen Gebiete ein, siedelten zunächst in Dörfern oder Einzelhöfen und lebten als Bauernkrieger. Herrenloses Land gab es genügend, da in der Zeit der Völkerwanderung die Zahl der Menschen auch am Mittelrhein erheblich zurückgegangen war. Nach einer gewissen Konsolidierungszeit bildete sich aus den Gebieten ein umfangreicher fränkisch-königlicher Fiskalbezirk, der sich vermutlich zwischen den südlichen Grenzen des Viertälergebietes um Bacharach und der nördlichen Grenze des rheinabwärts von Oberwesel gelegenen Ortes Oberhirzenach erstreckte,[8] dessen Verwaltung letztendlich ein "König" vorstand. Als Königshof (oder merowingischer Königssitz) dürfte das ehemalige Kastell Boppard fungiert haben. ( → Bopparder Reich)

Rekonstruierter Temperaturverlauf der letzten 1.000 Jahre nach verschiedenen Quellen.

Eine Epoche mit deutlicher Klimaverbesserung zwischen dem 9. und dem 14. Jahrhundert, eine heute als Mittelalterliche Warmzeit bezeichneten Periode, führte dann auch zu einem Anwachsen der Bevölkerung, da die höheren Temperaturen zu besseren Erträgen führten und somit mehr Menschen mit ausreichend Nahrung versorgt werden konnten. Eine weitere Verbesserung trat ein, nachdem Kaiser Karl der Große Vorschriften erlassen hatte, im Reich die Dreifelderwirtschaft einzuführen. Ein weiterer Königshof sollte später die Geschicke der Oberweseler über einen langen Zeitraum bestimmen. Es waren ebenfalls Familien der fränkischen Oberschicht, die der Konradiner und Liudolfinger , aus deren Reihen der letzte König der Ostfranken hervorgegangen war.[6] Das Hofgut Wesel ging unter Kaiser Otto I. 966 an das Erzstift von Magdeburg.

Ottonische Zeit[Bearbeiten]

Kurz nachdem im Jahr 966 auf dem Reichstag zu Worms das Hofgut (Ober)Wesel – in den Urkunden als „curtem Weslia“ bezeichnet – mit allem Zubehör als Kronland dem Sachsenkönig zuerkannt worden war, schenkte Otto es dem Kloster des hl. Mauritius in Magdeburg welches dem späteren Erzstift Magdeburg unterstand. Ob diese Schenkung allen Grundbesitz in „Weslia“ umfasste ist auch heute noch unklar. Die Aufzählungen, der in der Schenkungsurkunde, die akribisch alle Einzelposten benannten, gaben den Forschern Hinweise wie autark damalige große Hofgüter gewesen sind. Angeführt wurden Hörige, Gebäude, Weinberge, Wiesen und Weiden, Wälder, stehende und fließende Gewässer, Rechte die Fischerei und den Vogelfang betrafen, Mühlen sowie bebautes und Brachland. Neben dem hier näher erläuterten Hofgut gab es weitere verstreut liegende Höfe, die mit der Zeit durch neuerrichtete Behausungen anwuchsen und zusammen drei Kernbereiche bildeten. Dies waren der mittlere Bereich mit dem königlichen Wirtschaftshof im heutigen Marktviertel, der südliche Bereich (Kirchhausen) um die spätere Liebfrauenkirche und der nordwestliche Kern um die Martinskirche (Ein Modell dieser frühen Ansiedlungskerne soll das Museum an Strom in Bingen zeigen). Diese Ansiedlungen wurden zur späteren Zeit zur Stadt Wesel verschmolzen.200 Jahre später, 1166 erwarb Friedrich I. (Barbarossa) (das Hofgut Ober)Wesel und die inzwischen entstandene Höhenburg Schönburg.[6]

Erste Gotteshäuser und Konvente[Bearbeiten]

Magdeburger Eigenkirche Mauritius
Marienfigur um 1331 am Hochchor (Außen) der Liebfrauenkirche
St. Martin und die Nordstadt, Fresko in der Liebfrauenkirche um 1490

Für die Magdeburger Zeit soll der Graf des Einrichgaus, Ludwig III. von Arnstein die Vogtsrechte und die Patronatsrechte über die frühen Oberweseler Kirchen gehabt haben. Diese Rechte gingen später an die Isenburger, beziehungsweise an deren Zweige von Kempenich und von Arenfels über.[9] Da die Magdeburger Herren einen beträchtlichen Teil des Weseler Grundbesitzes besaßen, geht man davon aus, dass sie sich auch eine kleine Kapelle oder Kirche erbauten. Diese Eigenkirche soll nach dem Patron des Erzstiftes Magdeburg den Namen Mauritius getragen haben. An ihren Standort soll das Marktkreuz der Stadt erinnern.[6]

Liebfrauenkirche

Eine Marienkirche im frühen Oberwesel wurde erstmals 1213 und erneut 1219 in Urkunden des „Weseler“ Burggrafen Otto von Schönburg angeführt (in einer anderen Quelle als v. Schonenburg und der Bezeichnung „ministerialis regis“, also königlicher Hofbeamter[10]), in denen der Pleban Peter dieser Kirche (Petrus sacerdos plebanus ecclesie s. Marie), und in der Urkunde von 1219 zusätzlich ein Kaplan erwähnt wurde. Zu dieser frühen Kirche ist weiter nichts bekannt; jedoch vermutet man, dass zwei Achtecksäulen an den Treppenaufgängen des Lettners der heutigen, im 14. Jahrhundert erbauten, Pfarrkirche dieser ersten Marienkirche entstammen könnten. Danach hätte diese Kirche des 13. Jahrhunderts im Bering des Aufganges zur Schönburg, am Rand des späteren Stiftsbereichs gestanden.

Hauptartikel: St. Martin (Oberwesel)
Martinskirche

Ein Vorläufer der heutigen Kirche St. Martin, auf der höchsten Ortslage der Stadt erbaut, wurde wie die Liebfrauenkirche erstmals im Jahr 1219 erwähnt. Wie lange sie Bestand hatte, ist nicht bekannt, jedoch wird sie mit der Fertigstellung der heutigen Kirche obsolet geworden sein. Deren Baubeginn wird in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert, eine komplette Fertigstellung geschah in größeren Zeitabständen. So konnte nach einer dendrochronologischen Untersuchung eines Zugankers im obersten Turmgeschoss in die Zeit nach 1435 datiert werden. Abgesehen von einem schon früh entstandenen Chor wurde das nördliche Seitenschiff – ein südliches wurde nicht gebaut – erst im 16. Jahrhundert fertiggestellt.[11]

Kloster Allerheiligen
Grabplatte der Elisabeth Vogt (1637). Äbtissin des Allerheiligenklosters

Noch im 19. Jahrhundert kursierte eine Legende, der zufolge es bereits im 8.  Jahrhundert einen von Frauen gegründeten Konvent in Oberwesel gegeben haben soll. Die dem 1785 in Koblenz geborenen Johann Christian von Stramberg zugeschriebenen Ausführungen vertraten die These, dass schon der im Rheinland missionierende Mönch Willibrord ein Kloster in „Vasavia“ gründete. Nach Ansicht der Forschung kann aber bei dem heutigem Wissensstand von einer solchen Gründung nicht ausgegangen werden.[12] So belegen zwar auch die jetzigen Erkenntnisse kein exaktes Gründungsjahr des ersten Konventes in Oberwesel (um 1227 bis 1236), aber Dokumente des ehemaligen Mutterklosters der Prämonstratenser-Abtei in Arnstein an der Lahn weisen nach, dass das später unterhalb des Martinsberges im Niederbachtal (extra muros) um 1260 verlegte Kloster Allerheiligen vorerst ein von Prämonstratenserinnen geführter Konvent war, dessen Gründung von Arnstein ausging, oder aber, dass sich die Nonnen dem Stift Arnstein angeschlossen hatten. Im Arnsteiner Nekrolog fanden sich Memorien von drei Oberweseler Konventualinnen, deren Lebensdaten indirekt die Gründungszeit erhärten. Die Verlegung des Klosters an einen stadtfernen Standort im Niederbachtal war möglicherweise Konsequenz des Übertritts in den Orden der Zisterzienserinnen und entsprach damit den Anforderungen die die Regeln von Cîteaux vorsehen.[13]

Minoritenklster
Die Kirchenruine des ehemaligen Minoritenklosters ist heute der älteste Sakrakbau der Stadt

Eine weitere Ordensniederlassung initiierten wahrscheinlich Ministeriale derer von Schönburg. Wohl auf deren Wunsch kamen sogenannte Minderbrüder nach Oberwese. Es waren abgesandte Brüder der schon 1233 in Trier gegründeten Niederlassung der Franziskaner-Konventualen,, die 1246 in Oberwesel einen neuen Konvent ihres Ordens aufbauten. In der späteren, sehr weitläufigen Klosteranlage schufen die Brüder 1280 eine kleine, in gotischem Stil errichtete Kirche. In dieser besaßen die Herren von Schönburg, wie auch in der Stiftskirche Liebfrauen, eine Gruft zur Beisetzung. 1262 bestand der Konvent bereits aus sechs Mitgliedern, an deren Spitze ein Guardian stand. Wegen der Zuständigkeiten in der Seelsorge kam es in den ersten Jahren zu Reibereien zwischen den Minoriten und den beiden Stiftkirchen, die letztendlich durch die Schönburger – sie waren die Patronatsherren aller drei Einrichtungen – beigelegt werden konnten. Beim Volk waren die Mönche beliebt, wohl auch wegen ihrer Bescheidenheit und der Hilfsbereitschaft für Arme und Kranke. Um 1270 gründeten die Minoriten eine Heilig-Geist-Bruderschaft[14], wie sie als soziale Einrichtung in vielen Städten des Reichs entstanden. Den Namen der Bruderschaft erhielt später auch ein erstes Oberweseler Hospital von dessen Kapelle später die Rede sein wird.

Reichsstadt unter den Staufern[Bearbeiten]

Siegel der Freien Reichsstadt »Wesel« (später Oberwesel) von 1285

Nach einer erneuten kurzfristigen Verpfändung Oberwesels an die Marburger, löste Kaiser Friedrich II. die Verpfändung endgültig. Das noch aus dieser Zeit den Schönburgern verbliebene Vogteirecht über den Ort, kaufte die sich emanzipierende Bürgerschaft 1237 dem Vogt ab und zahlte dafür 300 Mark Silber. Damit erreichte die Bürgerschaft einen Entwicklungsstand, der nun die Erhebung zur freien Reichsstadt durch König Konrad IV. brachte, und durch König Richard von Cornwall, Schwager des Staufers Friedrich II. und späterem Römisch-deutschen König 1253 noch einmal bestätigt wurde. Die erlangte Reichsunmittelbarkeit ging einher mit einer positiven politischen und wirtschaftlichen Fortentwicklung und brachte der Stadt eine Reihe von Zuständigkeiten, die vom Reich auf die Stadtherren nach und nach übergingen. Dazu gehörten dann auch die Gerichtsbarkeit, das Münzrecht, das Zollrecht, sowie das Berg- und Marktrecht. Wesentlich, auch für die spätere Zeit, war das noch 1236 von Friedrich II erlassene Judenregal, ursprünglich gedacht als eine Schutzsteuer, die er aufgrund von Übergriffen der Kreuzzügler gegen die Juden eingeführt hatte.[6] So zahlte die 1241 erstmals urkundlich belegte Jüdische Gemeinde der Stadt, laut dem Reichssteuerverzeichnis von 1241 beispielsweise 20 Mark.[15] Das prosperierende Oberwesel – Bevölkerungszahlen dieser Zeit sind nicht bekannt – wurde wohl auf Antrag im Jahr 1255 als weiteres Mitglied in den Rheinischen Städtebund aufgenommen. Der zuvor hauptsächlich agrarisch strukturierte Ort nutzte die neuen Freiheiten und wandelte sich in der Folgezeit von einem ärmlichen, zu einem wohlhabenden Gemeinwesen. Hierzu trug auch eine geschickte Bündnispolitik der Stadtoberen bei. So schloss die Reichsstadt Wesel 1257 einen Beistandspakt mit der Stadt Boppard, ein Bündnis, dem sich später die Stadt Koblenz anschloss. Der Vertrag von Boppard ist für die Geschichte der Stadt insofern von Bedeutung, weil in ihm erstmals Stadträte als sogenannte „Consules“ auftraten. Eine weitere geschickte Bündnispolitik war die Vergabe der Bürgerrechte am die Grafen von Katzenellenbogen, an die Lage ihres Oberweseler Hofguts erinnert noch heute der Katzenturn der Stadt.[6]

Aber bereits 1309 verlor Oberwesel seinen Status als freie Reichsstadt wieder und kam unter die Herrschaft von Kurtrier, zu dem es bis zur Säkularisation 1802 gehörte. Im Weseler Krieg 1390/91 versuchte die Stadt zwar noch einmal, das Blatt zu wenden, musste nach erfolgreicher Belagerung durch den Trierer Erzbischof Werner von Falkenstein aber klein beigeben.

Weinbau, Fischfang (Salm), Handel und Handwerk verhalfen der Stadt zu ihren Einnahmen, die es ermöglichten, in drei Bauphasen von 1220 bis Mitte des 14. Jahrhunderts die Stadtmauern zu errichten. Die Bedeutung der Stadt im Mittelalter lässt sich auch daran ablesen, dass sie zwei große Stifte (Liebfrauen und St. Martin), zwei Klöster und einen Beginenhof beherbergte. Insgesamt unterhielten hier neun Klöster große Wirtschaftsgüter. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 wurde Oberwesel erstmals von den Franzosen zerstört.

Historische Komplettansicht mit vollständiger Stadtmauer (Kupferstich von Matthäus Merian, 17. Jh.)

1794 wurde die Stadt von französischen Revolutionstruppen besetzt und ging 1802 an Frankreich über. Nach dem Wiener Kongress wurde sie mit dem linken Rheinufer preußisch.

Stadtansicht von 1832, Stahlstich nach Tombleson
Oberwesel Stadtansicht

Mit der Stadt verbunden ist die Legende vom „heiligen“ Werner von Oberwesel: Nach einer falschen christlichen Ritualmordlegende soll der 16-jährige Werner am Gründonnerstag 1287 von Mitbürgern der örtlichen jüdischen Gemeinde in Oberwesel ermordet worden sein, die sein Blut für das Passah-Fest verwendet hätten. Eine lateinische Chronik des 14. Jahrhunderts berichtet von einem angeblichen Hostienfrevel. Mitbürger aus jüdischen Gemeinden hätten Werner an den Füßen aufgehängt, um eine Hostie zu entwenden, die er zu schlucken im Begriff war. Anschließend hätten sie ihn in den Rhein geworfen. Auf den angeblichen Ritualmord erhob sich der antisemitische Mord- und Pogrommob und zerstörte nicht nur mittelrheinische jüdische Gemeinden, sondern auch jüdische Gemeinden an der Mosel und im niederrheinischen Raum. Den danach im Volkschristentum entstandenen Wernerkult strich die Diözese Trier erst 1963 aus dem Kalender. Die Wernerkapelle in der dem Rhein zugewandten Seite der Stadtmauer von Oberwesel wurde entsprechend 2008 in Mutter-Rosa-Kapelle umbenannt.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt besteht neben der Kernstadt aus den Stadtteilen Engehöll, Dellhofen und Langscheid, welche jeweils eigene Ortsvorsteher und Ortsbeiräte haben.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 17. März 1974 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Dellhofen (damals 389 Einwohner), Langscheid (251) und Urbar (698) in die Stadt Oberwesel eingemeindet.[16]

Am 13. September 1999 wurde der Ortsteil Urbar wieder eine selbständige Gemeinde.[16]

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Oberwesel bezogen auf das heutige Stadtgebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 2.849
1835 3.350
1871 3.431
1905 3.721
1939 4.690
Jahr Einwohner
1950 5.091
1961 4.751
1970 4.813
1987 4.228
2005 3.252

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat in Oberwesel besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[17]

Wahl SPD CDU FWO Gesamt
2014 4 12 4 20 Sitze
2009 4 12 4 20 Sitze
2004 3 14 3 20 Sitze
  • FWO = Freie Wähler Oberwesel

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1945–1946: Schaus, SPD
  • 1946–1948: Heinrich Hermann, CDU
  • 1948–1976: August Zeuner, CDU
  • 1976–1979: Hans Stemick, CDU
  • 1980–1989: Johann Peter Josten, CDU
  • 1989–1994: Willy Wißkirchen, FWO (Freie Wählergruppe Oberwesel)
  • 1994–2009: Manfred Zeuner, CDU
  • seit 2009: Jürgen Port, CDU

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Gold ein rot bewehrter und rot bezungter schwarzer Adler.“

Die Stadt war von 1237 bis 1309 freie Reichsstadt. Sie behielt seither den Reichsadler in Siegel und Wappen bei.

Die Stadtfarben sind Schwarz und Gelb.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Oberwesel glänzt heute vor allem durch die umfangreichst erhaltenen Reste eines Stadtmauerrings am Rhein sowie seine Kirchen und alten Häuser.

Museen[Bearbeiten]

  • Museum der Stadt Oberwesel (im Kulturhaus Oberwesel – Kulturstiftung Hütte)
  • Meteorite-Museum
  • Bäckereimuseum
  • Turmmuseum im Torturm der Schönburg mit Aussichtsplattform
  • Kunst im Turm (wechselnde Kunstausstellungen im Haags Turm)

Skulpturenpark[Bearbeiten]

1996 entstand der Skulpturenpark Oberwesel. Er umfasst derzeit zwanzig Kunstwerke zwischen Oberwesel und Urbar.

Sehenswürdigkeiten, Bauwerke[Bearbeiten]

  • Schönburg
  • Stadtmauer: Die zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtete Stadtmauer wurde im 14. Jahrhundert erweitert und verstärkt. Sie ist mit ihren 16 Wehrtürmen – u.a. Hospitalgassenturm, Steingassenturm, Katzenturm und Ochsenturm, dem markantesten Turm mit Zinnenkranz und aufgesetztem Oktogon (Butterfassturm), – die am besten erhaltene Ummauerung am Mittelrhein. Die Mauer ist heute teilweise begehbar. Ein Zugang für einige 2006 noch nicht begehbaren Abschnitte ist geplant.
  • Mutter-Rosa-Kapelle: Chor der ehemaligen Kapelle des 1689 zerstörten Hospitals (ehemalige Wernerkapelle).
Wernerkapelle
  • Liebfrauenkirche (Oberwesel): Mit ihrem Bau wurde 1308 begonnen. 1331 wurde sie geweiht und 1375 fertiggestellt. Sie wurde an Stelle einer Vorgängerkirche, die erstmals 1213 erwähnt wurde, errichtet. Von dieser Marienkirche übernahm die heutige Kirche ein Stift für Weltpriester (im Gegensatz zu Ordenspriestern). Von ihrer Architektur und Ausstattung her (Goldaltar, Lettner, Wandmalereien) zählt sie zu den bedeutendsten gotischen Kirchen im Rheinland.
  • St. Martin (Oberwesel): Gotischer Bau von 1350 auf der Grundlage eines romanischen Vorgängerbaus; der Bau wurde auf Grund der defizitären wirtschaftlichen Lage des Stifts nicht fertiggestellt. Der im Weseler Krieg zu Verteidigungszwecken in die Stadtmauer einbezogene Turm ist ein illustratives Beispiel sakraler Wehrarchitektur im Rheinland. Von der gotischen Ausstattung ist viel zerstört. Erhalten sind einige Wandmalereien um 1500 / 1600.
  • Minoritenkloster: Das 1242 gegründete Franziskanerkloster hob Napoleon 1802 auf. Beim großen Stadtbrand von 1836 wurde es zerstört und ist seither Ruine.
  • Marktplatz mit Rathaus von 1842 und Fachwerkhäusern (Weinstuben und Restaurants)
  • Evangelische Kirche: Von 1897 bis 1899 nach Plänen des Architekten August Heins (1848-1913) aus Boppard an der Chablisstraße als neugotische, backsteinsichtige Saalkirche erbaut.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Oberwesel

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Jahreskonzert „Wir machen Musik“ des Blasorchesters der Kolpingsfamilie Oberwesel
  • Weinhexennacht
  • Mittelalterliches Spectaculum – zu Pfingsten in geraden Jahren.
  • Mittelrhein-Marathon von Oberwesel bis Koblenz im Juni
  • Rhein in Flammen – Nacht der 1000 Feuer – mit traditionellen Festzug am Sonntag danach, jeweils Zweiter Samstag im September
  • Weinmarkt auf dem Marktplatz und in der Rathausstraße, an jedem 2. und 3. Wochenende im September

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Oberwesel hat einen Bahnhof an der Linken Rheinstrecke. Der am 15. Dezember 1859 eröffnete Bahnhof Oberwesel ist mit einem Fahrdienstleiter der DB Netz besetzt.

Die Bundesstraße 9 verbindet mit den Nachbarorten und den Oberzentren Koblenz und Mainz. Auf die Rheinhöhen und in den Hunsrück führt die Landesstraße 220. Auf das rechte Rheinufer gelangt man mit der Autofähre Bacharach-Kaub oder der Fähre Loreley, beide sind nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt.

Weinbau[Bearbeiten]

Weinlagen des Oelsberg, nördlicher Teil

Innerhalb des Anbaugebiets Mittelrhein gehört Oberwesel zu den großen Weinbaugemeinden. Die Großlage Schloss Schönburg umfasst 72 ha; Einzellagen sind: Sieben Jungfrauen, Oelsberg, Bienenberg, St. Martinsberg, Goldemund, Bernstein, Römerkrug. Die Weinberge sind steil terrassiert und zu ca. 80 % mit Riesling und zu 20 % mit anderen weißen Rebsorten (Müller-Thurgau, Kerner, Weißburgunder) und seltener auch roten Traubensorten (Spätburgunder, Dornfelder) bestockt. Es werden Weine aller Ausbauarten (mild, halbtrocken und trocken) sowie Qualitätsstufen (Prädikat Kabinett bis vereinzelt Eiswein) erzielt. Kürzlich wurde im Oelsberg eine sanfte Flurbereinigung durchgeführt und die neu bestockten Weinberge mit einer Bewässerungsanlage versehen. Somit konnte diese traditionelle Lage gesichert werden. Neben der Arbeitseinsparung für die Winzer bedeutet dies auch eine Ertragssicherung in trockenen Sommern.

Einige der rund 30 Weingüter vor Ort sind seit über 200 Jahren im Familienbesitz, manche unterhalten einen Gutsausschank in der Stadt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ferdinand Pauly in: Germania Sacra, Die Bistümer der Kirchenprovinz Trier. Das Erzbistum Trier 2. Die Stifte St. Severus in Boppard, St. Goar in St. Goar, Liebfrauen in Oberwesel, St. Martin in Oberwesel . Walter de Gruyter, Berlin – New York 1980
  • Anton Ph. Schwarz und Winfried Monschauer: Bürger im Schutz ihrer Mauern. 800 Jahre Stadtbefestigung Oberwesel. Hrsg. Bauverein Historische Stadt Oberwesel, 2012
  • Gregor Monachauer in: Das Zisterzienserinnenkloster Allerheiligen zu Oberwesel, Beiträge zur Geschichte der Stadt Oberwesel (I). Hrsg: Josef Heinzelmann, Winfried Monschauer, Eberhard J. Nikitsch. Pennrich Druck Bingen am Rhein, 2010
  • Jochen von Osterroth, in: Geschichte der Schönburg, Hüttl u. Osterroth (Hrsg.) . Verlag, CI-IT Consulting & Design, Wiebelsheim
  • Winfried Monschauer: Das Minoritenkloster in Oberwesel - Geschichte eines außergewöhnlichen Denkmals. (Hrsg.) Kulturstiftung Hütte Oberwesel, 2013. ISBN 978-3-00-043393-1
  • Die Kunstdenkmäler von Rheinland-Pfalz, Bd. 9, Die Kunstdenkmäler des Rhein-Hunsrück-Kreises, Teil 2. Ehemaliger Kreis St. Goar, 2. Stadt Oberwesel, bearb. v. Eduard Sebald, Hans Caspary, Ludger Fischer u.  a.; München, /Berlin: Deutscher Kunstverlag, 1997
  • Ludger Fischer, Josef Heinzelmann, Wilhelm Hermann, Edmund Lahnert, Dieter Metzger: Heimat Oberwesel. Zwischen Liebfrauen und St. Martin. Ein Stadtführer. Oberwesel 1992
  • Hans-Jürgen Kotzur: Hochgotischer Dialog. Die Skulpturen der Hochaltäre von Marienstatt und Oberwesel im Vergleich. Worms 1993
  • Josef Heinzelmann: Zur historischen Stadtentwicklung von Oberwesel. In: Abenteuer Archäologie. Heft Nr. 7, 2005, S. 36–48. ISSN 1615-7125

Dokumente[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oberwesel – Sammlung von Bildern
 Wikivoyage: Oberwesel – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Kilometrierung bei steppenhahn.de (Zugriff Januar 2015)
  4. Oelsberg bei Weingut Kauer
  5. Hochwasserleitfaden Oberwesel (Zugriff Januar 2015)
  6. a b c d e f Anton Ph. Schwarz in: Bürger im Schutz ihrer Mauern. 800 Jahre Stadtbefestigung Oberwesel, S. 7–29
  7. Zur Geschichte von Oberwesel: Frühgeschichte, in: regionalgeschichte.net. Abgerufen am 8. Januar 2015.
  8. Zur Geschichte von Oberwesel: Frühgeschichte, in: regionalgeschichte.net. Abgerufen am 8. Januar 2015.
  9. Gregor Monschauer in: Das Zisterzienserinnenkloster Allerheiligen zu Oberwesel, S. 7 bis 71
  10. Jochen von Osterroth, in: Geschichte der Schönburg, S 9.
  11. Ferdinand Pauly in: Germania Sacra, Die Bistümer der Kirchenprovinz Trier. Hier: Die Stifte Liebfrauen und St. Martin in Oberwesel , S. 267 bis 511
  12. Gregor Monachauer unter Verweis auf Stramberg: „Metropolis Ecclesiae Trevericae. Tomus II. Koblenz 1856 S.183, in: Das Zisterzienserinnenkloster Allerheiligen zu Oberwesel
  13. Monachauer, in: Das Zisterzienserinnenkloster Allerheiligen zu Oberwesel
  14. Winfried Monschauer: Das Minoritenkloster in Oberwesel, S. 7 ff
  15. Hermann Kellenbenz in: Monumenta Judaica. 2000 Jahre Geschichte und Kultur der Juden am Rhein, Konrad Schilling (Hrsg.), hier „Steuern“ S. 209 ff
  16. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seiten 191, 198 (PDF; 2,5 MB)
  17. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  18. Stadtgeschichte zur Partnerschaft mit Chablis