Korean Air
| Korean Air | ||
|---|---|---|
| IATA-Code: | KE | |
| ICAO-Code: | KAL | |
| Rufzeichen: | KOREANAIR | |
| Gründung: | 1962 | |
| Sitz: | Seoul, |
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| Drehkreuz: | ||
| Heimatflughafen: | Seoul-Incheon | |
| Leitung: | Cho Yangho (CEO) | |
| Allianz: | SkyTeam | |
| Vielfliegerprogramm: | SKYPASS | |
| Flottenstärke: | 142 (+ 70 Bestellungen) | |
| Ziele: | National und international | |
Korean Air ist eine südkoreanische Fluggesellschaft mit Sitz in Seoul und Basis auf dem dortigen Flughafen Incheon sowie Mitglied in der Luftfahrtallianz SkyTeam.
Inhaltsverzeichnis |
Unternehmen [Bearbeiten]
Die Fluggesellschaft wurde 1962 als Korean Air Lines/KAL gegründet, geht aber auf die Korean National Airlines von 1947 zurück. 1984 erfolgte die Umbenennung in Korean Air.
Die Flüge der Korean Air tragen das Kürzel bzw. den IATA-Code KE bzw. die Nummer 180, die als sog. Präfix der Ticketnummer vorangestellt ist. Bei internationalen Verbindungen werden die Flüge nach Korea mit geraden Nummern und die Flüge ins Ausland mit ungeraden Nummern bezeichnet.
Korean Air Cargo befördert Fracht zu 41 Zielen in 25 Ländern. Der Frachtbetrieb von Korean Air ist mit 7,982 Milliarden FTK (Fracht-Tonnen-Kilometer) als weltgrößter kommerzieller Frachtbetrieb einer Fluggesellschaft eingestuft worden. Damit verteidigt Korean Air zum zweiten Mal in Folge die Spitzenposition im internationalen Cargogeschäft. Seit 1993 behauptet sich die asiatische Fluggesellschaft als einer der drei größten Luftfrachtdienstleister. (Stand: 29. Juni 2006, Quelle: Korean Air). Im April 2013 übernahm das Unternehmen die knapp 44 % Anteile der tschechischen Konsolidierungsagentur an Czech Airlines für umgerechnet 2,6 Mio. Euro.[1]
Ziele [Bearbeiten]
| Koreanische Schreibweise | |
|---|---|
| koreanisches Alphabet: | 대한 항공 |
| chinesische Schriftzeichen: | 大韓航空 |
| Revidierte Romanisierung: | daehan hanggong |
| McCune-Reischauer: | taehan hanggong |
Heimatbasis und wichtigstes Drehkreuz ist Incheon International Airport, der internationale Flughafen von Seoul. Von hier aus werden weltweite Ziele angeflogen. Die wichtigsten europäischen Ziele sind Frankfurt am Main, Paris und London, diese Destinationen werden täglich mit einer Boeing 747-400 oder einer 777-300ER angeflogen. Frankfurt wird seit dem 26. März 2012 täglich mit einer A380 bedient. Weitere europäische Ziele sind Prag, Amsterdam, Rom, Zürich, Istanbul, Wien, Madrid, Mailand, Tel Aviv und Moskau. Saisonal wird außerdem Sankt Petersburg angeflogen. Zwischen Juni 2008 und Mai 2009 bediente Korean Air als zweite deutsche Destination auch München dreimal wöchentlich mit einer Boeing 777, diese Flüge sind derzeit jedoch aufgrund der Wirtschaftskrise ausgesetzt. Ab 29. April 2012 wird auch London-Gatwick angeflogen. Außerdem wird ab 21. Juni 2012 als zweite Afrika-Destination neben Kairo auch Nairobi direkt aus Seoul angeflogen.
Im Rahmen der Luftfahrtallianz SkyTeam besteht eine Zusammenarbeit mit Delta Air Lines, Air France, KLM, Aeromexico und Alitalia.
Frachtflüge werden ein- bis zweimal täglich nach Frankfurt am Main aus Seoul mit B747-400F(ERF) durchgeführt, ab 26. März 2012 zusätzlich auch mit B777F.[2]
Weitere Frachtziele sind Amsterdam, Basel, Brüssel, Helsinki, Kopenhagen, London, Mailand, Oslo, Paris, Stockholm, Wien, Zaragossa (z. Z. temporär Ausgesetzt) und Tel Aviv. Dabei ist Brüssel Ziel von „Around the world“-Flügen.
Seit Ende Mai verfügt Korean Air als sechste Fluggesellschaft über bisher fünf A380-800, welche als erste Ziele Hongkong und New York City bediente und seit 26. März 2012 auch täglich nach Frankfurt am Main fliegt.[3]
Flotte [Bearbeiten]
Mit Stand Mai 2012 besteht die Flotte der Korean Air inklusive der Korean Air Cargo aus 149 Flugzeugen:[4]
| Flugzeugtyp | aktiv | bestellt[5][6] | Anmerkungen | Sitzplätze[7] (First/Prestige/Economy) |
|---|---|---|---|---|
| Airbus A300-600R | 7 | 266 (-/24/242) 276 (-/24/252) |
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| Airbus A330-200 | 7 | 28[8] | 226 (6/24/196) 256 (6/18/232) |
|
| Airbus A330-300 | 16 | 4 | Auslieferung voraussichtlich ab 2010[9] | 296 (12/28/256) |
| Airbus A380-800 | 5 | 5 | Erste Auslieferung am 24. Mai 2011, mit Duty-free Shop an Bord ausgestattet.[10] | 407 (12/94/301) |
| Boeing BBJ | 1 | Geschäftsreiseflugzeug auf Basis der Boeing 737-700 | - | |
| Boeing 737-800 | 22 | Erste Auslieferung am 15. August 2000 | 147 (-/12/135) 149 (-/8/141) 162 (-/12/150) |
|
| Boeing 737-900 | 16 | Erste Auslieferung am 21. November 2001 | 188 (-/8/180) | |
| Boeing 737-900ER | 3 | 1 | Erste Auslieferung am 20. Juni 2011 | 159 (-/12/147) |
| Boeing 747-400 | 16 | Erste Auslieferung am 13. Juni 1989 | 333 (10/61/262) 335 (12/61/262) 384 (16/58/310) |
|
| Boeing 747-400F | 23 | Frachtmaschinen der Korean Air Cargo; teils ehemalige Passagiermaschinen | - | |
| Boeing 747-8 | 5 | Auslieferung voraussichtlich ab 2013[11] | - offen - | |
| Boeing 747-8F | 1 | 7[12] | Frachtmaschinen der Korean Air Cargo | - |
| Boeing 777-200ER | 18 | Erste Auslieferung am 21. März 1997 | 248 (8/28/212) 261 (8/28/225) 301 (12/28/261) |
|
| Boeing 777-300 | 4 | Erste Auslieferung am 12. August 1999 | 342 (6/35/301) | |
| Boeing 777-300ER | 9 | 3 | Erste Auslieferung am 27. Mai 2009 | 291 (8/56/227) |
| Boeing 777F | 1 | 5 | Frachtmaschinen der Korean Air Cargo | - |
| Boeing 787-9 | 10 | ursprünglich war die Variante 787-8 bestellt worden[12] | - offen - | |
| Gesamt | 149 | 68 |
Zwischenfälle [Bearbeiten]
- Am 20. April 1978 wurde eine Boeing 707 der Gesellschaft nahe Murmansk von sowjetischen Abfangjägern abgeschossen. Der Korean-Airlines-Flug 902 sollte von Paris über Anchorage nach Seoul führen. Die Maschine änderte in unbeabsichtigter Weise ihren Kurs und drang dadurch in sowjetischen Luftraum ein. Da die Piloten die Aufforderung, den Suchoi Su-15 zu folgen, ignorierten, wurden zwei Abfangraketen abgefeuert. Zwei Passagiere verloren dadurch ihr Leben, ein Flügel wurde beschädigt. Es kam zu einer Notlandung, nach der die weiteren 97 Passagiere und 12 Crewmitglieder von den Russen geborgen wurden.
- Am 1. September 1983: Die sowjetische Luftwaffe schoss bei Sachalin eine vom Kurs abgekommene Boeing 747 auf Korean-Airlines-Flug 007 ab; alle 269 Insassen starben dabei.
- Am 29. November 1987 explodierte über der Andamanensee an Bord des Korean Airlines-Fluges 858 eine von zwei nordkoreanischen Agenten an Bord gebrachte Bombe. Die Attentäterin, die nordkoreanische Geheimagentin Kim Hyon-hui, sagte in ihrem fragwürdigen[13] Geständnis aus, sie habe die Bombe auf Weisung Kim Jong-ils an Bord geschmuggelt.[14] Alle 115 Menschen an Bord der Boeing 707-3B5C kamen ums Leben. Der Flug hatte die Route Bagdad-Abu Dhabi-Bangkok-Seoul.
- Am 6. August 1997 verunglückte eine Boeing 747-300 der Korean Air in Guam am Flughafen Antonio B. Won Pat (Korean Air Flug KE801).[15] 227 Menschen starben bei diesem schweren Unglück, 27 überlebten den Absturz.
- Am 22. Dezember 1999 verunglückte eine Boeing 747-200 der Korean Air aufgrund eines Pilotenfehlers kurz nach dem Start in London. Die vier Besatzungsmitglieder der Frachtmaschine überlebten das Unglück nicht.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Korean Air kauft sich für 2,6 Millionen Euro bei Czech Airlines ein. auf airliners.de vom 12. April 2013.
- ↑ Erste 747-8F und 777F für Korean Air. auf: airliners.de, 7. Februar 2012.
- ↑ Korean Air to Launch Airbus A380 Service to Frankfurt from Dec 2011. auf: airlineroute.net, 11. August 2011.
- ↑ Airline Information: Korean Air. auf: ch-aviation.ch (englisch) abgerufen am 12. Juni 2012.
- ↑ Bestellungen der Korean Air auf: airbus.com (englisch) abgerufen am 7. November 2010.
- ↑ Bestellungen der Korean Air auf: boeing.com (englisch) abgerufen am 7. November 2010.
- ↑ Vorstellung der Flotte auf: koreanair.com
- ↑ Korean Air ordert weitere A330. auf: airliners.de, 3. Mai 2011.
- ↑ Korean Air bestellt fünf Airbus A330-200. auf aero.de, 26. Februar 2009.
- ↑ Korean baut Duty-Free-Shop an Bord. auf: airliners.de
- ↑ Korean Airlines bestellt fünf Boeing 747-8 Intercontinental. auf: aero.de, 4. Dezember 2009.
- ↑ a b Korean Air ordert weitere Boeing 747-8F. auf: airliners.de, 21. März 2011.
- ↑ SÜDKOREA: Einsames Jahr. In: Der Spiegel. Ausgabe 16/1988, S. 195
- ↑ SÜDKOREA: Einsames Jahr. In: Der Spiegel. Ausgabe 16/1988, S. 194.
- ↑ D.C. Dirkmaat: Recovery and Interpretation of the Fatal Fire Victim: The Role of Forensic Anthropology. In: W.D. Haglund, M.H. Sorg (Hrsg.): Advances in Forensic Taphonomy Method, Theory and Archaeological Perspectives. CRC Press, Boca Raton 2000, S. 451-472.
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
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