Mitteleschenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mitteleschenbach
Mitteleschenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mitteleschenbach hervorgehoben
49.21166666666710.798055555556407Koordinaten: 49° 13′ N, 10° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Wolframs-Eschenbach
Höhe: 407 m ü. NHN
Fläche: 10,51 km²
Einwohner: 1588 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91734
Vorwahl: 09871
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 178
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstr. 2
91734 Mitteleschenbach
Webpräsenz: www.mitteleschenbach.de
Bürgermeister: Stefan Maul (CSU)
Lage der Gemeinde Mitteleschenbach im Landkreis Ansbach
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Über dieses Bild
St. Nikolaus
Der Gänsebrunnen
Gasthof

Mitteleschenbach ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach, Mittelfranken und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wolframs-Eschenbach.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Mitteleschenbach liegt am Rande des Fränkischen Seenlandes. Durch den Ort fließt der Altbach, der bei Gersbach mit dem Bambach zum Erlbach zusammenfließt, der ein rechter Zufluss der Fränkischen Rezat ist. Durch das Gemeindegebiet fließt auch der Bremenwiesbach, der bei der Kugelmühle als rechter Zufluss in den Erlbach mündet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus vier Ortsteilen[2] und zwei Mühlen mit Eigennamen:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Windsbach, Spalt, Haundorf und Wolframs-Eschenbach.

Klima[Bearbeiten]

In Mitteleschenbach beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 717 mm.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde der Ort wohl im 11. Jahrhundert. Zu diesem Zeitpunkt gab es im Ort bereits eine Kirche, die St. Nikolaus und St. Sola geweiht war.

Das Kloster Heilsbronn erwarb im Ort zu Beginn des 14. Jh. einige Güter. 1356 kam ein Pfenniggült hinzu, das Heinz Hofmann überschrieb, und 1370 noch zwei Äcker, die Konrad Flurheu schenkte. Im Ganzen hatte das Kloster dort vier Untertanen.

Das Amt des Hochstiftes Eichstätt gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es wurde zugunsten Bayerns im Jahr 1803 säkularisiert, von diesem noch im selben Jahr an das Fürstentum Ansbach abgetreten (Hauptlandesvergleich Bayern/Preußen) und gelangte mit diesem 1806 durch Tausch an Bayern zurück. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Religionen[Bearbeiten]

Mitteleschenbach ist überwiegend katholisch. Die Bewohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Nikolaus gepfarrt, die Bewohner evangelisch-lutherischer Konfession nach St. Margareta in Windsbach (Gersbach, Mitteleschenbach) bzw. nach St. Andreas in Wassermungenau (Bremenhof, Käshof).

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1840 1871 1900 1910[3] 1925 1933 1939[4] 1950 1961 1970 1987 1999 2005 2007 2008
Einwohnerzahl 643 808 899 881 854 918 948 1070 1134 1300 1356 1542 1581 1587 1574

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Mitteleschenbach hat 13 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.

CSU SPD Gesamt
2002 9 4 13 Sitze
2008 8 5 13 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Stefan Maul (CSU).

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot gekreuzt ein goldener Bischofsstab und ein goldener Rechen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Mitteleschenbach

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Kreisstraße AN 59 führt nach Selgenstadt bzw. nach Winkelhaid. Die AN 15/WUG 23 führt nach Gersbach bzw. an Leidingendorf vorbei nach Haundorf. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Speckheim.


Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Bildungseinrichtungen:

  • Grundschule
  • Musikschule Rezat-Mönchswald
  • Volkshochschule Wolframs-Eschenbach – Mitteleschenbach – Merkendorf


Literatur[Bearbeiten]

  •  Engst, Helmut: Heimatbuch Mitteleschenbach; 950 Jahre Mitteleschenbach am Mönchswald im Fränkischen Seenland; Geschichtliches und Geschichten. Riedel, Gunzenhausen 2007.
  •  Muck, Georg: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. C. H. Beck, Nördlingen 1879, S. 443f., DNB 940177943.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1349&attr=590&modus=automat&tempus=20081026/100138&hodie=20081026/101846
  3. Gemeindeverzeichnis.de, Bezirksamt Gunzenhausen
  4. Verwaltungsgeschichte.de, Landkreis Gunzenhausen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mitteleschenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien