Merkendorf (Mittelfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Merkendorf
Merkendorf (Mittelfranken)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Merkendorf hervorgehoben
49.20510.701944444444438Koordinaten: 49° 12′ N, 10° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 438 m ü. NHN
Fläche: 26,08 km²
Einwohner: 2783 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91732
Vorwahlen: 09826, 09875
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 177
Stadtgliederung: 13 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
91732 Merkendorf
Webpräsenz: merkendorf.de
Erster Bürgermeister: Hans Popp (Bürgerforum Merkendorf / Freie Wähler und CSU [2])
Lage der Stadt Merkendorf im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Merkendorf (früher auch Merkendorf bei Ansbach; ostfränkisch Mergadoff) ist eine Stadt im Landkreis Ansbach, Mittelfranken. Sie entstand aus einer slawischen Siedlung und erhielt 1398 die Stadtrechte. Die Altstadt stammt aus dem Spätmittelalter, die Grundsteinlegung der Stadtkirche Unserer Lieben Frau erfolgte 1478. Später wurde Merkendorf im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden niedergebrannt. 1978 wurden Merkendorf und fünf weitere Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft Triesdorf zusammengeschlossen, der damalige Bürgermeister Heinrich Helmreich klagte jedoch erfolgreich dagegen und Merkendorf wurde 1980 wieder eigenständig.[3] Heute wohnen etwa 2700 Personen in Merkendorf, das sich als Tor zum Fränkischen Seenland bezeichnet.[4] Es ist durch seinen seit dem 18. Jahrhundert belegten Krautanbau als Krautstadt bekannt.[5] Merkendorf ist selbstversorgend mit elektrischem Strom aus erneuerbaren Energien. Die Landstadt liegt in der Planungsregion 8 Westmittelfranken und ist ein Kleinzentrum.[6]

Geografie und Geologie[Bearbeiten]

Merkendorf liegt im Südosten des Landkreises Ansbach. Sie ist die südlichste Gemeinde des Rangaus und befindet sich im östlichen Altmühltal und im nördlichen Fränkischen Seenland.

Das Stadtgebiet erstreckt sich auf einem sehr sandigen Keuperboden und liegt in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Fränkisches Keuper-Lias-Land.[7]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Lichtenau
Weidenbach, Ornbau Nachbargemeinden Wolframs-Eschenbach
Muhr am See

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Innerhalb des Stadtgebietes von Merkendorf liegt das Naturschutzgebiet Heglauer Wasen. Es ist Teil des gemeindeübergreifenden Naturschutzgebietes Wiesmet, das sich von Ornbau über Hirschlach/Heglau bis zur Vogelinsel bei Muhr am See erstreckt. Im Heglauer Wasen brüten viele selten gewordene Vogelarten.[8]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Merkendorf gliedert sich in zehn Stadtteile,[9] einen Weiler, eine ehemalige Mühle und ein Gehöft:

Vor der Gemeindegebietsreform in den 1970er Jahren bestand die Stadt Merkendorf aus den Ortsteilen Merkendorf und Weißbachmühle.

Blick auf die Stadt Merkendorf

Geschichte[Bearbeiten]

Urgeschichte bis Mittelalter[Bearbeiten]

Jungsteinzeitliche Funde in der Flur Wacholder belegen, dass das Gebiet um Merkendorf schon seit etwa 4500–1800 v. Chr. besiedelt war.[10]

Merkendorf entstand im 9./10. Jahrhundert aus einer slawischen Siedlung.[11] In diesem Zeitraum ließ sich wohl ein slawischer Siedler mit dem Namen Mbrk (Mirk) nieder. Aus dem Dorf eines Mbrk (Mirk) entwickelte sich im Laufe der Zeit der Siedlungsname Mirkindorf.[12]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert aus dem Jahre 1249. Um 1300 waren in Merkendorf die Herren von Muhr, die Grafen von Oettingen, das Kloster Auhausen, die Herren von Eschenbach und die Burggrafen von Nürnberg begütert.[10] Im Jahre 1398 erhielt Merkendorf auf Bestreben des Klosters Heilsbronn, zu dessen Besitz Merkendorf bis 1578 gehörte, durch König Wenzel die Stadtrechte. 1478 wurde der Grundstein der Stadtkirche gelegt, in der 1524 die erste evangelische Predigt gehalten wurde.

Neuzeit[Bearbeiten]

1506 stattete der römisch-deutsche König Maximilian I. der Stadt einen Besuch ab und wurde im heutigen Rathaus willkommen geheißen.[13] Im Jahr 1535 wurden erstmals ein Stadtvogt und 1546 ein Stadtschreiber erwähnt. Ein Stadtbrauhaus wurde 1542 errichtet, seit 1599 war in Merkendorf eine große Leinenweberzunft bekannt.[13]

Während des Dreißigjährigen Krieges musste Merkendorf immer wieder Einquartierungen hinnehmen, so 1626 von lauenburgischen und pollandischen Truppen. Von 1632 bis 1634 wurde Merkendorf wiederholt von plündernden Söldnern heimgesucht. 1640 waren nur noch acht Familien in der Stadt, die anderen waren geflohen.[14] Am 12. März 1648 war die Stadt mit geflohenen Landbewohnern, schwedischen Reitern und Vieh überfüllt. Beim Abzug der Schweden entstand Feuer, das nur 25 meist kleinere Häuser verschonte.[15] In den Folgejahren wurden der Ort und die Stadtkirche wieder aufgebaut, die 1655 wiedergeweiht wurde. Während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) gab es erneut Einquartierungen in Merkendorf.[14]

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Von 1578 bis 1792 gehörte Merkendorf zum Gebiet des Fürstentums Ansbach. Vom 1792 bis 1806 war das Ansbacher Markgrafentum an Preußen angegliedert, so auch die Stadt. Mit der Rheinbundakte und der Auflösung des Markgrafentums Ansbach fiel Merkendorf 1806 an das Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt die heutige Gemeinde. 1830 erhielt Merkendorf den Status einer Ruralgemeinde. Im Jahr 1873 wurde die Friedenseiche am Gänswasen zur Erinnerung an die gefallenen Merkendorfer Soldaten im Deutsch-Französischen Krieg gepflanzt. Ein Jahr darauf wurde die Freiwillige Feuerwehr Merkendorf ins Leben gerufen und 1875 der Kriegerverein als Kampfgenossenverein gegründet. 1880 wurde eine Gendarmeriestation eingerichtet, 1886 die Sparkasse eröffnet und 1891 eine Postagentur und Telegraphenanstalt errichtet.[16]

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

1902 wurde der Friedhof erweitert und die Leichenhalle gebaut. Der Anschluss an das Stromnetz des Fränkischen Überlandwerkes folgte 1910.[17]

1914 zogen viele Merkendorfer in den Ersten Weltkrieg. Die Kriegsbegeisterung war in der Stadt wie auch im ganzen Deutschen Reich sehr hoch. Viele Soldaten Merkendorfs fielen im Krieg.[18]

1933 musste der gesamte Stadtrat aufgrund des Gleichschaltungsgesetzes vom 7. April 1933 zurücktreten. Es gab nur zwei Listen für die Neuwahl des Stadtrates, andere Parteien wurden nicht zugelassen. Die NSDAP erhielt sieben Sitze und die Kampffront Schwarz-weiß-rot einen Sitz. Bürgermeister blieben Wilhelm Hellein und Johann Buchner. Im selben Jahr wurde der Marktplatz in Hindenburg-Platz, der Sportplatz in Adolf-Hitler-Platz, die Hauptstraße vom Oberen Tor bis zur Reichsstraße 13 in Adolf-Hitler-Straße und die Adlerstraße in Ritter-v.-Epp-Straße umbenannt. Da in der Stadt keine Juden lebten, gab es keine antisemitischen Ausschreitungen.[19] 1939 wurden 142 junge Männer Merkendorfs zum Kriegsdienst einberufen,[20] von denen im Zweiten Weltkrieg 41 ihr Leben verloren oder vermisst wurden.[21] Am Mittwoch, den 18. April 1945, am Ende des Zweiten Weltkrieges, beschossen beim Kampf um die Stadt heranrückende Amerikaner den Ort. Einige Gebäude gingen dabei in Flammen auf, darunter auch die Stadtkirche, die vollständig ausbrannte.[22]

Mit der Gemeindegebietsreform in Bayern vom 1. Juli 1972 kam die Stadt Merkendorf mit den eingegliederten Gemeinden vom aufgelösten Landkreis Gunzenhausen zum neu gebildeten Großlandkreis Ansbach. Die Stadt Merkendorf verlor 1978 ihre Verwaltungseigenständigkeit und wurde mit weiteren fünf Gemeinden zur Verwaltungsgemeinschaft Triesdorf zusammengeschlossen. Der damalige Bürgermeister Heinrich Helmreich jedoch kämpfte für die Eigenständigkeit Merkendorfs vor diversen Gerichten, die es 1980 schließlich wieder erlangte.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Heglau eingegliedert. Der namensgebende Ort der Gemeinde Gerbersdorf kam am 1. Juli 1972 hinzu.[23] Großbreitenbronn und Hirschlach folgten am 1. Mai 1978.[24]

21. Jahrhundert[Bearbeiten]

2003 schlossen sich in der Kommunalen Allianz Altmühl-Mönchswald-Region folgende Städte und Gemeinden zusammen, um den Tourismus im Altmühl-Mönchswald-Gebiet auszubauen: die Stadt Merkendorf, die Gemeinde Mitteleschenbach, die Stadt Ornbau, der Markt Weidenbach und die Stadt Wolframs-Eschenbach.[25]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Stadt Merkendorf mit eingemeindeten Ortsteilen:

Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1950 1961 1970 1987 1992[26] 1997[27] 2001 2005 2010[28]
Einwohnerzahl 1514 1642 1631 1595 1491 2442 1931 2055 2174 2360 2664 2736 2845 2753
Stadtmauerpartie in Merkendorf

Stadt Merkendorf ohne eingemeindete Ortsteile:

Jahr 1864[29] 1885[30] 1910[31] 1933 1939[32] 1991[33] 2009[34]

2013[35]

Einwohnerzahl 798 828 830 813 758 1447 2004 2025
Unteres Tor in Merkendorf

Religion[Bearbeiten]

Die Mehrheit der Einwohner von Merkendorf (etwa 75 %) sind evangelischen Bekenntnisses. Etwa 20 % sind katholisch und gehören der Pfarrgemeinde Wolframs-Eschenbach an. Über 13 % gehören einer anderen oder keiner Glaubensgemeinschaft an (Stand: 2012).[36]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister der Stadt Merkendorf seit 1923[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Bürgermeister von Merkendorf (Mittelfranken)

Bürgermeister Partei Amtszeit Anmerkungen
Wilhelm Hellein 1923–1935 Er verstarb während seiner Amtszeit am 19. Mai.
Wilhelm Linck 1935–1945 Kriegsdienst 1941–1945.
Georg Zippel 1941–1945 Er führte in dieser Zeit als Erster Beigeordneter die Amtsgeschäfte Lincks.
August Schuler 1. Mai – 31. August 1945 Er wurde von der amerikanischen Militärregierung eingesetzt.
Johann Winkler 1945–1946 Er verstarb während seiner Amtszeit am 28. September.
Johann Sichart 1946–1966 Kreisrat im Kreistag von Gunzenhausen, Inhaber des Ehrentellers des Landkreises Gunzenhausen.
Heinrich Helmreich CSU 1966–1984 Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, Inhaber der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze, Ehrenbürger der Stadt Merkendorf.
Karl Huber CSU 1984–2002 Kreisrat im Kreistag von Gunzenhausen von 1966 bis 1972 und des Großkreises Ansbach von 1972[37] bis 2008, Inhaber der Goldenen Landkreismedaille des Landkreises Ansbach, seit 2011 Ehrenbürger der Stadt Merkendorf.
Hans Popp Bürgerforum/CSU seit 1. Mai 2002 Seit 2008 Kreisrat im Kreistag von Ansbach.

Bei der Kommunalwahl 2014 wurde Amtsinhaber Hans Popp (CSU / Freie Wähler und Bürgerforum Merkendorf) mit 66,97 % der Stimmen als Bürgermeister bestätigt. Seine Herausforderin Ulrike Philipp (Grüne) erreichte 33,03 % der Stimmen.

Die Stadt Merkendorf hat seit der Kommunalwahl 2008 neben dem Ersten Bürgermeister zwei weitere Bürgermeister. Der Zweite und Dritte Bürgermeister werden durch den Stadtrat aus seiner Mitte bestimmt.

  • Erster Bürgermeister: Hans Popp (Bürgerforum/CSU)
  • Zweiter Bürgermeister: Herbert Argmann (Bürgerforum)
  • Dritter Bürgermeister: Hans Fleischner (CSU)

(Stand: Kommunalwahl und Wahl des Zweiten und Dritten Bürgermeisters im Merkendorfer Stadtrat 2014)

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat von Merkendorf hat 14 Mitglieder. Dem Gremium gehört der hauptamtliche Erste Bürgermeister an.[37]

Jahr CSU Grüne Bürgerforum Merkendorf Altbürger Gesamt
2002[39] 4 - 8 2 14 Sitze
2008[40] 4 - 8 2 14 Sitze
2014[41] 4 4 6 - 14 Sitze

Im Fokus der Arbeit des Stadtrates stand von 2000 bis 2006 vor allem die Tilgung der städtischen Schulden, die im Jahr 2012 erfolgreich abgeschlossen wurde. Seit 2006 werden umfangreiche Dorferneuerungsmaßnahmen durchgeführt und der Altort von Merkendorf verschönert.

Parteien und politische Gruppierungen[Bearbeiten]

In Merkendorf existieren Ortsverbände der CSU, der Jungen Union[42], des Bürgerforums Merkendorf (eine überparteiliche Wählergemeinschaft)[43] und der Grünen[44].

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Merkendorf

Das Wappen von Merkendorf zeigt in Silber einen durchgehenden roten Schragen (Andreaskreuz), belegt mit einem gesenkten schwarzen Anker.[45] Das älteste Merkendorfer Stadtsiegel datiert aus dem Jahr 1473 und zeigt den Großbuchstaben M in abgerundeter Form, überlagert von einem Andreaskreuz. Im Laufe der Zeit wurden die beiden runden Schenkel des Buchstabens M mit Pfeilspitzen versehen, sodass man später das M als Anker deutete. Es gibt verschiedene Deutungsversuche: Einmal wurde das Andreaskreuz als Schwedenkreuz angesehen. Der Anker wurde in Verbindung mit dem Fontänenwappen des Klosters Heilsbronn gebracht, da dieses einst viele Besitzungen in Merkendorf hatte. Die wahrscheinlichste Deutung ist, dass der Anker früher einmal den Anfangsbuchstaben des Stadtnamens darstellte. Das Andreaskreuz ist dem Stammwappen der Grafen von Oettingen, einer früheren Ortsherrschaft, entnommen.[46]

Siehe auch Wappen der Stadt Merkendorf

Logo der Stadt Merkendorf

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Das 2003 eingeführte Logo der Stadt Merkendorf zeigt in abstrakter Form die Stadtmauer mit Graben. Links daneben steht ein kleines M, das den Anfangsbuchstaben des Stadtnamens repräsentiert. Rechts neben Stadtgraben und Mauer steht der Slogan der Stadt: Tor zum Fränkischen Seenland.

Städtefreundschaften[Bearbeiten]

Merkendorf unterhält freundschaftliche Beziehungen zu anderen Orten im deutschsprachigen Raum mit dem gleichen Namen. Die folgenden Orte mit dem Namen Merkendorf haben sich mit dem mittelfränkischen Merkendorf zum Verein Europäische Merkendorfs e. V. zusammengeschlossen:

Alle zwei Jahre findet ein Treffen in einem anderen Merkendorf statt, um sich auszutauschen und sportliche und kulturelle Veranstaltungen durchzuführen. 2010 war die Stadt Merkendorf Ausrichter dieses Treffens.

Der Verein Europäische Merkendorfs e. V. wurde am 19. Juni 1992 durch die Merkendorfs aus Mittelfranken, Oberfranken, Thüringen, Ostholstein und der Steiermark gegründet.[47]

Kultur, Sehenswürdigkeiten und Freizeit[Bearbeiten]

Turmruine in Großbreitenbronn

Bauwerke[Bearbeiten]

Hauptartikel: Altstadt Merkendorf

Die Altstadt liegt innerhalb der spätmittelalterlichen Stadtmauer und hat einen annähernd quadratischen Grundriss mit vielen denkmalgeschützten Bauwerken. Dominierend ist die spätgotische Stadtkirche Unserer Lieben Frau in der Schulstraße. Sie stammt aus dem Jahr 1478 und brannte sowohl im Dreißigjährigen Krieg als auch im Zweiten Weltkrieg aus.

Die Stadtverwaltung hat ihren Sitz im spätgotischen Rathaus am Marktplatz. Das Bauwerk diente zuerst als Rathaus, wurde dann an die örtliche Brauerei verkauft und nach einer umfassenden Renovierung 1991 wieder von der Stadtverwaltung genutzt. Vor dem Rathaus steht der Merkendorfer Krautbrunnen. Er wurde 1991 aufgestellt und soll an die Zeit des Krautanbaus erinnern. Ebenfalls am Marktplatz befindet sich die Zehntscheune. Sie diente als Getreidespeicher für das Fürstentum Ansbach. Direkt daneben steht das Amtshaus. Dort hatte der Amtmann des Fürstentums Ansbach seinen Sitz und verwaltete von dort aus unter anderem viele kleinere Orte, besonders im Gunzenhäuser Raum, da Merkendorf ein wichtiges Verwaltungszentrum war.

Das Kriegerdenkmal vor dem Amtshaus erinnert an die gefallenen Merkendorfer Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkriegs. In der Nachbarschaft der Zehntscheune steht das Steingruberhaus in der Schulstraße. Es wurde von Johann David Steingruber als Amtshaus errichtet und dient jetzt der Stadt Merkendorf für repräsentative Zwecke. Etwas weiter nördlich, ebenfalls in der Schulstraße, befinden sich das Erste und das Zweite Pfarrhaus. Die barocken Gebäude dienten den ursprünglich zwei Pfarrern der Pfarrei Merkendorf als Wohngebäude. Im Ersten Pfarrhaus sind die Pfarrwohnung und das Pfarramt untergebracht. Im Zweiten Pfarrhaus befinden sich die Wohnung des Gemeindediakons und Räume der örtlichen Diakoniestation.

Die Altstadt beginnt am Oberen Tor, Es ist ein barockisierter Torbau aus dem Spätmittelalter wie das Untere Tor am südlichen Ende der Altstadt. Beide Tore stehen in der Hauptstraße. Neben dem Unteren Tor an der Ecke Haupt-/Ringstraße befindet sich das Torwachhaus, eines von ursprünglich drei Torwachhäusern der Stadt. Dort wurde von 1573–1935 der Pflasterzoll erhoben.[48] Die östliche Begrenzung der Altstadt bildet das Taschentor in der Adlerstraße. Es ist ebenfalls ein barockisierter Torbau aus dem Spätmittelalter. Vom Unteren Tor bis zum Stadtmauerturm Gerberstraße 3a verläuft ein wassergefülltes Stadtgrabenstück in der Ringstraße. Ursprünglich umlief dieser Graben die gesamte Stadtbefestigung.[49]

In Großbreitenbronn befindet sich eine Turmruine, die zur 1187[50] geweihten Briccius-Kapelle gehörte.

Museen[Bearbeiten]

Das Heimat- und Krautlandmuseum in der Zehntscheune am Marktplatz wurde 1993 vom Heimatverein Merkendorf u. Umg. 1949 e. V. ins Leben gerufen. Es zeigt einen Querschnitt der Lebens- und Arbeitswelt einer kleinen Ackerbürgerstadt und des Schullebens vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum lange währenden Krautanbau.[51]

Die Bürger- und Trachtenstube um 1900 in der Adlerstraße, eine Außenstelle des Heimatmuseums, wurde 2008 eröffnet. Dort sind viele alte fränkische und Merkendorfer Trachten ausgestellt, die zu unterschiedlichen Anlässen getragen wurden, beispielsweise zur Kindstaufe und bei der Trauerfeier.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Die traditionelle Merkendorfer Kirchweih wird am ersten Wochenende im September gefeiert. Von Freitag bis Montag ist der Vergnügungspark in der Altstadt geöffnet. Die Gastronomen beginnen die Kirchweih schon am Dienstag mit Gerichten mit Merkendorfer Kraut.

Jedes Jahr findet im September in Merkendorf die Merkendorfer Krautwoche mit der Merkendorfer Krautkönigin[52] statt. Im Ortsteil Heglau wird am dritten Sonntag im September das Krautfest gefeiert.[53]

In jedem Jahr mit gerader Jahreszahl findet im Juli das Merkendorfer Altstadtfest statt. Dort werden neben einem Unterhaltungsprogramm alte Handwerke vorgeführt.

Seit 2002 findet Anfang August die Merkendorfer Sommerakademie statt, zu der viele Hobbykünstler in die Merkendorfer Altstadt kommen. Angeboten werden Bildhauer-, Aquarellmal- und Hochdrucktechnikkurse.[54]

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Seit dem Krautanbau ist in Franken und im benachbarten Württemberg das Merkendorfer Kraut bekannt. Beliebt sind bei Festen in Merkendorf fränkische Bratwürste mit Merkendorfer Sauerkraut.

Sportvereine und Sportstätten[Bearbeiten]

In der Stadt gibt es zwei Sportvereine, den Turn- und Sportverein Merkendorf 1914 e. V. und den Schützenverein Merkendorf 1881 e. V..

Die Mannschaften des TSV Merkendorf spielen im Kreis Nürnberg/Frankenhöhe, die Schützengruppen des SV Merkendorf im Schützengau Hesselberg

Der TSV Merkendorf bietet die Sportarten Faustball, Fußball, Gymnastik und Fitness, Tennis, Tischtennis, Turnen und Volleyball an.[55] Die Mannschaften spielen in den Kreisligen und Kreisklassen der jeweiligen Sportarten. Der Verein unterhält neben der Sportanlage mit Rasenplätzen und Tischtennisplatten einen weiteren Rasenfußballplatz, auf dem die Nachwuchsfußballer trainieren.

Das Naturfreibad Weißbachmühle der Stadt besteht aus einem Badeweiher und einem Nichtschwimmerbecken. Die Schulturnhalle wird für Volkshochschulkurse und den Schulsportunterricht genutzt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Merkendorf liegt an der Bundesstraße 13 und nahe der Bundesautobahn 6 (Anschlussstelle 52 Ansbach). Im Ortsteil Triesdorf Bahnhof hat Merkendorf mit dem Bahnhof Triesdorf Anschluss an die Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg. Es verkehren außerdem ÖPNV-Busse des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) und Schulbusse nach Ansbach, Heilsbronn, Mitteleschenbach, Neuendettelsau, Windsbach und Wolframs-Eschenbach.

Durch das Stadtgebiet verlaufen die Rad- und Fernwanderwege Europäische Wasserscheide, Krautlandradweg, Seenländer, Altmühltalradweg und Zwei-Städte-Weg Merkendorf–Wolframs-Eschenbach.

Siehe auch Liste der Straßennamen von Merkendorf (Mittelfranken)

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Die Gegend um Merkendorf ist wegen des jahrhundertelangen Anbaus von Gemüsekohl bekannt als fränkisches Krautland.[56][57] Die sandigen Böden um Merkendorf machen den Krautanbau möglich. In jüngster Zeit wurde das Kraut durch den Massenanbau von Mais für Biogasanlagen verdrängt. Im Stadtgebiet von Merkendorf stehen mehrere Biogasanlagen.

Merkendorfer Krautland[Bearbeiten]

Das Gebiet um die Stadt Merkendorf ist seit dem Dreißigjährigen Krieg nachweislich stark vom Krautanbau geprägt. Durch den braungefärbten, lehmigen Sandboden, entstanden durch Verwitterung von Blasensandstein, wurde der Krautanbau begünstigt. Zum Krautland, das bis in die 1970er Jahre existierte, gehörten neben Merkendorf die Ortschaften Wolframs-Eschenbach, Biederbach, Reutern, Gerbersdorf, Großbreitenbronn, Heglau, Hirschlach, Kleinbreitenbronn, Weidenbach und Leidendorf. Das Gebiet umfasste ca. 180 ha und gehörte somit zu den größeren Anbaugebieten von Weißkohl in Bayern. Durch den Verkauf des Krauts in die Residenzstadt Ansbach an den Hof des Markgrafen, nach Württemberg (im 17. Jahrhundert) und an die Wochenmärkte in Ansbach und Gunzenhausen (im 20. Jahrhundert) bescherte es der Kleinstadt einen gewissen Wohlstand und überregionale Bekanntheit. Das Kraut wurde in großen Leiterwägen im 20. Jahrhundert zum Bahnhof Triesdorf gefahren, wo es verladen wurde und nach Ansbach und Gunzenhausen gefahren wurde. Aber auch die Krautwägen selbst fuhren zu den Märkten nach Triesdorf, Ansbach, Gunzenhausen, Weißenburg, Spalt und Schwabach, wo sie in langen Schlangen aufgereiht standen.[58]

Soziale Einrichtungen[Bearbeiten]

Pädagogische Einrichtungen[Bearbeiten]

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Merkendorf ist Träger der zwei Kindergärten Pusteblume (ehemals Am Grenzbuck) in der Straße Am Grenzbuck mit 61 Kindern (Stand: 2012) und Weidachstrolche (ehemals Im Weidach) in der Lindenstraße mit 33 Kindern (Stand: 2012). In der Bammersdorfer Straße gibt es eine Grundschule (Volksschule Merkendorf) mit 83 Schülern (Stand: 2013).[59]

Banken[Bearbeiten]

In der Stadt gibt es jeweils eine Zweigstelle der Raiffeisen Volksbank eG Gewerbebank Ansbach und der Sparkasse Gunzenhausen.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Die größten Arbeitgeber in der Stadt sind die Glaswerke Arnold, die 1993 von Gunzenhausen in die Neuseser Straße von Merkendorf zogen und die Firma agriKomp, die sich europaweit auf die Planung, den Bau und die Installation von Biogasanlagen spezialisiert hat. Seit 2005 haben sich mittelständische Unternehmen, die sich mit erneuerbaren Energien, hauptsächlich Biogasanlagentechnologie, beschäftigen, im Gewerbegebiet Energiepark niedergelassen, das an der B 13 liegt.[60] Der Hauptsektor der großen Merkendorfer Firmen liegt im Biogasanlagenbau und Solaranlagenbereich.[61]

Neben dem jahrhundertelangen Krautanbau wurde in der Stadt Merkendorf lange Zeit Bier gebraut. Von den ehemals drei Brauereien schlossen zwei bereits vor dem Ersten Weltkrieg; die Brauerei Hellein (Vorderer Hellein genannt) hielt bis 1965 den Betrieb aufrecht. Die anderen beiden Brauereien waren der Hintere Hellein und der Grünbaumwirt.

Erneuerbare Energie[Bearbeiten]

Merkendorf begann im Jahr 2005 mit der Erschließung des Gewerbegebietes Energiepark die Selbstversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen. 2013 lag der Selbstversorgungsgrad mit elektrischer Energie bei 265 %.[62] Die Wertschöpfung aus der Einspeisevergütung lag somit bei 3 Mio. Euro.[63] Für den großen Einsatz zur Gewinnung alternativer Energie wurde die Stadt mehrmals ausgezeichnet, 2009 wurde sie Klimaschutzkommune.[64] Neben einer hohen Dichte an Biogasanlagen gibt es im Stadtgebiet eine Freiflächenfotovoltaikanlage bei Bammersdorf sowie ein kleines Wasserkraftwerk.[65]

Medien[Bearbeiten]

Im Gebiet der Stadt Merkendorf erscheinen die regionalen Tageszeitungen Fränkische Landeszeitung[66] für den Landkreis Ansbach und der Altmühl-Bote[67] für den Altlandkreis Gunzenhausen. Jeden letzten Donnerstag im Monat erscheint das städtische Amts- und Mitteilungsblatt. Die Wochenzeitungen WiB[68], Wochenanzeiger[69], WZ Ansbach, StadtZeitung Weißenburg und die 14-täglich erscheinenden Habewind News aus Neuendettelsau[70] werden kostenlos an jeden Haushalt verteilt. Dreimal im Jahr erhält jeder evangelische Haushalt kostenfrei den gemeinsamen Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinden Merkendorf–Wolframs-Eschenbach und Hirschlach.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Im Rathaus ist das Standesamt untergebracht. Standesbeamter ist der Erste Bürgermeister, der vom Stadtrat dazu bestellt wird. Als kommunale Einrichtungen unter städtischer Trägerschaft gibt es einen Wertstoffhof und eine Zentralkläranlage. Die Müllabfuhr sowie die Wasser- und Stromversorgung werden von privaten Unternehmen durchgeführt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger der Stadt Merkendorf[Bearbeiten]

  • Leonhardt Weger (†, langjähriger Gemeindekassierer; Ehrenbürger seit 1919)[71]
  • Karl Preis (†, Stadtpfarrer von 1915 bis 1930; Ehrenbürger seit 1930)[72]
  • Adolf Kirsch (†, Kirchenrat, Stadtpfarrer von 1931 bis 1940; Ehrenbürger seit 1949)[73]
  • Margarete Weglehner (†, Stifterin)
  • Max Auernhammer (†, Hauptlehrer und Schulleiter, Organist)
  • Ernst Klar (†, Ingenieur grad., Fabrikant; Ehrenbürger seit 1986)[74]
  • Heinrich Helmreich (†, Bürgermeister von 1966 bis 1984)
  • Karl Huber (Bürgermeister von 1984 bis 2002; Ehrenbürger seit 2011)[75]

Persönlichkeiten mit Bezug zur Stadt Merkendorf[Bearbeiten]

Film[Bearbeiten]

  • Ehemalige Hoflieferanten – Die Merkendorfer Krautbauern, Dokumentation von Gabriele Mooser, 2008.[76]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Koch und Heinrich Helmreich: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Herausgeber Stadt Merkendorf 1988.
  • Heinrich Helmreich: Merkendorf 1945 – 50 Jahre danach – Zeitzeugen erinnern sich. Herausgeber Heimatverein Merkendorf 1995.
  • Wilhelm Koch: 600 Jahre Stadt Merkendorf 1398–1998. Herausgeber Stadt Merkendorf 1998.
  • Wilhelm Koch: Krieg und Frieden – Merkendorf 1944–1949. Herausgeber Stadt Merkendorf 2006.
  • Arbeitsgruppe Ortschronik Großbreitenbronn: Mein Breitenbronn – Chronik von Großbreitenbronn. Herausgeber Arbeitsgruppe Ortschronik Großbreitenbronn 2007.
  • Wilhelm Koch: Merkendorfer Kraut in Vergangenheit und Gegenwart. Herausgeber Stadt Merkendorf 2008.
  • Stadt Merkendorf: 800 Jahre Hirschlach-Neuses 1208–2008. Herausgeber Stadt Merkendorf 2008.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Merkendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Merkendorf – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Wissenwertes von A bis Z. auf merkendorf.de, abgerufen am 16. November 2013
  3. a b Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: Die Gemeindegebietsreform. In: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 104–108.
  4. Tourismus auf der Seite von Merkendorf auf merkendorf.de, abgerufen am 16. November 2013
  5. Geschichte des Krautanbaus im Merkendorfer Land auf merkendorf.de, abgerufen am 16. November 2013
  6. Regionaler Plaungsverband auf region-westmittelfranken.de, abgerufen am 16. November 2013
  7. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: Der Raum um Merkendorf in vor- und frühgeschichtlicher Zeit. In: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 12ff.
  8. Landschaft und Naturschutz. In: 800 Jahre Hirschlach-Neuses 1208–2008. Herausgeber Stadt Merkendorf, 2008, S. 125ff.
  9. Bayerische Landesbibliothek auf bayerische-landesbibliothek-online.de, abgerufen am 16. November 2013
  10. a b Wilhelm Koch: Merkendorfer Chronik. In: 600 Jahre Stadt Merkendorf 1398–1998. Merkendorf 1998, S. 13.
  11. Informationsflyer „Heimatmuseum Merkendorf in der Zehntscheune am Marktplatz“. Herausgeber: Heimatverein Merkendorf e. V. und Stadt Merkendorf 2011.
  12. Wilhelm Koch: Merkendorfs Name und Wappen. In: 600 Jahre Stadt Merkendorf 1398–1998. Merkendorf 1998, S. 12.
  13. a b Wilhelm Koch: Merkendorfer Chronik. In: 600 Jahre Stadt Merkendorf 1398–1998. Merkendorf 1998, S. 14.
  14. a b Wilhelm Koch: Merkendorfer Chronik. In: 600 Jahre Stadt Merkendorf 1398–1998. Merkendorf 1998, S. 15.
  15. Informationstafel „Die Stadt brennt“ am Zwei-Städte-Radweg Merkendorf – Wolframs-Eschenbach, gesehen im März 2011.
  16. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: Das 19. Jahrhundert. In: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 52ff.
  17. Wilhelm Koch: Merkendorfer Chronik. In: 600 Jahre Stadt Merkendorf 1398–1998. Merkendorf 1998, S. 16–17.
  18. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: Der Erste Weltkrieg und seine Folgen. In: Stadt Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 66.
  19. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: Unter der Diktatur – 1933. In: Stadt Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 72.
  20. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: Der Zweite Weltkrieg. In: Stadt Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 73.
  21. Wilhelm Koch: Abbildung im Kapitel Gefangen – Heimgekehrt – Gefallen. In: Krieg und Frieden – Merkendorf 1944–1949. Merkendorf 2006, S. 121.
  22. Wilhelm Koch: Merkendorfer Chronik. In: 600 Jahre Stadt Merkendorf 1398–1998. Merkendorf 1998, S. 19.
  23.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 477.
  24.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 707.
  25. Internetseite der Altmühl-Mönchswald-Region: Mitgliedskommunen abgerufen am 20. Januar 2013
  26. Wilhelm Koch: 1992. In: 600 Jahre Stadt Merkendorf 1398–1998. Merkendorf 1998, S. 44.
  27. Wilhelm Koch: 1997. In: 600 Jahre Stadt Merkendorf 1398–1998. Merkendorf 1998, S. 74.
  28. Alle Daten stammen aus der Statistik kommunal 2011 Merkendorf, S. 6 (PDF; 1,3 MB) auf statistik.bayern.de, abgerufen am 16. November 2013
  29. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: Von den Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches. In: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. S. 51.
  30. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: Von den Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches. In: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. S. 51.
  31. Einwohnerzahlen des Bezirksamtes Gunzenhausen um 1900 auf ulischubert.de, abgerufen am 16. November 2013
  32. Verwaltungsgeschichte des Landkreises Gunzenhausen auf verwaltungsgeschichte.de, abgerufen am 16. November 2013
  33. Karl Huber: Gemeindedaten zum 1. Januar 1991. In: Festschrift zur Einweihung des Rathauses und des Krautbrunnens - Stadt Merkendorf - 25. Oktober 1991. Merkendorf 1991, S. 22.
  34. Fränkische Landeszeitung von Montag, 30. November 2009: Michael Alban: „Mehr Bürger - weniger Babys“
  35. Fränkische Landeszeitung von Mittwoch, 11. Dezember 2013: Michael Alban: „Erstmals mehr als 3000 Einwohner“
  36. Fränkische Landeszeitung von Dienstag, 4. Dezember 2012: Michael Alban: „Freude über ‚enormes Wachstum‘“
  37. a b Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: Bürgermeister, Stadträte und Ehrenbürger. In: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 148ff.
  38. Ergebnis der Stadtratswahl Merkendorf 2014 PDF, auf merkendorf.de, abgerufen am 17. März 2014
  39. Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002
  40. Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008
  41. Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014
  42. Internetseite der CSU Merkendorf, abgerufen am 15. Dezember 2013
  43. Internetseite des Bürgerforums Merkendorf, abgerufen am 15. Dezember 2013
  44. OV Merkendorf von Bündnis 90/Die Grünen auf gruene-merkendorf.de, abgerufen am 8. März 2014
  45. Wissenswertes von A bis Z: Stadtwappen. Stadt Merkendorf, abgerufen am 21. Januar 2013.
  46. Wilhelm Koch: Merkendorfs Name und Wappen. In: 600 Jahre Stadt Merkendorf 1398–1998. Merkendorf 1998, S. 12.
  47. Internationale Merkendorf-Treffen auf svmerkendorf.de, abgerufen am 16. November 2013
  48. Wilhelm Koch: Sehenswertes Merkendorf. In: Merkendorfer Kraut in Vergangenheit und Gegenwart. Merkendorf 2008, S. 19.
  49. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: Die Stadt. In: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 110ff.
  50. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: Die Briccius-Kapelle. In: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 325.
  51. Informationsflyer „Heimatmuseum Merkendorf in der Zehntscheune am Marktplatz“. Herausgeber: Heimatverein Merkendorf e. V. und Stadt Merkendorf 2011.
  52. Merkendorfer Krautköniginnen auf merkendorfer-kraut.de, abgerufen am 16. November 2013
  53. Merkendorfer Kraut auf merkendorfer-kraut.de, abgerufen am 16. November 2013
  54. Sommerakademie Merkendorf auf merkendorf.de, abgerufen am 16. November 2013
  55. Sparten im TSV Merkendorf auf tsv-merkendorf.de, abgerufen am 16. November 2013
  56. Geschichte des Merkendorfer Krautes auf merkendorfer-kraut.de, abgerufen am 16. November 2013
  57. Nürnberger Nachrichten von Freitag, 17. September 2010: Als das Kraut auszog, die Welt zu erobern. Beim Merkendorfer Krautfest wird die historische Bedeutung des Gemüses für die Region gefeiert.
  58. Wilhelm Koch: Das Merkendorfer Krautland. Merkendorfer Kraut in Vergangenheit und Gegenwart. Merkendorf 2008, S. 36ff.
  59. Altmühl-Bote von Montag, 2. Dezember 2013: Margit Schachameyer: „Merkendorf schlägt heuer alle Rekorde“
  60. Energiepark Merkendorf. Industrie- und Handelskammer Nürnberg, abgerufen am 21. Januar 2013.
  61. Wirtschaft. Stadt Merkendorf, abgerufen am 21. Januar 2013.
  62. Altmühl-Bote von Dienstag, 3. Dezember 2013: Margit Schachameyer: „Konzentration auf den Kernort“
  63. Vom Krautbauern zum Energiewirt – Fakten (PDF; 503 kB) auf merkendorf.de, abgerufen am 16. November 2013
  64. Klimaschutzkommune 2009: Teilnehmerklasse bis 5.000 Einwohner auf den Internetseiten der Deutschen Umwelthilfe, abgerufen am 28. Januar 2013
  65. Wie wir leben wollen. Radiosendung auf Bayern 2 am 27. Dezember 2012.
  66. Verteilungsgebiet der Fränkischen Landeszeitung auf flz.de, abgerufen am 20. Januar 2013
  67. Altmühl-Bote: Orte auf nordbayern.de, abgerufen am 20. Januar 2013
  68. Verbreitungsgebiet der Woche im Blick auf flz.de, abgerufen am 20. Januar 2013
  69. Verbreitungsgebiet des Wochenanzeigers: Karte auf maerkte.nordbayern.de, abgerufen am 20. Januar 2013
  70. Habewind News auf habewind.de, abgerufen am 20. Januar 2013
  71. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: 1919. In: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 67.
  72. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: 1930. In: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 72.
  73. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: 1949. In: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 89.
  74. Wilhelm Koch, Heinrich Helmreich: 1986. In: Merkendorf – Historische Kleinstadt im Fränkischen Seenland. Merkendorf 1988, S. 100f.
  75. Ein neuer Ehrenbürger für die „Krautstadt“ auf nordbayern.de, abgerufen am 16. November 2013
  76. Film „Ehemalige Hoflieferanten – Die Merkendorfer Krautbauern“ – Bayerischer Rundfunk, 2008 auf br-online.de, abgerufen am 16. November 2013
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Dieser Artikel wurde am 1. Februar 2013 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.