Ehingen (Mittelfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ehingen
Ehingen (Mittelfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ehingen hervorgehoben
49.08805555555610.54465Koordinaten: 49° 5′ N, 10° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Hesselberg
Höhe: 465 m ü. NHN
Fläche: 47,63 km²
Einwohner: 1958 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91725
Vorwahl: 09835
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 141
Gemeindegliederung: 16 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wittelshofener Str. 30
91725 Ehingen
Webpräsenz: www.ehingen-hesselberg.de
Bürgermeister: Friedrich Steinacker (Wählergemeinschaft Beyerberg-Lentersheim)
Lage der Gemeinde Ehingen im Landkreis Ansbach
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Über dieses Bild
Blick vom Hesselberg auf Ehingen

Ehingen ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hesselberg.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Ehingen liegt am Fuße des Hesselbergs. Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Bechhofen, Arberg, Unterschwaningen, Wassertrüdingen, Röckingen, Gerolfingen, Wittelshofen, Langfurth und Burk.

Ortsteile[Bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in die 16 Gemeindeteile:


Geschichte[Bearbeiten]

Reste des römischen Limes, die so genannte Teufelsmauer, sind noch im Gemeindegebiet erhalten.

Die Burggrafen von Nürnberg und späteren Markgrafen von Ansbach erwarben im 14. Jahrhundert die Herrschaft über das Gemeindegebiet. Von 1418 bis 1806 wurden vom Oberamt Aufkirchen Besitzungen der Grafschaft Oettingen im Ort verwaltet. Die Gemeinde wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg die neue Heimat zahlreicher Exulantenfamilien aus Österreich, die vor der Gegenreformation hatten flüchten müssen.[2]

Das 1792 von Preußen erworbene Fürstentum Ansbach und mit ihm Ehingen fiel im Vertrag von Paris (Februar 1806) durch Tausch an Bayern. Die Gemeinde Ehingen entstand 1818.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde Beyerberg eingemeindet.[3] Dambach und Lentersheim kamen am 1. Mai 1978 hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,3 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Wählergemeinschaft Beyerberg-Lentersheim 6 Sitze (41,8 %)
  CSU/Freie Wählergemeinschaft     4 Sitze  (29,5 %)
  Freie und unabhängige Wählergruppe 4 Sitze (28,8 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt; oben geviert von Silber und Schwarz, belegt mit einer silbernen Silberdistelblüte; unten gespalten von Silber und Rot mit einem wachsenden Palisadenzaun in verwechselten Farben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Heimatmuseum Spatz

Bauwerke[Bearbeiten]

  • St.-Jakobus-Kirche

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Ehingen (Mittelfranken)

Sport[Bearbeiten]

  • SV Beyerberg, Sportverein
  • Badeweiher in Ehingen und Beyerberg
  • Schützenverein Edelweiss 1903 e. V.
  • Vfl Ehingen, Sportverein
  • Skilift am Nordhang des Hesselberges

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ehingen ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch die Gemeinde verläuft die Landesstraße St2248 und die Kreisstraße AN49. Der Öffentliche Personennahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg sichergestellt.

Radfernwege[Bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt der Deutsche Limes-Radweg. Er folgt dem Obergermanisch-Raetischen Limes über 818 km von Bad Hönningen am Rhein nach Regensburg an der Donau.

Bildung[Bearbeiten]

  • Grundschule Hesselberg Nord
  • Kindergarten Beyerberg
  • Kindergarten Arche Noah

Persönlichkeiten, die in Ehingen gelebt haben[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Eberhard Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Wassertrüdingen (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 28). GFF, Nürnberg 2014, ISBN 978-3-929865-61-5.
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 448.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 707.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ehingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien