Steinsfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Steinsfeld
Steinsfeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Steinsfeld hervorgehoben
49.41666666666710.216666666667405Koordinaten: 49° 25′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Rothenburg ob der Tauber
Höhe: 405 m ü. NHN
Fläche: 31,8 km²
Einwohner: 1211 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91628
Vorwahl: 09861
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 205
Gemeindegliederung: 11 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstr. 9
91628 Steinsfeld
Webpräsenz: www.steinsfeld.de
Bürgermeister: Hans Beier (CSU)
Lage der Gemeinde Steinsfeld im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Steinsfeld ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach, Mittelfranken. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rothenburg ob der Tauber.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Steinsfeld liegt im Naturpark Frankenhöhe.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die 11 Ortsteile sind[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Ohrenbach, Gallmersgarten, Windelsbach, Neusitz, Rothenburg ob der Tauber, Creglingen und Adelshofen.

Geschichte[Bearbeiten]

Steinsfeld im heutigen Mittelfranken gehörte zur Freien Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber, die ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Endsee, Gattenhofen und Hartershofen eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder, die alle zur Fraktion Wählergruppe gehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,7 %. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot unter einem silbernen Schildhaupt, darin ein roter Pfahl, vorne ein links gewendeter silberner Löwe, hinten eine schwebende, halbe silberne Burg mit Zinnenturm.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Steinsfeld

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Steinsfeld ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.

Verkehr[Bearbeiten]

Steinsfeld liegt nahe der Autobahn A 7 (Anschlussstelle 107 Bad Windsheim) sowie der Bahnstrecke Steinach bei Rothenburg–Rothenburg ob der Tauber (Haltepunkt Hartershofen).

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Ein besonderer Wirtschaftsbetrieb ist die Modellbahnanlage von Familie Köttgen im Ortsteil Reichelshofen. Sie stellt in Spurweite H0 die nördlichste Nordrampe der Gotthardbahn (Schweiz) vorbildgetreu dar. Sie ist eine der größten Anlagen Europas in H0. Sie zeigt Bahnhöfe, die es nicht mehr gibt.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Steinsfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1364&attr=590&modus=automat&tempus=20110802/221027&hodie=20110802/223818
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706.
  4. Weber: Treue zum Detail wichtiger als schnelles Ausbauende Weitere Fortschritte auf der Modellanlage. In: Rothenburger Nachrichten (vom 5. Januar 2006)