Aurach (Landkreis Ansbach)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aurach
Aurach (Landkreis Ansbach)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aurach hervorgehoben
49.24555555555610.414166666667439Koordinaten: 49° 15′ N, 10° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 439 m ü. NHN
Fläche: 36,72 km²
Einwohner: 2794 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91589
Vorwahl: 09804
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 114
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Im Mooshof 4
91589 Aurach
Webpräsenz: www.aurach.de
Bürgermeister: Manfred Merz (ZBG)
Lage der Gemeinde Aurach im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Aurach ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Aurach liegt zwischen Altmühl und Frankenhöhe etwa auf halbem Weg von Ansbach nach Feuchtwangen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den folgenden zwölf Orten:[2]

Klima[Bearbeiten]

In Aurach beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 789 mm.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach 1310 kam das heutige Gemeindegebiet in den Besitz des Hochstifts Eichstätt, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort dann zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde ein Teil der ehemaligen Gemeinde Büchelberg eingegliedert.[3] Am 1. Mai 1978 kam im Zuge der Gemeindegebietsreform die ehemals selbstständige Gemeinde Weinberg hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Gemeinde Aurach mit eingemeindeten Ortsteilen:

  • 1939: 1.578 Einwohner
  • 1950: 2.347 Einwohner
  • 1961: 2.126 Einwohner[4]
  • 1970: 2.294 Einwohner[4]
  • 1979: 2.421 Einwohner
  • 2003: 2.940 Einwohner
  • 2008: 2.884 Einwohner
  • 2011: 2.886 Einwohner

Gemeinde Aurach ohne eingemeindete Ortsteile:

  • 1910: 790 Einwohner[5]
  • 1933: 758 Einwohner
  • 1939: 721 Einwohner[6]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Aurach hat 14 Mitglieder.

CSU UWG FWV UBW Gesamt
2002 4 4 6 14 Sitze
2008 8 6 14 Sitze

Bei der Kommunalwahl 2002 errang eine Vereinigung aus CSU und der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) vier Sitze, die Freie Wählervereinigung (FWV) vier Sitze sowie die Unabhängigen Bürger Weinberg (UBW) sechs Sitze. Bei der Kommunalwahl 2008 errang das Zukunfts-Bündnis Gemeinde Aurach, eine Vereinigung der CSU, UWG und FWV acht Sitze, die UBW konnte ihre sechs Sitze verteidigen. Dem Gemeinderat Aurach gehören neben dem Bürgermeister sechs weibliche und acht männliche Mitglieder an.

Partnergemeinden[Bearbeiten]

Patenschaft[Bearbeiten]

  • 1984 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Gemeinde Blumenau im Kreis Zwittau (Schönhengstgau) übernommen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche St. Peter und Paul

Museen[Bearbeiten]

  • Vogteimuseum

Bauwerke[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Aurach (Landkreis Ansbach)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Autobahn A 6 führt von Ost nach West durch das Gemeindegebiet. Am östlichen Rand des Gemeindegebiets befindet sich die Anschlussstelle Aurach. Dort überquert die A 6 die B 14, die ab der Anschlussstelle zur Staatsstraße 1066 herabgestuft wurde. Die Staatsstraße durchquert den Hauptort und den Ortsteil Weinberg von Nordost nach Südwest. Aurach ist mit den Buslinien 804 und 805 an die Kreisstadt Ansbach, die Große Kreisstadt Dinkelsbühl und die Nachbargemeinden angebunden. Abends und am Wochenende verkehrt ein Anrufsammeltaxi zum Bahnhof in Ansbach.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Franz Dauer (1873–1937), geboren in Weinberg, Eisenbahner und Politiker (BVP), Reichstagsabgeordneter

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aurach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 461.
  4. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 707.
  5. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/ansbach.htm
  6. http://geschichte-on-demand.de/bay_ansbach.html