Phillip Allen Sharp

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Phillip Allen Sharp 2009
Phillip Allen Sharp (links) und George W. Bush

Phillip Allen Sharp (* 6. Juni 1944 in Falmouth, Kentucky) ist ein US-amerikanischer Molekularbiologe und Genetiker.

Sharp studierte am Union College in Barbourville in Kentucky Mathematik und Chemie und promovierte 1969 an der University of Illinois at Urbana-Champaign. Als Post-Doc war er am Caltech und im Cold Spring Harbor Labor bei James D. Watson. 1974 holte ihn Salvador Luria ans Massachusetts Institute of Technology, wo er Professor für Biologie wurde (seit 1999 Institute Professor). Am MIT war er 1985 bis 1991 Direktor des Zentrums für Krebsforschung, 1991 bis 1999 Leiter der Biologie-Fakultät und 2000 bis 2004 Direktor des McGovern Institute for Brain Research.

1980 erhielt er den National Academy of Sciences Award in Molecular Biology, 1986 den Alfred P. Sloan, Jr. Prize und einen Gairdner Foundation International Award, 1988 den Albert Lasker Award for Basic Medical Research sowie den Louisa-Gross-Horwitz-Preis und 1993 zusammen mit Richard J. Roberts den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin „für ihre Identifizierung des diskontinuierlichen Aufbaus einiger Erbanlagen von Zellorganismen“.[1] Diese Mosaikgene enthalten sogenannte Intron-Abschnitte, die nicht für Proteinabschnitte codieren, sondern beim Spleißen des Primärtranskripts entfernt werden. Das kann auf verschiedene Weisen geschehen, so dass identische DNA-Abschnitte verschiedene Proteine codieren können.

Er ist Mitgründer verschiedener Biotechnologie-Firmen (Biogen, Alnylam Pharmaceuticals, Magen Biosciences).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Phillip Allen Sharp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Informationen der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1993 an Phillip Allen Sharp (englisch)