Bengt Ingemar Samuelsson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bengt Ingemar Samuelsson (* 21. Mai 1934 in Halmstad) ist ein schwedischer Biochemiker, der 1982 zusammen mit Sune Karl Bergström und Sir John Robert Vane den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre bahnbrechenden Arbeiten über Prostaglandine und nahe verwandte biologisch aktive Substanzen erhielt.

Er studierte Medizin an der Universität in Lund und wechselte nach einigen Jahren an das Karolinska Institutet in Stockholm, an dem er neben der Medizin auch Biochemie studierte und 1960 seine Dissertation fertigstellte und eine Anstellung als Dozent bekam. Nach unter anderem einem einjährigen Gastforscheraufenthalt in Harvard wurde er später am Karolinska-Institut zum Professor und Vorsitzender der Abteilung für physiologische Chemie ernannt. Von 1978 bis 1983 war er dort auch Dekan an der Medizinfakultät und wurde anschließend bis 1995 Rektor am Karolinska Institut.

Anfangs befasste er sich mit Cholesterin-Stoffwechsel. Nach seiner Arbeit über Prostaglandine mit Bergström befasste er sich mit dem Stoffwechsel von Arachidonsäure und damit verbunden Thromboxan, Leukotrienen und Endoperoxiden mit Anwendungen bei Thrombose, Allergien, Entzündungen.

1981 war er mit einem Gairdner Foundation International Award ausgezeichnet worden und 1975 mit Bergström mit dem Louisa-Gross-Horwitz-Preis.

Er war Vorsitzender der Nobelstiftung. Er war im Aufsichtsrat verschiedener Pharmafirmen wie Schering und Pharmacia AB.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]