Seelinie (Bahnstrecke)

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Schaffhausen–Rorschach
Fahrplanfeld: 820 (Schaffhausen–Romanshorn)
845 (Romanshorn–Rorschach)
Streckennummer (DB): 4000 Konstanz–Bundesgrenze i.R. Kreuzlingen
4322 Konstanz–Bundesgrenze i.R. Romanshorn
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Hochrheinbahn von Basel
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Rheinfallbahn von Winterthur
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48,7 Schaffhausen 404 m ü. M.
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Hochrheinbahn nach Konstanz
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Emmersbergtunnel (760 m)
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Rheinbrücke Feuerthalen (262 m)
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46,9 Feuerthalen 409 m ü. M.
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45,3 Langwiesen 409 m ü. M.
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43,2 Schlatt 404 m ü. M.
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39,8 St. Katharinental
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Geisslibachbrücke (94 m)
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38,1 Diessenhofen 413 m ü. M.
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35,6 Schlattingen 426 m ü. M.
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von Winterthur
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31,8
31,8
Etzwilen 438 m ü. M.
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nach Singen
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34,8 Stein am Rhein 413 m ü. M.
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36,9 Eschenz 417 m ü. M.
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39,8 Mammern 412 m ü. M.
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45,6 Steckborn 404 m ü. M.
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48,9 Berlingen 403 m ü. M.
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51,3 Mannenbach-Salenstein 399 m ü. M.
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54,0 Ermatingen 402 m ü. M.
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56,0 Triboltingen
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57,8 Tägerwilen-Gottlieben (ehemals Tägerwilen SBB) 403 m ü. M.
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Mittelthurgaubahn von Wil
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59,2 Tägermoos
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60,7
40,7
Kreuzlingen 403 m ü. M.
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41,6
414,9
Eigentumsgrenze SBB / DB
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414,8 Staatsgrenze Schweiz / Deutschland
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414,3 Konstanz 405 m
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Hochrheinbahn nach Basel
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414,8 Staatsgrenze Deutschland / Schweiz
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415,0
100,4
Eigentumsgrenze DB / SBB
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61,8
100,2
Kreuzlingen Hafen 402 m ü. M.
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98,9 Kurzrickenbach Seepark
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97,5 Bottighofen 405 m ü. M.
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96,2 MünsterlingenScherzingen 405 m ü. M.
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95,5 Münsterlingen Spital
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94,5 Landschlacht
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92,9 Altnau 409 m ü. M.
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90,5 Güttingen 410 m ü. M.
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88,1 Kesswil 405 m ü. M.
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86,1 Uttwil 406 m ü. M.
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82,1 Romanshorn 398 m ü. M.
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nach Winterthur
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von Winterthur
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Bodensee-Toggenburg-Bahn nach Nesslau-Neu St. Johann
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84,7 Egnach 401 m ü. M.
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90,2 Arbon 398 m ü. M.
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93,4 Horn 402 m ü. M.
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96,3 Rorschach Hafen 398 m ü. M.
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von St. Gallen
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48,7 Rorschach 399 m ü. M.
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nach Heiden
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nach St. Margrethen

Seelinie ist die Bezeichnung der Eisenbahnstrecke Schaffhausen über Stein am Rhein, Steckborn, Kreuzlingen und Romanshorn nach Rorschach. Sie bildet den Schweizer Abschnitt des Eisenbahnrings um den Bodensee.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Ein GTW 2/8 mit Mittelwagen von Thurbo auf der Seelinie

Die heutige Seelinie Schaffhausen - Rorschach entstand in vier Teilabschnitten:

Die gesamte Strecke ging 1902 an die SBB.

1996 wurde die Strecke nach einer Ausschreibung von der Mittelthurgaubahn (MThB) übernommen, die einen Halbstundentakt einführte, die Strecke und das Rollmaterial modernisierte und zusätzliche Haltestellen schuf. Als die Mittelthurgaubahn wegen finanzieller Probleme Ende 2002 in Liquidation ging, verblieb die Linie bei der SBB-Tochtergesellschaft Thurbo, welche ursprünglich als Allianz zwischen SBB und Mittelthurgaubahn gedacht war.

[Bearbeiten] Strecke

Die 80 Kilometer lange einspurige Seelinie führt von Schaffhausen entlang des Rheins und des Bodensees nach Rorschach. Markante Kunstbauten sind der Emmersbergtunnel (Länge 761 m) und die Rheinbrücke Feuerthalen (Länge 262 m) in Schaffhausen.

Der kurze Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Rorschach Hafen und Rorschach ist zweispurig. Die Bergbahn von Rorschach nach Heiden befährt ebenfalls den 900 m langen Abschnitt zwischen diesen beiden Bahnhöfen. Sie hiess früher Rorschach-Heiden-Bergbahn (RHB) und fusionierte 2006 mit den Appenzeller Bahnen (AB). Die Züge nach Heiden fahren im Stundentakt.

Die beiden Kreuzlinger Bahnhöfe wurden wegen der Eingemeindung von Emmishofen 1928 umbenannt. Der Bahnhof Emmishofen wurde zum Bahnhof Kreuzlingen und der Bahnhof Kreuzlingen zum Bahnhof Kreuzlingen Hafen.

Die Haltestelle Tägerwilen-Gottlieben hiess bis zur Eröffnung der Mittelthurgaubahn 1911 noch Bahnhof Tägerwilen und wurde dann in Tägerwilen SBB umbenannt. Nach der Übernahme der Strecke durch die Mittelthurgaubahn erhielt die Station den heutigen Namen.

Die Elektrifizierung mit 15 kV 16,7 Hz erfolgte in den 1920er und 1940er-Jahren:

  • Schaffhausen - Etzwilen am 16. Dezember 1945
  • Etzwilen - Stein am Rhein am 7. Oktober 1946
  • Stein am Rhein - Kreuzlingen am 5. Oktober 1947
  • Kreuzlingen - Romanshorn am 6. Mai 1946
  • Romanshorn - Rorschach am 15. Mai 1928

[Bearbeiten] Betrieb

Die Strecke wird mit der S3 (St. Gallen - Romanshorn - Schaffhausen), der S7 (Weinfelden - Romanshorn - Rorschach) und der S8 (Rorschach - Schaffhausen) der S-Bahn St. Gallen alternierend im Halbstundentakt betrieben. Sie ist in den Tarifverbund Ostwind integriert.

Ursprünglich fuhren die Personenzüge im Gleisdreieck von Kreuzlingen über Konstanz nach Kreuzlingen Hafen und umgekehrt. Heute befahren die Züge diesen Abschnitt ohne den Umweg über Konstanz. Für den Personenverkehr werden Gelenktriebwagen von Stadler Rail eingesetzt.

In- und ausländische Verkehrsunternehmen führen Güterzüge über die Seelinie.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Literatur

  • Schienennetz Schweiz, herausgegeben 1980 vom Generalsekretariat SBB, Bern
  • Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+, in Schuber AS Verlag, Zürich, 2010, ISBN 978-3-909111-74-9
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