Senlis-le-Sec

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Senlis-le-Sec
Senlis-le-Sec (Frankreich)
Senlis-le-Sec
Region Picardie
Département Somme
Arrondissement Amiens
Kanton Acheux-en-Amiénois
Gemeindeverband Communauté de communes du Pays du Coquelicot.
Koordinaten 50° 2′ N, 2° 35′ O50.0258333333332.5791666666667Koordinaten: 50° 2′ N, 2° 35′ O
Höhe 72–137 m
Fläche 8,28 km²
Einwohner 288 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 35 Einw./km²
Postleitzahl 80300
INSEE-Code
Website http://www.paysducoquelicot.com/senlis-le-sec.htm
.

Senlis-le-Sec (picardisch: Sanli-l’Sé) ist eine nordfranzösische Gemeinde mit 288 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Somme in der Region Picardie. Die Gemeinde gehört zum Kanton Acheux-en-Amiénois und ist Teil der Communauté de communes du Pays du Coquelicot.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt rund sechs Kilometer nordwestlich von Albert an der Départementsstraße D119. Das Gemeindegebiet wird im Norden von der Départementsstraße D938 durchzogen. Der Ort ist aus den Teilen Beaucourt und Montaigu entstanden. Der frühere Lauf der Hallue ist hier trockengefallen.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet war schon in prähistorischer Zeit besiedelt. 1188 wird ein Herr von Senlis genannt. Die Herrschaft Senlis war bis zum Ausgang des Ancien Régime in der Hand der Familie de Lameth. In der Nähe des Friedhofs bestand eine Templerniederlassung. 1635 wurde der ort von den Spaniern geplündert.

Im Ersten Weltkrieg wurde das Château genannte Gebäude als Hospital benutzt. Im August 1915 zog die britische Armee ein.

Die Gemeinde erhielt als Auszeichnung das Croix de guerre 1914 – 1918.

Einwohner[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2010
130 123 97 98 89 100 106 102

Verwaltung[Bearbeiten]

Bürgermeister (maire) ist Geneviève Lebailly.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die 1827 an der Stelle einer in der Französischen Revolution zerstörten Kirche erbaute und 1849 sowie 2005 restaurierte Kirche Saint-Martin.
  • Die um 1820 errichtete Grabkapelle der Familie Dufour.
  • Die Friedhofskapelle.
  • Das 1922 oder 1923 eingeweihte Kriegerdenkmal.
  • Die auf das 15. Jahrhundert zurückgehenden Souterrains (muches).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Senlis-le-Sec – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien