Shetland

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Dieser Artikel erläutert die zu Schottland gehörende Inselgruppe; für die subantarktische Inselgruppe siehe Südliche Shetlandinseln, andere Bedeutungen nennt Shetland (Begriffsklärung).
Shetland
Sealtainn
Flag of Shetland.svg
Flagge der Shetlandinseln
Irland Nordirland England Shetland Islands Orkney Islands Na h-Eileanan Siar Moray Aberdeen Dundee Angus Aberdeenshire Highland Dumfries and Galloway Scottish Borders East Lothian Midlothian Edinburgh West Lothian Falkirk Clackmannanshire Fife Perth and Kinross Stirling North Ayrshire East Ayrshire South Ayrshire South Lanarkshire North Lanarkshire East Dunbartonshire Glasgow East Renfrewshire Renfrewshire Inverclyde West Dunbartonshire Argyll and ButeShetland
Über dieses Bild
Verwaltungssitz Lerwick
Fläche 1.466 km² (12.)
Einwohner (2012) 23.210[1] (31.)
ISO 3166-2 GB-ZET
ONS-Code 00RD
Website www.shetland.gov.uk
Der Süden Mainlands nahe Lerwick

Shetland [ˈʃɛtlənd], auch mod. engl. Shetland Islands oder kurz Shetlands, deutsch oft Shetlandinseln, sind eine zu Schottland gehörende Inselgruppe im Nordatlantik, zwischen Norwegen, Schottland/Orkney und den Färöern. Einige Sprachwissenschaftler sehen eine Verbindung mit der in altirischen Texten erwähnten Inse Cat („Insel“ der Catten oder Chatten), die ansonsten aber nicht identifizierbar ist. Ausgenommen die abseits liegenden Inseln Fair Isle und Foula, erstrecken sie sich über ein 80 mal 120 km großes Areal zwischen dem 59. und 61. Breitengrad und bilden den nördlichsten Teil Großbritanniens. Von den 1.426 km² Fläche entfallen etwa zwei Drittel auf die Hauptinsel Mainland. Administratives Zentrum und größte Stadt der Shetlands ist Lerwick auf Mainland.

Geographie[Bearbeiten]

Die Hauptinseln sind:

Nahegelegen sind die Inseln Foula und Fair Isle.

Die höchste Erhebung der Shetland-Inseln ist der Ronas Hill auf Mainland mit 449 m ü. NN.

Klima[Bearbeiten]

Klimadiagramm von Lerwick

Auf den Shetlands ist es insgesamt sehr mild und feucht (1000 mm Niederschlag jährlich), bestimmt durch den Golfstrom. Der Winter auf den Inseln ist meist recht mild mit nur gelegentlichem Frost und eher seltenem Schneefall, wobei das Winterhalbjahr auch die regenreichste Zeit des Jahres ist. Im Sommer können die Temperaturen durchaus bis auf 15 °C und mehr ansteigen. Jedoch sind Stürme, starke Regenfälle und Nebel häufig und können das Wetter auch im Sommer relativ ungemütlich machen.

Klimatabelle Lerwick

Monat Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
Tagestemperatur °C 4 4 6 9 12 13 15 15 12 10 7 5 9,3
Nachttemperatur °C 1 0 1 3 5 7 9 9 7 5 2 1 4,1
Sonnenstunden pro Tag 1 2 3 4 5 6 6 5 4 2 1 0 3,2
Regentage 22 19 16 15 14 15 16 17 18 20 23 21 216
Wassertemperatur °C 5 5 5 6 7 9 11 12 11 10 8 6 8

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Übersicht: Lage der Shetlandinseln (rot)
Übersicht: Die Inselgruppe
Shetlands (NASA Landsat Project)

Die Shetlands sind seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. besiedelt. Die Bewohner betrieben Ackerbau und Viehhaltung.

Im 2. Jahrtausend v. Chr. (Bronzezeit) wurde das Klima feuchter und kälter, weshalb die Bewohner näher an der Küste siedelten. In der Eisenzeit entstanden hier noch heute zu besichtigende Brochs, runde Steintürme; zum Beispiel Broch von Mousa, der Jarlshof und Clickhimin, aber auch Blockhouses, Ringforts, Rampart Forts, Earthhouses Souterrains und Wheelhouses oder Tempel wie Stanydale prägen das Bild des Archipels.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Karte mit Darstellung der vermutlichen Lage und Ausdehnung von Doggerland um die Zeit 8000 v. Chr. auf dem Gebiet des heutigen Europas mit zusätzlicher Darstellung der damaligen Landflächen im heutigen Viking (Seegebiet) und um die Shetlandinseln

Die Skoten, von deren Überfällen die Römer berichten, stammen ursprünglich aus Irland. Zur Zeit des Königreichs von Dalriada dehnten sie sich vom County Antrim in Nordirland nach Argyll in Westschottland aus. Im restlichen Schottland und auf den nördlichen Inseln lebten die im Jahre 297 n. Chr. erstmals in römischen Berichten erwähnten Pikten („die Bemalten“). Im 9. Jahrhundert landeten hier die Wikinger an und nannten die Inseln Hjaltland. Sie etablierten neue, eigene Gesetze und vor allem eine eigene Sprache, die sich zum Norn entwickelte. Im 10. Jahrhundert wurden sie christianisiert. Um 1195 wurden die Inseln für einige Zeit direkt der Krone Norwegens unterstellt. Die Shetlands gehörten auch später zu Norwegen. Im 14. Jahrhundert vereinigte sich Norwegen (mit seinen Besitzungen) mit Schweden und Dänemark.

Das norwegisch-dänische Krongut auf den Shetlandinseln, also das betreffende Land und die aus dem Land erwachsenden Rechte, gelangte als Sicherheitsleistung für die Mitgift der Tochter des dänischen Königs Christian I. 1469 unter die Kontrolle Schottlands, als diese König James III. von Schottland heiratete. In der Folge wurde Shetland vom Königreich Schottland annektiert, aber anders als Orkney nicht sofort in die allgemeine Reichsverwaltung integriert, sondern dem königlich-schottischen Privy Council unterstellt. Seitdem wuchs der schottische Einfluss auf die Inseln. Das Old Norn als allgemein verbreitete Sprache starb im 19. Jahrhundert aus. Dennoch gibt es bis heute vor allem auf der nördlichsten Insel Unst noch ein paar alte Menschen, die sich an die alten Sagen und Geschichten erinnern.

Im Zweiten Weltkrieg spielten die Shetlands eine Rolle bei der Unterstützung des norwegischen Widerstands und bei der Flucht aus dem besetzten Norwegen. Von hier aus wurden Kommandounternehmen durchgeführt und Agenten eingeschleust. Mit vorwiegend norwegischen Fischereibooten wurde die Überfahrt zwischen den Shetlands und der gesamten norwegischen Küste bewerkstelligt, was nur in der Winterzeit möglich war. Bekannt wurden die Aktionen als „Shetland Bus“, von denen die bekanntesten wohl die Angriffe auf das deutsche Schlachtschiff Tirpitz im Jahr 1942 und auf die Schwerwasseranlage der Norsk Hydro in Rjukan in der norwegischen Telemark waren.

Geologie und Morphologie[Bearbeiten]

Die Inselgruppe entstand am Anfang des Paläozoikums im Rahmen der Kaledonischen Gebirgsbildung. Sie ist aus unterschiedlichen Sedimentgestein aufgebaut. Shetlands Oberfläche ist felsig. Der Archipel wird auch „The old rock“ genannt, weil hier harte, zu den ältesten Gesteinen der Erde gehörende Sedimente dominieren. Shetland-Mainland, Yell und der Westen von Unst sind aus kristallinen Schiefern und Gneisen aufgebaut. Nord-Mainland besteht überwiegend aus Granit. Gabbro und Serpentin bilden den Osten von Unst und Fetlar. Sandstein findet sich nur an den West- und Osträndern des Archipels. Für das dortige Relief sind die eiszeitlichen Gletscher verantwortlich. Das Landschaftsbild ähnelt hier dem der Orkneys, während der übrige Teil der Shetlands rau ist. Die Bodenschicht ist dünn, Felsblöcke, Moore und saure Wiesen, zahlreiche kleinen Seen und Teiche sind vorhanden. Die harten Gesteine Mainlands boten den Eismassen enormen Widerstand. Diese folgten den Schwachzonen in der Erdkruste, den Falten- und Bruchlinien aus der Zeit der Gebirgsbildung oder den mit Kalkablagerungen gefüllten Tälern. So entstanden die mächtige Gletschertäler und die langen und tiefen Voes: Bowland, Clousta, Culbinsbourgh, Footabrough, Leiraness, Papil, Quarf, Scalloway, Scatsta, Setter, Snarraness, Sound, Sullom und Tresta. Pittoreske Formen, die das westseitige Küstenpanorama prägen, entstanden im Zusammenspiel von Westwind und Brandung, die die Felsen unterhöhlten. Indem in der zu dünnen Decke von Meereshöhlen Löcher einbrachen, entwickelten sich Gloups. Ins Land schneidende Felsspalten erweiterten sich zu so genannten Geos. Die Geos und Gloups und das Felsentor des Dore Holm vor der Westküste von Esha Ness bieten den eindrucksvollsten Anblick im Nordwesten von Mainland. Der Catpund-burn mit Steatit, Serpentinit und Schieferschichten führt bei Cunningdburgh ungefähr einen Kilometer nach Osten ins Meer.

Einwohner[Bearbeiten]

Von den rund 24.000 Shetländern leben rund ein Drittel in der Inselhauptstadt Lerwick (7.500). Zweitgrößter Ort ist die ehemalige Hauptstadt Scalloway mit rund 1.250 Einwohnern.

Sprache[Bearbeiten]

Welche Sprache bis zum Eintreffen der Wikinger auf den Inseln gesprochen wurde, ist weitgehend unklar. Möglicherweise war es Piktisch, eine heute ausgestorbene proto-keltische Sprache. Im 9. Jahrhundert wurde diese Sprache durch die von den skandinavischen Einwanderern gesprochene altnordische Sprache verdrängt, das sich auf den Shetlandinseln zum nordischen Dialekt Norn weiterentwickelte. Das Norn wurde bis in das 18. Jahrhundert hinein auf den Inseln gesprochen, mit seinem Aussterben wurde es als Umgangssprache durch Scots ersetzt, das heute auch umgangssprachlich als Schottisches Englisch bezeichnet wird. Der Einfluss des Norn ist jedoch noch in einer Reihe grammatikalischer Besonderheiten (etwa der Zeitenbildung mit „to be“ statt „to have“ = „I am been“ statt „I have been“ oder „I was been“ statt „I had been“) und einer Vielzahl aus dem Norn entlehnter Wörter spürbar. Dies macht den shetländischen Inseldialekt zu einer markanten Variante des Schottischen, genau genommen des „North Insular Scots“.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die bedeutendste Industrie der Inseln ist die Öl-Industrie, von den Ölfeldern Ninian und Brent in der Nordsee zwischen den Shetlands und Norwegen führt eine unterseeische Pipeline in die Bucht Sullom Voe, an der Europas größtes Öl-Terminal errichtet wurde. Die Ölfelder haben aber inzwischen ihr Ölfördermaximum überschritten.

Darüber hinaus hat es schon immer eine ausgeprägte auf Lachsfang und in früheren Zeiten auch Heringsfang spezialisierte Fischereiwirtschaft gegeben. Ein neuerer Zweig ist die Zucht von Lachsen in Farmen, womit in den 1990er Jahren begonnen wurde. Doch auch dieser Zweig ist schon wieder im Niedergang begriffen, und es gibt Versuche, andere Fischarten zu züchten. Landwirtschaft kann bei den vorherrschenden Klima- und Bodenbedingungen fast nur als Weidewirtschaft betrieben werden (etwas Kartoffel- und vereinzelt Möhrenanbau). Gehalten werden neben Schafen auch einige wenige Galloway-Rinder, die besonders genügsam sind. Von jeher gelten die Shetlander als Fischer, die ein wenig Landwirtschaft, die Orcadians als Farmer, die ein wenig Fischfang betreiben.

Als weiteres wirtschaftliches Standbein gilt der Tourismus, der hauptsächlich von privaten B&B-Unterkünften für Individualtouristen geprägt ist. Einige ehemalige Fischer bieten inzwischen Rundfahrten zu den Klippen der Natur- und Vogelschutzgebiete, zum Beispiel zur Südseite von Bressay oder zur Isle of Noss, an.

Verkehr[Bearbeiten]

Man kann die Shetlandinseln mit der Fähre oder dem Flugzeug erreichen.

Die wichtigsten Fährverbindungen sind:

Die früheren Fährverbindungen mit der Norröna nach Tórshavn (Färöer), Bergen (Norwegen) und Seyðisfjörður (Island) sind seit 2007 ersatzlos weggefallen. Die Norröna verkehrt ab 2009 nur noch auf der Strecke Dänemark–Färöer–Island.

Regelmäßige Flugverbindungen bestehen zwischen dem Verkehrslandeplatz Sumburgh an der Südspitze und allen größeren Flughäfen des Vereinigten Königreiches wie London (zur Zeit nur im Sommer durch die färöische Gesellschaft Atlantic Airways, die auf der Route Tórshavn-London hier zwischenlandet), Edinburgh und Glasgow sowie zahlreichen schottischen Regionalflughäfen wie Aberdeen, Inverness, Kirkwall, Wick.

Der Regionalflugverkehr wird ausschließlich über den Flughafen Tingwall (nordwestlich Lerwick) abgewickelt, für den Wirtschaftsflugverkehr wurde der Flughafen Scatsta beim Oil Terminal Sullom Voe reaktiviert und ausgebaut.

Innerhalb der Inselgruppe wird die Verbindung zwischen den einzelnen Eilanden vor allem durch Fähren aufrechterhalten.[3] Darüber hinaus sind inzwischen einige der Inseln mit Brücken untereinander verbunden, und es gibt mehrere Buslinien. Auf Unst liegt an der Hauptverkehrsstraße, der A968, die sogenannte Unst Bus Shelter, die aufgrund ihrer besonderen Ausstattung gleichzeitig eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel ist.

Kultur, Filme, Theater, Musik[Bearbeiten]

Alljährlich am letzten Dienstag im Januar gibt es ein regionales gesellschaftliches Großereignis, das „Up Helly Aa“-Fest. Etwas später im Frühjahr findet jährlich das Shetland Folk Festival statt. Die „Fiddle“ zu spielen, gehört zu den hergebrachten Traditionen. Die Brauchtumspflege der „Shetland-Fiddelers“ ist in Folkmusikkreisen europaweit für ihre Leistungen bekannt. Zugleich gibt es seitens der jüngeren Shetländer zahlreiche Rockbands. Originalität haben diese allerdings am ehesten, wenn sie in ihren Eigenkompositionen an die nur hier so zu findenden Folkmusik-Melodien anknüpfen. Die Inseln haben ein Heimatmuseum, das Shetland Museum.

  • Jürgen u. Ute Schimmelpfennig: „Strandpiraten an kalten Kuesten: Skua, die große Raubmöwe auf den Shetland-Inseln; ein Film“. BR, Muenchen 1984. 1 Videokassette [VHS] (43 Min.).
  • Berliner Universität der Künste (Hrsg.): „Inseln am Netz: Beispiel Shetland-Inseln“. 1997. Umfang: eine Videokassette.
  • Musik: Catriona Macdonald & Ian Lowthian - „opus blue“, Acoustic Radio, 1993, C.M. Distribution: Starbeck, Harrogate, North Yorkshire, HG2 7HY, England.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jérôme Bonnin: Short-term sediment resuspension on the continental slope and geochemical implications: the Faeroe-Shetland Channel. Utrecht: Rijksuniv. te Utrecht, Inst. voor Aardwetenschappen, 2004. 152 S. (Schriftenreihe: Geologica ultraiectina 238; Utrecht, Univ., Dissertation 2004), ISBN 90-5744-097-0
  • Claudia Eidtmann: Die Nahrung von Eissturmvögeln (Fulmarus glacialis) auf den Shetland-Inseln. Kiel: Inst. für Meereskunde, Abt. Meereszoologie an der Christian-Albrecht-Univ., 1999. 76 Bl. (Kiel, Univ., Diplomarbeit, 1999)
  • Rainer Maresch: Umwelterziehung im Geographieunterricht: das Tankerunglück „Braer“ am 5. Januar 1993; Auswirkungen auf Menschen, Industrie und Umwelt der Shetland-Inseln. Freiburg, Paed. Hochsch., Wiss. Hausarb., Realschule, Geographie, 1996. 94 Bl.. Illustrationen., graph. Darstellungen.
  • Wolfgang Schlick: Die Orkney und Shetland-Inseln: Landschaft und Kultur im Nordatlantik. DuMont, Köln 1989, 298 S. (DuMont Kultur-Reiseführer), ISBN 3-7701-2174-0
  • Wolfgang Maack: Die Shetland-Inseln - ihre siedlungs-, wirtschafts- und sozialgeographische Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Erdölförderung. 170 S. Illustrationen, Hamburg, Univ., Dissertation 1989
  • Heinz Heineberg: Wirtschaftsgeographische Strukturwandlungen auf den Shetland-Inseln. Paderborn: Schöningh, 1969 142 S. (Schriftenreihe: Bochumer geographische Arbeiten 5; Bonn, Univ., Diss., 1967)
  • Stiftung F.V.S. zu Hamburg (Hrsg.): Verleihung des Europa-Preises für Volkskunst 1994 an die Shetland Fiddlers' Society, Shetland-Inseln (Großbritannien) und an das Alba Regia Tanzensemble, Székesfehérvár (Ungarn) Stiftung FVS, Hamburg 1994, 23 S.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Shetland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mid-2012 Population (PDF; 1,2 MB)
  2. Shetland Museum http://www.shetland-museum.org.uk/collections/archaeology/gaz_neobronze_ritual.htm
  3. Ferries – Routes and Destinations, last modified: 11. Februar 2010, englisch, abgerufen am 10. April 2010

60.3-1.3666666666667Koordinaten: 60° N, 1° W