Taxi Driver

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Film
Titel Taxi Driver
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1976
Länge 114 Minuten
Altersfreigabe
  • FSK 16 (ehem. 18)
Stab
Regie Martin Scorsese
Drehbuch Paul Schrader
Produktion Michael Phillips
Julia Phillips
Musik Bernard Herrmann
Kamera Michael Chapman
Schnitt Tom Rolf
Melvin Shapiro
Besetzung

Taxi Driver ist ein Filmdrama von Martin Scorsese aus dem Jahr 1976. Der nach einem Drehbuch von Paul Schrader entstandene Film schildert das Leben des vereinsamten New Yorker Taxifahrers Travis Bickle, der von dem „Schmutz“ der Stadt angewidert ist und dessen Obsession, eine jugendliche Prostituierte ihrem Milieu zu entreißen, in einem Gewaltakt mündet.

Der Film gewann mehrere Preise und wird zu den wichtigsten US-amerikanischen Produktionen der 1970er Jahre gezählt. Er machte die damals 13-jährige Darstellerin Jodie Foster zum Star und ist der letzte Film, für den der durch seine Soundtracks für Alfred Hitchcock bekannte Komponist Bernard Herrmann die Filmmusik schrieb.

Handlung

Der unter Schlaf- und Kontaktstörungen leidende 26-jährige Travis Bickle nimmt einen Job als Taxifahrer in New York an. Beim Bewerbungsgespräch gibt er an, bei den US Marines gewesen zu sein. Er ist bereit, jederzeit an jedem Ort zu arbeiten. Aufgrund seiner Schlafstörungen fährt er vorwiegend die unbeliebten Nachtschichten bis in die dunkelsten Ecken der Stadt. Nachts befördert Travis zwielichtige Gestalten. Travis ist der Ansicht, dass sich auf New Yorks Straßen zu viel „menschlicher Abschaum“ herumtreibt, der beseitigt gehört. In seiner Freizeit besucht er Pornokinos oder fährt ziellos umher. Er ist einsam; ihm fehlt ein Mensch, mit dem er sich unterhalten kann.

Eines Tages sieht er die Wahlkampfhelferin Betsy, die für den Senator und designierten Präsidentschaftskandidaten Palantine arbeitet. In ihr erkennt er den Menschen, der ihm fehlt. Er beginnt sie zu umwerben, bis Betsy schließlich einwilligt, mit Travis einen Kaffee trinken zu gehen. Für ein nächstes Treffen verabreden sie sich auf einen Kinobesuch.

Eines Abends chauffiert Travis zufälligerweise Senator Charles Palantine in seinem Taxi. Er erzählt Palantine, dass er „Wahlkampf“ für ihn mache, indem er jeden, der in sein Taxi steigt, von Palantines Politik zu überzeugen versuche. Der Senator befragt Travis, was ihn am meisten stört, was zukünftig verändert werden müsse. Travis antwortet, dass jemand anfangen sollte New York von all dem Dreck und Abschaum zu befreien. Nachdem er Palantine abgesetzt hat, steigt die minderjährige Prostituierte Iris in sein Taxi. Sie ist offenbar auf der Flucht vor ihrem Zuhälter. Noch bevor Travis losfahren kann, holt dieser sie wieder aus dem Wagen und gibt Travis 20 Dollar als Entschädigung. Kurz darauf wird er im Taxi von mehreren Bewohnern der „Slums“ mit Eiern beworfen.

Travis geht mit Betsy ins Kino. Betsy ist erst irritiert, da es sich bei dem von Travis ausgesuchten Kino um ein Pornokino handelt, geht aber trotzdem mit hinein. Sie fühlt sich während des Films zunehmend unwohl. Schließlich verlässt sie angewidert das Kino. Travis folgt ihr und versichert ihr, er habe nicht gewusst, dass sie darüber so fühle, sie steigt jedoch fluchtartig in ein Taxi. Später ruft Travis bei Betsy an, um sich nochmals für den misslungenen Abend zu entschuldigen, aber Betsy will sich nicht mehr mit Travis treffen. Außerdem versucht er, ihr immer wieder Blumen zu schicken; diese nimmt sie jedoch nicht an und Travis ist deprimiert. Er kommt noch einmal zu Betsy ins Büro und fragt sie wütend, warum sie seine Anrufe nicht annimmt. Bevor er jedoch richtig zu Wort kommen kann, wird er von ihrem Kollegen, unter Androhungen die Polizei zu rufen, aus dem Büro gedrängt.

Eines Nachts befördert Travis in seinem Taxi einen eifersüchtigen Mann auf dem Rücksitz, der seine untreue Frau überwacht. Dieser schildert dabei ausführlich, wie er seine Frau mit einer 44er Magnum töten will.

Travis fährt nachts wieder ziellos umher, da läuft ihm plötzlich die minderjährige Iris vors Taxi. Er verfolgt sie kurz, bis sie sich einem Freier zuwendet, und fährt dann davon. Dieses Erlebnis bringt all die angestauten Aggressionen in ihm zum Vorschein. Er muss etwas tun. Travis erwirbt vier Pistolen bei einem Dealer, der ihm von seinem Taxifahrerkollegen Doughboy empfohlen wurde. Daraufhin beginnt er zu trainieren, denn er will seine körperliche Fitness wiedererlangen, die ihm das viele Sitzen geraubt hat.

Beim Besuch einer Wahlkampfveranstaltung von Charles Palantine kommt er mit einem Securitybeamten ins Gespräch. Er gibt an, verdächtige Personen gesehen zu haben. Des Weiteren erzählt Travis, dass er gerne beim Secret Service mitmachen möchte. Der Securitybeamte erfragt daraufhin dessen Adresse, um ihm angeblich Bewerbungsmaterial zukommen lassen zu können. Travis durchschaut den Leibwächter und gibt falsche Personalien an.

In seiner heruntergekommenen Wohnung spricht Travis mit imaginären Gegnern und hantiert mit seinen illegal erworbenen Waffen. Er steigert sich zunehmend in den Wahn hinein, die Straßen New Yorks selbst säubern zu müssen. Abends kauft er in einem kleinen Markt ein und wird Zeuge eines Raubüberfalls. Travis schießt den Räuber nieder und wird, weil er keinen Waffenschein besitzt, vom Ladeninhaber fortgeschickt. Der Ladenbesitzer prügelt hinter ihm auf den schwer verletzten Räuber ein. Travis schreibt eine Grußkarte zum Hochzeittag an seine Eltern, auf der er behauptet, in geheime Regierungsarbeit eingebunden zu sein und mit Betsy eine Beziehung zu haben.

Travis passt Iris ab. Sie verweist ihn an ihren Zuhälter Matthew. Bei ihm gibt er an, mit Iris schlafen zu wollen. Im Stundenhotel kommt er mit Iris ins Gespräch. Er erzählt ihr, dass sie schon einmal in seinem Taxi saß, aber von Matthew wieder herausgeholt wurde. Sie kann sich aber nicht daran erinnern. Iris hat den Beschützerinstinkt in Travis geweckt. Er will sie aus der Prostitution herausholen. Sie allerdings möchte von seinem Vorhaben nichts wissen: Sie habe bei ihrem Fluchtversuch unter Drogen gestanden. Gleichwohl verabreden sie sich zum Mittag des Folgetags. Travis will, dass Iris zurück zu ihren Eltern geht. Doch Iris sagt, dass ihr Zuhälter Matthew – Spitzname Sport – sie liebe und sie gut behandele. Sie fragt Travis, ob er mit ihr in eine Kommune nach Vermont gehe, was er verneint. Iris erzählt er, dass er einen wichtigen Regierungsauftrag habe, der zu erledigen sei.

Travis bereitet sich auf die Ausführung seines „Auftrages“ vor: Er trainiert das Schießen mit seinen Waffen, schärft sein Messer und optimiert seine Kleidung für den „Kampf“. Er schreibt Iris einen Abschiedsbrief, dem er etwas Geld beilegt, damit sie die Stadt verlassen kann.

Im Militärlook und mit einem Irokesenschnitt taucht Travis auf einer Wahlkampfveranstaltung von Senator Palantine am Columbus Circle auf, offensichtlich mit der Absicht, den Senator zu erschießen. Er wird aber von dessen Leibwächtern entdeckt und flieht. Später fährt er zu dem Stundenhotel, in dem Iris arbeitet. Vor dem Nachbarhaus schießt Travis dem Zuhälter Sport in den Unterleib und beginnt im Hotel einen Amoklauf. Er zerschießt dem Inhaber des Stundenhotels die rechte Hand; Sport, inzwischen wieder auf den Beinen, erscheint mit einem Revolver im Hotel, feuert auf Travis und verletzt ihn am Hals. Travis kann seinerseits Sport niederschießen. Er feuert zwei weitere Kugeln auf den am Boden liegenden Zuhälter. Der Mann, der von Sport Geld bekam, stürmt aus Iris Zimmer und schießt Travis in die Schulter, woraufhin dieser seine Waffe verliert. Travis trägt jedoch eine selbstgebaute Mechanik am rechten Arm, durch die eine weitere Pistole zum Vorschein kommt, mit der er den Freier tötet. Während des Schusswechsels wird Travis immer wieder vom Hotelinhaber attackiert. Die beiden landen ringend in Iris Zimmer. Travis zieht ein großes Messer hervor, das er zuvor mit Klebeband an seinem Stiefel befestigt hatte. Er sticht die Klinge durch die unverletzte Hand des Inhabers. Obwohl Iris Travis anfleht, den Mann in Ruhe zu lassen, tötet er ihn mit einem Kopfschuss.

Travis ist schwer verletzt und will sich erschießen, doch hat er keine Munition mehr. Als die Polizei den Raum betritt, zeigt er mit seinem Zeigefinger auf seine Schläfe, um einen Suizid anzudeuten. Die Kamera schwenkt nun von Travis weg und zeigt von hoch oben den blutigen Pfad, den er hinterlassen hat, schwenkt über Blutspritzer, tote Körper und die Treppe hinunter bis auf die Straße, wo sich Schaulustige und Polizisten drängen.

Es werden Zeitungsartikel gezeigt, in denen Travis als Held gefeiert wird, sowie ein Brief von Iris Eltern, in dem sie ihre Dankbarkeit für die Rettung ihrer Tochter versichern. Zum Schluss steht Travis plaudernd mit seinen Taxifahrerkollegen zusammen. Er besitzt wieder seine volle Haarpracht, und die einzige erkennbare Folge der Schießerei ist eine Narbe am Hals. Betsy steigt in sein Taxi, und er fährt sie nach Hause. Er lächelt als sie ihn begrüßt und spricht sie auf Palantines Nominierung an, ausdrückend, dass er weiterhin hofft, dass dieser die Wahl gewinnt. Sie antwortet, sie habe über ihn in der Zeitung gelesen und fragt nach seinem Wohlbefinden. Er gibt ruhig zurück, die Medien würden immer übertreiben, er fühle sich nur ein wenig steif. Er hält bei ihrem Haus und sie steigt aus. Er erlässt ihr den Preis für die Fahrt und fährt lächelnd davon. In einer letzten Einstellung vor dem Abspann blickt Travis irritiert in den Rückspiegel.

Synchronisation

Schauspieler Rolle Sprecher[1]
Robert De Niro Travis Bickle Christian Brückner
Peter Boyle Wizard Wolfgang Völz
Cybill Shepherd Betsy Gisela Fritsch
Jodie Foster Iris Hansi Jochmann
Harvey Keitel Matthew alias „Sport“ Joachim Kemmer

Drehorte

Die Außenaufnahmen des Films fanden in New York City statt. Der Drehort für die Taxizentrale lag am westlichen Ende der 57th Street, nahe der 11th Avenue. Das Gebäude ist noch erhalten, aber ein großer Teil der Umgebung musste dem Neubau des West Side Highway weichen. Ebenfalls abgerissen worden ist in der Zwischenzeit die an der Park Avenue South Ecke 28th Street liegende Belmore Cafeteria, in der sich die Taxifahrer im Film während ihrer Pausen treffen. Laut Reeves war dieses Cafe auch in Wirklichkeit ein beliebter Aufenthalt der Taxifahrer. Das Pornokino, in das Travis Betsy ausführt, liegt an der 48th Street Ecke 8th Avenue. Das Stundenhotel, in dem Iris arbeitet, ist das Haus 226 East 13th Street und liegt im East Village zwischen der 2nd und 3rd Avenue. Die von Säulen getragene Vorderfront ist nicht mehr erhalten.[2]

Kritik

Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes
Kritiker SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[3]
Publikum SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[3]
Metacritic
Kritiker SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[4]
Publikum SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[4]
IMDb SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[5]

„Wegen seiner moralischen Ambivalenz und der schockierenden Gewaltszenen löste der Film hitzige Diskussionen aus. Trotz zeitverhaftetem Kontext (Vietnamkrieg und Watergate-Affäre) ist Scorseses Großstadtalptraum zum zeitlosen Klassiker geworden.“

Nicole Röndigs[6]

„Scorsese zeigt mit seinem Taxi Driver, wie schmal der Grat zwischen Weltschmerz und Frustration einerseits und (selbst-)zerstörerischem Wahn andererseits ist; aber auch, dass ein ebenso schmaler Grat in der öffentlichen Wahrnehmung existiert, nämlich der zwischen Verbrechern und Helden …“

E. Schmitz[7]

„Travis in New York City, der Geburtsstätte des Punk, zeitgleich in der Mitte der Siebziger. Im New Yorker Club CBGB’s spielten die Ramones, als ‚Taxi Driver‘ gedreht wurde. Travis als erster Punk des Kinos? Erster Irokesenschnitt jedenfalls, und Durchdrehen, Rebellieren, ohne noch wirklich zu wissen, wogegen.“

Andreas Thomas[8]

„Mit kühler Eindringlichkeit und analytischer Präzision schildert der ungemein dichte Film die psychischen Deformationen seines Helden. Zugleich verdeutlicht er, dass der Ausbruch individueller Gewalt mit einem allgemeinen Klima latenter Brutalität und Abstumpfung korrespondiert. Ein Thriller, der intensive Wirklichkeitsbeobachtung mit den mythischen Qualitäten des traditionellen Genrefilms verbindet.“

Hintergrund

Stencil von Travis Bickle in Regensburg
  • „Die Kraft des Geistes auf dem falschen Weg“ sagte Martin Scorsese über die grundlegende Charaktereigenschaft der Hauptfigur Travis Bickle.
  • Die Drehbuchvorlage stammt von Paul Schrader und zeigt autobiografische Züge.
  • Robert De Niro als Method Actor verwendete für seine Rollengestaltung die Originalkleidung Schraders und fuhr als Vorbereitung mehrere Tage in New York selbst Taxi.
  • Der Regisseur Martin Scorsese tritt in einer Szene des Films als betrogener Ehemann auf dem Rücksitz des Taxis auf. In einer weiteren Szene ist er kurz als Passant vor dem Wahlkampfbüro Palantines zu sehen.
  • Der Film ist nach Hexenkessel die zweite Zusammenarbeit des Trios Martin Scorsese, Robert De Niro und Harvey Keitel.
  • Die Filmmusik ist die letzte Arbeit von Bernard Herrmann, der wenige Stunden nach Vollendung der Musikaufnahmen starb.
  • 2003 erstellte die Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit zahlreichen Filmschaffenden einen Filmkanon für die Arbeit an Schulen, in den dieser Film aufgenommen wurde.
  • Kultstatus hat die Szene, in der Robert De Niro alias Travis Bickle mit gezücktem Revolver vor einem Spiegel steht und sein vermeintliches Gegenüber, respektive sein Spiegelbild, mit den Worten „You talkin’ to me?“ (deutsch: „Redest du mit mir? Du laberst mich an?“) zu einem Duell auffordert. In der vom American Film Institute ermittelten Liste der „100 besten Filmzitate aller Zeiten“ sind diese Worte auf Platz 10 platziert. Die Szene fand sich nicht im Original-Drehbuch, sondern wurde von de Niro improvisiert. Dieser hatte auf einem Konzert von Bruce Springsteen gehört, wie dieser wiederholt zum Publikum „You talkin' to me“ sagte, und sich dadurch inspiriert gefühlt, diesen Monolog in den Film einzubauen.[10] Diese Szene wurde unzählige Male parodiert und adaptiert, beispielsweise von Vincent Cassel in Hass, von Michael J. Fox in Zurück in die Zukunft III, von Mr. Garrison in South Park (Staffel 1, Folge 102), Moe Szyslak von den Simpsons (S05E18), von Aaron Johnson in Kick-Ass sowie im Musikvideo Männer sind Schweine der Band Die Ärzte.
  • Teile aus Travis’ Rede, in der er erklärt, den „Abschaum“ von der Straße spülen zu wollen, wurden von der englischen Punkband The Clash in dem Song Red Angel Dragnet auf ihrem 1982er Album Combat Rock verwendet. Zum Zeitpunkt des Albums trug Clash-Frontmann Joe Strummer einen Irokesenschnitt und Militärkleidung in Anlehnung an Travis’ Kleidungsstil im Film.
  • Die amerikanische Punkband Rancid hat auf ihrem Album Indestructible ein Lied Travis Bickle genannt. Inhaltlich geht es ebenfalls um einen Mann, der Vergeltung gegen die Gewalt und den Hass auf den Straßen übt.
  • John Warnock Hinckley, Jr., der am 30. März 1981 ein Attentat auf Ronald Reagan verübte, wollte damit die Aufmerksamkeit von Jodie Foster auf sich lenken. Er hatte sie in Taxi Driver gesehen, war ihr verfallen und beschloss nach erfolglosen Stalking- und Kontaktaufnahmeversuchen, wie Travis Bickle einen hochrangigen Politiker zu ermorden.
  • Robert De Niro wünscht sich seit Jahren eine Fortsetzung.[11] Auf der Berlinale 2010 wurde bekannt, dass Scorsese und De Niro an einer Fortsetzung arbeiten. Fälschlicherweise wurde auch Lars von Trier mit dem Projekt in Verbindung gebracht.[12]
  • Steven Spielberg hat als leitender Editor an der Entstehung des Films mitgewirkt, wird jedoch im Abspann nicht erwähnt.
  • Die Wahlkampfhelferin Betsy vergleicht Travis mit Kris Kristoffersons Song The Pilgrim, ch 33. Daraufhin erwirbt dieser ein Exemplar der LP The Silver Tongued Devil and I, um Betsy damit zu beschenken. Im Abspann wird unter den Danksagungen Kris Kristofferson ausdrücklich erwähnt.

Auszeichnungen

Taxi Driver gewann 1976 die Goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes. Im Jahr 1977 waren Robert de Niro als Hauptdarsteller, Jodie Foster als Nebendarstellerin und Martin Scorsese als Regisseur bei vielen renommierten Filmpreisen in den USA und weltweit nominiert sowie oftmals auch Preisträger. Auch der bereits im Dezember 1975 verstorbene Filmkomponist Bernard Herrmann erhielt post mortem Filmpreise für seinen Score von Taxi Driver. 1994 wurde der Film in das National Film Registry aufgenommen.

Tabellarische Übersicht der Auszeichnungen

Preis Kategorie Nominierte(r) Resultat
Int. Filmfestspiele von Cannes 1976 Goldene Palme Martin Scorsese Gewonnen
Hochi Filmpreis (Japan) Bester ausländischer Film Martin Scorsese Gewonnen
Los Angeles Film Critics Association Bester Hauptdarsteller Robert de Niro Gewonnen
Beste Filmmusik Bernard Herrmann Gewonnen
New Generation Award Jodie Foster, Robert de Niro Gewonnen
Oscarverleihung 1977 Bester Hauptdarsteller Robert de Niro Nominiert
Beste Nebendarstellerin Jodie Foster Nominiert
Beste Filmmusik (Original Score) Bernard Herrmann Nominiert
Bester Film Michael Phillips, Julia Phillips Nominiert
30. BAFTA Awards (1977) Anthony Asquith Preis für Beste Filmmusik Bernard Herrmann Gewonnen
Beste Nebendarstellerin (auch für Bugsy Malone) Jodie Foster Gewonnen
Vielversprechendster Nachwuchsdarsteller für Hauptrollen (verliehen 1953–1985) Gewonnen
Bester Hauptdarsteller Robert de Niro Nominiert
Beste Regie Martin Scorsese Nominiert
Bester Film Nominiert
Bester Schnitt Tom Rolf, Melvin Shapiro Nominiert
Blue Ribbon Awards (Japan) Bester Ausländischer Film Gewonnen
David di Donatello (Italien) Spezial David Jodie Foster Gewonnen
Robert de Niro Gewonnen
DGA-Award Outstanding Directorial Achievement in Motion Pictures Martin Scorsese Nominiert
34. Golden Globe Awards (1977) Bester Film – Drama Robert de Niro Nominiert
Beste Filmdrehbuch Paul Schrader Nominiert
Grammy Awards Album of Best Original Score Written for a Motion Picture or a Television Special Bernard Herrmann Nominiert
KCFCC Award (USA) Beste Nebendarstellerin Jodie Foster Gewonnen
Kinema Junpo (Japan) Beste Regie in ausländischer Sprache Martin Scorsese Gewonnen
NSFC Awards 1977 (USA) Bester Hauptdarsteller Robert de Niro Gewonnen
Beste Regie Martin Scorsese Gewonnen
Beste Nebendarstellerin Jodie Foster Gewonnen
Bester Film Nominiert
Bester Nebendarsteller Harvey Keitel Nominiert
42. NYFCC Awards (USA) Bester Hauptdarsteller Robert de Niro Gewonnen
Beste Regie Martin Scorsese Nominiert
Beste Nebendarstellerin Jodie Foster Nominiert
Bester Nebendarsteller Harvey Keitel Nominiert
WGA-Award Original Screenplay Paul Schrader Nominiert

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Taxi Driver in der Deutschen Synchronkartei
  2. Tony Reeves: Taxi Driver film locations. In: Webpräsenz movie-locations.com. The Worldwide Guide to Movie Locations, abgerufen am 6. Dezember 2013 (englisch).
  3. a b [1] bei Rotten Tomatoes, abgerufen am 27. Oktober 2014
  4. a b [2] bei Metacritic, abgerufen am 27. Oktober 2014
  5. Taxi Driver bei IMDb
  6. Hamburger Morgenpost, aufgerufen am 14. September 2006
  7. Filmzentrale und ciao.de: Ein Mann am Kreuzweg, aufgerufen am 4. März 2007
  8. Filmzentrale: Kritik von Andreas Thomas, aufgerufen am 4. März 2007
  9. Taxi Driver im Lexikon des internationalen Films
  10. Clemons, Clarence (2009). Big Man: Real Life & Tall Tales. Grand Central Publishing. ISBN 978-0-446-54626-3.
  11. http://www.kino.de/news/robert-de-niro-will-taxi-driver-2/288673.html
  12. http://thefilmstage.com/2010/02/15/martin-scorsese-and-lars-von-trier-teaming-up-for-taxi-driver-2/