Äquatorialguineische Fußballnationalmannschaft der Frauen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Äquatorialguinea
República de Guinea Ecuatorial
Logo der FEF
Spitzname(n) Nzalang Nacional
Verband Federación Ecuatoguineana de Fútbol
Konföderation CAF
Technischer Sponsor adidas
Cheftrainer ArgentinienArgentinien Esteban Becker Churukian
Kapitän Genoveva Añonma
Rekordtorschützin -
Rekordspielerin Genoveva Añonma 38[1]
Heimstadion Malabo
FIFA-Code EQG
FIFA-Rang 71. (1356 Punkte)
(Stand: 13. Dezember 2019)[2]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Äquatorial-Guinea 0:3 Angola AngolaAngola
(Daressalam, Tansania; 11. August 2002)
Höchster Sieg
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 0:8 Äquatorial-Guinea ÄquatorialguineaÄquatorialguinea
(Hostert, Niederanven, Luxemburg; 18. Juni 2011)
Höchste Niederlagen
ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Äquatorial-Guinea 1:7 Südafrika SudafrikaSüdafrika
(Cape Coast, Ghana; 21. November 2018)
ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Äquatorial-Guinea 0:6 Nigeria NigeriaNigeria
(Cape Coast, Ghana; 24. November 2018)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2011)
Beste Ergebnisse Vorrunde 2011
Afrikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 5 (Erste: 2006)
Beste Ergebnisse Sieger 2008, 2012
(Stand: 24. November 2018)

Die äquatorialguineische Fußballnationalmannschaft der Frauen repräsentiert Äquatorialguinea im internationalen Frauenfußball. Die Nationalmannschaft ist dem äquatorialguineischen Fußballverband unterstellt und wird von Jean Paul Mpila trainiert. Die Auswahl nahm 2006 erstmals an der Endrunde der Afrikameisterschaft teil und konnte diesen Wettbewerb 2008 als Gastgeber zum ersten Mal gewinnen. Für Olympische Spiele konnte sich Äquatorial-Guinea bisher nicht qualifizieren, 2010 gelang bei der Afrikameisterschaft erstmals die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft. Dort traf die Mannschaft in der Vorrunde auf Norwegen, Australien und Brasilien und schied als Gruppenletzter aus. Zuvor trat Äquatorial-Guinea in Pflichtspielen nur gegen andere afrikanische Mannschaften an. Am 18. Juni 2011 wurde im Rahmen der WM-Vorbereitung erstmals gegen eine europäische Mannschaft gespielt. Gegen Luxemburg (Platz 95. der FIFA-Weltrangliste) konnten die Afrikanerinnen mit 8:0 gewinnen.[3]

Im Dezember 2013 erreichte die Mannschaft mit Platz 51 die bisher beste Platzierung in der FIFA-Weltrangliste.[4] Alle bisherigen Heimspiele wurden in der Hauptstadt Malabo ausgetragen.

In der Qualifikation zur Afrikameisterschaft 2014 scheiterte die Mannschaft aufgrund der Auswärtstorregel nach einem 1:1 in der Elfenbeinküste und einem 2:2 im Heimspiel.

Turnierbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991: nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002)
  • 1995: nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002)
  • 1999: nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002)
  • 2003: nicht qualifiziert
  • 2007: nicht qualifiziert
  • 2011: Vorrunde
  • 2015: nicht qualifiziert
  • 2019: nicht qualifiziert (während der Qualifikation von der FIFA suspendiert)

Afrikameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991 : nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002)
  • 1995 : nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002)
  • 1998 : nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002)
  • 2000 : nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002)
  • 2002 : nicht qualifiziert
  • 2004 : nicht qualifiziert
  • 2006 : Vorrunde
  • 2008 : Sieger
  • 2010 : Zweiter
  • 2012 : Sieger
  • 2014 : nicht qualifiziert
  • 2016 : disqualifiziert[5]
  • 2018 : Vorrunde[6]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996 : nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002)
  • 2000 : nicht teilgenommen (1. Spiel erst 2002)
  • 2004 : nicht qualifiziert
  • 2008 : nicht qualifiziert
  • 2012 : disqualifiziert[7]
  • 2016 : nicht qualifiziert
  • 2020 : ausgeschlossen[8]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Mannschaft 2008 den kontinentalen Titel gewann und sich 2010 für die WM qualifizierte, kamen in Afrika Diskussionen auf, wonach mehrere Spielerinnen Männer seien. Mehrere Mitgliedsverbände der Confédération Africaine de Football, u. a. Kamerun, Nigeria und Ghana zweifelten am weiblichen Geschlecht, speziell von Genoveva Añonma und den beiden Geschwistern Bilguissa und Salimata Simporé.[9]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 29 Spiele gemäß FIFA-Kaderliste zur WM 2011 (PDF; 488 kB) plus 3 WM-Spiele und mindestens 3 Spiele bei der Afrikameisterschaft 2012 sowie 3 Spiele bei der Afrikameisterschaft 2018. Eine Anfrage bei der FIFA wieso die Zahl ihrer Länderspiele höher ist als die Gesamtzahl der Spiele Äquatorialguineas vor der WM wurde nicht beantwortet.
  2. Frauen-Weltrangliste. In: fifa.com. FIFA, 13. Dezember 2019, abgerufen am 13. Dezember 2019 (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften seit mehr als 18 Monaten inaktiv sind.).
  3. FIFA.com: Spiele und Ergebnisse der Frauennationalmannschaft Äquatorialguineas
  4. http://de.fifa.com/associations/association=eqg/ranking/gender=f/index.html
  5. cafonline.com: Equatorial Guinea disqualified
  6. Die Mannschaft wurde zunächst disqualifiziert und Kenia nachnominiert (cafonline.com: Kenya through, Equatorial Guinea disqualified, footballkenya.org: Harambee Starlets appeal against Equatorial Guinea upheld, Kenya set to grace AWCON), am 7. November 2018 wurde die Disqualifikation zurück genommen und Äquatorialguinea für das Turnier zugelassen (cafonline.com: DECISIONS OF THE APPEAL BOARD OF 7th NOVEMBER 2018). Äquatorialguinea kann sich aber aufgrund einer FIFA-Sperre nicht für die WM qualifizieren.
  7. Äquatorial-Guinea für Olympia 2012 disqualifiziert. focus.de. 4. Juli 2011. Abgerufen am 23. Oktober 2011.
  8. fifa.com: „Ausschluss Äquatorial-Guineas vom Olympischen Fussballturnier der Frauen 2020“
  9. Nigeria sospecha también del sexo de Biliguisa Simpore, as.com, 20. November 2010