Nigerianische Fußballnationalmannschaft der Frauen

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Nigeria
Federal Republic of Nigeria
Logo der NFA
Spitzname(n) Super Falcons
Super-Falken
Verband Nigeria Football Federation
Konföderation CAF
Technischer Sponsor Adidas
Trainer Edwin Okon
Kapitän Precious Uzoaru Dede
Rekordtorschützin Mercy Akide
Rekordspielerin Maureen Mmadu (101)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code NGA
FIFA-Rang 35. (1613 Punkte)
(Stand: 1. September 2017)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
165 Spiele
93 Siege
25 (davon 2 im Elfmeterschießen gewonnen) Unentschieden
47 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
NigeriaNigeria Nigeria 5:1 Ghana GhanaGhana
(Nigeria; 16. Januar 1991)
Höchste Siege
NigeriaNigeria Nigeria 9:0 Sierra Leone Sierra LeoneSierra Leone
(Nigeria; 6. November 1994)
(NigeriaNigeria Nigeria 10:1 Namibia NamibiaNamibia)
(Abuja, Nigeria; 8. März 2008)
Höchste Niederlagen
NorwegenNorwegen Norwegen 8:0 Nigeria NigeriaNigeria
(Karlstad, Schweden; 6. Juni 1995)
DeutschlandDeutschland Deutschland 8:0 Nigeria NigeriaNigeria
(Leverkusen, Deutschland; 25. November 2010)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 7 (Erste: 1991)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 1999
Afrikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 10 (Erste: 1998)
Beste Ergebnisse Erster Platz
1991, 1995,
1998, 2000,
2002, 2004,
2006, 2010,
2014, 2016
Olympische Spiele
0Vorrunde0 2000
0Viertelfinale0 2004
0Vorrunde0 2008
(Stand: 3. Dezember 2016)

Die nigerianische Fußballnationalmannschaft der Frauen (Spitzname „Super Falcons“) repräsentiert Nigeria im internationalen Frauenfußball. Die Mannschaft untersteht dem nigerianischen Fußballverband. Die nigerianische Auswahl war jahrelang die dominierende Nationalmannschaft des afrikanischen Kontinents, konnte in den letzten Jahren aber nicht immer die vorherige Dominanz zeigen. Bisher konnte die nigerianische Mannschaft zehn von zwölf Afrikameisterschaften gewinnen und kam dabei immer ins Halbfinale. 2012 wurde mit dem vierten Platz das bisher schlechteste Ergebnis erzielt. Bei den Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen konnte man nur je einmal das Viertelfinale erreichen. Rekordnationalspielerin Maureen Mmadu war die erste afrikanische Spielerin mit mindestens 100 Länderspielen. Die Spitznamen der Juniorinnenmannschaften sind „Olympic Falcons“ (U-23), „Falconets“ (U-20) und „Flamingoes“ (U-17).

Turnierbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nigeria nahm als einzige afrikanische Mannschaft an allen WM-Endrunden teil, konnte aber nur 1999 die Vorrunde überstehen und als Gruppenzweiter ins Viertelfinale einziehen. Dort unterlag man erst in der Verlängerung mit 3:4 gegen Brasilien. Nigeria ist das einzige Land, das zweimal in vier aufeinander folgenden Spielen kein Tor erzielen konnte. Erst im letzten Gruppenspiel der WM 2011 konnte Nigeria wieder ein Spiel gewinnen und auch die zweite Null-Tore-Serie beenden. Nigeria ist neben Brasilien das einzige Land, das bei allen sieben Teilnahmen mit einem anderen Trainer bzw. Trainerin antrat. Die höchste Niederlage in einem Pflichtspiel kassierte Nigeria bei der WM 1995 gegen den späteren Weltmeister Norwegen.

Jahr Ergebnis Trainer/in Meiste Spiele Meiste Tore
1991 Vorrunde Jo Bonfrere (NED) 09 Spielerinnen mit 3 Spielen keine
1995 Vorrunde Paul Hamilton (ENG) 09 Spielerinnen mit 3 Spielen Rita Nwadike und Adaku Okoroafor (je 2)
1999 Viertelfinale Mabo Ismaila 11 Spielerinnen mit 4 Spielen Nkiri Okosieme (3)
2003 Vorrunde Samuel Okpodu 09 Spielerinnen mit 3 Spielen keine
2007 Vorrunde Ntiero Effiom 11 Spielerinnen mit 3 Spielen Cynthia Uwak (1)
2011 Vorrunde Ngozi Uche 11 Spielerinnen mit 3 Spielen Perpetua Nkwocha (1)
2015 Vorrunde Edwin Okon 10 Spielerinnen mit 3 Spielen 3 Spielerinnen mit 1 Tor
Alle Florence Omagbemi (13) Rita Nwadike und Nkiri Okosieme (je 3)

Afrikameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nigeria nahm bisher dreimal am Fußballturnier der Frauen bei den Olympischen Spielen teil. Nur 1996 konnte man sich nicht qualifizieren, da automatisch die sieben besten Mannschaften der WM 1995 und Brasilien für England eingeladen wurden. In der Qualifikation für 2012 traf Nigeria in der letzten Qualifikationsrunde auf Kamerun, das nach der Disqualifikation von Äquatorialguinea antrat.[2] Nach einem 2:1-Sieg im Hinspiel wurde das Rückspiel mit 1:2 verloren und im anschließenden Elfmeterschießen konnte sich Kamerun durchsetzen. Trainerin Ngozi Uche wurde anschließend entlassen.[3]

  • 1996: nicht qualifiziert
  • 2000: Vorrunde
  • 2004: Viertelfinale

Afrikaspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: nicht teilgenommen, die U-23-Mannschaft gewann das Turnier[5]
  • 2007: Sieger
  • 2011: nicht qualifiziert
  • 2015: Vierter

Kader für die WM[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: WM-Kader

Spiele gegen Nationalmannschaften deutschsprachiger Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Ergebnisse aus nigerianischer Sicht.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass Besonderheiten
17. November 1991 Jiangmen China VolksrepublikVolksrepublik China 0:4 WM-Gruppenphase Erstes Spiel auf neutralem Platz.
Für beide das erste Spiel auf einem anderen Kontinent.
6. August 2003 Trier DeutschlandDeutschland 0:3
24. Juli 2004 Offenbach DeutschlandDeutschland 1:3
20. August 2004 Patras GriechenlandGriechenland 1:2 Olympia-Viertelfinale
9. August 2008 Shenyang China VolksrepublikVolksrepublik China 0:1 Olympia-Vorrunde
25. November 2010 Leverkusen DeutschlandDeutschland 0:8 Höchste Niederlage in einem Freundschaftsspiel
30. Juni 2011 Frankfurt DeutschlandDeutschland 0:1 WM-Gruppenphase

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher gab es noch keine Spiele gegen die Schweizer Auswahl.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
8. Juni 2011 Leogang OsterreichÖsterreich 1:1 Testspiel zur WM-Vorbereitung

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frauen-Weltrangliste. In: fifa.com. FIFA, 1. September 2017, abgerufen am 1. September 2017 (Platzierungen ab Platz 119 sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften seit mehr als 18 Monaten inaktiv sind.).
  2. Äquatorialguinea wurde nachträglich disqualifiziert weil sie in den Qualifikationsspielen die Spielerin Jade Boho eingesetzt hatten, die zuvor schon für Spanien gespielt hatte.focus.de
  3. FIFA.com:Nigeria feuert Nationaltrainerin Uche
  4. cafonline.com: „Super Falcons crash out yet again, Banyana through“
  5. African Games (Women) 2003