Busigny

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Busigny
Busigny (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Hauts-de-France
Département (Nr.) Nord (59)
Arrondissement Cambrai
Kanton Le Cateau-Cambrésis
Gemeindeverband Caudrésis et Catésis
Koordinaten 50° 2′ N, 3° 28′ OKoordinaten: 50° 2′ N, 3° 28′ O
Höhe 129–180 m
Fläche 16,47 km²
Einwohner 2.456 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 149 Einw./km²
Postleitzahl 59137
INSEE-Code
Website http://www.busigny.fr/

Rathaus von Busigny

Busigny ist eine französische Gemeinde mit 2.456 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2019) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Cambrai und zum Kanton Le Cateau-Cambrésis (bis 2015: Kanton Clary). Die Einwohner werden Croquands bzw. Busignois genannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Busigny liegt an der Grenze zum Département Aisne. Umgeben wird Busigny von den Nachbargemeinden Maurois im Norden und Nordwesten, Honnechy im Norden, Saint-Souplet im Nordosten, Molain im Osten, Vaux-Andigny im Südosten, Becquigny im Süden, Prémont im Südwesten sowie Maretz im Westen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
3.139 3.120 3.046 2.636 2.385 2.429 2.512 2.557

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

A. Dehé & Cie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scheuchzer-Schotterreinigungs­maschine der Firma Dehé

A. Dehé & Cie war ein in Busigny ansässiges Gleisbaunternehmen, das Maschinen von Collet-Loiseau und Scheuchzer für die Oberbausanierung verwendete, z. B. auf einer Baustelle des Chemin de fer d'Alsace-Lorraine. Dort wurde das Schotterbett bis 0,90 m unterhalb der Schienenenunterkante ausgehoben, gesiebt, wieder eingefüllt und verdichtet.[1]

Die Firma Dehé wurde 1879 gegründet, schloss sich 1989 mit Cogifer zusammen und firmierte ab 1993 als Dehé Cogifer TP. 1995 gründeten und Cogifer und Spie Drouard als 50/50-Joint-Venture die ETF (European Railway Works), woraufhin die Marke Dehé nicht mehr verwendet wurde.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Saint-Martin
Turm (Rest des alten Schlosses von Busigny)

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Busigny

  • Kirche Saint-Martin aus dem 16. Jahrhundert (1542 geweiht), weitgehend im 19. Jahrhundert umgebaut
  • Kapelle Saint-Urbain
  • Reste des früheren Schlosses von Busigny (Monument historique)
  • Britischer Militärfriedhof

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 544–545.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Busigny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Assainissement des Voies. A. Dehé & Cie, Enterprise de Traveaux Publics, Busgny (Nord). August 1932.
  2. Entreprise Dehé à Busigny.