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Dálnice 49

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Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/CZ-D
Dálnice D49 in Tschechien
Dálnice 49
Karte
Dálnice 49
Dálnice 49
Basisdaten
Betreiber: Ředitelství silnic a dálnic ČR
Gesamtlänge: 59,6 km
  davon in Betrieb: 9,8 km
  davon in Bau: 7,5 km
  davon in Planung: 42,3 km

Kraj (Region):

Region Zlín

Straßenverlauf
(1)  Hulín D1 D55
(5)  Třebětice 432
über Symbol: Bahn Kojetín–Český Těšín
(10)  Holešov 490
Racková (218 m)
Fryštácký potok (76 m)
Talbrücke Dolní Ves (276 m)
(17)  Behelfsausfahrt Fryšták 490
Neubau geplant 2029–2032
(18)  Fryšták 490
Bělovodský potok (124 m)
Grünbrücke (55 m)
Ostratky (118 m)
(28)  Behelfsausfahrt Slušovice 491
Neubau geplant 2031–2034
Dřevnice (734 m)
Lutoninka (westl. Überbau 853 m/östl. Überbau 815 m)
(32)  Lípa 649
Neubau geplant 2033–2036
Galerie Zádveřice (630 m)
(35)  Vizovice 649
Vizovice (140 m)
Übergang in S49
Beginn der Kraftfahrstraße
Želechovského potok (322 m)
Slatinský potok (238 m)
Talbrücke (183 m)
Vizovice
Dubovský potok (90 m)
Lhotsko (90 m)
Pozděchov 1 (499 m)
(45)  Pozděchov S57
Talbrücke (310 m)
Pozděchov 2 (300 m)
Smolinka (487 m)
Talbrücke (100 m)
Lačnovský potok (466 m)
Lačnov (100 m)
Talbrücke (388 m)
Lačnovský potok (157 m)
Talbrücke (186 m)
(54)  Horní Lideč S57
über S57 (270 m)
über Symbol: Bahn Bylnice–Vsetín
(124 m)
Střelná
(135 m)
Lysky (100 m)
Čaminský potok (223 m)
Korytná (196 m)
Grenzübergang Horní Lideč (CZ) – Lysá pod Makytou (SK)
Weiter auf R6Púchov
  • In Bau
  • In Planung
  • Die Dálnice 49 (tschechisch für „Autobahn 49“) ist eine zum Teil unter Verkehr, zum Teil im Bau, überwiegend aber erst in Planung befindliche Autobahn in Tschechien. Sie zweigt bei Hulín von der Autobahn D1 ab und soll in die Slowakei führen, wo sie als slowakische R6 fortführt und bei Púchov in die D1 mündet.

    Maut- und Vignettenpflicht besteht für den fertiggestellten Abschnitt der D49 Kreuz Hulín (Ausfahrt 1) – Holešov. Für die sich anschließende Strecke bis Fryšták soll sich ebenfalls diese Pflicht erstrecken.[1]

    Brücke der Reichsautobahn Brünn–slowakische Grenze bei Zástřizly

    Bereits 1935 wurden Pläne für eine „Nationalstraße PilsenKošice“ erarbeitet, die jedoch keine bedeutenden Ballungszentren wie Prag oder Brünn anschloss. Ein anderer Vorschlag sah eine Schnellstraße „ChebChust“ vorgelegt, die zwischen Cheb und Košice aus einer Nord- und einer Südstrecke bestand. Von Košice führte dann eine Linie weiter bis nach Chust in der heutigen Ukraine. Beide Vorschläge fanden jedoch bei den zuständigen Behörden keine Zustimmung. Eine weitere Planung legte der Unternehmer Jan Antonín Baťa aus Zlín vor. Dieses Projekt sah eine Hauptverkehrsverbindung quer durch die Tschechoslowakei von Cheb bis Velký Bočkov, einem heute in der Ukraine liegenden Ort vor. Obwohl auch dieser Vorschlag die Anbindung wichtiger Ballungs- und Industriezentren der Tschechoslowakei vernachlässigte, erhielt er behördliche Unterstützung. Dieses Vorhaben einer durchgehenden West-Ost-Verbindung umfasste den Übergang über die Slowakisch-Mährischen Karpaten bei Zlín. Das Münchner Abkommen veranlasste die Regierung in Prag im Oktober 1938 zur Änderung der Linienführung der Schnellstraße dahingehend, dass sie von Prag aus über Jihlava nach Brünn verlaufen sollte. Am 5. November 1938 wurde durch die tschechoslowakische Regierung beschlossen, Detailplanungen auf der Strecke Prag – Jihlava – Brünn – Zlín – slowakische Grenze zu entwickeln. Am 13. Januar 1939 genehmigt die Regierung die Trassenführung der Autobahn Prag – Jihlava – Brünn – Slowakische Grenze und gibt den Záštřízly – Lužná in Vsetínsk zum Bau frei.[2] Am 24. Januar 1939 rückte das Arbeitsbataillon 304 in Zástřizly ein, um mit Rodungsarbeiten den Bau der Teilstrecke Zástřizly – Napajedla durch das Marsgebirge zu beginnen. Nach der vollständigen Besetzung von Tschechien und Bildung des Protektorats Böhmen und Mähren durch den deutschen NS-Staat wurden die Arbeiten intensiviert. Im Juni 1940 begannen die Planungen für einen weiteren Teil der Strecke Zástřizly – slowakische Grenze, der die Führung der Autobahn vom Marsgebirge bis ins Tal des Flusses Morava umfasste. Im Marsgebirge wurden Erdarbeiten durchgeführt und es entstanden zahlreiche Brücken, Wasserdurchlässe und andere Bauwerke. Obwohl die Abschnitte im Marsgebirge ausdrücklich von einer zum 1. August 1941 verhängten Bausperre ausgenommen waren, kam es zu einer Fertigstellung der 18 Kilometer langen Baustrecke jedoch bis zur vollständigen Einstellung der Arbeiten 1942 nicht mehr.[3][4][5]

    Bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verfügte am 1. Oktober 1945 Edvard Beneš den Weiterbau der Autobahn Prag – Brünn – slowakische Grenze. Am 28. November 1945 wurden neue Trassierungsgrundsätze und Regelquerschnitte für die Autobahn erlassen. Während im August 1946 die Bauarbeiten am Abschnitt Prag – Humpolec wieder aufgenommen wurden, fanden im Marsgebirge lediglich einige Instandsetzungsmaßnahmen statt. 1949 erfolgte die Aufgabe des unvollendeten Bauabschnitts im Marsgebirge.[2]

    Durch Beschluss Nr. 268 vom 10. April 1963 wurde in das Autobahnnetz die D 1 Prag – Brünn – TrenčínŽilinaPrešov – Košice – Grenze zur Sowjetunion aufgenommen. 1967 wurden die Arbeiten zur Fertigstellung der Strecke Prag – Brünn fortgesetzt. Die Verbindungen von Brünn nach Bratislava sowie von Bratislava nach Trenčín genossen Vorrang vor der Strecke von Brünn Richtung Trenčín. Lediglich die Abschnitte östlich von Brünn bis zur Anbindung an die geplante Dálnice 47 nach Ostrava wurden in Angriff genommen. Am 10. Dezember 1982 kam die Strecke Brno-východ (Ausfahrt 203) – Silnice I/50 Richtung Slavkov (Ausfahrt 210) unter Verkehr. Es folgten am 9. September 1983 der Abschnitt Brno-jih (Ausfahrt 196) – Brno-východ (Ausfahrt 203) sowie eine Anbindung bei Holubice. Der sich anschließende Bauabschnitt Holubice – Tučapy, die am 11. November 1988 vollendet werden konnte, erhielt die Bezeichnung „47011“, weil ein Teil dieser Strecke als D 47 gewidmet werden sollte. Bei Podbřežice bzw. Tučapy u Vyškova war ein Autobahndreieck geplant, von dem die D 1 nach Osten über das Marsgebirge nach Trenčín geführt werden sollte. Als Bauvorleistung für das Dreieck wurden zwei Brücken errichtet. Infolge der Teilung der Tschechoslowakei zum 1. Januar 1993 erfolgte eine Umplanung der D 1. Mit Beschluss Nr. 631 der tschechischen Regierung vom 10. November 1993 wurde die Streckenführung von Tučapy u Vyškova über das Marsgeburge und Uherské Hradiště nach Starý Hrozenkov aufgegeben. Stattdessen sollte die D 1 über Kroměříž und Zlín verlaufen.[6][7]

    Am 16. Oktober 1996 wurde durch Beschluss Nr. 528 der tschechischen Regierung festgelegt, die D 1 von Vyškov bis Hulín zu führen und die Strecke Hulín – slowakische Grenze als Rychlostní silnice 49 zu errichten. Ein Abkommen über die Beziehungen zwischen den Regierungen der Tschechischen Republik und der Slowakischen Republik, welches die Errichtung der R49 zum Gegenstand hatte, wurde auf ministerieller Ebene der beiden Länder am 20. September 2004 in Zlín unterzeichnet.[8]

    Ende September 2008 wurde mit dem Bau des ersten Abschnitts begonnen, der eine deutlich bessere Anbindung des Raumes Zlín mit dem tschechischen Autobahnnetz herstellen wird. Im Juli 2010 wurden die Arbeiten durch die Entscheidung des tschechischen Verkehrsministers gestoppt, obwohl bereits alle Grundstücke gekauft waren. Das Projekt war das erste der von der Regierung ausgewiesenen vorrangigen Bauprojekte, das von der Erstellung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) befreit war. Aufgrund einer Klage von Umweltaktivisten setzte das Gericht die Ausnahmegenehmigung Anfang Juni 2017 aus. Das Landgericht hat Ende 2005 und im Laufe des Jahres 2018 alle drei Klagen des Egeria-Verbandes abgewiesen. Allerdings wurden Einsprüche gegen die Genehmigung kleinerer Bauten, die Teil der Autobahn sind, beim Verwaltungsamt eingereicht. Im November 2018 lehnte das Bezirksamt die Berufung von Ökologen ab und unterstützte damit die frühere Entscheidung des Gemeindeamtes in Holešov. Gegen den Beschluss vom Juli 2018, dem das Oberste Verwaltungsgericht in Brünn eine aufschiebende Wirkung zuerkannte, legte der Verein Egeria Kassationsbeschwerde ein. Am 4. April 2019 entschied das Oberste Verwaltungsgericht jedoch, die Kassationsbeschwerde abzulehnen. Gegen dieses Urteil konnte keine weitere Berufung eingelegt werden. Nach der erneuten Ausschreibung für den ersten Bauabschnitt wurden die Arbeiten am 10. Dezember 2021 wieder aufgenommen.[9]

    Im Dezember 2024 wurde der erste Abschnitt eröffnet.[10]

    Bau und geplante Abschnitte

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    Der Bau der D 49 umfasst folgende Abschnitte:

    Abschnitt Bezeichnung Länge Status Baubeginn Fertigstellung Querschnitt Entwurfs-
    geschwindigkeit
    Hulín – Fryšták
    (1. Teilabschnitt Hulín–Holešov)
    4901 9,8 km unter Verkehr September 2008
    Baustopp:
    Juli 2010
    Wiederaufnahme:
    Dezember 2021
    19. Dezember 2024 D24,5 120[11]
    Hulín – Fryšták
    (2. Teilabschnitt Holešov–Fryšták, Behelfsanschluss)
    4901 7,5 km Baugenehmigung vom 8. Februar 2024 wurde im Juli 2025 aufgehoben; neuer Antrag auf Umweltverträglichkeitsprüfung am 14. August 2025 gestellt September 2008
    Baustopp:
    Juli 2010
    Wiederaufnahme:
    Dezember 2021
    erneuter Baustopp:
    Juli 2025
    geplant: 2026 D24,5 120[12]
    Fryšták – Lipa, 1. Bauabschnitt (Anschlussstelle Fryšták mit Neubau des Zubringers Zlín, Silnice II/490) 4902.1 1,7 km Projektgenehmigung:
    November 2005
    Umweltverträglichkeitsprüfung:
    November 2009;
    derzeit in der Planfeststellung
    geplant: 2029 geplant: 2032 D25,5 120[13]
    Fryšták – Lipa, 2. Bauabschnitt (Fryšták–Behelfsanschluss Slušovice) 4902.2 9,3 km Projektgenehmigung:
    November 2005
    Umweltverträglichkeitsprüfung:
    November 2011;
    derzeit in der Planfeststellung
    geplant: 2029 geplant: 2032 D25,5 120[14]
    Fryšták – Lipa, 3. Bauabschnitt (Slušovice–Teilanschluss Lipa) 4902.3 3,7 km Projektgenehmigung:
    November 2005
    Umweltverträglichkeitsprüfung:
    November 2011;
    Vorstudie:
    Mai 2017
    geplant: 2031 geplant: 2034 D26,0 130[15]
    Lípa – Vizovice 4903.1 3,0 km Projektgenehmigung:
    November 2005
    Umweltverträglichkeitsprüfung:
    in Vorbereitung
    geplant: 2033 geplant: 2036 D26,0 130[16]

    Die weiteren Bauabschnitte zwischen Vizovice und der tschechisch-slowakischen Grenze werden derzeit nicht mehr als Teil der D 49 verfolgt, sondern als Neubau der Silnice I/49 im 2+1-System:

    Abschnitt Bezeichnung Länge Status Baubeginn Fertigstellung Querschnitt Entwurfs-
    geschwindigkeit
    Vizovice – Pozděchov (mit Zubringer Pozděchov, Silnice I/57) 4903.2 10,4 km Projektgenehmigung:
    November 2005
    Umweltverträglichkeitsprüfung:
    in Vorbereitung
    geplant: 2033 geplant: 2036 S13,5 (2+1) (teilweise: 12,5) 90 (teilweise 80)[17]
    Pozděchov – Horní Lideč 4904 8,7 km Projektgenehmigung:
    November 2005
    Umweltverträglichkeitsprüfung:
    in Vorbereitung
    geplant: 2033 geplant: 2036 S13,5 (2+1) 90[18]
    Horní Lideč – slowakische Grenze 4905 5,544 km Projektgenehmigung:
    November 2005
    Umweltverträglichkeitsprüfung:
    in Vorbereitung
    geplant: 2033 geplant: 2036 S13,5 (2+1) 90[19]

    Abschnitt Hulín – Fryšták

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    Der erste Abschnitt der D49 soll zusammen mit dem Bau des zweiten Abschnittes von Fryšták zum Kreuz Fryšták (Fryšták–Lípa 1. Bauabschnitt) nicht nur eine bessere Anbindung von Zlin erreichen, sondern auch die Abschnitte der Staatsstraßen Silnice I/47, Silnice I/49 und Silnice I/55 entlasten.

    Abschnitt Fryšták – Slowakei

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    Im September 2004 wurde für die vier Abschnitte östlich der geplanten Anschlussstelle Fryšták eine Machbarkeitsstudie und Kosten-Nutzen-Rechnung vorgelegt. Auf der Grundlage der zwischenstaatlichen Vereinbarung vom 20. September 2004 wurde der Grenzübergang und der Anschluss zwischen der tschechischen D49 und der slowakischen R6 beim Dorf Střelná festgelegt. Im Jahr 2006 wurde das UVP-Verfahren eingeleitet. Ende 2006 gab das Umweltministerium die Ergebnisse des Vorprüfungsverfahrens bekannt. Am 29. Juli 2009 wurde die UVP-Dokumentation für den gesamten Abschnitt Fryšták – Staatsgrenze zur Genehmigung übergeben. Es wurde jedoch eine Überarbeitung gefordert. Am 14. April 2012 wurde die entsprechend geänderte UVP-Dokumentation vorgelegt.[9]

    Doch das Umweltministerium verweigerte 2013 die Genehmigung der Umweltverträglichkeitsprüfung für die R 49 erneut. Im September 2015 lagen die Ergebnisse einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für die R 49 Hulín – Grenze Tschechien/Slowakei vor. Es wurde empfohlen, den Abschnitt 4903 Lípa – Pozděchov in zwei Teilstrecken zu gliedern. Zudem wurden Änderungen am Ausbaustandard und der Klassifizierung für die Abschnitte östlich Vizovice vorgeschlagen. Das Verkehrsministerium genehmigte die Studie am 29. März 2016. Es wurde durch das Ministerium festgelegt, dass die D 49 nur im Abschnitt Hulín – Vizovice zur Ausführung kommt, während für den östlichen Abschnitt der Bau als Silnice I/49 weiterverfolgt werden soll. Im Mai 2017 wurde eine Vorstudie für die Abschnitte 4902.3, 4903 bis 4905 vorgelegt, die die Zentralkommission des Verkehrsministeriums am 4. November 2017 genehmigte. Für die Umweltverträglichkeitsprüfung fanden weitere Untersuchungen statt. Am 18. Oktober 2023 wurde das Vorhaben beim Umweltministerium erneut angezeigt, das am 26. August 2024 weitere Unterlagen und Studien für die Umweltverträglichkeitsprüfung einforderte.[17][20]

    Die erste Teilstrecke bei Fryšták stellt den regulären Anschluss der Autobahn nach Zlín bzw. Fryšták her. Sie umfasst daher die Errichtung einer Anschlussstelle und einer Zubringerstrecke nach Zlín mit zwei Großbrücken.[13]

    Der Autobahnabschnitt zwischen Fryšták und Slušovice kann unabhängig der östlich anschließenden Strecken und deren umweltrechtliche Beurteilung fertiggestellt werden. Daher wurden die Planungen hierfür weiter vorangetrieben. Bei Slušovice ist deshalb nunmehr eine vorläufige Einbindung in das untergeordnete Straßennetz vorgesehen. Für die Strecke bedarf es den Bau einer Brücke mit einer Länge von mehr als 100 Metern. Die Trasse wird teilweise eine Steigung von 4,4 % aufweisen und in erheblichem Umfang auf einem Damm geführt, der eine Höhe von bis zu 8 Metern aufweist.[14]

    Die Teilstrecke zwischen Slušovice und Lípa ist als Autobahn projektiert und erfordert den Bau von zwei Großbrücken. Die Behelfsanschlussstelle bei Slušovice mit Kreisverkehr soll zurückgebaut werden, wenn dieser Abschnitt errichtet wird. Bei Lípa ist eine Autobahnmeisterei geplant. Die Umsetzung dieses Abschnitts ist an die Genehmigung der Umweltverträglichkeitsprüfung der östlich anschließenden Baustrecke gebunden.[15]

    Der Abschnitt zwischen Lípa und Vizovice soll weiterhin als Autobahn umgesetzt werden. Aus geologischen Gründen und zum Lärmschutz ist auf dem Gemeindegebiet von Zádveřice-Raková eine Galeriebauweise auf 630 Metern und eine Pfahlwand auf 150 Metern vorgesehen. Die Trassierung erfolgt mit Steigungen bis zu 4,4 Prozent. Bei Vizovice erfolgt die Verknüpfung der vierstreifigen Autobahn mit der dreispurigen Neubaustrecke der Silnice I/49.[16]

    Die drei Bauabschnitte zwischen Vizovize und der tschechisch-slowakischen Staatsgrenze werden nur im 2+1-System ohne bauliche Trennung der Richtungsfahrbahnen als Silnice I/49 realisiert und als Kraftfahrstraße ausgewiesen. Sie werden kreuzungsfrei errichtet und an das übrige Straßennetz mit Anschlussstellen angebunden. Der Teilabschnitt Vizovice – Pozděchov umfasst 12 Brücken mit einer Länge von jeweils über 100 Metern und drei Tunnel. Er führt über Berggelände und überwindet in einer Höhe von 665 Metern ü. N. N. den Kamm des Vizovice-Hochlands. Dabei sind Steigungen von bis zu 6 Prozent projektiert. Bei Vizovice ist eine Rastanlage geplant.[17] Die Teilstrecke Pozděchov – Horní Lideč umfasst 7 Brücken (ab 100 Meter Länge) und 2 Tunnel. Das Berggelände erfordert eine Trassierung mit einer Steigung von mehr als 4 Prozent.[18] Der Teilabschnitt erfordert 8 Brücken (ab 100 Metern Länge). Darüber hinaus wird eine Rastanlage bei Střelná errichtet. Auch dieser Abschnitt erfordert eine Steigung von 4,69 Prozent.[19]

    Commons: Dálnice 49 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

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    1. Karte der vignettenpflichtigen Strecken. Státní fond dopravní infrastruktury, abgerufen am 27. Dezember 2025.
    2. a b Historie dálnic. Historie našich dálnic v první polovině 20. století. ceskedalnice.cz, abgerufen am 7. Dezember 2025.
    3. Nedokončená dálnice v Chřibech. Region Kroměřížsko, abgerufen am 7. Dezember 2025.
    4. Mostní pilíře Na Salárně. Zajimavamista.cz, abgerufen am 7. Dezember 2025.
    5. Lukáš Dittrich: Hledáme pozůstatky Baťovy dálnice. Uprostřed Chřibů je jich spousta, ale některé jsou docela skryté. fotrnatripu.tv, 27. März 2025, abgerufen am 7. Dezember 2025.
    6. Michal Prášil: Dálnice 1967–2007. 40 let založení Ředitelství dálnic Praha znovuzahájení stavby dálnic v Československu, S. 12, 57 f., 68 und 70. 2007, abgerufen am 13. Dezember 2025.
    7. Uvádění jednotlivých dálničních úseků do provozu. Ředitelství silnic a dálnic, 20. Dezember 2006, abgerufen am 13. Dezember 2025.
    8. Dálnice D49 Hulín – Zlín – Slovensko. ceskedalnice.cz, abgerufen am 13. Dezember 2025.
    9. a b Novinky z D49. In: ceskedalnice.cz. 12. Dezember 2021, abgerufen am 11. April 2024 (tschechisch).
    10. Po šestnácti letech se řidiči dočkali. První úsek dálnice D49 z Hulína do Holešova je v provozu. In: Český rozhlas Zlín. 19. Dezember 2024, abgerufen am 25. August 2025 (tschechisch).
    11. Dálnice D49, stavba 4901 Hulín–Fryšták. Informační leták. Uvedeno do provozu. Ředitelství silnic a dálnic s. p., Dezember 2024, abgerufen am 6. Dezember 2025.
    12. Dálnice D49, stavba 4901 Hulín–Fryšták (2. část). Informační leták. Ředitelství silnic a dálnic s. p., September 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025.
    13. a b Dálnice D49, stavba 4902.1 Fryšták – Lípa, 1. etapa. Informační leták. Ředitelství silnic a dálnic s. p., September 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025.
    14. a b Dálnice D49, stavba 4902.2 Fryšták – Lípa, 2. etapa. Informační leták. Ředitelství silnic a dálnic s. p., September 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025.
    15. a b Dálnice D49, stavba 4902.3 Fryšták – Lípa, 3. etapa. Informační leták. Ředitelství silnic a dálnic s. p., September 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025.
    16. a b Dálnice D49, stavba 4903.1 Lípa – Vizovice. Informační leták. Ředitelství silnic a dálnic s. p., September 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025.
    17. a b c Silnice I/49, stavba 4903.2 Vizovice – Pozděchov. Informační leták. Ředitelství silnic a dálnic s. p., September 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025.
    18. a b Silnice I/49, stavba 4904 Pozděchov – Horní Lideč. Informační leták. Ředitelství silnic a dálnic s. p., September 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025.
    19. a b Silnice I/49, stavba 4905 Horní Lideč – státní hranice ČR/SR. Informační leták. Ředitelství silnic a dálnic s. p., September 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025.
    20. Silnice místo dálnice. ŘSD zkouší znovu „prorazit“ s novým tahem od Vizovic na Slovensko. 6. November 2023, abgerufen am 7. Dezember 2025.