Diaľnica D1

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Diaľnica D1 in der Slowakei
Diaľnica D1
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Karte
Diaľnica D1
Basisdaten
Betreiber: Národná diaľničná spoločnosť, a. s.
Gesamtlänge: 516,4 km
  davon in Betrieb: 336,5 km
  davon in Bau: 69,9 km
  davon in Planung: 110 km

Kraj:

Ausbauzustand: 2×1 Fahrstreifen: 7,3 km
2×2 Fahrstreifen: 292,7 km
2×3 Fahrstreifen: 36 km
2×4 Fahrstreifen: 0,5 km
Die D1 auf der Hochstraße Prievoz in Bratislava, zirka km 10 (Stand 2007, das Schild ist inzwischen ausgetauscht worden)
Die D1 auf der Hochstraße Prievoz in Bratislava, zirka km 10 (Stand 2007, das Schild ist inzwischen ausgetauscht worden)

Die Diaľnica D1 ist die längste Autobahn in der Slowakei. Sie ist Teil der Europastraßen 50, 58, 75 und 571 sowie in voller Länge Teil des V. Paneuropäischen Verkehrskorridors (Ast A): VenedigBratislavaKošiceUschhorod. Der erste Abschnitt wurde 1975 zwischen Bratislava und Senec eröffnet.

Im Endausbau soll die Autobahn 516 km lang sein. Sie wird dann von Bratislava über Trnava, Trenčín, Púchov, Žilina, Martin, Poprad, Prešov, Košice und Michalovce zur ukrainischen Grenze führen. Derzeit hat die Autobahn sechs Teilstrecken mit einer Gesamtlänge von 336,5 km, somit sind etwa 65 Prozent von der Gesamtlänge sowie etwa 78,6 Prozent der Teilstrecke zwischen Bratislava und Košice fertiggestellt. Fertige zusammenhängende Abschnitte sind im Einzelnen Bratislava–Hričovské Podhradie (188,3 km), Dubná Skala–Turany (16,4 km), Ivachnová–Jánovce (83,2 km), Jablonov–Fričovce (22,4 km), Svinia–Prešov-západ (7,1 km) und Prešov-juh–Budimír (19,1 km).

In Bau sind fünf Bauabschnitte mit einer Gesamtlänge von fast 70 km, wovon zwei (Jánovce–Jablonov und Fričovce–Svinia) noch im Jahr 2015 dem Verkehr freigegeben werden sollen. Geplant sind Bauabschnitte Turany–Hubová, Prešov-západ–Prešov-juh sowie alle Bauabschnitte östlich von Budimír, insgesamt 110 km.

Insgesamt zwölf Tunnel sind geplant, sechs davon entfallen auf die Teilstrecke zwischen Žilina und Ružomberok. Fertige Tunnel sind Branisko (erste Tunnelröhre, 4975 m), Bôrik (999 m) und Lučivná (250 m). In Bau befinden sich fünf weitere Tunnel: Ovčiarsko (2367 m), Žilina (687 m), Višňové (7520 m), Čebrať (2026 m) und Šibenik (591 m).

Mit Ausnahme der Bratislavaer Stadtstrecke (Ausfahrten 0–14) besteht auf der ganzen Autobahn slowakische Vignettenpflicht für Kraftfahrzeuge bis 3,5 t sowie elektronische Mautpflicht für Kraftfahrzeuge über 3,5 t.

Geschichte[Bearbeiten]

Ära der Tschechoslowakei bzw. des Slowakischen Staates (1930er Jahren bis 1993)[Bearbeiten]

Autobahnkreuz Trnava (mit der Schnellstraße R1)

Die ersten Pläne für eine Autobahnverbindung von Böhmen (von Cheb heraus über Pilsen bzw. Prag) über die Slowakei nach Mukatschewe im ukrainischen Oblast Transkarpatien (damals ein Teil der Tschechoslowakei) erschienen in den 1930er Jahren, noch genauer im Jahr 1935. Zuerst sahen die Planungen noch keine Anbindung nach Bratislava vor. Die Bauarbeiten begannen Ende der 1930er Jahre im tschechischen Teil (für mehr Details siehe den Artikel Dálnice 1), in der Slowakei vorerst jedoch nicht. Im Slowakischen Staat plante man, eine Autobahn von Bratislava über Žilina und weiter nach Osten des Landes zu realisieren; zum Bau kam es jedoch nicht mehr.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Autobahnbau zuerst 1946 im tschechischen Teil wiederaufgenommen, nach der Machtübernahme der KSČ aber verlangsamt und schließlich 1950 wegen hoher Kosten zugunsten des Wiederaufbaus des Landes ganz eingestellt. In den 1960er Jahren stieg das Verkehrsaufkommen rasch an und es wurden neue Pläne erarbeitet. In dem Regierungsbeschluss vom 10. April 1963 wurde die Autobahn D1 in der Trasse von Prag via Brünn, Uherské Hradiště, Trenčín, Vrútky, Ružomberok, Poprad, Košice zur sowjetischen Grenze mit einer Länge von 712 km, davon in der Slowakei 402 km festgelegt; weiter war die 107 km lange Autobahn D61 von Bratislava über Trnava zur D1 bei Trenčín geplant.

In den 1980er Jahren erbaute Talbrücke Dovalovec bei Liptovský Hrádok

1967 begann wieder der Autobahnbau bei Prag; in der Slowakei begannen die Bauarbeiten im Jahr 1972 mit dem 7,1 km langen Abschnitt Liptovský MikulášLiptovský Ján und 1973 am Abschnitt Ivachnová–Liptovský Mikuláš, zusammen mit dem Damm des Liptauer Stausees. Noch vorher begann 1972 der Bau des fast 17 km langen Teilstücks von Bratislava nach Senec (damals noch als D61 bezeichnet). Im Verlaufe der 1970er Jahre wurde die Autobahn bis nach Trnava verlängert (insgesamt 36 km). In den 1980er Jahren kam im Osten der 19 km lange Abschnitt zwischen Prešov und Budimír (bei Košice); in Bratislava wurde 1983 die Hafenbrücke eröffnet. In der Liptau wurde die bestehende Autobahn 1983 bis nach Liptovský Hrádok, inklusive der 1038 m langen Talbrücke bei Podtureň, und 1986 bis nach Hybe (einbahnig, zweite Fahrbahn 1990) verlängert. Die D61 erreichte im Jahr 1982 die Ortschaft Červeník nahe Hlohovec, 1985 Piešťany und 1988 Horná Streda, wo die Autobahn bis 1998 endete.

1987 kam die heutige Verbindung von D2 zur österreichischen Grenze hinzu, als Teil der D61 (heute D4). Bis zur Trennung der Tschechoslowakei gab es also vier fertige Streckenteile: 4,3 km innerhalb Bratislavas, 79 km von Bratislava-Vajnory bis Horná Streda, 34,4 km von Ivachnová bis Hybe und 19,1 km von Prešov bis Budimír.

In der unabhängigen Slowakei (nach 1993)[Bearbeiten]

Nach 1993 wurde zuerst die Autobahn von Bratislava aus weitergebaut, sodass bis Ende 1998 das Autobahnende hinter Ladce lag, eine Verlängerung um 62,5 km. Als erstes ging die Strecke Chocholná–Nemšová (Ortsumgehung Trenčín) im November 1996 in Betrieb. In der Liptau wurde die Strecke von Hybe ostwärts bis Važec um 10,6 km verlängert. Bis auf die Teilstrecke Chocholná–Nemšová waren die fertiggestellten Strecken vorerst jedoch nur einbahnig. Aus finanziellen Gründen stoppte die neu angetretene Regierung von Mikuláš Dzurinda 1999 Bau und Planung weiterer Strecken und stellte Arbeiten an den bereits in Bau bestehenden Strecken Ladce–Sverepec, Vrtižer–Hričovské Podhradie, Važec–Mengusovce sowie Ortsumgehung Fričovce ein, einzig der Branisko-Tunnel dürfte weitergebaut werden.[1] Nur die bestehenden einbahnigen Strecken wurden bis 2000 ausgebaut und trotz des Baustopps begannen im Juni 1999 Arbeiten an der Stadtdurchfahrt Bratislava zwischen den Straßen Mierová und Senecká. 2002 wurden die Bauarbeiten an den anderen Strecken nach und nach wieder aufgenommen. Inzwischen wurden 1999 D61 und die alte D1 vereinigt, um die neue Trasse von Bratislava hinaus aufzustellen, dabei verwarf man die Planung der kurzen Strecke von der tschechischen Grenze bei Drietoma nach Trenčín.

In den 2000er Jahren wurde mit dem Bau der Lücken am westlichen Abschnitt (Bratislava–Žilina) begonnen: so wurden zwei Lücken in Bratislava im Osten der Stadt beim Flughafen (August 2002) und in Petržalka (Dezember 2005) erledigt. Im Waagtal wurden die Abschnitte Beluša-Sverepec (Dezember 2005), Vrtižer-Dolný Hričov (Januar 2007) und die Stadtstrecke durch Považská Bystrica (Mai 2010) freigegeben.

Grünbrücke zwischen Poprad und Spišský Štvrtok, im Hintergrund die Hohe Tatra

In der Nordslowakei wurde die Liptau-Autobahn (Ivachnová-Važec) weiter östlich nach Mengusovce (Dezember 2007), Poprad (Dezember 2009) und Spišský Štvrtok (Dezember 2008) verlängert. 2003 wurde der durch das Gebirge Branisko verlaufende Branisko-Tunnel eröffnet (allerdings mit nur einer Fahrbahn) und die schon seit 2001 bestehende 3 km lange Ortsumgehung von Široké um weitere 3 km ostwärts verlängert. 2005 wurde mit dem Bau der 7 km langen Strecke von Svinia nach Prešov begonnen, die im Juni 2010 freigegeben wurde. Im selben Monat wurde ein 8,5 km langes, teilweise einbahniges Teilstück unterhalb der Zipser Burg eröffnet, wo die fehlende Fahrbahn bis Dezember 2012 errichtet wurde.

Strecken bis Košice, die zur Regierungszeit des Kabinetts Fico I als PPP-Projekte durchgeführt werden.[2] Es handelt sich dabei um die Strecken Dubná Skala–Turany, Turany–Hubová, Hubová–Ivachnová, Jánovce–Jablonov und Fričovce–Svinia mit einer Gesamtlänge von 75 km. Die geplanten Kosten waren etwa 2,1 Mrd. Euro. Die Fertigstellung war im Jahr 2012 vorgesehen.[3] Für diese Strecke war die Bauzeit von vier Jahren und Baukosten von 1,9 Mrd. Euro vorgesehen.[4] Für die Konzessionsdauer von 30 Jahren für die oben genannten Strecken würde die slowakische Regierung etwa 12,7 Mrd. Euro zahlen.

Am 2. September 2010 hat die neue Regierung (siehe Parlamentswahlen in der Slowakei 2010) die PPP-Projekte für Strecken östlich von Vrútky storniert, da trotz mehreren Terminverschiebungen (letztendlich bis Ende August 2010) die Baufirmen die Finanzierung nicht sichern konnten.[5] Am 14. Dezember 2010 wurde auch der PPP-Projekt zwischen Hričovské Podhradie und Vrútky eingestellt, aus dem Grund der hohen Preise trotz angebotenen Ermäßigungen.

Aufgrund hoher Belastung der Strecke Bratislava–Trnava (Verkehrsstärke 2005 bei Chorvátsky Grob: 51.307 Fahrzeuge/24 Std., 2010: 71.088 Fahrzeuge/24 Std.)[6] wurde die Strecke zwischen Bratislava-Vajnory und Trnava zum sechsspurigen Ausbau (vorerst ohne Pannenstreifen) 2008 bis 2009 ausgebaut und am 12. November 2009 offiziell eröffnet.[7] Ein Ausbau zur sechsspurigen Autobahn mit Pannenstreifen sowie teilweise Kollektorfahrbahnen (von Bratislava bis Senec) ist für die Jahre 2016 bis 2018Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren geplant.

Auf der noch in Bau befindlichen Strecke nahe Levoča stürzte im November 2012 ein Brückensegment, das vier Menschen das Leben kostete und zwölf verletzte, ein.[8]

Am 10. Juli 2015 wurde nach fünfjähriger Pause eine weitere Teilstrecke der Autobahn dem Verkehr freigegeben und zwar zwischen Dubná Skala und Turany (Ortsumgehung Martin, 16,4 km), Die Fertigstellung war ursprünglich Ende 2014 vorgesehen, wurde aber durch ein Hochwasser im Mai 2014 sowie Zahlungseinstellungen der ausführenden Baufirma Váhostav gegenüber Subunternehmen verzögert.[9]

Ausbauzustand[Bearbeiten]

Die „erweiterte“ Autobahn bei Senec

Die Mehrheit der Autobahn ist mit zwei Fahrstreifen plus Standstreifen je Richtung ausgeführt. Langsamfahrstreifen sind bei größeren Steigungen vorhanden. Die 7,3 km lange Strecke zwischen der Brücke Beharovce und dem Ostportal des Tunnels Branisko ist vorerst nur zweispurig gebaut. Der Teil zwischen den Anschlussstellen Bratislava-Vajnory und Trnava (insgesamt etwa 36 km) weist drei Fahrstreifen pro Richtung, allerdings ohne Standstreifen und ist mit „temporärer“ orange Markierung anstelle der normalen weißen versehen, zusätzlich gilt dort von 5 bis 19 Uhr eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 110 km/h. Bei einigen Teilstrecken innerhalb Bratislavas fiel im Jahr 2014 der Standstreifen einem zusätzlichen Fahrstreifen je Richtung in der Form durchgehender Ein-/Ausfädelungsstreifen zum Opfer, im Versuch, den Verkehr flüssig zu halten.[10] Die etwa 500 Meter lange Strecke zwischen Autobahndreieck Petržalka und Halbanschlussstelle Bratislava-Incheba ist als einzige Autobahnstrecke der Slowakei achtstreifig ausgebaut.

Zukunft[Bearbeiten]

Ostportal des Šibenik-Tunnels bei Levoča in Bau, April 2014

Der Fertigstellungstermin für die gesamte Strecke von Bratislava nach Košice ist ungewiss. Besonders aufwändig wird die Strecke zwischen Žilina und Ružomberok sein, da zahlreiche Tunnel gebaut werden müssen.

Am 20. Juni 2011 hat der Bau des Teilstückes Spišský Štvrtok–Levoča begonnen, mit der ursprünglichen voraussichtlichen Inbetriebnahme im Dezember 2013.[11] Wegen eines Brückeneinsturzes sowie finanziellen Problemen bei ausführenden Baufirmen verzögert sich die Fertigstellung bis 2015. Im selben Jahr begann auch der Bau des Abschnitts von Fričovce bis Svinia (11,2 km), der ebenfalls im Jahr 2015 fertiggestellt werden sein soll. Mit dem Bau des Abschnitts Levoča–Jablonov (Anfang Juni 2012) wird nach der Fertigstellung aller Strecken zwischen Ivachnová und Prešov eine 144 km lange zusammenhängende Autobahn geschafft. Zu bedeutenden Bauwerken des 9,5 km langen Abschnitts gehört der Tunnel Šibenik (Länge 615 m) sowie die Talbrücke Spišský Hrhov (Länge 488 m, Höhe 50 m), die zur höchsten Brücke der ganzen Autobahn wird.[12] Am 7. November 2013 unterzeichnete der Betreiber NDS a. s. den Vertrag über den Bau der Strecke Hubová–Ivachnová (Umfahrung Ružomberok, 15,3 km) mit der Bauzeit vom November 2013 bis Mai 2017;[13] offiziell begann der Bau jedoch erst am 11. Februar 2014. Derzeit ist Bau zwischen Hubová und Ružomberok-sever wegen möglicher Neutrassierung im und in der Nähe des Tunnels Čebrať aufgrund instabiler Bodenverhältnisse am Westportal eingestellt, nachdem der Tunnel selbst bereits sechs Monate im Bau war.[14]

Für die Strecke Hričovské Podhradie–Lietavská Lúčka (11,3 km) besteht seit Dezember 2013 ein Bauvertrag mit Bauzeit vom Januar 2014 bis Januar 2018; als Teil dieses Vorhabens werden zwei Tunnel – Ovčiarsko (2.367 m) und Žilina (687 m) – sowie Großbrücken bei Dolný Hričov (1.804 m) und Lietavská Lúčka (1.081 m) errichtet.[15] Seit Dezember 2011 lief der öffentliche Wettbewerb für die Strecke Lietavská Lúčka–Dubná Skala (mit dem 7.520 m langen Tunnel Višňové, 13,5 km), der nach mehreren Einsprüchen und Berufungen erst im Juni 2014 abgeschlossen wurde. Der Bauvertrag im Wert von 410 Millionen Euro (ohne MwSt.) sieht eine Bauzeit bis Dezember 2019 (66 Monaten) vor, der offizielle Baubeginn erfolgte am 17. Juni 2014.[16]

Seit Juni 2015 laufen öffentliche Ausschreibungen für die Teilstrecken Prešov, západ–Prešov, juh (7,9 km) und Budimír–Bidovce (14,4 km).[17][18]. Der Tunnel Branisko soll um die zweite Röhre ergänzt werden, nach aktuellen Plänen ist jedoch ein Baubeginn erst im Jahre 2020Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren vorgesehen. Für die Abschnitte Dargov–Pozdišovce und Pozdišovce–Staatsgrenze SK/UA liegt nur geplanter Baubeginn im Jahre 2020Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren vor; somit ist Termin der durchgehenden Fertigstellung der Autobahn D1 bis zur ukrainischen Grenze ungewiss.[19]

Besonders umstritten ist der geplante Abschnitt Turany–Hubová durch die Große Fatra. Früher war geplant, die Autobahn unter das Gebirge mit dem 6 km langen Tunnel Korbeľka südlich der Waag zu führen und somit den Engpass umzugehen, seit 2008 wird aber seitens des Verkehrsministeriums eine Oberflächenvariante mit Tunneln Rojkov (1,8 km) und Havran (2,6 km), aber viel mehr Brückenbauwerken entlang der Waag durchgesetzt. Dieser wird jedoch von den Umweltschutzorganisationen in Frage gestellt, besonders in Verbindung mit dem 15.000 Jahre alten Torfmoor von Rojkov sowie einer Reihe kleinräumiger Naturschutzgebiete um Kraľovany, die zum Netz Natura 2000 gehören.[20] Aus diesem Grund prüfte die Europäische Kommission die Umweltverträglichkeit des Abschnitts und hat diese Variante im Dezember 2012 gutgeheißen, nachdem Vorschläge des Verkehrsministeriums zur „Verminderung ökologischer Schäden“ angenommen wurden.[21] Ein Erdrutsch bei Šútovo im April 2013 beeinträchtigte die geplante Trasse, sodass eine weitere Änderung wieder zum Tunnel Korbeľka nicht ausgeschlossen ist. In diesem Fall würde sich der auf das Jahr 2015 geplante Baubeginn wieder verzögern.[22]

Abschnitte[Bearbeiten]

Abschnitt Länge Baubeginn Inbetriebnahme
Bratislava, Viedenská cesta – Bratislava, Prístavný most 3,867 km 20. März 2003 4. Dezember 2005
Bratislava, Prístavný most 2,295 km April 1977 Dezember 1983 (1. Fahrbahn) / Dezember 1985 (2. Fahrbahn)
Bratislava, Prístavný most – Bratislava, Mierová ulica 2,042 km April 1984 Juli 1991
Bratislava, Mierová ulica – Bratislava, Senecká cesta 6,475 km 15. Juni 1999 31. August 2002
Bratislava, Senecká cesta – Senec 16,800 km Januar 1972 12. Dezember 1975
Senec − Trnava 19,306 km Januar 1975 7. November 1978
Trnava − Hlohovec 18,464 km April 1978 September 1983
Hlohovec − Piešťany 15,130 km 1. Juni 1980 26. Juli 1985
Piešťany − Horná Streda 8,325 km September 1984 Juni 1988
Horná Streda – Nové Mesto nad Váhom 14,100 km 1997 10. September 1998 (1. Fahrbahn) / 18. Oktober 2000 (2. Fahrbahn)
Nové Mesto nad VáhomChocholná 13,100 km 1996 10. September 1998 (1. Fahrbahn) / 1. September 2000 (2. Fahrbahn)
Chocholná – Skala 11,200 km 1991 November 1996
Skala – Nemšová 7,500 km 1994 November 1996
Nemšová – Ladce 16,628 km 1996 10. September 1998 (1. Fahrbahn) / 9. November 2000 (2. Fahrbahn)
Ladce – Sverepec 9,940 km Januar 1998 / 2002 9. Dezember 2005 (bis Beluša (1,9 km) bereits 26. August 2004)
Sverepec – Vrtižer 9,595 km Januar 2008 31. Mai 2010
Vrtižer – Hričovské Podhradie 12,904 km Oktober 1998 / 2004 12. Januar 2007 (1. Fahrbahn) / 29. Juni 2007 (2. Fahrbahn)
(gebaut zusammen mit dem Abschnitt
Hričovské Podhradie – Žilina, Strážov der D3)
0,681 km Oktober 1998 / 2004 12. Januar 2007 (1. Fahrbahn) / 29. Juni 2007 (2. Fahrbahn)
Hričovské Podhradie – Lietavská Lúčka 11,320 km Januar 2014 Januar 2018Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren
Lietavská Lúčka – Dubná Skala 13,510 km Juni 2014 Dezember 2019Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren
Dubná Skala – Turany 16,410 km November 2011 10. Juli 2015
Turany – Hubová 13,580 km 2016? 2019?Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren
Hubová – Ivachnová 15,280 km November 2013 Juni 2017 (Bauarbeiten an der Teilstrecke Hubová – Ružomberok-sever derzeit eingestellt)
Ivachnová – Liptovský Mikuláš 14,332 km Januar 1973 Dezember 1977
Liptovský Mikuláš – Liptovský Ján 7,130 km März 1972 9. Dezember 1976 (teilweise bereits 1. Juli 1976)
Liptovský Ján – Liptovský Hrádok 5,100 km April 1975 Dezember 1983
Liptovský Hrádok – Hybe 7,870 km April 1983 Juni 1986 (1. Fahrbahn) / Oktober 1990 (2. Fahrbahn)
Hybe – Važec 10,663 km August 1996 1998 (1. Fahrbahn) / 16. November 2000 (2. Fahrbahn)
Važec – Mengusovce 12,225 km August 1998 / 2004 11. Dezember 2007 (Važec – Štrba nur 1. Fahrbahn) / 14. September 2008 (vollständig 2. Fahrbahn)
Mengusovce – Jánovce 25,850 km 10. April 2006 (Mengusovce – Poprad, západ, L = 8,000 km)

10. April 2006 (Poprad, západ – Poprad, východ, L = 6,230 km)
August 2005 (Poprad, východ – Jánovce, L = 11,620 km)

5. Dezember 2009 (Mengusovce – Poprad, západ)

6. Dezember 2008 (Poprad, západ – Poprad, východ)
6. Dezember 2008 (1. Fahrbahn) / 3. September 2009 (2. Fahrbahn) (Poprad, východ – Jánovce)

Jánovce – Jablonov 18,540 km 20. Juni 2011 (Jánovce – Levoča, L = 9,000 km)

25. Juni 2012 (Levoča – Jablonov, L = 9,540 km)

September 2015 (Jánovce – Levoča)

November 2015 (Levoča – Jablonov)

Jablonov – Studenec 5,210 km 17. April 2009 7. Juni 2010 (1. Fahrbahn) / 14. Dezember 2012 (2. Fahrbahn)
Studenec – Beharovce 3,323 km 2. April 2009 7. Juni 2010
Beharovce – Fričovce 13,824 km 1. April 1996 29. Juni 2003 (Beharovce – Široké nur 1. Fahrbahn, 3 km bei Široké bereits September 2001 freigegeben; vierspuriger Ausbau der AS Beharovce im Mai 2014 beendet)
Fričovce – Svinia 11,220 km November 2011 Oktober 2015
Svinia – Prešov, západ 7,075 km 1. Dezember 2005 7. Juni 2010
Prešov, západ – Prešov, juh 7,975 km 2015? 2019?Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren
Prešov, juh – Budimír 19,145 km April 1977 (Prešov, juh – Ličartovce, L = 8,645 km)

April 1983 (Ličartovce – Budimír, L = 10,500 km)

November 1982 (Prešov, juh – Ličartovce)

April 1988 (Ličartovce – Budimír)

Budimír – Bidovce 14,400 km 2015? 2018?Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren
Bidovce – Dargov 12,950 km 2018?Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren 2021?Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren
Dargov – Pozdišovce 18,670 km 2020?Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren  ????
Pozdišovce – Záhor (Grenze SK/UA) 42,570 km 2020?Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren  ????

Legende:

Abschnitt in Betrieb
Abschnitt in Bau
Abschnitt in Planung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rok 1999 - spomalenie výstavby, dialnice.szm.com, abgerufen am 11. Juli 2015
  2. NDS začala stavať diaľničný úsek Jablonov – Studenec (Die nationale Autobahngesellschaft hat den Bau der Strecke Jablonov – Studenec begonnen), eTREND, 17. April 2009
  3. Fico: Banky sľúbili peniaze na diaľnicu do Košíc auf Pravda.sk, 16. Oktober 2009
  4. Začali výstavbu najnáročnejšieho úseku diaľnice D1 auf sme.sk, 5. Februar 2010
  5. Súkromná diaľnica medzi Martinom a Prešovom nebude. Figeľ ju zrušil, Pravda, abgerufen am 2. September 2009
  6. Ergebnisse der Verkehrszählung im Bratislavský kraj, 2005 (PDF-Datei, 1.41 MB) und Ergebnisse der Verkehrszählung im Bratislavský kraj, 2010 (PDF-Datei; 68 kB)
  7. Po diaľnici D1 už môžu vodiči jazdiť v 6 pruhoch auf SME, 12. November 2009
  8. Brückenunglück kostet vier Menschen das Leben auf Radio Slovakia International vom 5. November 2012 abgerufen am 8. November 2012
  9. Otvorili nový úsek diaľnice pri Martine, staval ho Váhostav, Pravda, abgerufen am 10. Juli 2015 (slowakisch)
  10. Plynulejšie bratislavskou D1, ndsas.sk
  11. Figeľ začal stavať prvú diaľnicu. Za 60 miliónov, Aktualne.sk, abgerufen am 20. Juni 2011
  12. V pondelok začnú stavať druhý úsek diaľnice D1 pri Levoči (slowakisch), webnoviny.sk, abgerufen am 25. Juni 2012
  13. Podpis zmluvy na diaľnicu D1 pri Ružomberku, ndsas.sk
  14. Razenie tunela Čebrať sa skomplikovalo, SME vom 13. April 2015, abgerufen am 28. Juni 2015 (slowakisch)
  15. Podpis zmluvy na južný obchvat Žiliny, ndsas.sk
  16. Štartuje výstavba dvoch diaľnic pri Žiline, ndsas.sk
  17. Úrad pre verejné obstarávanie - Vestník SR, abgerufen am 28. Juni 2015 (slowakisch)
  18. Úrad pre verejné obstarávanie - Vestník SR, abgerufen am 28. Juni 2015
  19. D1 Budimír – Bidovce, D1 Bidovce – Dargov, D1 Dargov – Pozdišovce und D1 Pozdišovce – št. hr. SK/UA, ndsas.sk
  20. Diaľnice za každú cenu. Na rade je vzácne rašelinisko v Rojkove, SME, abgerufen am 20. August 2012
  21. Európska komisia dala zelenú slovenskej diaľnici, Webnoviny.sk, angenommen am 7. Dezember 2012
  22. Výstavba diaľnice D1 Turany – Hubová sa môže oddialiť, Webnoviny.sk, abgerufen am 10. August 2013

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Autobahn D1 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien