Flaurling

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Flaurling
Wappen Österreichkarte
Wappen von Flaurling
Flaurling (Österreich)
Flaurling
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck-Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 19,62 km²
Koordinaten: 47° 18′ N, 11° 7′ OKoordinaten: 47° 17′ 32″ N, 11° 7′ 23″ O
Höhe: 675 m ü. A.
Einwohner: 1.266 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 65 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6403
Vorwahl: 05262
Gemeindekennziffer: 7 03 08
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Salzstraße 12
6403 Flaurling
Website: www.flaurling.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Brigitte Praxmarer (SPÖ)
Gemeinderat: (2016)
(13 Mitglieder)

6 Wir für Flaurling; 7 Sozialdemokraten und Parteiunabhängige, Gemeinsam für Flaurling

Lage der Gemeinde Flaurling im Bezirk Innsbruck-Land
Absam Aldrans Ampass Axams Baumkirchen Birgitz Ellbögen Flaurling Fritzens Fulpmes Gnadenwald Götzens Gries am Brenner Gries im Sellrain Grinzens Gschnitz Hall in Tirol Hatting Inzing Kematen Innsbruck Kolsass Kolsassberg Lans Leutasch Matrei am Brenner Mieders Mils Mühlbachl Mutters Natters Navis Neustift im Stubaital Oberhofen im Inntal Obernberg am Brenner Oberperfuss Patsch Pettnau Pfaffenhofen Pfons Polling in Tirol Ranggen Reith bei Seefeld Rinn Rum St. Sigmund im Sellrain Scharnitz Schmirn Schönberg im Stubaital Seefeld Sellrain Sistrans Steinach am Brenner Telfes im Stubai Telfs Thaur Trins Tulfes Unterperfuss Vals Völs Volders Wattenberg Wattens Wildermieming Zirl TirolLage der Gemeinde Flaurling im Bezirk Innsbruck-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick von Unterpettnau auf Flaurling
Blick von Unterpettnau auf Flaurling
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Risschloss in Flaurling

Flaurling ist eine Gemeinde mit 1266 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Innsbruck Land in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Telfs.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flaurling liegt im Inntal, zwischen Innsbruck und Telfs, südlich des Inns, an der Einmündung des Kanzingbachs. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Flaurling-Dorf, Flaurling-Bahnhof mit einem Gewerbegebiet und Flaurling-Berg an den westlichen Ausläufern einer Mittelgebirgsterrasse.

Die Flaurlinger Alm ist Ausgangspunkt für Wanderungen im Gebirge. Flaurling ist über die Inntalautobahn und die Arlbergbahn erreichbar.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Siedlung wurde urkundlich erstmals im Jahr 763 als „Flurininga“ – Teil der Gründungsausstattung der in Scharnitz vom Bistum Freising errichteten Klosterkirche St. Peter – genannt.[1] Im Spätmittelalter war Flaurling Pfarrstandort für die umliegenden Orte zwischen Zirl und Telfs.

Das Ris-Gebäude, ursprünglich ein Jagdschloss, besteht seit dem 15. Jahrhundert. Es erinnert an den Pfarrherrn Sigmund Ris (1431–1532), der hier eine heute noch bestehende Bibliothek begründete.

Flaurling ist seit 1816 eine eigenständige Gemeinde.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Jänner 2016 waren es 1289 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 28. Februar 2016 statt.[2] Brigitte Praxmarer mit der Liste Sozialdemokraten und Parteiunabhängige wurde zur Bürgermeisterin gewählt und setzte sich gegen Martin Dosch durch.

Partei Prozent Stimmen Sitze im Gemeinderat
Sozialdemokraten und Parteiunabhängige, Gemeinsam für Flaurling 52,93 % 397 7
Wir für Flaurling 47,07 % 353 6

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Flaurling

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Flaurling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Flaurling, in der Datenbank Geschichte Tirol des Vereines „fontes historiae – Quellen der Geschichte“

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch. II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140. Hrsg.: Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m. b. H. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 25–27, Nr. 45.
  2. Gemeinde Flaurling. wahlen.tirol.gv.at. Abgerufen am 8. Mai 2016.