Landtagswahlkreis Ehingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wahlkreis 65: Ehingen
Landtagswahlkreise BW 2011 WK65.svg
Staat Deutschland
Bundesland Baden-Württemberg
Wahlkreisnummer 65
Wahlberechtigte 100.506
Wahlbeteiligung 71,7 %
Wahldatum 13. März 2016
Wahlkreisabgeordnete/r
Name Manuel Hagel
Partei CDU
Stimmanteil 36,3 %

Der Wahlkreis Ehingen (Wahlkreis 65) ist ein Landtagswahlkreis im Osten von Baden-Württemberg. Er umfasst die Gemeinden Allmendingen, Altheim, Altheim (Alb), Amstetten, Asselfingen, Ballendorf, Beimerstetten, Berghülen, Bernstadt, Blaubeuren, Börslingen, Breitingen, Dornstadt, Ehingen (Donau), Emeringen, Emerkingen, Griesingen, Grundsheim, Hausen am Bussen, Heroldstatt, Holzkirch, Laichingen, Langenau, Lauterach, Lonsee, Merklingen, Munderkingen, Neenstetten, Nellingen, Nerenstetten, Oberdischingen, Obermarchtal, Oberstadion, Öllingen, Öpfingen, Rammingen, Rechtenstein, Rottenacker, Schelklingen, Setzingen, Untermarchtal, Unterstadion, Unterwachingen, Weidenstetten, Westerheim und Westerstetten aus dem Alb-Donau-Kreis. Wahlberechtigt waren bei der letzten Landtagswahl 99.671 Einwohner des Wahlkreises.

Die Grenzen der Landtagswahlkreise wurden nach der Kreisgebietsreform von 1973 zur Landtagswahl 1976 grundlegend neu zugeschnitten und seitdem nur punktuell geändert. Änderungen, die den Wahlkreis Ehingen betrafen, gab es seitdem keine.[1]

Wahl 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landtagswahl 2016
Wahlkreis 65 Ehingen
 %
40
30
20
10
0
36,3 %
27,6 %
15,9 %
9,1 %
6,6 %
1,6 %
1,1 %
2,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
-14,7 %p
+8,4 %p
+15,9 %p
-8,6 %p
+2,8 %p
-0,4 %p
-0,4 %p
-1,6 %p

Die Landtagswahl 2016 hatte folgendes Ergebnis:[2][3]

Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2011
Stimmen in %
Manuel Hagel CDU 36,3 51,0
Friedrich Bohnacker Grüne 27,6 19,2
Alex Kübek-Fill SPD 9,1 17,7
Uli Walter FDP 6,6 3,8
Daniel Rottmann AfD 15,9
Roland Pokorny ALFA 0,9
Helmut Jaschusch DIE LINKE 1,6 2,0
Jörg Länge ödp 1,1 1,5
Peter Gensmantel REP 0,5 1,3
Rosemarie Walter NPD 0,6 1,0
Sonstige

Wahl 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landtagswahl 2011 hatte folgendes Ergebnis:[4][5]

Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2006
Stimmen in %
Landtagswahl 2001
Stimmen in %
Karl Traub CDU 51,0 54,6 53,5
Friedrich Bohnacker Grüne 19,2 10,6 06,4
Alex Kübek SPD 17,7 19,3 26,9
Annette Tschmarke FDP 03,8 08,3 07,1
Enno Spannagel Piraten 02,5
Eva-Maria Glathe-Braun DIE LINKE 02,0 WASG: 2,5
Jörg Länge ödp 01,5 00,8 00,9
Frank Scherdel REP 01,3 02,7 04,4
Armin Schrott NPD 01,0 01,2
Sonstige 00,7

Abgeordnete seit 1976[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg hat jeder Wähler nur eine Stimme, mit der sowohl der Direktkandidat als auch die Gesamtzahl der Sitze einer Partei im Landtag ermittelt werden.[6] Dabei gibt es keine Landes- oder Bezirkslisten, stattdessen werden zur Herstellung des Verhältnisausgleichs unterlegenen Wahlkreisbewerbern Zweitmandate zugeteilt.

Der Wahlkreis Ehingen wurde seit 1976 jeweils nur durch einen direkt gewählten Abgeordneten der CDU im Landtag vertreten, seit 2016 auch von einem Abgeordneten der AfD.

Partei Art des Mandats Gewählte
CDU Erstmandat Ventur Schöttle 1976, 1980, 1984, 1988, 1992
Karl Traub 1996, 2001, 2006, 2011
Manuel Hagel 2016
AfD Zweitmandat Daniel Rottmann 2016

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung von 1975 (PDF; 344 kB)
  2. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Wahlkreisergebnis (Abgerufen am 19. April 2011)
  3. Innenministerium Baden-Württemberg: Wahlvorschläge für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27. März 2011. S. 68. (PDF, 180 kB, abgerufen am 7. April 2011)
  4. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Wahlkreisergebnis (Abgerufen am 19. April 2011)
  5. Innenministerium Baden-Württemberg: Wahlvorschläge für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27. März 2011. S. 68. (PDF, 180 kB, abgerufen am 7. April 2011)
  6. Landtag Baden-Württemberg: Erläuterung des Wahlrechts