New York Giants

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter New York Giants (Begriffsklärung) aufgeführt.
New York Giants
Gegründet 1925
Spielen in East Rutherford, New Jersey
Helm der New York Giants
Logo der New York Giants
Helm Logo
Liga

National Football League (1925–heute)

  • Eastern Division (1933–1949)
  • American Conference (1950–1952)
  • Eastern Conference (1953–1969)
    • Century Division (1967; 1969)
    • Capitol Division (1968)
  • National Football Conference (1970–heute)
    • NFC East (1970–heute)
Aktuelle Uniformen
NFCE-Uniform-NYG.PNG
Teamfarben Blau, Rot, Weiß, Grau
Personal
Besitzer John Mara (50 %) and Steve Tisch (50 %)
General Manager Jerry Reese
Head Coach Ben McAdoo
Teamgeschichte
  • New York Giants (1925–heute)
Spitznamen
Big Blue, G-Men, Jints, Big Blue Wrecking Crew
Erfolge
NFL-Gewinner (8)
Conference-Sieger (11)
  • NFL Eastern: 1956, 1958, 1959, 1961, 1962, 1963
  • NFC: 1986, 1990, 2000, 2007, 2011
Division-Sieger (16)
  • NFL East: 1933, 1934, 1935, 1938, 1939, 1941, 1944, 1946
  • NFC East: 1986, 1989, 1990, 1997, 2000, 2005, 2008, 2011
Play-off-Teilnahmen (31)

NFL: 1933, 1934, 1935, 1938, 1939, 1941, 1943, 1944, 1946, 1950, 1956, 1958, 1959, 1961, 1962, 1963, 1981, 1984, 1985, 1986, 1989, 1990, 1993, 1997, 2000, 2002, 2005, 2006, 2007, 2008, 2011

Stadien

Die New York Giants [ˈnjuːˈjɔːk ʤaɪənts] sind ein American-Football-Team der National Football League (NFL) und spielen dort in der National Football Conference (NFC), in der Eastern Division (NFC East).

Die Giants (Riesen) wurden 1925 in New York von Tim Mara mit einer Investition von 500 US-Dollar gegründet. Zur Unterscheidung zum damaligen Baseballteam New York Giants wählte man den Namen New York Football Giants. Nachdem das Baseballteam 1957 nach San Francisco umzog und infolgedessen seinen Namen in San Francisco Giants umbenannte, änderte man den Mannschaftsnamen in New York Giants. Die eingetragene Firma des Vereins lautet jedoch nach wie vor New York Football Giants.

Nachdem die Mannschaft über 50 Jahre die Spielstätten anderer New Yorker Vereine mitnutzte, erhielt sie 1976 ihr eigenes Stadion in New Jersey. Seit 2010 dient das MetLife Stadium als Heimspielstätte, welches zusammen mit den New York Jets genutzt wird.

Die ältesten Rivalen (seit 1933) der Giants sind die Philadelphia Eagles, welche ebenfalls in der NFC East spielen.

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • NFL-Meisterschaften vor Einführung des Super Bowls
1927: kein Endspiel
1934: 30:13 gegen die Chicago Bears
1938: 23:17 gegen die Green Bay Packers
1956: 47:7 gegen die Chicago Bears
XXI – 1986: 39:20 gegen die Denver Broncos
XXV – 1990: 20:19 gegen die Buffalo Bills
XLII – 2007: 17:14 gegen die New England Patriots
XLVI – 2011: 21:17 gegen die New England Patriots

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tim Mara gründete die Giants im Jahre 1925.

1920er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die New York Giants absolvierten ihr erstes NFL-Spiel auswärts gegen die All Britain in Connecticut am 4. Oktober 1925. Vor 10.000 Zuschauern besiegten sie die Gastgeber mit 26:0. Ihre erste Saison schlossen sie sehr erfolgreich mit einer Bilanz von 8:4 (Siege zu Niederlagen) ab. In ihrer dritten Saison (1927) erlangten die Giants mit elf Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage (11:1:1) den Titel um die NFL-Meisterschaft. Da damals noch kein Play-off-System eingeführt war, wurde das Team, mit der besten Bilanz Meister.[1] 1929 scheiterten die Giants nur knapp an ihrem zweiten Titel: Die herausragende Bilanz von 13:1:1 reichte nicht, da die Green Bay Packers ihre Saison mit 12:0:1 abschlossen und damit die beste Bilanz vorzuweisen hatten.

1930er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1930 war Profifootball immer noch wenig populär. Die Footballfans waren fast ausschließlich an College Football interessiert. In diesem Jahr spielten die Giants gegen ein All-Star-College-Team der University of Notre Dame. Das Match war in mehrerer Hinsicht wichtig, da man zeigen konnte, dass professioneller Football im Vergleich zu College Football ebenso hochwertig und intensiv ist. Die Giants gewannen vor 55.000 Zuschauern und konnten mit diesem Spiel viele Fans überzeugen. Zusätzlich wurden über 100.000 US-Dollar Einnahmen erwirtschaftet, welche für Obdachlose gespendet wurden. Ab dem Jahr 1931 wurde das Team von dem späteren Hall of Fame Trainer Steve Owen geleitet. Der Head Coach trainierte die Giants die nächsten 23 Jahre und gewann in dieser Zeit zwei NFL-Meisterschaften mit seiner Mannschaft. Owen hatte in dieser Zeit nie einen gültigen Vertrag mit Mara unterzeichnet. Es lief alles „per Handschlag“.[2] Sportlich lief es für die Giants erst im Jahr 1933 wieder rund, als man die Eastern Division für sich entscheiden konnte. Ab diesem Jahr führte die NFL ein abschließendes Meisterschafts-Spiel ein, bei dem die West- und Ostmeister direkt im NFL-Championship-Game gegeneinander antraten. Die Giants verloren dieses knapp mit 21:23 gegen die Chicago Bears.

1934 besiegten die Giants die bis dahin ungeschlagenen Bears im heimischen Polo Grounds und sicherten sich die NFL-Meisterschaft. Bei winterlichen Temperaturen und eisigem Untergrund kam Coach Owen auf die Idee, seine Spieler in Basketballschuhen auflaufen zu lassen. Die Schuhe mussten allerdings erst noch besorgt werden und das an einem Sonntag. Der dafür verantwortliche Giants-Zeugwart Abe Cohen erreichte das Stadion erst zu Beginn des dritten Viertels, als die Giants bereits 3:13 zurücklagen. Im letzten Viertel erzielten die Giants jedoch 27 Punkte und gewannen das Spiel mit 30:13. Nach dem Spiel waren sich beide Teams einig, dass die New Yorker Turnschuhe spielentscheidend gewesen waren. Bronko Nagurski (Fullback der Chicago Bears) erzählte später: „Wir rutschten und schlitterten herum, und sie überrannten uns. Sie waren einfach schlauer als wir.“ (“We were slipping and sliding around and they were running all over us. They just outsmarted us.”)[3] Noch heute ist dieses Spiel als „The Sneakers Game“ („Turnschuh-Spiel“) bekannt. 1935 erreichten die Giants zum dritten Mal in Folge das Endspiel um die Meisterschaft, verloren dieses aber gegen die Detroit Lions mit 7:26. 1938 wurde der dritte NFL-Titel mit einem 23:17-Sieg über Green Bay Packers errungen. Ein Jahr später verloren die Giants im gleichen Duell das Championship Game.

1940er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1941 (im Eintrittsjahr der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg) erreichten die Giants erneut das Endspiel. Sie unterlagen dort den Chicago Bears mit 9:37. Die nächsten Jahre waren geprägt vom Weltkrieg. Viele Spieler der NFL wurden zum Wehrdienst eingezogen. Trotzdem konnten die Giants 1944 erneut das Endspiel erreichen. Wieder scheiterten sie an den Green Bay Packers mit 7:14. Bevor das Team 1946 zum achten Mal in 14 Jahren erneut ein Titelspiel bestritt, das wieder gegen die Bears verloren ging, übergab Besitzer Tom Mara die Kontrolle über den Verein an seine beiden Söhne Jack und Wellington.[4]

1950er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1950 lief Gene „Choo-Choo“ Roberts 218 Yards in einem Spiel, ein Vereinsrekord, der erst 55 Jahre später von Tiki Barber gebrochen wurde. 1954 endete nach 23 Jahren die Zeit von Head Coach Steve Owen. Er wurde nach den weniger erfolgreichen letzten Jahren durch den früheren Tight End Jim Lee Howell ersetzt. 1956 wechselten die Giants ihre Heimstätte und absolvierten von nun an ihre Heimspiele bis zum Jahr 1973 im Yankee Stadium, dem Stadion der New York Yankees. In diesem Jahr konnten die Giants ihre erste Meisterschaft seit 1938 erringen, in dem sie im Championship Game die Chicago Bears mit 47:7 schlugen. In diesem Match trugen die Spieler der Giants auf eisigem Untergrund erneut Sneakers, wie vor 22 Jahren. 1958 hatten die Giants erneut ein erfolgreiches Jahr. Die Jagd nach der Meisterschaft endete erst in einem denkwürdigen Finalspiel im Yankee Stadium gegen die Baltimore Colts nach Verlängerung mit 17:23. Aufgrund des dramatischen Endes („two minute drill“ von Johnny Unitas), als erstes Endspiel der NFL-Geschichte, das in die Nachspielzeit (Overtime) ging und wegen der großen Zahl der Akteure aus der Pro Football Hall of Fame wird das Spiel u.a. von der Pro Football Hall of Fame „The Greatest Game Ever Played“ (“Größtes Spiel aller Zeiten”) bezeichnet.[5]

1960er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1963 erreichten die Giants noch weitere vier NFL-Championship-Spiele, welche aber allesamt verloren wurden. 1959 unterlagen die Giants im Rematch gegen die Colts in einem weniger dramatischen Endspiel mit 16:31, 1961 und 1962 unterlag sie jeweils den Green Bay Packers. 1961 ersetzte Allie Sherman seinen Vorgänger Jim Lee Howell als Head Coach. Im selben Jahr konnten sich die Giants die Dienste des erfolgreichen Quarterbacks Y. A. Tittle von den San Francisco 49ers sichern, welcher das Team 1963 als Most Valuable Player (MVP) ins Endspiel führte. Dies ging jedoch gegen die Chicago Bears mit 10:14 verloren.

1970er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Giants Stadium Heimat der Giants von 1976–2009.

Nach den erfolgreichen Jahren, welche allerdings titellos blieben, fiel das Team in den nächsten Jahren auseinander. In die Jahre gekommene Leistungsträger beendeten ihre Karrieren. Die Giants versuchten ihr Glück in dieser Zeit mit drei verschiedenen Head Coaches und einer Reihe verschiedener Quarterbacks. In dieser Zeitspanne wechselten auch die Heimstätten der Giants regelmäßig (Yankee Stadium, The Yale Bowl, Shea Stadium und zuletzt das Giants Stadium im Jahre 1976). Neben den sportlichen Misserfolgen machte den Giants auch der Aufstieg des neuen New Yorker Football Klubs New York Jets mit ihrem Star-Quarterback Joe Namath Sorgen. Das erste Aufeinandertreffen beider Vereine im Jahre 1969 verloren die Giants mit 14:37. Bis ins Jahr 1978 verpassten die Giants 15-mal in Folge den Einzug in die Play-offs. Immerhin konnte das Team ab dem Jahr 1976 seine Heimspiele in einem eigenen Stadion absolvieren. Von 1976 bis 2009 wurden die Heimspiele im neu gebauten, Giants Stadium ausgetragen. Mit einer Kapazität von über 80.000 Zuschauern war die Spielstätte in East Rutherford, New Jersey das zweitgrößte Stadion aller NFL Teams. Sportlich waren die Giants im Mittelmaß, insbesondere nachdem 1978 gegen den Erzrivalen Philadelphia Eagles ein sicher geglaubter Sieg im letzten Spielzug durch einen kuriosen Fumble von Quarterback Joe Pisarcik verspielt wurde. Diese 17:19-Niederlage ging als Miracle of the Meadowlands in die NFL-Historie ein. Doch nach und nach bewiesen die Giants ein glückliches Händchen in der NFL Draft. 1979 stieß der Quarterback Phil Simms, zwei Jahre später Linebacker Lawrence Taylor zu den Giants, welcher im selben Jahr zum Defensive Rookie of the Year und Defensive Player of the Year gewählt wurde.

1980er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Phil Simms (Aufnahme von 2004) Quarterback der Giants von 1979–1993

1983 übernahm der bisherige Defensive Coordinator Bill Parcells das Amt des Head Coaches. 1985 spielten die Giants ihr erstes Play-off-Heimspiel seit dem Jahr 1962. Der amtierende Super-Bowl-Sieger, die San Francisco 49ers, wurden dabei mit 17:3 besiegt. Nach der letzten Saison galten die Giants als einer der Favoriten auf den Gewinn des Super Bowls und wurden dieser Rolle gerecht. Mit einer Bilanz von 14:2 zogen die Giants in die Play-offs ein. Lawrence Taylor führte das Team an und wurde nach der Saison zum dritten Mal zum Defensive Player of the Year Award und zum Most Valuable Player (MVP) gewählt. Die Giants zogen mit Siegen über die San Francisco 49ers (49:3) und Washington Redskins (17:0) in ihren ersten Super Bowl (XXI) ein. Vor über 100.000 Zuschauern im Rose Bowl Stadium, Pasadena, Kalifornien schlugen die Giants die Denver Broncos, angeführt von John Elway, mit 39:20. Quarterback Phil Simms brachte 22 seiner 25 Pässe (88 %) an den Mann – ein neuer Super-Bowl-Rekord. Nach dem Triumph wurde zum ersten Mal in der NFL der Head Coach von den Spielern mit Gatorade „geduscht“ (Gatorade Shower).[6] Auf den Titel folgten weniger erfolgreiche Jahre, sowohl auf als auch außerhalb des Platzes. Lawrence Taylor war in einen Kokain-Skandal verwickelt und wurde von der NFL für einige Spiele gesperrt. Erst 1989 konnte das Team wieder die Play-offs erreichen, wo allerdings früh gegen die St. Louis Rams Endstation war.

1990er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem guten Saisonstart (die Giants gewannen ihre ersten zehn Spiele) zogen die Giants nach Siegen über die Chicago Bears und die San Francisco 49ers zog das Team in den Super Bowl XXV ein. Gegner in Tampa, Florida waren die Buffalo Bills. In einem dramatischen Spiel gewannen die Giants knapp mit 20:19, da kurz vor Spielschluss der Kicker der Bills, Scott Norwood, ein 47-Yards-Field-Goal verschoss. Der Super-Bowl-Sieg war gleichzeitig das Ende einer Ära: Defensive Coordinator Bill Belichick (welcher einige Jahre später mit den New England Patriots mehrere Super-Bowl-Siege feierte) verließ das Team und wurde Head Coach bei den Cleveland Browns. Head Coach Bill Parcells gab seinen Rücktritt bekannt und Klubgründer Tim Mara verkaufte seinen 50-%-Anteil am Klub aufgrund einer Krebsdiagnose. Seit der Gründung 1925 war die Kontrolle über die Giants in der Hand der Mara-Familie. Ab diesem Zeitpunkt hielt nur noch der Sohn John Mara die Hälfte am Verein.

Die folgenden beiden Spielzeiten verliefen recht enttäuschend. Der neue Head Coach Ray Handley wurde nach Bilanzen mit 8:8 und 6:10 nach nur zwei Jahren wieder entlassen. Dan Reeves, der die Denver Broncos dreimal in den Super Bowl führte, ersetzte den gescheiterten Coach. Reeves gab dem Team vor allem in der Defense die nötige Sicherheit zurück, stärkte dem zuvor kritisierten Quarterback Phil Simms den Rücken und führte die Giants wieder zurück in die Play-offs. In der zweiten Runde scheiterte das Team allerdings an den San Francisco 49ers. 1994 begann ein weiterer Umbruch. Die beiden Topspieler der letzten Jahre, Simms und Taylor, beendeten ihre Karrieren, andere Schlüsselspieler verließen den Verein oder wurden abgegeben, junge Spieler wie der Defensive Lineman Michael Strahan wurden integriert. Quarterback Dave Brown, der in die Fußstapfen von Phil Simms trat, stand vom ersten Tag unter Beobachtung und in der Kritik. 1995 schlossen die Giants die Saison mit einer 5:11-Bilanz ab, so schlecht waren die Giants zuletzt 1983. Nach einem weiteren enttäuschenden Jahr und einer der schlechtesten Offenses der Liga, trennten sich die Giants und Coach Reeves.

Tiki Barber, Runningback der Giants (1997–2006)

Der neue Head Coach wurde Jim Fassel, der ehemalige Offensive Coordinator der Arizona Cardinals und der Denver Broncos. Nach holprigem Start gelang den Giants der Einzug in die Play-offs. Mit 22:23 verloren sie nur knapp in der 1. Runde gegen die Minnesota Vikings. Die Giants litten in dieser Zeit daran, dass die starke Defense ihre mäßige Offense nicht ausgleichen konnte. 1999 konnten die Giants Quarterback Kerry Collins verpflichten, der zuvor bei den Carolina Panthers zwar sportlich überzeugte, allerdings Probleme mit dem Alkohol und seinen Mitspielern hatte.[7] Doch neben dem Quarterback überzeugten vor allem Wide Receiver Amani Toomer und Runningback Tiki Barber. Die solide Defense, rund um Michael Strahan, stand weiterhin und die Offense war im Vergleich zu den vergangenen Jahren konkurrenzfähig. Die Play-offs wurden allerdings, nach einem schlechten Saisonfinish mit drei Niederlagen, verpasst.

2000er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Justin Tuck feiert den Erfolg in Super Bowl XLII.

Coach Fassel stand 2000 unter besonderem Druck und garantierte einen Play-off-Einzug.[8] Die Giants erreichten mit einer 12:4-Bilanz die K.O.-Runde und kamen nach Siegen gegen die Philadelphia Eagles (20:10) und im NFC Championship Game gegen die Minnesota Vikings (41:0) in den Super Bowl XXXV. Nach dem Spiel strafte Mitbesitzer Wellington Mara alle Kritiker mit der berüchtigten Rede, dass das „worst team ever“ (schlechteste Team aller Zeiten) nun im Super Bowl stünde.[9] Im Super Bowl hatten die Giants allerdings keine Chance gegen die Baltimore Ravens und verloren mit 7:34.

Tight End Jeremy Shockey spielte sechs Jahre für die Giants.

Das Team in den Folgejahren blieb zwar zusammen, verpasste aber mehrfach die Play-offs. Einzig Verteidiger Michael Strahan machte auf sich aufmerksam und wurde zum Defensive Player of the Year gewählt. Im Jahr 2002 drafteten die Giants den Tight End Jeremy Shockey, welcher einen weiteren Passempfänger für den Quarterback darstellte. Allerdings sorgte Shockey auch zuweilen für Ärger, so beschimpfte er den ehemaligen Giants Coach Bill Parcells und damaligen Trainer der Rivalen Dallas Cowboys als „Homo“.[10] Das Team erreichte die Play-offs, verspielte aber gegen die San Francisco 49ers eine 14-Punkte-Führung und verlor 38:39. Als im darauffolgenden Jahr die Play-offs erneut verpasst wurden, trennten sich die Wege der Giants und Coach Fassels.

Sein Nachfolger wurde der ehemalige Coach der Jacksonville Jaguars, Tom Coughlin. Eli Manning, der jüngere Bruder des mehrfachen NFL Most Valuable Player Peyton Manning, wurde in der NFL Draft 2004 verpflichtet. Zunächst wurde eigentlich Philip Rivers von den San Diego Chargers gedraftet, welche den Quarterback dann aber sofort im Gegenzug für zwei First-Round-Picks an die Giants abgaben. Als neuer Reservequarterback wurde Kurt Warner verpflichtet. Der Plan war, zunächst Warner als Starting-Quarterback einzusetzen und Manning im Laufe der Zeit heranzuführen. Nachdem Warner enttäuschte, wurde er Mitte der Saison von Manning verdrängt. Trotzdem verpassten die Giants Play-offs, obwohl Runningback Tiki Barber mit 1.518 Yards eine persönliche Bestleistung erzielte.

Eli Manning – Quarterback der Giants

2005 brach Barber den 55 Jahre alten teaminternen Rekord von Gene „Choo-Choo“ Roberts mit 220 gelaufenen Yards in einem Spiel. Die Giants gewannen den NFC-East-Titel zum ersten Mal seit 2000, verloren aber ihr erstes Play-off-Spiel deutlich. Im selben Jahr erlebten die Giants einen Trauerfall, denn am 25. Oktober 2005 starb Giants-Patriarch Wellington Mara im Alter von 89 Jahren. 2006 beendeten die Giants die Saison mit einer mäßigen Bilanz von 8:8, und sowohl Coach Coughlin als auch Quarterback Manning gerieten in die Kritik. Die Play-offs wurden knapp erreicht, doch schon in der ersten Runde war wieder Endstation. Tiki Barber beendete nach dieser Saison seine Karriere.

Nach schwachem Start legten die Giants 2007 eine gute Saison hin und erreichten die Play-offs. Beachtlich war das Spiel gegen die Philadelphia Eagles, deren Quarterback Donovan McNabb in einem Spiel zwölfmal gesackt wurde (NFL Rekord), sechsmal allein von Osi Umenyiora. Die Giants spielten außerdem in Woche acht im Londoner Wembley-Stadion gegen die Miami Dolphins das erste reguläre NFL-Spiel (13:10-Sieg) außerhalb Nord-Amerikas. In den Play-offs wurden nacheinander auswärts die Tampa Bay Buccaneers, die Dallas Cowboys, das beste Team der NFC in diesem Jahr, und im NFC Championship Game erzielte Kicker Lawrence Tynes ein Field Goal zum 23:20-Sieg in der Verlängerung über die Green Bay Packers. Die Giants fuhren zum Super Bowl XLII gegen die favorisierten New England Patriots, die mit einer historischen Bilanz von 16:0 in die Play-offs zogen und auch dort ihre beiden Spiele gewannen. Den Giants, die als 12-Punkt-Underdog galten, boten einen harten Kampf und lagen 2:42 min vor Schluss mit 10:14 hinten. Doch Eli Manning und seine Giants legten einen 83-Yards Drive hin, abgeschlossen durch einen Touchdownpass auf Plaxico Burress. Mit 17:14 gewannen die Giants ihren dritten Super-Bowl-Titel.

2008 erreichten die Giants zum vierten Mal in Folge die Play-offs, verloren aber direkt das erste Play-off-Spiel gegen die Philadelphia Eagles mit 11:23. Mitverantwortlich für diese Negativserie war unter anderem der Ausfall des Wide Receivers Plaxico Burress, der sich bei einem Nachtklubbesuch nach Zeugenangaben buchstäblich mit einer Pistole in die eigene Hüfte schoss. 2009 spielten die Giants ihre letzte Saison im Giants Stadium. Nach einem Start mit 5:0-Siegen sah alles nach der fünften Play-off-Teilnahme in Folge aus. Jedoch gewannen die Giants nur noch drei der letzten elf Spiele und verpassten somit ihr Saisonziel, woraufhin Defensive Coordinator Bill Sheridan entlassen wurde.

2010er-Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tom Coughlin, Head Coach der Giants seit 2004, führte die Giants 2007 und 2011 zu zwei Super-Bowl-Siegen.

Seit 2010 spielen die Giants im MetLife Stadium, ihr erstes Spiel dort gewannen sie gegen die Carolina Panthers mit 31:18. Trotz einer Bilanz von 10:6 Siegen verpassten sie den Einzug in die Play-offs, u.a. durch eine 31:38-Niederlage gegen die Philadelphia Eagles. Hierbei verspielten die Giants in den letzten sieben Minuten einen 21-Punkte-Vorsprung und verloren durch einen missglückten Punt von Matt Dodge, den Punt Returner DeSean Jackson in letzter Sekunde in die Endzone lief. Diese als Miracle at the New Meadowlands bezeichnete Niederlage kostete den Giants die K.O.-Runde. Vor und während der Saison 2011 waren die Giants durch Verletzungen geplagt, profitierten aber durch den Durchbruch zweier junger Spieler, Wide Receiver Victor Cruz und Defensive-End Jason Pierre-Paul (16,5 Sacks). Trotz einer mäßigen Bilanz von 9:7 Siegen qualifizierten sich die Giants als Divisionssieger für die Play-offs, wo sie zu Hause die Atlanta Falcons mit 24:2, anschließend Titelverteidiger Green Bay Packers (die 15 ihrer 16 Saisonspiele gewonnen hatten) mit 37:20 und danach die San Francisco 49ers durch ein Field Goal in der Verlängerung jeweils auswärts mit 20:17 bezwangen. Im Super Bowl XLVI trafen die Giants erneut auf die New England Patriots, und siegten mit 21:17.

2012 verpassten die Giants mit einer Bilanz von 9:7 die Play-offs. Quarterback Eli Manning, Guard Chris Snee, Wide Receiver Victor Cruz und Defensive End Jason Pierre-Paul wurden in den Pro Bowl gewählt. Der in der letzten Runde der NFL Draft 2012 von den Giants ausgewählte deutsche Defensive Tackle Markus Kuhn schaffte es in den Kader für die Saison. In den Folgejahren versanken die Giants im Mittelmaß, einer der wenigen Lichtblicke war Wide Receiver Odell Beckham Jr., der im Spiel gegen die Dallas Cowboys einen spektakulären einhändigen Touchdown-Catch machte, der als einer der besten Fänge der jüngeren NFL-Geschichte gilt. Die Saison 2015 begann für die Giants mit zwei schweren Schicksalsschlägen, nachdem Jason-Pierre Paul nach einem Feuerwerksunfall einen Finger verlor und Tight End Daniel Fells eine lebensgefährliche Infektion mit Staphylococcus aureus erlitt.

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der New York Giants

Quarterbacks

Runningbacks

Wide Receiver

Tight Ends

Offensive Linemen

Defensive Linemen

Linebacker

Defensive Backs

Special Teams

Reserve/Verletzt

Practice Squad

Rookies in kursiver Schrift
Roster Stand: 17. November 2015
Depth ChartTransaktionen

52 Aktive, 13 Inaktive, 7 Practice Squad

Mitglieder in der Pro Football Hall of Fame[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 30 Personen stellen die Giants die zweit meisten Mitglieder in der Hall of Fame.[11] Mit Tim Mara, Mel Hein, Pete Henry, Cal Hubbard und Jim Thorpe stellen die Giants fünf Gründungsmitglieder der Hall of Fame. Die letzte Aufnahme eines Giants-Mitgliedes in die Hall war 2014 mit dem Defensive End Michael Strahan.

Trikotnummer Name Position Für New York Aktiv Jahr der Aufnahme
17 Morris „Red“ Badgro TE, DE 1930–1935 1981
79 Roosevelt „Rosey“ Brown T 1953–1965 1975
53 Harry Carson LB 1976–1988 2006
39 Larry Csonka FB 1976–1978 1987
1 Ray Flaherty End, DE 1928–1935 1976
6 Benny Friedman QB
Trainer
1929–1931
1930
2005
16 Frank Gifford HB, WR 1952–1960
1962–1964
1977
11 Joe Guyon RB 1927 1978
7 Mel Hein C 1931–1945 1966
55 Pete Henry T 1927 1963
38 Arnie Herber QB 1944–1945 1963
41, 60 Cal Hubbard T 1927–1928, 1936 1966
70 Sam Huff LB 1956–1963 1982
49 Tom Landry CB, P
Trainerassistent
1950–1955
1954–1959
1982
4 Tuffy Leemans FB 1936–1943 1990
Tim Mara Besitzer, Gründer 1929–1959 1963
Wellington Mara Besitzer, Funktionär 1937–2005 1997
13 Don Maynard WR 1958 1987
13 Hugh McElhenny RB 1963 1970
55 Steve Owen T
Trainer
1926–1933
1930–1953
1966
Bill Parcells Trainer 1983–1990 2013
81 Andy Robustelli DE 1956–1964 1971
92 Michael Strahan DE 1993–2007 2014
50 Ken Strong HB, FB, K 1933–1935, 1939
1944–1947
1967
10 Fran Tarkenton QB 1967–1971 1986
56 Lawrence Taylor LB 1981–1993 1999
31 Jim Thorpe HB 1925 1963
14 Y. A. Tittle QB 1961–1964 1971
45 Emlen Tunnell DB 1948–1958 1967
73 Arnie Weinmeister DE 1950–1953 1984

Nicht mehr vergebene Rückennummern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Spieler Position Zeitraum
1 Ray Flaherty1 End, DE 1928–35
4 Tuffy Leemans RB 1936–43
7 Mel Hein C 1931–45
11 Phil Simms QB 1979–93
14 Ward Cuff3 HB 1937–45
Y. A. Tittle3 QB 1961–64
16 Frank Gifford HB, WR 1952–64
32 Al Blozis2 T 1942–44
40 Joe Morrison RB, WR 1959–72
42 Charlie Conerly QB 1948–61
50 Ken Strong HB 1936–47
56 Lawrence Taylor LB 1981–93
1 Wurde 1935 zurückgenommen. Die Nummer ist die erste von einem Team einer Profiliga nicht mehr vergebene Rückennummer.[12]
2 Postum geehrt.
3 Die Nummer 14 wurde zu Ehren von Ward Cuff 1946 zurückgezogen. Jedoch wünschte sich Tittle bei seinem Wechsel 1961 diese Rückennummer. 1964 wurde die Nummer im Rückschluss auf Tittles Leistungen ein zweites Mal gesperrt.

Ring of Honor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2010 ehren die Giants Spieler, Trainer und Funktionäre, die sich besonders um die Mannschaft verdient gemacht haben, auf dem New York Giants Ring of Honor.[13]

Trainer (Coaches)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Head Coaches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

# Name Zeitraum Regular Season Play-offs Erfolge/Auszeichnungen Referenz
Spiele S N UE Gewonnen% Spiele S N
New York Giants
1 Bob Folwell* 1925 12 8 4 0 .667 [14]
2 Joe Alexander 1926 13 8 4 1 .667 [15]
3 Earl Potteiger 1927–1928 26 15 8 3 .652 NFL Championship (1927) [16]
4 LeRoy Andrews 1929–1930 30 24 5 1 .824 [17]
5 Benny Friedman 1930 2 2 0 0 1.000 [18]
6 Steve Owen 1931–1953 268 151 100 17 .349 10 8 8 Sporting News NFL Trainer des Jahres (1950)[19]
NFL Championships (1934, 1938)
[20]
7 Jim Lee Howell* 1954–1960 84 53 27 4 .663 4 2 2 Sporting News NFL Trainer des Jahres (1956)[19]
NFL Championship (1956)
[21]
8 Allie Sherman* 1961–1968 112 57 51 4 .528 3 0 3 AP NFL Trainer des Jahres (1961, 1962)
UPI NFL Trainer des Jahres (1961, 1962)[19]
[22]
9 Alex Webster* 1969–1973 70 29 40 1 .420 UPI NFC Trainer des Jahres (1970)[19] [23]
10 Bill Arnsparger* 1974–1976 35 7 28 0 .200 [24]
11 John McVay* 1976–1978 37 14 23 0 .378 [25]
12 Ray Perkins 1979–1982 57 23 34 0 .404 2 1 1 [26]
13 Bill Parcells 1983–1990 127 77 49 1 .610 11 8 3 AP NFL Trainer des Jahres (1986)
Pro Football Weekly NFL Trainer des Jahres (1986)[27]
Sporting News NFL Trainer des Jahres (1986)[28]
UPI NFC Trainer des Jahres (1986)[19]
Super Bowl XXI, XXV
[29]
14 Ray Handley* 1991–1992 32 14 18 0 .438 [30]
15 Dan Reeves 1993–1996 64 31 33 0 .484 2 1 1 AP NFL Trainer des Jahres (1993)
Pro Football Weekly NFL Trainer des Jahres (1993)[31]
Sporting News NFL Trainer des Jahres (1993)[32]
UPI NFC Trainer des Jahres (1993)[19]
[33]
16 Jim Fassel* 1997–2003 112 58 53 1 .522 5 2 3 AP NFL Trainer des Jahres (1997)
Pro Football Weekly NFL Trainer des Jahres (1997)[34]
Sporting News Trainer des Jahres (1997)[19]
[35]
17 Tom Coughlin 2004–2015 192 102 90 0 .531 11 8 3 Super Bowl XLII, XLVI [36]
18 Ben McAdoo 2016– 0 0 0 0 .000 [37]
# Reihenfolge der Trainer
Spiele Spiele als Trainer
S Siege
N Niederlagen
UE Unentschieden
Gewonnen% Siegquote
* Ausschließlich bei den Giants als Head Coach aktiv

Derzeitiger Stab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer der New York Giants

Front Office

Head Coaches

Trainer der Offense

  Trainer der Defense

Trainer der Special Teams

Stärke und Kondition

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: New York Giants – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. New York Giants in the 1920. Abgerufen im Januar 2013.
  2. Steve Owen – Offizielle Seite Pro Football Hall of Fame. Abgerufen im Januar 2013.
  3. profootballweekly.com
  4. Burke, Monte. Turning $500 Into A $573 Million NFL Team. Abgerufen Januar 2013.
  5. Greatest game ever played, profootballhof.com
  6. Gatorade Bath was Born. Abgerufen Januar 2013.
  7. Collins finally comes clean (Memento vom 26. Februar 2008 im Internet Archive)Abgerufen Januar 2013
  8. Geschichte der Giants. Abgerufen Januar 2013.
  9. Wilner, Barry. Giants pound Vikings into submission, USA Today, January 21, 2001. Abgerufen Januar 2013.
  10. Trashing Tuna: Magazine quotes Shockey using gay slur about Parcells (Memento vom 6. Juli 2010 im Internet Archive), sportsillustrated.cnn.com
  11. New York Giants Pro Football Hall of Famer. In: profootballhof.com. Abgerufen am 3. Februar 2016.
  12. Scouts reveal their sleepers. In: nfl.com. Archiviert vom Original am 29. Mai 2006. Abgerufen am 3. Februar 2016.
  13. Giants Ring of Honor Inductees. In: giants.com. Abgerufen am 3. Februar 2016.
  14. Statistiken von Bob Folwell. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  15. Statistiken von Joe Alexander. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  16. Statistiken von Earl Potteiger. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  17. Statistiken von LeRoy Andrews. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  18. Statistiken von Benny Friedman. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  19. a b c d e f g NFL Coach of the Year Award. In: Hickok Sports. Archiviert vom Original am 17. Mai 2012. Abgerufen am 14. Februar 2012.
  20. Statistiken von Steve Owen. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  21. Statistiken von Jim Lee Howell. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  22. Statistiken von Allie Sherman. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  23. Statistiken von Alex Webster. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  24. Statistiken von Bill Arnsparger. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  25. Statistiken von John McVay. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  26. Statistiken von Ray Perkins. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  27. Two-time SB champion Parcells retires from coaching. In: ESPN. January 23, 2007. Abgerufen am 14. Februar 2012.
  28. Bill Parcells. In: 60 Minutes. CBS. October 3, 2004. Abgerufen am 14. Februar 2012.
  29. Statistiken von Bill Parcells. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  30. Statistiken von Ray Handley. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  31. Reeves beats owner to the punch. In: ESPN. Abgerufen am 14. Februar 2012.
  32. Pro Football Hall of Fame. In: Pro Football Hall of Fame. Abgerufen am 14. Februar 2012.
  33. Statistiken von Dan Reeves. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  34. James Fassel. In: Associated Press. Abgerufen am 14. Februar 2012.
  35. Statistiken von Jim Fassel. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  36. Statistiken von Tom Coughlin. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  37. Statistiken von Ben McAdoo. Abgerufen am 25. Januar 2016.