Untergraben (Radevormwald)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Untergraben
Koordinaten: 51° 11′ 2″ N, 7° 25′ 12″ O
Höhe: 322 m ü. NN
Postleitzahl: 42477
Vorwahl: 02195
Untergraben (Radevormwald)
Untergraben

Lage von Untergraben in Radevormwald

Untergraben ist eine Hofschaft in Radevormwald im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hofschaft Untergraben

Untergraben liegt im Südosten des Radevormwalder Stadtgebietes in der Nähe der Stadtgrenze zu Halver und Wipperfürth im Tal der Bever. Die Nachbarorte sind Buschsiepen, Obergraben, Schwelmersiepen und Kottmannshausen.

Der Ort ist auf Radevormwalder Stadtgebiet über die B 229 zu erreichen. Ab der Ortschaft Eich führt eine Straße über Hahnenberg, Weyer und Buschsiepen nach Obergraben.

Östlich des Ortes mündet der Buschsiepen und der Schwelmersiepen in die Bever. [1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Flurkarte aus dem Jahre 1828 ist ein Gebäudegrundriss eines einzelnen Gehöfts eingezeichnet. Der Örtlichkeit wird darin mit „Unterste Graben“ bezeichnet.[2]

Frühmittelalterlichen Ursprungs ist die von „Auf der Bever“ nach Untergraben verlaufende Straße. Sie gehörte zu einem von Hohenplanken über Obergraben und Kottmannshausen bis nach Hückeswagen führenden Weg. [3]

Wanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein mit dem Wanderzeichen A2 gekennzeichneter Rundweg führt unmittelbar an Untergraben vorbei. Der etwa 5 km lange Weg wird vom Sauerländischen Gebirgsverein ausgeschildert und hat seinen Ausgangs- und Zielpunkt am Wanderparkplatz des in 2,5 km Entfernung liegenden Dorfes Wipperfürth-Egen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Radevormwald-Untergraben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wupperverband; Flussgebiets Geo Informations System
  2. „Bürgermeisterei Rade vorm Wald, Gemeinde Rade vorm Wald, Flurkarte Nr. XV, Kortmannshausen, aufgenommen im Oktober / November 1828“
  3. Alfred Jung: Halver und Schalksmühle. Untersuchungen und Gedanken zur Siedlungsgeschichte des Amtes Halver, eines alten Kirchspiels im sächsisch-fränkischen Grenzraum (= Altenaer Beiträge. Bd. 13, ISSN 0516-8260). Freunde der Burg Altena, Altena 1978.