Vor der Mark

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Vor der Mark
Koordinaten: 51° 13′ 22″ N, 7° 22′ 33″ O
Höhe: 362 m ü. NN
Postleitzahl: 42477
Vorwahl: 02195
Vor der Mark (Radevormwald)
Vor der Mark

Lage von Vor der Mark in Radevormwald

Vor der Mark ist eine Hofschaft in Radevormwald im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hofschaft Vor der Mark von Scheideweg aus gesehen

Die Hofschaft liegt im Norden des Stadtgebiets an der Kreisstraße K7. Die Nachbarorte heißen Scheideweg, Brunshöh, Hardt und Niederwönkhausen.

Südöstlich von Vor der Mark entspringt der in die Heilenbecketalsperre mündende Bach Heilenbecke, der im Oberlauf auch Lambecke genannt wird. [1]

Politisch wird die Hofschaft durch den Direktkandidaten des Wahlbezirks 170 im Rat der Stadt Radevormwald vertreten.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus neolithischer Zeit (Jungsteinzeit) stammt ein „kleines, breitnackiges Beil“, welches zwischen Vor der Mark und Im Holte gefunden wurde. Die Funde werden heute im Bergischen Museum auf Schloss Burg aufbewahrt. [3]

Erstmals genannt wird Vor der Mark 1433 beziehungsweise 1434. Anlässlich der Benennung von „Kriegsschäden durch Verwüstungen der Truppen des Kölner Erzbischofes Dietrich von Moers“ wird die Hofschaft mit „vor der Marcke“ bezeichnet.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Topografisches Informations Management TIM-online, bereitgestellt von der Bezirksregierung Köln
  2. Stadt Radevormwald, Öffentliche Bekanntmachung vom 20. Oktober 2008; Einteilung der Wahlbezirke für die Wahl des Rates der Stadt Radevormwald (Kommunalwahl 2009)
  3. Klaus Goebel (Hrsg.): Oberbergische Geschichte. Band 1: Hellmut Grabert: Von den Anfängen bis zum Westfälischen Frieden. Gronenberg, Wiehl 2001, ISBN 3-88265-224-1.
  4. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderband 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.