WWF

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter WWF (Begriffsklärung) aufgeführt.
World Wide Fund for Nature
Logo
Gründung 1961
Sitz Gland, Schweiz (46.4171676.270944Koordinaten: 46° 25′ 2″ N, 6° 16′ 15″ O; CH1903: 510227 / 141316)
Personen

Yolanda Kakabadse[1]
(Präsidentin)

Aktionsraum global[2]
Schwerpunkt Natur- und Umweltschutz
Budget 654 Millionen Euro (2013)[3]
Freiwillige über 5 Millionen
Angestellte ca. 6.200
Website www.panda.org

Der WWF (World Wide Fund for Nature, bis 1986 World Wildlife Fund) ist eine Schweizer Stiftung mit Sitz in Gland, Kanton Waadt. Sie wurde 1961 gegründet und ist eine der größten internationalen Natur- und Umweltschutzorganisationen.

Der WWF setzt sich ein für den Erhalt der biologischen Vielfalt der Erde, die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und die Eindämmung von Umweltverschmutzung und schädlichem Konsumverhalten. Die Organisation ist in über 80 Ländern mit eigenen Büros vertreten und wird von über fünf Millionen Menschen unterstützt.[4] Es gibt insgesamt 38 nationale Sektionen, die rechtlich selbständig sind. Im deutschsprachigen Raum sind das der WWF Deutschland, WWF Österreich und WWF Schweiz.

Zu den bekanntesten Initiativen des WWF gehören zum Beispiel der Einsatz für nachhaltigen Fischfang oder der Schutz des Tigers.[5] Seit der Gründung des WWF wurden 11,5 Milliarden US-Dollar in über 13.000 Projekte investiert.[6]

Ziele und Umsetzung[Bearbeiten]

Ballon mit WWF-Logo über Mexiko im Jahr 2013

Laut Satzung ist es Zweck des WWF, die natürliche Umwelt und die ökologischen Prozesse weltweit zu erhalten. Das Arbeitsgebiet der Organisation erstreckt sich auf „Fauna und Flora, die Landschaft, Wasser, Boden, Luft und andere natürliche Ressourcen“, mit besonderem Schwerpunkt auf den wesentlichen ökologischen Prozessen und der genetischen Artenvielfalt.[7] Ein ehemaliger Generaldirektor des WWF hat die Ziele der Organisation wie folgt beschrieben:

„Our objectives have never been clearer – slow climate change, reduce toxics in the environment, protect our oceans and fresh waters, stop deforestation, and save species.“

Claude Martin: WWF in the new millennium

Während in den ersten Jahren primär wilde Tiere und Pflanzen im Fokus des WWF standen, setzt sich die Organisation seit den 1980er Jahren für die gesamte Natur ein.[8] Im Unterschied zu anderen Natur- und Umweltschutzorganisationen lag der Fokus des WWF von Anfang an weniger auf öffentlichkeitswirksamen Einzelaktionen oder aktiven Mitgliedsgruppen, sondern vielmehr auf der finanziellen und personellen Unterstützung großer, auf Dauer angelegter Schutzprojekte.[9]

Der WWF will nach eigenen Angaben eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur im Einklang miteinander leben.[10] Dafür engagiert sich der WWF weltweit beim Aufbau von Naturschutzgebieten, für den langfristigen Erhalt gefährdeter Naturlandschaften und den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Mit konkreten Lösungen will die Organisation zeigen, wie ein ökologisches Leben der Menschen in einer lebendigen Natur möglich ist.[11] Darüber hinaus nimmt der WWF Einfluss auf Politik und Wirtschaft. Im Laufe seiner Geschichte wurde der WWF, der sich selbst als „Partner der Wirtschaft“ versteht, auch von großen Unternehmen unterstützt. Nach seiner Einschätzung ist die Zusammenarbeit mit Unternehmen notwendig, um erfolgreichen Natur- und Umweltschutz zu betreiben.[12][13]

Der WWF hat das Ziel ausgerufen, bis zum Jahr 2050 die Integrität der herausragendsten Orte der Welt dauerhaft sicherzustellen („2050 Biodiversity Goal“). Außerdem soll bis 2050 erreicht werden, dass der ökologische Fußabdruck der Menschheit auf ein Niveau gebracht wird, das die Erde verkraften kann. Die natürlichen Ressourcen unseres Planeten sollen gerecht verteilt sein („2050 Footprint Goal“).[14]

Logo und Marke[Bearbeiten]

Das WWF-Logo hat sich in den letzten Jahren viermal verändert.

Das Logo des WWF zeigt den Großen Panda in Schwarz und Weiß sowie darunter den Schriftzug „WWF“. Als Vorlage diente die Bärin „Chi Chi“, die 1957 geboren und ein Jahr danach aus China an den London Zoo verkauft worden war.[15] Ursprünglich war die Bärin für die USA bestimmt, jedoch verhinderte ein Handelsembargo der Vereinigten Staaten gegen China die Einfuhr.[16] Gerald Watterson fertige bei einem Besuch im Londoner Zoo mehrere Skizzen von „Chi Chi“ an, aus denen Peter Markham Scott schließlich das WWF-Logo entwickelte. Er vereinfachte die Darstellung der Bärin, indem er einzelne Gliedmaßen als einfache schwarze Flächen darstellte und die Umrisse der Figur abrundete.[17]

Von 1961 bis heute wurde das WWF-Logo insgesamt viermal überarbeitet.[18] Es wird global von allen WWF-Organisationen verwendet[19], wodurch sich der Panda zum ikonischen Symbol für die Marke „WWF“ entwickelte.[20] Das Logo und der Name des WWF sind international geschützte Marken.[21] Die Organisation vergibt Lizenzen an ausgewählte Unternehmen, welche die Marke für ihre eigenen Produkte verwenden dürfen.[22] Mit den Lizenzgebühren finanziert der WWF wiederum Naturschutzprojekte. Im deutschsprachigen Raum besteht eine derartige Vereinbarung beispielsweise zwischen dem WWF Deutschland und dem Einzelhändler EDEKA sowie WWF Österreich und IKEA.[23][24]

Die amtliche Bezeichnung des WWF lautete zunächst „World Wildlife Fund“. 1986 beschloss man anlässlich des 25-jährigen Bestehens, den Namen in „World Wide Fund For Nature“ zu ändern. Damit wollte man deutlich machen, dass im Zentrum des Interesses der Stiftung nicht nur wilde Tiere und Pflanzen stehen, sondern die Natur als Ganzes.[25] Die neue Bezeichnung wurde auch von den nationalen Sektionen übernommen, mit Ausnahme der Stiftungen in den Vereinigten Staaten und Kanada.[26] Grund dafür waren seit Anfang der 1980er Jahre bestehende Differenzen zwischen WWF-USA und der Schweizer Stiftung.[27] Erst 2001 beschloss man, global nur noch „WWF“ als Name für alle Organisationen zu verwenden.[28]

Im Jahr 2002 gewann die Natur- und Umweltschutzorganisation einen Rechtsstreit um die Bezeichnung „WWF“, sodass sich die World Wrestling Federation in „World Wrestling Entertainment“ (WWE) umbenennen musste.[29]

Geschichte[Bearbeiten]

In den 1960er Jahren rückte der Natur- und Umweltschutz stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Erhalt der natürlichen Umwelt war Teil des gesellschaftlichen Wandels in Europa und Nordamerika, aber nicht auf die Industrieländer beschränkt. Obwohl im Jahr 1948 mit der IUCN die erste globale Natur- und Umweltschutzorganisation der Welt ins Leben gerufen wurde, konnte sich die Organisation nicht wie gewünscht in einer breiten Öffentlichkeit etablieren.[30] Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, eine neue Organisation zu schaffen, die unkompliziert arbeiten und sich für Natur- und Umweltschutz einsetzen sollte. Das Konzept wurde erstmals 1960 in einem Leserbrief von Victor Stolan für die Tageszeitung The Observer formuliert. Dort war zuvor ein Artikel von Julian Huxley erschienen, der das Artensterben in Afrika thematisierte.[31]

Huxley vermittelte daraufhin ein persönliches Gespräch zwischen Stolan und Max Nicholson, Generaldirektor der britischen Naturschutzbehörde. Dieser wurde schließlich zur treibenden Kraft hinter der Gründung des WWF.[32] Sein zentrales Argument war, dass die bestehenden Natur- und Umweltschutzorganisationen zwar sinnvolle Projekte entwickeln würden, diese aber aufgrund fehlender Gelder nicht umsetzen könnten.[33] Huxley führte Gespräche mit zahlreichen potenziellen Unterstützern und entwickelte schließlich einen konkreten Plan für die Gründung des WWF. Dieser wurde an 20 Umweltschützer in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Thailand, Schweden, den Vereinigten Staaten, der Schweiz, dem Sudan und nach Südafrika gesendet. Anschließend fanden zwischen April und September 1961 neun Treffen in den Räumen der britischen Naturschutzbehörde statt.[34]

Die Mitglieder der so genannten „Londoner Planungsgruppe“ beschlossen unter anderem, dass ein Panda den WWF symbolisieren sollte.[35] Außerdem engagierte man den Zürcher Anwalt Hans Hüssy, um von Beginn an die Gemeinnützigkeit und damit auch die Steuerfreiheit der Stiftung nach Schweizer Recht sicherzustellen. Das eigentliche Gründungsdatum des WWF markiert die Beurkundung der Stiftung am 11. September 1961 in Zürich.[36] Die erste Spende war ein Guinee, was ungefähr einem Pfund entsprach.[37] Der WWF wurde von einem international besetzten Stiftungsrat geführt, in dem Umweltschützer aus mehreren europäischen Staaten und Nordamerika vertreten waren.[38] Die meisten Stiftungsräte stammten aus dem Netzwerk der IUCN. Prinz Bernhard der Niederlande wurde erster Präsident des WWF, wobei die Position keine geschäftsführende Tätigkeit beinhaltete. Zum ersten Vizepräsidenten der Organisation wählte man Peter Scott.[39]

Nach der Gründung des WWF entstanden in den 1960er Jahren zahlreiche nationale Sektionen, unter anderem der WWF Deutschland, WWF Österreich und WWF Schweiz. Üblicherweise investierte man ein Drittel der Spenden in lokale Projekte, während man zwei Drittel an den WWF International überwies.[40] Um die Finanzierung des WWF sicherzustellen, starteten Anton Rupert und Bernhard zur Lippe-Biesterfeld im Jahr 1970 die Initiative The 1001: A Nature Trust. Das Ziel der beiden Umweltschützer war es, 1001 wohlhabende Personen zu gewinnen, die jeweils 10.000 US-Dollar spenden und damit einen Vermögensstock für den WWF aufbauen.[41] Die Summe wurde innerhalb von drei Jahren erreicht.[42] Insgesamt gab der WWF in den ersten zehn Jahren seines Bestehens rund 32 Millionen Schweizer Franken für Projekte in 59 Ländern aus.[43]

Das Vorgehen des WWF änderte sich in den 1970er Jahren entscheidend: Anstatt einzelnen Projekten spontan Hilfe zukommen zu lassen, rückten nun Maßnahmen für ganze Ökozonen oder Tierarten in den Fokus.[44] Zu den ersten globalen Kampagnen des WWF gehörte die „Operation Tiger“: Man errichtete unter anderem in Indien neue Schutzzonen, sodass der Tiger am Ende des Jahrzehnts als gerettet galt.[45] 1975 begann der WWF, sich auf globaler Ebene für den Erhalt des Regenwalds einzusetzen, insbesondere in Zentral- und Westafrika, Südostasien und Lateinamerika.[46] Neben dem Tiger und Regenwald gehörten in den 1980er Jahren der Walfang, der Große Panda und die Verbindung von Umweltschutz und Entwicklungshilfe zu den zentralen Themen des WWF.[47][48]

In den 1990er Jahren beteiligte sich der WWF am Forest Stewardship Council (FSC) und Marine Stewardship Council (MSC). Durch die Zertifizierung nachhaltiger Rohstoffe sollte es Endverbrauchern erleichtert werden, umweltfreundliche Produkte zu kaufen.[49] 1998 veröffentlichte der WWF den ersten „Living Planet Report“: Der Bericht beschreibt den Zustand der Umwelt auf globaler Ebene sowie der Auswirkungen des Menschen auf die Natur.[50] Der Report erscheint bis heute alle zwei Jahre und zählt zu den führenden wissenschaftlichen Publikationen in seinem Bereich.[51] Zu den jüngeren Kampagnen des WWF mit globaler Reichweite zählt die Earth Hour. Seit 2007 beziehungsweise 2010 wird in einzelnen Haushalten, Gebäudekomplexen oder ganzen Ländern für 60 Minuten das Licht ausgeschaltet, um die CO2-Emissionen zu reduzieren und an den Klimawandel zu erinnern.[52]

Organisationen und Initiativen

Wie vorstehend bereits ersichtlich, hat der WWF in seiner Geschichte an zahlreichen Gründungen anderer Organisationen und Initiativen mitgewirkt. Er ist teilweise organisatorisch beteiligt oder übt teilweise Einfluss auf ihm nahe stehende Organisationen aus. Nachfolgend eine Zusammenstellung (Auswahl):

  • Das Aquaculture Stewardship Council ist eine vom WWF gegründete Vereinigung, die für nachhaltige Fischzucht in Aquakulturen steht.[53] Der WWF initiierte 2004 einen Dialog zum Thema, aus dem 2009 dann die Organisation entstand. Es sind unter anderem Tilapia, Pangasius und Lachsprodukte mit dem ASC-Siegel auf dem Markt erhältlich.[54]
  • Atomausstieg selber machen ist ein 2006 initiiertes Bündnis von Umwelt- und Verbraucherorganisationen, das neben dem WWF zum Beispiel auch Greenpeace und der BUND unterstützen.[55] Das Bündnis möchte Verbraucher dazu bewegen, mehr Ökostrom zu beziehen.[56]
  • Die Europäische Bewegung Deutschland ist nach eigenen Angaben das größte zivilgesellschaftliche Netzwerk für Europa in Deutschland.[58] Zu den über 200 Mitgliedern zählt auch der WWF Deutschland.[59]
  • Das Forum Umwelt und Entwicklung wurde 1992 nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung gegründet.[64] Es „koordiniert die Aktivitäten deutscher Nichtregierungsorganisationen in internationalen Politikprozessen zu nachhaltiger Entwicklung“.[65] Der WWF Deutschland ist Mitglied der Organisation.[66]
  • Genießt uns ist eine Initiative des WWF Deutschland, der Welthungerhilfe und weiterer Partner.[67][68] Ihr Ziel ist es, die Lebensmittelverschwendung einzudämmen.[69] Die Initiative wurde zum Beispiel durch Aktionen wie den „Essensretter-Brunch“ bekannt.[70]
  • Die Klima-Allianz ist ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen wie dem WWF, dem BUND oder Greenpeace und Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche. Es nahm seine Arbeit 2007 auf und setzte sich für eine wirkungsvolle Klimapolitik ein.[72]
  • Das Marine Stewardship Council wurde 1997 vom WWF und Unilever gegründet.[73] Es setzt sich für nachhaltige Fischerei ein und vergibt das auf Fischkonserven, in Frischfischtheken und bei Tiefkühlfisch verbreitet anzutreffende (MSC-)Siegel für Fischprodukte nach Kriterien der Umweltverträglichkeit.[74]
  • Der Runde Tisch für Palmöl wurde 2004 vom WWF ins Leben gerufen.[75] Mitglieder sind vor allem Hersteller und Händler, die freiwillig mehr für Naturschutz und Menschenrechte tun, als gesetzlich vorgeschrieben ist.[76] Zum Beispiel wird bei der Produktion von Palmöl auf den Einsatz bestimmter Pestizide verzichtet und keine geschützter Regenwald abgeholzt.[77]
  • Der Runde Tisch für Soja wurde 2006 gegründet. Sein Ziel ist es, die „negativen Umweltauswirkungen des Sojabooms durch Aufstellung von Mindestanforderungen zu reduzieren und die sozialen Bedingungen für die Arbeiter zu verbessern“.[78] Vertreter von Unternehmen und Umweltschutzorganisationen wie dem WWF setzen gemeinsam Mindeststandards für die nachhaltige Produktion und den Handel mit Sojabohnen.[79]
  • TRAFFIC („Trade Records Analysis of Flora and Fauna in Commerce“) ist ein gemeinsames Programm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN.[80] Es wurde 1976 gegründet um sicherzustellen, dass der „Handel mit wild lebenden Tier- und Pflanzenarten und deren Produkten nur in nachhaltiger Weise geschieht, im Einklang mit nationalen und internationalen Abkommen und Gesetzen steht und nicht zum Aussterben von Arten führt“.[81]

Organisation[Bearbeiten]

Yolanda Kakabadse ist seit 2010 Präsidentin des WWF.

Der WWF („WWF International“) führt und koordiniert die Arbeit der Naturschutzorganisation weltweit, einschließlich der regionalen Büros („WWF Netzwerk“).[82] Die Satzung wurde zuletzt 2009/2010 geändert und definiert als zentralen Zweck den Erhalt der natürlichen Umwelt und ihrer ökologischen Prozesse („to conserve the natural environment and ecological processes worldwide“). Laut Satzung sammelt der WWF International Spenden und fördert das Verständnis für Natur- und Umweltschutz.[83] Der Verhaltenskodex des WWF stellt im ersten Punkt klar, dass die Organisation weltweit, unabhängig, multikulturell und überparteilich arbeitet.[84] Gemäß der Satzung besitzt der WWF International folgende Organe:

  • WWF International Board („Stiftungsrat“): Er setzt sich aus zwölf Trustees sowie einem Präsidenten zusammen und bildet das oberste Gremium der Organisation. Das Board ist ehrenamtlich tätig, ernennt und entlässt den Director General und koordiniert die Strategie des WWF.
  • WWF Council („Beirat“): Er besteht aus Vertretern – in der Regel dem Vorsitzenden oder Präsidenten – aller nationalen Sektionen und assoziierten Organisationen. Das Council berät das International Board, insbesondere was gemeinsame Projekte und Kampagnen betrifft.

Zusätzlich zu den in der Satzung definierten Organen existiert noch „The Assembly“ der Geschäftsführer nationaler Sektionen und assoziierter Organisationen. Neun Vertreter des Gremiums bilden wiederum das sogenannte „Network Executive Committee“. Dieses bildet vier themenspezifische Arbeitsgruppen: Das „Conservation Committee“, „Global Partnerships Committee“, „Communications and Marketing Committee“ und das „Operations and Network Development Committee“. Die organisatorische und programmatische Führungsstruktur des WWF wurde in der heutigen Form im Jahr 2009 etabliert.[85]

Im Januar 2010 wurde die ecuadorianische Umweltschützerin Yolanda Kakabadse die achte Präsidentin des WWF.[86] Die operative Leistung obliegt seit Mai 2014 dem Director General Marco Lambertini. Sein Vorgänger James P. Leape wechselte als Professor an die Stanford University.[87]

Gründungsmitglieder[Bearbeiten]

An der Gründung des WWF waren Industrielle, Naturschützer und Wissenschaftler beteiligt.[88] Dazu zählten zum Beispiel Luc Hoffmann, Julian Huxley, Guy Mountfort, Max Nicholson, Peter Markham Scott und Victor Stolan. Die meisten Mitglieder des Stiftungsrats stammten aus dem Umfeld der Weltnaturschutzunion IUCN. Als erster Präsident sollte eine „herausragende Figur des öffentlichen Lebens“ gewonnen werden. Zunächst fragte man Philip, Duke of Edinburgh an, der die Position jedoch mit Verweis auf seine anderen Engagements ablehnte und anschließend den WWF Großbritannien unterstützte. Stattdessen wurde Prinz Bernhard der Niederlande für die Aufgabe gewonnen, nachdem deutlich gemacht wurde, dass mit der Präsidentschaft keine geschäftsführende Tätigkeit verbunden sei. Im Juni 1962 traten beide Prinzen im Rahmen einer Veranstaltung im Waldorf Astoria New York erstmals gemeinsam für den WWF auf.[89]

Generaldirektoren[Bearbeiten]

Präsidenten[Bearbeiten]

Zahlen[Bearbeiten]

  • Der WWF ist in über 100 Ländern aktiv.
  • Über fünf Millionen Menschen unterstützen den WWF.
  • Der WWF ist in über 80 Ländern mit eigenen Büros vertreten.
  • 6.200 Menschen arbeiten als Vollzeitangestellte weltweit für den WWF.
  • Seit der Gründung wurden 11,5 Milliarden US-Dollar in über 13.000 Projekte investiert.[92]

Sektionen[Bearbeiten]

Nach der Gründung zählte es zu den wichtigsten Zielen des WWF, nationale Vertretungen aufzubauen. Diese sollten sowohl Spenden sammeln, als auch die Organisation bekannter machen. Informations- und Werbematerialien wurden von Beginn an so gestaltet, dass die problemlos in andere Sprachen übersetzt werden konnten. In den ersten zehn Jahren seines Bestehens entstanden insgesamt 21 sogenannte „national appeals“ („nationale Sektionen“), die ersten drei Organisationen wurden in Großbritannien, den Vereinigten Staaten und der Schweiz 1961 eingerichtet.[93] Die einzelnen Sektionen entwickelten unterschiedliche Methoden für das Fundraising. Die Vereinbarungen zwischen dem WWF und seinen nationalen Sektionen sahen in der Regel vor, dass zwei Drittel der eingeworbenen Mittel für internationale Projekte und ein Drittel für lokale Umweltschutzaufgaben verwendet werden sollten.[94]

Nach dem Vorbild des WWF änderten auch die nationalen Organisationen ab 1986 ihren Namen von „World Wildlife Fund“ in „World Wide Fund For Nature“, lediglich die Sektionen in den Vereinigten Staaten und Kanada führen den Namen weiter.[95] Neben der Mittelakquise ist es heute Aufgabe der Sektionen, neben Naturschutzprojekten vor Ort die wissenschaftliche Forschung zu unterstützen und nationale und internationale Stakeholder in Umweltfragen zu beraten. Insgesamt unterhält der WWF heute Büros in 31 Ländern.[96] Dazu kommen weitere regionale Vertretungen, etwa bei der Europäischen Union oder der US-Regierung.[97] Im deutschsprachigen Raum existieren drei nationale Sektionen:

WWF Deutschland[Bearbeiten]

Hauptartikel: WWF Deutschland

Der WWF Deutschland ist eine gemeinnützige deutsche Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Berlin, die 1963 in Bonn als Verein zur Förderung des World Wildlife Fund gegründet wurde.[98] Der WWF Deutschland bildete die fünfte nationale Sektion des World Wide Fund for Nature.[99] 1978 verlegte man den Sitz von Bonn nach Frankfurt am Main, wo die erste Geschäftsstelle eingerichtet wurde.[100] 2003 wurde eine Niederlassung in Berlin in Betrieb genommen[101], wo sich seit 2008 der Hauptsitz des WWF Deutschland befindet.[102] Neben den Büros in Berlin, Frankfurt am Main und München unterhält der WWF Deutschland diverse Außenstellen und Projektbüros, etwa in Dessau, Hamburg, Husum, Mölln, Stralsund und Weilheim.[103] Gemäß der Satzung besitzt WWF Deutschland einen Vorstand, welcher die Geschäftsführung ausübt, sowie den Stiftungsrat.[104]

WWF Österreich[Bearbeiten]

Hauptartikel: WWF Österreich

Der WWF Österreich ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz im Wien-Ottakring.[105] Anlass für die Gründung im Jahr 1963 war in erster Linie der Schutz der Langen Lacke, dem größten von 40 salzhaltigen Seen im burgenländischen Seewinkel, sowie der umgebenden Pusztafläche.[106] Zu den bekanntesten Projekten der Organisation zählt die Ansiedlung von Braunbären in der Region um den Ötscher in Niederösterreich[107], deren Population zwischenzeitlich auf 25 bis 30 Tiere wuchs.[108] Im Unterschied zu anderen nationalen Sektionen des WWF, die sich in den 1970er Jahren in eine Stiftung umgewandelt haben,[109] arbeitet WWF Österreich bis heute als Verein. Der WWF Österreich folgende Organe: die Delegiertenversammlung, das Mitgliederforum, die Geschäftsführung, den Aufsichtsrat sowie Beiräte und andere gesetzlich vorgeschriebene Gremien.[110]

WWF Schweiz[Bearbeiten]

Hauptartikel: WWF Schweiz

Der WWF Schweiz ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Zürich, die 1961 als dritte nationale Sektion des World Wide Fund for Nature ins Leben gerufen wurde.[111] Der Hauptsitz befindet sich im Zürcher Stadtkreis Aussersihl, zusätzlich existieren Zweigstellen in der Romandie (Lausanne) sowie im Kanton Tessin (Bellinzona).[112] Als Rechtsform wurde zunächst der Verein nach Schweizer Recht gewählt[113], erst 1972 wurde erst nach dem Vorbild anderer Sektionen in eine Stiftung umgewandelt.[114] Oberstes Organ des WWF Schweiz bildet der Stiftungsrat, der die Geschäftsleitung wählt und beaufsichtigt. Im Gegensatz zu anderen Ländern besitzt der WWF Schweizeine föderale Struktur: Neben der Stiftung existieren in jedem Kanton rechtlich selbständige Sektionen, die sich wiederum in regionale Gruppen aufgliedern können.[115]

Galerie[Bearbeiten]

Der WWF setzt sich unter anderem für den Schutz des Großen Panda ein, von dem nur noch etwa 1.600 Exemplare existieren (Nantes, Frankreich, 2009):

Kritik[Bearbeiten]

Zusammenarbeit mit Unternehmen[Bearbeiten]

Durch die Nähe der Gründer des WWF zur Industrie kam Großspenden von Anfang an eine bedeutende Rolle zu. Eine der ersten Großspenden in Höhe von 10.000 Pfund erhielt der WWF nach seiner Gründung im Jahr 1961 vom Energieunternehmen Royal Dutch Shell. Obwohl das Buch „Der stumme Frühling“ eine breite Debatte über den Einsatz von Pestiziden auslöste, bezog der WWF keine Stellung in der Diskussion. Nach einem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung schwieg der WWF auf Anraten des Unternehmens zu den ökologischen Problemen von Pflanzenschutzmitteln.[116] Von 1977 bis 1981 war der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, John H. Loudon, Präsident des WWF.

Während einige Beobachter die Zusammenarbeit des WWF mit Unternehmen positiv beurteilen[117], wird der Organisation von anderer Seite auch vorgeworfen, zu eng mit der Wirtschaft und politischen Entscheidern zu kooperieren und damit seinen eigentlichen Ziele nicht mehr gerecht zu werden.[118] Zum Beispiel kritisieren viele Natur- und Umweltschutzorganisationen die Teilnahme des WWF am Runden Tisch für verantwortungsbewusstes Soja (Round Table on Responsible Soy, RTRS), weil diesem Agrar-, Chemie- und Gentechnikkonzerne sowie Rohstoffhändler angehören.[119] Der RTRS beschloss in seinen Richtlinien, dass gentechnisch verändertes Soja als „verantwortungsbewusst“ etikettiert werden kann, obwohl der WWF beziehungsweise seine deutsche Sektion den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen strikt ablehnt.[120][121] 2011 forderte zum Beispiel der Deutsche Naturschutzring den WWF in einem Protestbrief auf, den RTRS zu verlassen. Man kritisierte, dass „der WWF den Konzernen hilft“ und anderen Organisationen in den Rücken falle.[122] Der WWF lasse sich von diversen Firmen vor den Karren spannen, äußerte Greenpeace.[123]

2010 berichteten Arno Schumann und Wilfried Huismann in der Dokumentation „Lachsfieber“ über eine Kooperation zwischen dem WWF Norwegen und Marine Harvest, dem weltweit größten Hersteller von Zuchtlachs.[124][125] Das Unternehmen spendete jährlich 100.000 Euro an den WWF und durfte mit dem Logo der Organisation werben. Verbindliche Verbesserungen habe der WWF mit Marine Harvest nach Angaben der Dokumentation nicht vereinbart. Sie wurde im März 2010 erstmals im Ersten ausgestrahlt.[126]

Seit 2002 kooperiert der WWF Deutschland mit der Krombacher Brauerei. Das Unternehmen warb damit, Projekte des WWF zu unterstützen.[127] Zum Beispiel finanzierte man 2011 mit dem „Krombacher Klimaschutz-Projekt“ den Erhalt und die Renaturierung tropischer Torfmoorwälder auf Borneo.[128] 2008 entschied ein Gericht, dass die Werbung mit der Zusammenarbeit eine Irreführung der Verbraucher darstellt und wettbewerbsrechtlich zu beanstanden ist. Man war unter anderem der Ansicht, die Höhe der Spenden von Krombacher an den WWF wäre nicht ausreichend, um einen Quadratmeter Regenwald zu retten.[129] Des Weiteren warfen Kritiker der Brauerei und dem WWF mangelnde Transparenz bei der Finanzierung und „Augenwischerei“ vor. Man betreibe ein Umweltmarketing, das vor allem auf den Produktverkauf und weniger auf ein dauerhaftes Engagement gerichtet sei.[130] Allerdings hob der Bundesgerichtshof das Verbot der Werbung von Krombacher im Jahr 2006 wieder auf: Nach Meinung des Gerichts dürften Unternehmen ihre Produkte grundsätzlich mit der Werbung für Projekte im Bereich Umweltschutz verknüpfen. Für Verbraucher bestehe der Kaufanreiz darin, dass sie durch den Erwerb der Ware die beworbenen Projekte und deren Ziele unterstützen könnten.[131]

Im Mai 2012 veröffentlichte Der Spiegel einen Bericht unter dem Titel „Kumpel der Konzerne“. Darin wird der WWF beschuldigt, er unterlaufe seine eigenen Standards. Vielen komme der WWF wie ein „Komplize der Konzerne“ vor, der für Spenden und kleine Zugeständnisse die „Lizenz zur Zerstörung der Natur“ erteile.[132] Laut Neues Deutschland sei die Geschichte des WWF auch eine „Geschichte von Skandalen“.[133] Ähnliche Vorwürfe des Greenwashing lassen sich auch zu anderen Organisationen und Labels finden, an denen der WWF beteiligt ist. Das betrifft etwa das Forest Stewardship Council (FSC), Marine Stewardship Council (MSC) und Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO).[134]

„Der Pakt mit dem Panda“[Bearbeiten]

Im Juni 2011 sendete Das Erste die Dokumentation „Der Pakt mit dem Panda – Was uns der WWF verschweigt“ von Wilfried Huismann.[135] Es handelte sich um eine Koproduktion von SWR und WDR.[136] Bereits vor der Erstausstrahlung löste der Film eine Kontroverse aus.[137] Kritisiert wird unter anderem, dass der WWF zusammen mit Agrarkonzernen wie Monsanto an Runden Tischen für Soja (RTRS) und Palmöl (RSPO) sitze. Unternehmen mit teilweise umweltschädlichen Praktiken könnten sich hier des Wohlwollens der Umweltschützer sicher sein. Ferner setze sich die Organisation für die Verbreitung von genetisch verändertem Saatgut ein.[138][139]

Der WWF wies die Vorwürfe in einem „Faktencheck“ auf seiner Website zurück. Es gehe beispielsweise bei den Runden Tischen darum, Zugeständnisse von Unternehmen zu erreichen, die über gesetzliche Vorgaben hinausgehen. Zudem vertrete der WWF die Position, Gentechnik sei so lange abzulehnen, wie deren Unbedenklichkeit nicht bewiesen sei.[140] Nachdem keine Einigung mit dem SWR und WDR hinsichtlich der Vorwürfe erreicht werden konnte, legte der WWF Deutschland Rechtsmittel ein. Die juristische Auseinandersetzung mündete im November 2013 in das Hauptsacheverfahren.[141] Das Landgericht Köln gab dem WWF Deutschland in insgesamt fünf von sechs beanstandeten Punkten Recht. Die Berufung von WDR und SWR wies das Kölner Oberlandesgericht im Dezember 2014 zurück, eine Revision wurde nicht zugelassen. Damit ist es den Sendern unter Strafandrohung untersagt, die entsprechenden Aussagen aus der Dokumentation zu wiederholen. Das Gericht beurteilte unter anderem die Aussagen, der WWF erhalte „Honorare für das Grünwaschen einer zerstörerischen Produktion“ oder befürworte eine „Verdoppelung der bereits für den Sojaanbau verbrauchten Fläche des Chaco im Norden Argentiniens“, als falsch.[142] Der Sender und Huismann hätten „der ihnen abzuverlangenden pressemäßigen Sorgfaltspflicht“ nicht genügt.[143] Der WWF Deutschland veröffentlichte das Urteil im Volltext auf seiner Website.[142]

„Schwarzbuch WWF“[Bearbeiten]

Im April 2012 erschien unter dem Titel „Schwarzbuch WWF“ ein Sachbuch von Wilfried Huismann im Gütersloher Verlagshaus, das Teil der Verlagsgruppe Random House ist. Darin wiederholte der Autor im Wesentlichen die Vorwürfe aus „Der Pakt mit dem Panda“, weshalb es zum Beispiel die taz als das „Buch zum Film“ bezeichnete.[144] Es wird insbesondere die Nähe des WWF zur Industrie, dessen koloniale Vergangenheit und Intransparenz sowie seine Beteiligung an ökologisch umstrittenen Projekten kritisiert.[145] Die Zusammenarbeit mit Großkonzernen bezeichnet Huismann als „grünen Ablasshandel“.[146] Die Natur- und Umweltschutzorganisation arbeite mit den „schlimmsten Umweltsündern des Planeten“ zusammen.[147][148] Der WWF sitze in verschiedenen Gremien, die Konzernen Zertifikate für nachhaltige Produktion verliehen, während diese Urwälder vernichteten und die Umwelt vergifteten.[149] Unter den Projekten für Tiger, Gorillas und andere litten die indigenen Völker. Sie müssten ihre angestammten Gebiete verlassen.[150]

Der WWF Deutschland erklärte, das Buch von Huismann enthalte „eine Vielzahl halbwahrer oder sogar falscher Aussagen“. Diese beruhten entweder auf ungenauen Recherchen oder seien sogar bewusst falsch. Man bestritt, „industrienah“ zu sein.[151] Man freue sich über „jede konstruktive Anregung“. Allerdings müsse man unterscheiden zwischen der Debatte um erfolgreichen Umweltschutz und „grundlegenden Falschaussagen“, die der Sache schadeten.[152][153] Der WWF Deutschland wandte sich an mehrere Buchhändler, woraufhin Amazon, Weltbild, Libri und andere Anbieter das „Schwarzbuch WWF“ freiwillig aus dem Programm nahmen. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und ein Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion kritisierten die „Selbstzensur“ der genannten Unternehmen.[154] Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (DJU) warf WWF einen „nicht akzeptablen Versuch rechtlich zweifelhafter Einschüchterungsversuche“ vor und unterstützte ausdrücklich Huismann, der Mitglied der Gewerkschaft ist.[155] Osiander und eBuch behielten das Buch demonstrativ im Programm und machten in ihren Filialen gezielt darauf aufmerksam.[156] Auch über die Verlagsgruppe Random House war es weiterhin lieferbar.[157]

Im Juni 2012 gab das Landgericht Köln einem von 14 Unterlassungsbegehren des WWF statt. Das betraf Aussagen einer WWF-Mitarbeiterin, die Huismann für eine Dokumentation und nicht für das Buch befragt hatte.[158] Die betreffende Stelle musste in der nächsten Auflage geändert werden.[159] Das Gericht stellte klar, dass Huismann generell den WWF kritisiert und nicht zwischen nationalen Sektionen differenziert habe.[160] Im Juli 2012 gaben die Verlagsgruppe Random House und der WWF Deutschland schließlich bekannt, den Streit um das „Schwarzbuch WWF“ außergerichtlich beizulegen.[161] Man einigte sich, ab der dritten Auflage insgesamt 21 Textstellen zu ändern oder zu streichen.[162][163] Die Korrekturen wurden von den Medien unterschiedlich aufgenommen: Während die Freie Presse urteilte, das Buch sei „entschärft“ worden, erklärte die Süddeutsche Zeitung, die Grundaussagen seien nicht verändert worden.[164][165] Nach Angaben der Frankfurter Rundschau belege Huismann die These, dass der WWF zu stark mit der Industrie kooperiere, zwar vor allem mit Anekdoten. Diese müsse der WWF aber als Meinungsäußerung akzeptieren.[166]

Sonstiges[Bearbeiten]

1987 übergab der WWF der Regierung von Simbabwe einen Hubschrauber, mit dem die Wilderei im Land bekämpft werden sollte. Der WWF geriet in die Kritik, nachdem bekannt wurde, dass der Hubschrauber für sogenannte „Shoot to kill“-Aktionen eingesetzt wurde. Dabei werden der Wilderei verdächtige Personen gezielt erschossen. Nach Medienberichten wurden zwischen Februar 1987 und April 1989 auf diese Weise fast 60 Wilderer getötet. Die Bereitstellung des Hubschraubers entwickelte sich zu einem Desaster für den WWF, nachdem der Guardian darüber berichtete.[167] In der anschließenden Debatte wurde vor allem der Konflikt zwischen Menschenrechten und dem Tierschutz thematisiert. Der WWF wurde von diversen Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen für seine Spende an die Regierung von Simbabwe kritisiert. Der WWF erwiderte in einer Stellungnahme, es sei niemals beabsichtigt gewesen, den Hubschrauber als Gunship einzusetzen.[168] Dieser Darstellung widersprach der US-amerikanische Journalist Raymond Bonner. Er verwies darauf, dass vor der Übergabe des Hubschraubers innerhalb des WWF heftige Debatten über seinen Einsatzzweck geführt wurden.[169] In den folgenden Jahren führte der Fall zu einem Umdenken beim WWF. 2002 erklärte zum Beispiel ein Vertreter des WWF Deutschland im Zusammenhang mit „Shoot to kill“, man finanziere grundsätzlich keine Waffen.[170]

Anfang der 1990er Jahre wurde bekannt, dass der WWF an der Operation Lock beteiligt war. Ihr Zweck war es, Organisationen in Südafrika zu unterwandern, die Handel mit Elfenbein und Nashörnern treiben. Die Ermittlungen sollten helfen, illegale Geschäfte zu verhindern.[171] Dafür beauftragte man die private Sicherheitsfirma KAS Enterprises, für die viele ehemalige Mitglieder des Special Air Service arbeiteten.[172] Prinz Bernhard der Niederlande finanzierte die Operation unter der Voraussetzung, dass sich der WWF daran nicht beteilige. Einige Beobachter gehen davon aus, dass eine Verbindung zwischen der Operation Lock und dem WWF so gezielt verschleiert wurde.[173] Später wurden Verbindungen zwischen KAS und dem südafrikanischen Geheimdienst bekannt, in denen die Destabilisierungspolitik des Apartheid-Regimes gegenüber benachbarten Staaten eine Rolle spielte.[174]

2012 wurde Spaniens König Juan Carlos I. nach 44 Jahren die Ehrenpräsidentschaft der spanischen Sektion des WWF aberkannt. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in Madrid stimmten 94 Prozent der anwesenden Mitglieder dafür, das Ehrenamt abzuschaffen.[175] Maßgeblicher Grund für diesen Schritt war die Teilnahme des Königs an einer Elefantenjagd in Botswana.[176] Der WWF hatte Juan Carlos I. dafür in aller Öffentlichkeit scharf kritisiert, WWF Spanien forderte seinen Rücktritt. Diese Position unterstützten auch andere nationale Sektionen.[177] Trophäenjagden toleriert der WWF nur, wenn sie Teil eines integrierten, umfassenden Schutz- und Nutzungskonzeptes sind.[178][179]

Dokumentationen[Bearbeiten]

  • Heinz Sielmann: Völkerbund zum Schutz der Tiere. WWF – Porträt einer Naturschutz-Organisation. ARD 1983, ca. 45 Minuten.
  • Wilfried Huismann, Arno Schumann: Lachsfieber. ARD 2010, ca. 43 Minuten.[180]
  • Wilfried Huismann: Der Pakt mit dem Panda. ARD 2011, ca. 45 Minuten.[181]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahre Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2.
  •  Kevin Riemer: Vertrauen im Kontext des nachhaltigen Konsums: Unter besonderer Berücksichtigung bisektoraler Kooperationen des WWF Deutschland. Akademische Verlagsgemeinschaft München, München 2015, ISBN 978-3-86924-624-6.
  •  Klaus-Henning Groth, WWF Deutschland (Hrsg.): Das große Buch des WWF – 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 978-3-934427-37-2.
  •  Wilfried Huismann: Schwarzbuch WWF: dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2012, ISBN 978-3-579-06675-2.
  •  Jens Glüsing, Nils Klawitter: Kumpel der Konzerne. In: Der Spiegel. Nr. 22, 2012, S. 62–67 („Der WWF ist die mächtigste Naturschutzorganisation der Welt. Doch die Bilanz seiner Arbeit ist dürftig: Vieles, was er macht, nützt eher der Industrie als der Umwelt oder bedrohten Tierarten.“).

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: WWF – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Presidents. WWF, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  2. Organization. WWF, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  3. Annual Review 2013. WWF, S. 39, abgerufen am 21. Januar 2015 (PDF, englisch).
  4. Quick Facts. WWF, abgerufen am 30. Januar 2015 (englisch).
  5. Key Initiatives. WWF, abgerufen am 12. März 2015 (englisch).
  6. Quick Facts. WWF, abgerufen am 30. Januar 2015 (englisch).
  7. Organization Statutes. WWF, abgerufen am 20. März 2015 (englisch).
  8.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahre Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 318.
  9. Key Initiatives. WWF, abgerufen am 20. März 2015 (englisch).
  10. A Roadmap for a Living Planet. WWF, abgerufen am 20. März 2015 (PDF, englisch).
  11. Organization Statutes. WWF, abgerufen am 20. März 2015 (englisch).
  12. Essential Partnerships. WWF, abgerufen am 20. März 2015 (englisch).
  13. Working with Business. WWF, abgerufen am 20. März 2015 (englisch).
  14. Mission, Principles and Goals. WWF, abgerufen am 20. März 2015 (englisch).
  15. Julie Carpenter: Panda-monium. In: Express. 19. August 2009, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  16.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 31.
  17.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 34.
  18. Peter Forbes: Black and white and red all over. In: Daily Mail. 17. September 2010, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  19.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 186–187.
  20.  Andreas Müller: Symbole als Instrumente der Markenführung. Eine kommunikations- und wirtschaftswissenschaftliche Analyse unter besonderer Berücksichtigung von Stadtmarken. Gabler, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-8349-3986-9, S. 49.
  21. Einsteigerrecherche. Deutsches Patent- und Markenamt, abgerufen am 1. Januar 2015.
  22. Marketing Partnerships. World Wildlife Fund, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  23.  Wegweiser zu öko-fairen Lebensmitteln. In: Hamburger Abendblatt. 3. Mai 2014.
  24.  Robert Prazak: Grüne Gruppendynamik. In: Format. 20. September 2013, S. 76–78.
  25.  Klaus-Henning Groth (Hrsg.): Das große Buch des WWF. 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 3-934427-37-5, S. 276.
  26.  Sonu Trivedi: A Handbook of International Organisations. Atlantic Publishers, 2005, S. 212.
  27.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 195–206.
  28.  Sonu Trivedi: A Handbook of International Organisations. Atlantic Publishers, 2005, S. 212.
  29. Wildlife Fund Pins Wrestling Federation (Webarchiv) (Memento vom 14. November 2006 im Internet Archive)
  30.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 12–13.
  31. Kate Kellaway: How the Observer brought the WWF into being. In: The Observer. Abgerufen am 12. März 2015.
  32.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 11.
  33.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 19.
  34.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 27.
  35.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 29.
  36.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 11.
  37. Helene Arnet: Prinz Philip war sein Korrektor. In: Tagesanzeiger. Abgerufen am 13. März 2015.
  38.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 40.
  39.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 41–42.
  40.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 92.
  41. History Seventies. WWF, abgerufen am 20. März 2015 (englisch).
  42.  Günter Murr: Entwicklung und Handlungsmöglichkeiten von Umweltverbänden in der internationalen Politik: Das Beispiel WWF. In: Schriftenreihe zur politischen Ökologie. 1, ökom, München 1996, ISBN 3-928244-23-X, S. 51, ZDB-ID 22882157.
  43.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 95.
  44.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 317.
  45. Eine Stiftung für Tiger, Wal, Panda – und für viel Geld. In: Die Welt. 9. April 2011, abgerufen am 20. März 2015.
  46.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 317.
  47.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 318–319.
  48. History Eighties. WWF, abgerufen am 20. März 2015 (englisch).
  49.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 320.
  50. Living Planet Report. WWF, abgerufen am 20. März 2015 (englisch).
  51.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 320–321.
  52.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 322.
  53.  Aquakulturprodukte mit Umweltsiegel. Fisch und Meeresfrüchte mit „ASC“-Label werden zur Erfolgsgeschichte. In: Die Welt. 2. August 2014, S. 11.
  54. Der Aquaculture Stewardship Council (ASC). WWF Deutschland, abgerufen am 9. Juli 2015.
  55.  kurzyotiert. In: Nürnberger Zeitung. 2. Oktober 2008, S. 19.
  56. Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen!“ wächst und wächst. WWF Deutschland, 27. Oktober 2006, abgerufen am 9. Juli 2015.
  57.  Werner Ludwig: Durchblick im Ökostromdschungel. In: Stuttgarter Zeitung. 17. Dezember 2012, S. 9.
  58. Über uns. Europäische Bewegung Deutschland, abgerufen am 9. Juli 2015.
  59. WWF Deutschland. Europäische Bewegung Deutschland, abgerufen am 9. Juli 2015.
  60. WWF und FSC. WWF Deutschland, abgerufen am 9. Juli 2015.
  61. Karin Järger: Gütesiegel für den Wald. In: Deutsche Welle. 18. März 2015, abgerufen am 9. Juli 2015.
  62.  Thomas Wüpper: Auf die sanfte Tour. In: Stuttgarter Zeitung. 4. April 2015, S. 1–2.
  63. forum anders reisen: Strategischer Partner des WWF. WWF Deutschland, abgerufen am 9. Juli 2015.
  64.  Lukas Dubro: Forum Umwelt und Entwicklung. In: Die Tageszeitung. 2. Oktober 2012, S. 27.
  65. Über uns. Forum Umwelt und Entwicklung, abgerufen am 9. Juli 2015.
  66. Mitglieder. Forum Umwelt und Entwicklung, abgerufen am 9. Juli 2015.
  67.  Andreas Hoppe: Stoppt das Wegschmeißen! In: Frankfurter Rundschau. 4. Juli 2015, S. 10.
  68. Wer wir sind. Genießt uns, abgerufen am 9. Juli 2015.
  69. Was wir tun. Genießt uns, abgerufen am 9. Juli 2015.
  70.  Mit Genuss. In: Frankfurter Rundschau. 6. Juli 2015, S. 13.
  71. UNEP and WWF Indonesia help Bali tourism industry to protect coral reefs. United Nations Environment Programme, 6. Mai 2004, abgerufen am 9. Juli 2015 (englisch).
  72. „Klima-Allianz“ gegründet: Kirchen, Umweltverbände und Entwicklungsorganisationen rufen Bundesregierung zum Handeln auf. WWF Deutschland, 24. April 2007, abgerufen am 9. Juli 2015.
  73. Fragen & Antworten zum MSC. WWF Deutschland, abgerufen am 9. Juli 2015 (PDF).
  74.  Hannes Koch: Ein Fisch-Siegel erobert den Markt. In: Badische Zeitung. 21. April 2015, S. 15.
  75. Runder Tisch für Palmöl. WWF Deutschland, abgerufen am 9. Juli 2015.
  76. Roundtable on Sustainable Palm Oil. WWF, abgerufen am 9. Juli 2015 (englisch).
  77. Hannah Fuchs: Jetzt neu: Palmöl drin, Palmöl drauf! In: Deutsche Welle. 12. Dezember 2014, abgerufen am 9. Juli 2015.
  78. Der Runde Tisch für Soja. WWF Deutschland, 27. Dezember 2013, abgerufen am 9. Juli 2015.
  79.  Südamerika im Sojaboom. In: Salzburger Nachrichten. 30. April 2008, S. 9.
  80.  Trauriger Rekord beim Wildern bedrohter Elefanten. In: Die Tageszeitung. 30. Dezember 2011, S. 8.
  81. Das Artenschutzprogramm TRAFFIC. WWF Deutschland, abgerufen am 9. Juli 2015.
  82. Organization. WWF, abgerufen am 30. Januar 2015.
  83. Organization Statutes. WWF, abgerufen am 20. März 2015 (englisch).
  84. Code of Ethics. WWF, abgerufen am 30. Januar 2015.
  85. The Green Book. WWF, S. 5, abgerufen am 30. Januar 2015 (englisch).
  86. Presidents. WWF, abgerufen am 30. Januar 2015 (englisch).
  87. Marco Lambertini named Director General of WWF International. WWF, 5. Februar 2015, abgerufen am 30. Januar 2015 (englisch).
  88.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 27 ff.
  89.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahres Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 40 ff.
  90. International Director Generals. WWF, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  91. Presidents. WWF, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  92. Quick Facts. WWF, abgerufen am 30. Januar 2015 (englisch).
  93.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahre Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 90.
  94.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahre Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 93.
  95.  Klaus-Henning Groth (Hrsg.): Das große Buch des WWF. 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 3-934427-37-5, S. 276.
  96. Organization. WWF, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  97. WWF offices and associates around the world. WWF, abgerufen am 1. Januar 2015 (englisch).
  98.  Günter Murr: Entwicklung und Handlungsmöglichkeiten von Umweltverbänden in der internationalen Politik: Das Beispiel WWF. Oekom, München 1991, ISBN 3-928244-23-X.
  99.  Klaus-Henning Groth (Hrsg.): Das große Buch des WWF. 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 3-934427-37-5, S. 271.
  100.  Klaus-Henning Groth (Hrsg.): Das große Buch des WWF. 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 3-934427-37-5, S. 20–21.
  101.  Klaus-Henning Groth (Hrsg.): Das große Buch des WWF. 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 3-934427-37-5, S. 288.
  102.  WWF zieht von Frankfurt nach Berlin. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 6. Februar 2008, S. 41.
  103.  WWF Deutschland (Hrsg.): Jahresbericht 2012/2013. Berlin 2013, S. 27, DNB 100419756X (online, abgerufen am 8. Oktober 2014).
  104. Satzung des WWF Deutschland. Abgerufen am 1. Oktober 2014 (PDF, 96 KB).
  105.  Bruno Streit: Was ist Biodiversität? Erforschung, Schutz und Wert biologischer Vielfalt. C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-53617-5, S. 106.
  106.  Dieter Pesendorfer: Paradigmenwechsel in der Umweltpolitik. Von den Anfängen der Umwelt- zu einer Nachhaltigkeitspolitik. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15649-1, S. 50.
  107.  Inge Santner: WWF gliedert Ursus arctos in Österreich wieder ein. Ein bärenstarkes Programm. In: Hamburger Abendblatt. 5. Juli 1999, S. 26.
  108.  Gutes Jahr für Meister Petz. In: Wiener Zeitung. 19. Dezember 2002, S. 8.
  109.  Klaus-Henning Groth (Hrsg.): Das große Buch des WWF. 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen. Edition Rasch und Röhring, Steinfurt 2003, ISBN 3-934427-37-5, S. 273.
  110. Vereinsstatuten. WWF Österreich, abgerufen am 28. Oktober 2014.
  111. WWF-Geschichte. WWF Schweiz, abgerufen am 20. Oktober 2014.
  112. WWF. In: Historisches Lexikon der Schweiz. Abgerufen am 21. Oktober 2014.
  113. Matthias Daum: Basis contra Business. In: Die Zeit. 24. April 2011, abgerufen am 25. Oktober 2014.
  114. World Wide Fund for Nature Schweiz. In: Archivfindmittel. Schweizerisches Sozialarchiv, S. 4, abgerufen am 7. Oktober 2014 (PDF, 212 KB).
  115.  Stefan W. Schuppisser: Stakeholder Management. Beziehungen zwischen Unternehmungen und nicht-marktlichen Stakeholder-Organisationen. Haupt, Bern, Stuttgart, Wien 2002, ISBN 3-258-06543-8, S. 230–231.
  116. Markus Hofmann: Umweltschutz auch als Business. In: Neue Zürcher Zeitung. 19. April 2011, abgerufen am 1. Mai 2015.
  117.  Christoph Kapalschinski: Nähe schafft Vertrauen. In: Handelsblatt. 2. Juli 2015, S. 26.
  118. Jens Glüsing, Nils Klawitter: Kumpel der Konzerne. In: Der Spiegel. 26. Mai 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  119. Stephanie Roth: WWF and Monsanto - is GM soy now okay? In: The Ecologist. 19. Juni 2009, abgerufen am 1. Mai 2015 (englisch).
  120.  Stephan Börnecke: Grünes Mäntelchen für Gen-Soja. In: Frankfurter Rundschau. 5. Oktober 2010, S. 14.
  121. Gentechnik – Position des WWF Deutschland. WWF Deutschland, abgerufen am 1. Mai 2015.
  122. Protestbrief des Deutschen Naturschutzringes an den WWF. Deutscher Naturschutzring, 4. April 2011, abgerufen am 1. Mai 2015.
  123.  Matthias Pfander: Greenpeace geht auf WWF los. In: Blick. 15. Januar 2010, S. 2.
  124. Seff Wrights: Lachsfieber – Wie der WWF das Sterben der Meere unterstützt. In: WildstyleMag. 5. März 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  125. Working with the WWF. Marine Harvest, abgerufen am 18. Juni 2015 (englisch).
  126. Lachsfieber. Das Erste, 10. März 2010, abgerufen am 1. Mai 2015.
  127.  Biertrinken für den Regenwald. In: Bonner General-Anzeiger. 26. April 2002, S. 35.
  128.  Das Krombacher Klimaschutz-Projekt geht an den Start. In: news aktuell. 30. Mai 2011 (Pressemitteilung).
  129. Wettbewerbsrechtlich kritisch – Kampagne "saufen für den Regenwald". In: business-on. 11. September 2008, abgerufen am 1. Mai 2015.
  130. Kritik an Krombacher. In: Der Spiegel. 3. Juni 2006, abgerufen am 1. Mai 2015.
  131. Verbot von Krombacher-Werbung aufgehoben. In: Der Tagesspiegel. 27. Oktober 2006, abgerufen am 17. Juli 2015.
  132. Jens Glüsing, Nils Klawitter: Kumpel der Konzerne. In: Der Spiegel. 26. Mai 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  133. Susann Witt-Stahl: "Grüne Korridore" und Jagdtrophäen. In: Neues Deutschland. 5. Juni 2013, abgerufen am 1. Mai 2015.
  134. Seine Wirtschaftsnähe macht den WWF angreifbar. In: Lamm Montagsmails. 28. Juni 2011, abgerufen am 1. Mai 2015.
  135.  Das grüne Siegel in der Kritik. In: Nassauische Neue Presse. 22. Juni 2011, S. 1.
  136.  Susanne Hamann: Ein Panda mit Kratzern. In: taz. 22. Juni 2011, S. 17.
  137. Lars Langenau: WWF und die Industrie – der Pakt mit dem Panda. In: Süddeutsche Zeitung. 24. Juni 2011, abgerufen am 1. Mai 2015.
  138. Christoph Seidler: Sturm im Pandaland. In: Spiegel Online. 23. Juni 2011, abgerufen am 1. Mai 2015.
  139.  Stephan Börnecke: Panda im Zwielicht. In: Frankfurter Rundschau. 11. Juli 2011, S. 2.
  140. Update zum Faktencheck „Der Pakt mit dem Panda“. WWF Deutschland, abgerufen am 1. Mai 2015 (PDF).
  141. Chronik der Auseinandersetzungen um das „Schwarzbuch WWF“ und die TV-Dokumentation „Der Pakt mit dem Panda“. WWF Deutschland, abgerufen am 1. Mai 2015.
  142. a b Urteil des Oberlandesgerichts Köln. 2. Dezember 2014, abgerufen am 1. Mai 2015 (PDF).
  143. Ergebnis der juristischen Auseinandersetzung.
  144.  local shortcuts. In: Die Tageszeitung. 15. November 2012, S. 25.
  145.  Buchhandel kuscht vor WWF. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 3. Juni 2012, S. 1, 13 (online, abgerufen am 1. Mai 2015).
  146.  Wilfried Huismann: Schwarzbuch WWF. Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda. Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-641-07392-3, S. 107.
  147.  Wilfried Huismann: Schwarzbuch WWF. Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda. Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-641-07392-3, S. 121.
  148. Irene Quaile: Industriepflege im Zeichen des Panda? In: Deutsche Welle. 6. August 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  149. Dagmar Dehmer: Umweltorganisation unter Beschuss. In: Der Tagesspiegel. 20. Juni 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  150.  Wilfried Huismann: Schwarzbuch WWF. Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda. Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-641-07392-3, S. 29–31.
  151.  Joachim Wille: Umweltschützer in der Kritik. In: Frankfurter Rundschau. 30. April 2012, S. 27.
  152.  Steven Geyer: "Wir nehmen kein Geld von Kahlschlägern". In: Berliner Zeitung. 23. Juni 2012, S. 17.
  153.  Steven Geyer: "Wir müssen uns wehren". In: Kölner Stadtanzeiger. 23. Juni 2012.
  154. Stefan Tomik: WWF drängt kritisches Buch vom Markt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 2. Juni 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  155. dju wirft WWF Zensur vor. In: Boersenblatt. 8. Juni 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  156. „Wir kuschen nicht!“ In: Buchreport. 6. Juni 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  157. Das verschwundene Schwarzbuch. In: Buchreport. 3. Juni 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  158.  "Schwarzbuch WWF" vor Gericht. In: Neue Presse. 16. Juni 2012, S. 6 (Magazin; Ausgabe Coburg).
  159. Hannes Hintermeier: „Schwarzbuch WWF“ bleibt lieferbar. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 15. Juni 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  160.  Autor muss WWF-Buch abmildern. In: taz. 16. Juni 2012, S. 2.
  161.  Streit ist beendet. In: Westfalen-Blatt. 26. Juli 2012.
  162.  Sebastian Erb: Frieden im Streit über WWF-Buch. In: taz. 26. Juli 2012, S. 8.
  163. „Schwarzbuch WWF“ – Das musste geändert werden. WWF Deutschland, abgerufen am 1. Mai 2015.
  164.  Fabian Wahl: "Schwarzbuch WWF" wird entschärft. 27. Juli 2012, S. 8.
  165. Lars Langenau: Grünwaschanlage bleibt Grünwaschanlage. In: Süddeutsche Zeitung. 26. Juli 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  166.  Steven Geyer: Der Deal mit dem Panda. In: Frankfurter Rundschau. 27. Juli 2012, S. 4.
  167.  WWF finanzierte tödliche Menschenjagd. In: taz. 5. September 1990, S. 2.
  168.  Rosaleen Duffy: Killing for Conservation: Wildlife Policy in Zimbabwe. James Currey Publishers, 2000, S. 53 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche, abgerufen am 1. Mai 2015).
  169.  Raymond Bonner: At the hand of man: peril and hope for Africa's wildlife. 1. Auflage. Alfred A. Knopf, New York 1993, ISBN 0-679-40008-7, S. 18, 78.
  170.  Jörg Blech: Töten für Tiere. In: Der Spiegel. 3. Juni 2002, S. 170.
  171.  Helene Arnet: Prinz Philip war sein Korrektor. In: Tagesanzeiger. 19. April 2011, S. 19.
  172.  Rosaleen Duffy: Killing for Conservation: Wildlife Policy in Zimbabwe. James Currey Publishers, 2000, S. 60–61.
  173.  Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahre Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Collection Rolf Heyne, 2011, ISBN 978-3-89910-491-2, S. 209–231.
  174.  Stephen Ellis: Of elephants and men: politics and nature conservation in South Africa. In: Journal of Southern African Studies. Vol. 20, Nr. 1, 1994, S. 53–69, doi:10.1080/03057079408708386 (Universiteit Leiden, abgerufen am 1. Mai 2015).
  175. Ehrenpräsidentschaft: WWF Spanien entthront König Juan Carlos. In: Spiegel Online. 21. Juli 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  176. WWF sagt: Adios Juan Carlos. In: Süddeutsche Zeitung. 23. Juli 2012, abgerufen am 1. Mai 2015.
  177. WWF fordert den Rücktritt von Juan Carlos als Ehrenpräsident. WWF Deutschland, abgerufen am 1. Mai 2015.
  178.  Klaus Wittmann: Mit dem Naturschuetzer auf Trophäenjagd. In: taz. 23. September 1991, S. 20.
  179. Trophäenjagd. WWF Deutschland, abgerufen am 1. Mai 2015.
  180. Wilfried Huismann: Lachsfieber. Abgerufen am 12. Juli 2011.
  181. Monsanto und der WWF – Der Pakt mit dem Panda. Abgerufen am 4. Juni 2012.