Zimmersheim

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Zimmersheim
Wappen von Zimmersheim
Zimmersheim (Frankreich)
Zimmersheim
Region Elsass
Département Haut-Rhin
Arrondissement Mulhouse
Kanton Brunstatt
Koordinaten 47° 43′ N, 7° 23′ OKoordinaten: 47° 43′ N, 7° 23′ O
Höhe 255–360 m
Fläche 3,15 km²
Einwohner 1.090 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 346 Einw./km²
Postleitzahl 68440
INSEE-Code
Website http://www.zimmersheim.fr/

Bürgermeister- und Schulgebäude

Zimmersheim (elsässisch Zimmersche) ist eine französische Gemeinde mit 1090 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Haut-Rhin in der Region Elsass. Sie ist Mitglied des Gemeindebundes Mulhouse Alsace Agglomération und liegt 6,5 km südöstlich von Mülhausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um das Jahr 1000 gab es eine Ansiedlung namens «Ceumerse», die sich im 13. Jahrhundert zu Zumarsheim, Zumersheim und Zumirsheim formierte. Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde der Ort unter dem Namen Zumersheim im Jahr 1236. Die Ortsbezeichnung Zimersheim fand sich im 15. Jahrhundert und bis Mitte des 16. Jahrhunderts Zymmerssenn.[1]

Zimmersheim gehörte zum Amt Unter-Landser und war seit 1323 denen «von Husen» als Lehen unterstellt. Dieses Lehensrecht ging 1418 durch Heirat an das Haus von Andlau, die es bis zur Großen Revolution innehatten. Zimmersheim gehörte kirchlich zum Bistum Basel sowie zum Landkapitel «inter colles», somit zum Dekanat in Landser.[2][3]

Das Ortswappen zeigt nach dem elsässischen Armorial (Wappenbuch) das rote Dorftor mit einem Hufeisen von Geld.[4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerungsentwicklung nach Angabe INSEE – RGP:[5]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1871 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2013
Einwohner 605 331 368 697 826 931 1.024 1.036 1.154

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die barocke Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Église Paroissiale de l’Assomption) von 1786 enthält eine wertvolle Orgel des Orgelbaumeisters Joseph Rabiny von 1787.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zimmersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zimersheim: Historie auf zimmersheim.fr, abgerufen am 22. April 2016 (französisch)
  2. Rund Um Den Baselstab Band 3: Markgraferland Und Sundgau, Band 2, Birkhäuser, 1978, S. 7
  3. Joseph Schneller: Die Bischöfe von Basel: ein chronologischer Nekrolog, Beat Joseph Blunschi Sohn, 1830
  4. Zimersheim: Armoiries auf zimmersheim.fr, abgerufen am 22. April 2016 (französisch)
  5. Zimersheim: Population auf zimmersheim.fr, abgerufen am 22. April 2016 (französisch)