Zaessingue

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Zaessingue
Wappen von Zaessingue
Zaessingue (Frankreich)
Zaessingue
Region Elsass
Département Haut-Rhin
Arrondissement Mulhouse
Kanton Brunstatt
Koordinaten 47° 37′ N, 7° 22′ OKoordinaten: 47° 37′ N, 7° 22′ O
Höhe 338–412 m
Fläche 4,99 km²
Einwohner 374 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 75 Einw./km²
Postleitzahl 68130
INSEE-Code

Rathaus- und Schulgebäude in Zaessingue

Zaessingue (dt. Zässingen) ist eine französische Gemeinde mit 374 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Haut-Rhin in der Region Elsass. Sie gehört zum Arrondissement Mulhouse, zum Kanton Brunstatt und zum Kommunalverband Pays de Sierentz.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Zaessingue liegt im Sundgau, rund 20 Kilometer südlich von Mülhausen und zwölf Kilometer östlich von Altkirch.

Nachbargemeinden von Zaessingue sind Rantzwiller im Norden, Kœtzingue im Nordosten, Magstatt-le-Haut im Osten, Helfrantzkirch im Südosten, Jettingen im Süden, Franken im Südwesten sowie Wahlbach im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus dem Jahr 1222 ist eine Adelsfamilie Zaessingue dokumentiert. Allerdings lässt die Endung -ingen die Gründung von Zaessingen vermuten. Man geht davon aus, dass Ortschaften, deren Namen mit -ingen oder -heim enden, von Alemannen gegründet wurden. Bis zur Französischen Revolution gehörte das Dorf zur Grafschaft Pfirt.

Seit dem 13. Jahrhundert hatten Kirchen wie die Leonhardskirche und die Peterskirche in Basel sowie die Johanniter in Mülhausen Besitzungen in Zaessingue.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 199 205 224 240 248 257 295
Kirche St. Peter und Paul in Zaessingue

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schiff der den Heiligen Petrus und Paulus geweihten Kirche in Zaessingue wurde 1763 gebaut. Chor, Turm und Sakristei stammen aus dem Jahr 1772. Im Innenraum stehen die Statuen der beiden Schutzheiligen. Der Hauptaltar aus dem 19. Jahrhundert ist mit Gemälden der Geburt und der Auferstehung geschmückt. Das Taufbecken aus dem Jahr 1614 weist gemeißelte Blumenmotive auf. Die Orgel von Jean Francois Verschneider aus dem Jahr 1881 ist noch im originalen Zustand.

Das Rathaus- und Schulgebäude wurde 1847 errichtet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zaessingue – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien