Reiningue

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Reiningue
Wappen von Reiningue
Reiningue (Frankreich)
Reiningue
Region Grand Est
Département Haut-Rhin
Arrondissement Mulhouse
Kanton Kingersheim
Gemeindeverband Mulhouse Alsace Agglomération
Koordinaten 47° 45′ N, 7° 14′ OKoordinaten: 47° 45′ N, 7° 14′ O
Höhe 255–297 m
Fläche 18,54 km²
Einwohner 1.950 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 105 Einw./km²
Postleitzahl 68950
INSEE-Code
Website http://www.mairie-reiningue.fr/

Mairie

Reiningue (deutsch Reiningen) ist eine französische Gemeinde mit 1950 Einwohnern (1. Januar 2014) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Mulhouse, zum Kanton Kingersheim und zum Gemeindeverband Mulhouse Alsace Agglomération.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Reiningue liegt zwischen Mülhausen und den Vogesen an der Doller, wenige Kilometer vor deren Mündung in die Ill. Große Teile des 18,5 km² umfassenden Gemeindegebietes werden landwirtschaftlich genutzt, im Nordwesten erstreckt sich ein etwa 350 ha großes zusammenhängendes Waldgebiet, das zum Forst Bois de Nonnenbruch gehört.

Nachbargemeinden von Reiningue sind Wittelsheim im Norden, Lutterbach im Osten, Morschwiller-le-Bas im Südosten, Heimsbrunn im Süden sowie Schweighouse-Thann im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Reiningue als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Mülhausen im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 1.350[1] 1.500 1.536 1.759 1.701 1.683 1.630 1.705

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zisterzienser-Abtei Notre-Dame d’Oelenberg aus dem 11. Jahrhundert
  • Pfarrkirche Saint-Romain, anstelle eines Vorgängerbaues Ende des 17. Jahrhunderts neu errichtet, rekonstruiert 1923, restauriert 1953[2]
  • Kapelle Deckwiller aus dem Jahr 1931, an das im 16. Jahrhundert untergegangene Dorf Deckwiller erinnernd
  • Wasserturm an der Rue du Schweighouse
  • Baggersee (Plan d’eau de Reiningue) mit touristischer Infrastruktur

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Nähe zur Großstadt Mülhausen ist Reiningue gut an die überregionalen Verkehrswege angebunden. So führt die A 36 (La Comtoise) südlich und die Nationalstraße N 66 nordöstlich an Reiningue vorbei.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Mülhausen
  2. Eintrag auf patrimoine-de-france.org. Abgerufen am 1. April 2011 (französisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Reiningue – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien