Baldersheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt die elsässische Gemeinde Baldersheim. Zum Stadtteil von Aub in Deutschland siehe Baldersheim (Aub). Zur gleichnamigen Adelsfamilie siehe Truchseß von Baldersheim.
Baldersheim
Wappen von Baldersheim
Baldersheim (Frankreich)
Baldersheim
Region Grand Est
Département Haut-Rhin
Arrondissement Mulhouse
Kanton Rixheim
Koordinaten 47° 48′ N, 7° 23′ OKoordinaten: 47° 48′ N, 7° 23′ O
Höhe 225–233 m
Fläche 12,76 km2
Einwohner 2.600 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 204 Einw./km2
Postleitzahl 68390
INSEE-Code
Website http://www.baldersheim.fr

Mairie Baldersheim

Baldersheim ist eine französische Gemeinde im Département Haut-Rhin im Elsass in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass) Sie gehört zum Kanton Rixheim im Arrondissement Mulhouse und zählt 2600 (Stand 1. Januar 2014) Einwohner. Baldersheim ist Mitglied der Mulhouse Alsace Agglomération.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baldersheim liegt rund sieben Kilometer nordöstlich von Mulhouse und wird in Süd-Nord-Richtung vom Quatelbach durchflossen, der hier parallel zur Ill verläuft.

Zwei Kilometer westlich des Ortszentrums fließt die Ill, auf der anderen Seite liegt Wittenheim. Nordwestlich grenzt Baldersheim an Ruelisheim, nördlich an Battenheim, östlich an Ottmarsheim und südlich an Sausheim.

Östlich von Baldersheim liegt der staatseigene Forêt de la Hardt, ein Natura 2000-Gebiet gemäß der Vogelschutzrichtlinie. Ein alter Teilabschnitt des Rhein-Rhône-Kanals führt auf dem Gebiet der Gemeinde durch den Wald.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baldersheim wurde zum ersten Mal zu Beginn des 9. Jahrhunderts als Balteresheim erwähnt. Die erste Kirche wurde 1273 erbaut. Der Ort gehörte zum Besitz der Klöster auf dem Odilienberg und in Ebersmünster. Seit 1303 gehörte er den Habsburgern und kam 1648 mit dem Westfälischen Frieden zu Frankreich. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1780.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Baldersheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Mülhausen im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Baldersheim zu etwa 80 % zerstört.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner [1] 653 981 1474 1837 2238 2206 2514

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappenbeschreibung: In Rot eine runde nach rechts zeigende silberne Gürtelschließe.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baldersheim ist durch die Départementsstraße D 201 erschlossen. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Europastraße 25, die hier mit der Autoroute A35 LauterbourgStraßburgColmarBasel, genannt L'Alsacienne, zusammenfällt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche St. Peter und Paul
Altar St. Peter und Paul

Die Pfarrkirche Saint-Pierre et Saint-Paul aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts ist mit einer Orgel von 1873 ausgestattet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baldersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Mülhausen