Ottmarsheim

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Dieser Artikel beschreibt die französische Gemeinde Ottmarsheim. Ein weiterer Ort dieses Namens ist ein Stadtteil von Besigheim, siehe Ottmarsheim (Besigheim).
Ottmarsheim
Wappen von Ottmarsheim
Ottmarsheim (Frankreich)
Ottmarsheim
Region Grand Est
Département Haut-Rhin
Arrondissement Mulhouse
Kanton Rixheim
Gemeindeverband Communauté de communes Porte de France Rhin Sud
Koordinaten 47° 47′ N, 7° 31′ OKoordinaten: 47° 47′ N, 7° 31′ O
Höhe 217–235 m
Fläche 25,67 km2
Einwohner 1.780 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 69 Einw./km2
Postleitzahl 68490
INSEE-Code
Website http://www.ottmarsheim.com/

Mairie Ottmarsheim

Ottmarsheim ist eine französische Gemeinde mit 1780 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Kanton Rixheim und zum Arrondissement Mulhouse. In Ottmarsheim hat der Gemeindeverband Porte de France Rhin Sud (CCPFRS) seinen Sitz.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ottmarsheim liegt 15 Kilometer östlich von Mülhausen in einer Höhe von 220 m in der Rheinebene am Rheinseitenkanal und damit nur wenig von der Grenze zu Deutschland entfernt. In unmittelbarer Nähe verläuft die französische Autobahn A36 (La Comtoise) (Europastraße E54).

Die umgebenden Gemeinden sind Niffer, Petit-Landau, Hombourg, Chalampé und Bantzenheim sowie auf deutscher Seite die Stadt Neuenburg am Rhein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Ottmarsheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Mülhausen im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
708[1] 1.495 1.766 1.833 2.003 1.897 1.926 1.894

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort birgt mit der Abteikirche Ottmarsheim ein bedeutendes Baudenkmal aus dem frühen 11. Jahrhundert, das Rudolf von Altenburg, ein Vorfahr der Habsburger nach dem Vorbild der Pfalzgrafenkapelle Karls des Großen in Aachen als Oktogon, aber wesentlich schlichter erbauen ließ. Daher ist Ottmarsheim auch eine Station an der Romanischen Straße des Elsass.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entlang des Rheinseitenkanals entstand ein Industrie- und Hafengebiet. Südlich des Ortes überquert die Autoroute A36 auf der Rheinbrücke Ottmarsheim den Fluss. In unmittelbarer Nähe liegt das Wasserkraftwerk Ottmarsheim.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ottmarsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Mülhausen