Gammelby

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Gammelby im Kreis Rendsburg-Eckernförde (Schleswig-Holstein). Ein Ortsteil der Gemeinde Sörup im Kreis Schleswig-Flensburg (Schleswig-Holstein) trägt ebenfalls den Namen Gammelby.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gammelby
Gammelby
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gammelby hervorgehoben
54.5022222222229.796666666666713Koordinaten: 54° 30′ N, 9° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Schlei-Ostsee
Höhe: 13 m ü. NHN
Fläche: 8,3 km²
Einwohner: 521 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 24340,
24354 (Pukholt),
24360 (Gut Rögen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 04351, 04355
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 057
Adresse der Amtsverwaltung: Holm 13
24340 Eckernförde
Webpräsenz: www.amt-schlei-ostsee.de
Bürgermeisterin: Marlies Thoms-Pfeffer (KWG)
Lage der Gemeinde Gammelby im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Gammelby (ausgesprochen: Gammelbü) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Gammelby liegt direkt nordwestlich von Eckernförde an der Bundesstraße 76 nach Schleswig. Die Höfe Birkensee, Flintberg[2], Johannisberg, Puckholz, Ravensberg und die Güter Rögen und Eichtal gehören zum Gemeindegebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Jahr Einw.
1933[3] 272
1939[4] 309
1950 567
1961 466
1970 430
1989 449
2003 542
2006 516
2007 526
2011 562

Gammelby wurde 1339 erstmals erwähnt. Der Ortsname kommt aus dem Dänischen und bedeutet schlicht altes Dorf. Im 16. Jahrhundert sind zwei Dörfer bezeugt: Grote Gammelby und Lütke Gammelby; diese kamen 1617 zunächst zum Gutsbezirk Saxtorf, später zum Gutsbezirk Rögen. Die Gemeinde Gammelby wurde dann 1876 geschaffen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Jahr 1928 wurde der ehemalige Gutsbezirk Rögen Gammelby hinzugefügt.

Ausgliederungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1974 wurde der Gemeindeteil Grasholz mit damals mehr als 70 Einwohnern an die Stadt Eckernförde abgetreten.[5] Grasholz war bis 1637 Eckernförder Gebiet, danach ein Teil des Gutes Saxtorf.

Politik[Bearbeiten]

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft KWG seit der Kommunalwahl 2008 sechs Sitze und die Wählergemeinschaft GWG drei.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Gold ein blauer Wellenbalken, oben ein rotes Steingrab, unten drei schwarze Pflugschare 2 : 1.“[6]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben der Landwirtschaft prägt der Kiesabbau das Gemeindegebiet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Bronnmann, Schwansen, Druckhaus Schwensen, Eckernförde 1988 (Seiten 51 ff.)
  • 650 Jahre Gammelby, Dorfchronik 1989

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gammelby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. der südliche Teil gehört seit 1973 zu Eckernförde
  3. gemäß http://www.verwaltungsgeschichte.de/eckernfoerde.html
  4. Angaben für 1939, 1950, 1961, 1970 und 1987 nach Wilhelm Bronnmann,Schwansen, Druckhaus Schwensen, Eckernförde 1988, Seite 52
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 184.
  6. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein