Strande

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Strande
Strande
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Strande hervorgehoben
54.43333333333310.1666666666674Koordinaten: 54° 26′ N, 10° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Dänischenhagen
Höhe: 4 m ü. NHN
Fläche: 13,73 km²
Einwohner: 1513 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24229
Vorwahlen: 04308, 04349
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 157
Adresse der Amtsverwaltung: Sturenhagener Weg 14
24229 Dänischenhagen
Webpräsenz: www.strande.de
Bürgermeister: Holger Klink (CDU)
Lage der Gemeinde Strande im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Strande ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Der Ort ist ein Ostseebad.

Geographie[Bearbeiten]

Strande liegt etwa 20 km nördlich von der Kieler Innenstadt auf der Halbinsel Dänischer Wohld an der Ostsee. Es liegt etwa einen Kilometer nördlich der Kieler Stadtgrenze (Stadtteil Schilksee).

Das Gemeindegebiet umfasst die folgenden Ortsteile:

  • Strande
  • Mühlenteich, etwa 10 Haushalte, 500 Meter nördlich des Hauptortes
  • Eckhof, etwa 10 Haushalte, 1000 Meter westlich des Hauptortes
  • Rabendorf (nur teilweise zu Strande)
  • Freidorf (nur östlich der Hauptstraße zu Strande) - Freidorf entstand 1788, als Graf von Holck, der Gutsherr von Eckhof, nach Errichtung von vier Kätnerstellen und der Entlassung der Leibeigenen seines Gutes das so entstandene Dorf „Freidorf“ (freie Besitzer) nannte und ihnen die heutige Fläche Freidorfs zur Verfügung stellte, um dort zu leben.
  • Marienfelde, 2 km nördlich des Hauptortes
  • Gut Alt-Bülk
  • Gut Neu-Bülk

Die Gemeinde grenzt an Schwedeneck, Dänischenhagen und Kiel-Schilksee mit dem Olympiazentrum Schilksee.

Geschichte[Bearbeiten]

Strande ist auch ein ehemaliger Militärstandort. An der heutigen Adresse "Stohler Landstraße 31" (vormals vermutlich Marienfelder Straße 125) befindet sich ein U-förmiger Gebäudekomplex der früher unter dem Namen "Anlage Belvedere" noch bis mindestens Mitte 1998 von der Bundeswehr genutzt wurde. Bereits 1959 war hier die Panzeraufklärungskompanie 180 untergebracht und als letzte Einheit war die 2. Kompanie des Marinetransportbataillon 1 stationiert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 sechs Sitze, die Wählergemeinschaft FWS hat drei Sitze und die SPD und die FDP je zwei.

Beschreibung des Wappens: „Über silbernem, mit drei blauen Wellenfäden belegtem Wellenschildfuß in Blau der Spinnaker und das silberne Großsegel eines Segelbootes, der Spinnaker mit waagerechten gold-rot-goldenen Bahnen.“[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Strande stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Strande liegt an der K17, der Fördestraße bzw. Stohler Landstraße, einer gut ausgebauten zweispurigen Straße. Sie wird teilweise als Nebenstrecke Kiel bzw. Nebenstrecke Eckernförde ausgeschildert.

Strande besitzt einen Sportboothafen, eine Grundschule, einen Kindergarten, eine Freiwillige Feuerwehr, eine Polizeistation und einen kurtaxpflichtigen Strand. Strande ist nicht nur im Sommer ein gut besuchter Ferienort.

Des Weiteren ist Strande Endstation einiger Buslinien des VRK und somit gut an die Kieler Innenstadt angebunden.

Über die Sommermonate fahren außerdem die im Volksmund „Fördedampfer“ genannten Fahrgastschiffe der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel Strande an. Die Mitnahme von Fahrrädern ist möglich.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Strande – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw): Standortdatenbank Bundeswehr, Stichwort PLZ=24229
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein