Dörphof

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dörphof
Dörphof
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dörphof hervorgehoben
54.6166666666679.96666666666677Koordinaten: 54° 37′ N, 9° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Schlei-Ostsee
Höhe: 7 m ü. NHN
Fläche: 15,02 km²
Einwohner: 690 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24398
Vorwahl: 04644
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 042
Adresse der Amtsverwaltung: Holm 13
24340 Eckernförde
Webpräsenz: www.amt-schlei-ostsee.de
Bürgermeister: Hans-Peter Thomsen (CDU)
Lage der Gemeinde Dörphof im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Dörphof (dänisch: Dørphof) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt zwischen Schlei und Ostsee etwa 5 km südlich von Kappeln in Schwansen. Außer dem Dorf Schuby (dänisch: Skovby) gehören die Ortschaften Alt-Dörphof, Karlberg, Karlbergfeld, Krim, Osterschau (Østerskov), Rohrüh (Rorye[2]), Schubyfeld, Schubymühle (Skovby Mølle) und Schubystrand sowie die Güter Grüntal (Grøndal) und Schwonendahl (Svandal) zum Gemeindegebiet. Im Südosten grenzt es an den der Halbinsel namengebenden Schwansener See, im Westen wird es durch die Schwansenstraße (B 203) von Kappeln nach Eckernförde in Nord-Süd-Richtung durchquert.

Geschichte[Bearbeiten]

Gutshaus Schwonendahl

Der Ort wurde 1352 erstmals als Dorpe (Dorf) erwähnt. Heute heißt der Ort wie das wiederum nach dem Dorf benannte Gut Dörphof, demnach etwa Dorf am Hof am Dorf. Auf ähnlich pleonastische Weise leitet sich der Name des Schwansener (= Schwanensee) See als Schwanensee-See her.

Dörphof war ein adeliges Gut. Es war ursprünglich in bischöflichem Besitz und im 16. und 17. Jahrhundert in wechselnden Händen. 1723 bis 1772 gehörte es den Freiherrn von Reventlow, 1791 den von Ahlefeldts und schließlich 1858 dem adeligen Convent in Preetz.

Das Gut Schwonendahl, ursprünglich ein Meierhof des Gutes Dörphof, gehörte im 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts einem Zweig der Hamburger Kaufmannsfamilie Jauch.

Politik[Bearbeiten]

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 sieben Sitze und die SPD zwei.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Von Rot und Blau durch einen breiten silbernen Wellenbalken leicht gesenkt geteilt. Oben drei fächerförmig gestellte goldene Ähren, unten ein rot bewehrter, silberner Schwan.“[4]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben der Landwirtschaft ist der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In Dörphof gibt es ein Vogelkundemuseum.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dörphof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. zitiert nach der Kaart over den sydlige Del af Slesvig 1864 paa Grundlag af Videnskabernes Selskabs Opmaalinger, København 1864
  3. Sitzverteilung nach Kommunalwahl 2013
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein